DE606154C - Verfahren zur Herstellung von Schraubenschlitzklemmen, insbesondere zur Verbindung elektrischer Leitungen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Schraubenschlitzklemmen, insbesondere zur Verbindung elektrischer LeitungenInfo
- Publication number
- DE606154C DE606154C DEH137136D DEH0137136D DE606154C DE 606154 C DE606154 C DE 606154C DE H137136 D DEH137136 D DE H137136D DE H0137136 D DEH0137136 D DE H0137136D DE 606154 C DE606154 C DE 606154C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- slot
- production
- shaped
- clamp
- screw slot
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 10
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 8
- 238000003825 pressing Methods 0.000 claims description 5
- 238000013459 approach Methods 0.000 claims description 4
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 4
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 4
- 230000008719 thickening Effects 0.000 claims description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 description 8
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910000906 Bronze Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910000881 Cu alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 241000530268 Lycaena heteronea Species 0.000 description 1
- XUIMIQQOPSSXEZ-UHFFFAOYSA-N Silicon Chemical compound [Si] XUIMIQQOPSSXEZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910045601 alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000956 alloy Substances 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 239000010951 brass Substances 0.000 description 1
- 239000010974 bronze Substances 0.000 description 1
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 1
- KUNSUQLRTQLHQQ-UHFFFAOYSA-N copper tin Chemical compound [Cu].[Sn] KUNSUQLRTQLHQQ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- 229910052710 silicon Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010703 silicon Substances 0.000 description 1
- 239000011343 solid material Substances 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R4/00—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
- H01R4/28—Clamped connections, spring connections
- H01R4/30—Clamped connections, spring connections utilising a screw or nut clamping member
- H01R4/32—Conductive members located in slot or hole in screw
Landscapes
- Forging (AREA)
Description
Die Erfindung· bezieht sieb, auf ein Verfahren
zur Herstellung· von Schraubenschlitzklemmen, insbesondere zur Vierbindung elektrischer
Leitungen. Diese Klemmen bestehen in der Regel aus einem geschlitzten, mit
Außengewinde versehenen U'-förmigen Klemmenkörper sowie einem in dem Schlitz des
Klemmenkörpers beweglichen Druckstück. Durch eine Mutter werden Druckstück und Klemmenkörper ,gegeneinander bewegt und
dadurch die in den Schlitz eingelegten Leitungen aufeinandergepreßt.
Um die gewünschte Klemmenform, d. h. einen Schlitz für die Leitungen und zylindrisehe
Mantelflächen zur Aufnahme des Gewindes zu erhalten, wurden verschiedene Verfahren
angewandt. Bei einer bekannten Ausführung wurde die Form der Schlitzklemme aus dem vollen Material herausgearbeitet, in-
äo dem in eine Rund- oder Sechskantstange der
Schlitz eingefräst und der zylindrische Hals für das Gewinde herausgedreht wurde. Neben
großem Zeitaufwand bedingt -dieses Verfahren einen sehr großen Materialabfall, der um so
größer war, je größer die Kontaktflächen gewählt wurden. Man war auch in' der Auswahl
der Materialien beschränkt, denn es konnten nur solche Stoffe verwendet werden, die sich gut bearbeiten ließen, wie z. B.
Messing oder ähnliche Legierungen, die aber den hohen Anforderungen, welche an solche
Klemmen gestellt werden, insbesondere dann, wenn sie im Freien 'eingebaut sind, meist nicht
gewachsen waren.
Um Material zu ersparen, hat man auch versucht, die Klemmen durch U-förmiges Biegen
einer profilierten Stange mit segmentförmigean. Querschnitt zu bilden. Man mußte hierbei jedoch den großen Nachteil hinnehmein, daß die
Klemmen nur verhältnismäßig kleine Kontakt- 40· flächen erhalten konnten, da man auf die
beschränkten Abmessungen der Profilstange angewiesen war. Es ist ferner bekannt, derartige
Klemmenkörper durch Hochbiegen der Lappen eines kreuzförmigen Blechstückes herzustellen,
wodurch die beiden Gewindeschenkel und erne verbreiterte Auflagefläche für die
Leitung entstehen. Auf diese Weise war es zwar möglich, die Klemme mit beliebig großen
Kontaktflächen zu versehen; das Verfahiren erforderte aber kostspielige Werkzeuge und
viele Arbeitsgänge, so daß es insbesondere für die kleineren Klemmengrößen unwirtschaftlich
war. Es war auch sehr schwierig, die kleinen Klemmientieile mit der >erfo!rider;-liehen
Genauigkeit in die gewünschte Form zu bringen.
Nach der Erfindung werden die Nachteile der bekannten Klemmenausführungen und
deren Herstellungsverfahren dadurch behoben, daß an dem einen Ende eines Metaßstabes
durch Pressen oder Stauchen, eine sattelförmige Verdickung mit nach den Seiten ausiladenden,
als Leiterauflagefläcbe dienenden: Ansätzen gebildet wird, worauf der Schaft mit
Gewinde versieben und der Schlitz in den Schaft bis z'ur Leiterauflagefläche der Ansätze
eingearbeitet wird.
Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß die so hergestellten Klemmen größeren Beanspruchungen
gewachsen sind als eine nach den bekannten Verfahren hergestellte gleichgroße Klemme.
Die Erfindung- ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι die UrsprungsfoTm, Abb. 2 und 3 das Formstück in zwei Ansichten,
Abb. 4 und 5 die vollständige Klemme, ebenfalls in zwei Ansichten.
Wie die Abb. 1 zeigt, wird bei der Hierstellung
der Schraubenschhtzldeinmen erfmdungsgemäß von einem Stück Stangenmaterial
α ausgegangen; dasselbe hat zweckmäßig kreisrunden oder sonst einen geeigneten
Querschnitt.
Aus dem Stangenabschnittu! wird durch ein
Stauch- oder Preßverfahren ein T-förmiges Formstück nach Abb.2 und 3 gebildet. Das
Formstück besteht aus dem zylindrischen
Schaft C1 und der sattelförmigen Verdickung δ,
die zu beiden Seiten des Schaftes in muldenförmige Ansätze c übergeht. Der Kopf des
Formstückes kann gewölbt oder eckig ausgeführt sein. Die Verformung kann im kalten oder warmen Zustande vorgenommen
werden.
In einem weiteren Arbeitsgang wird das Gewinde auf den zylindrischen Schaft ait
zweckmäßig durch Anrollen oder Pressen, aufgebracht. Die ULForm der Klemme wird
durch Einarbeiten eines Schlitzes in den zylindrischen Schaft hergestellt. Der Schlitz
wird so tief geführt, daß sich am Kopf der Klemme zusammen mit den muldenförmigen
Lappen c eine durchlaufende Rinne mit eimer verbreiterten Auflagefläche für die Leitung
ergibt. Durch Hinzufügen eines DrucK-stückesiaf
und einer Muttern wird die Klemme vervollständigt.
Die Erfindung ermöglicht in einfachster
Weise die Herstellung von Schraubenschilitz!- klemmen mit genügend großen Kontaktflächen
ohne großen Maiterialverlust. Die Klemmen können aus solchen Werkstoffen hergestellt
werden, die infolge hoher Leitfähigkeit und großer Witterungsbeständigkeit für Freileitungszwecke
besonders geeignet sind, wie z. B. Kupfer, Siliciumbronze oder vergütbaren Ivupferlegierungen. Ein besonderer Vorzug
des Verfahrens ist darin zu erblicken, daß der Werkstoff während der Herstellung, insbesondere
an den höchstbeanspruchten Stellen, wie beispielsweise im Klemmeribogen oder im
Gewinde, verdichtet und verfestigt wird. Die nach diesem Verfahren hergestellten Klemmen
sind deshalb außerordentlich verdrehungsfest und können mechanisch sehr hoch beansprucht
werden.
Ohne aus dem Rahmen der Erfindung herauszufallen, kann selbstverständlich in dem mit
dem verdickten Ende versehenen Metallstück erst der Schlitz und dann das Schraubengewinde
eingearbeitet werden. Ferner könnte die Herstellung der SchraubensehHtzklemme
nach der Erfindung auch so erfolgen, daß die Verdicfcung durch Pressen oder Stauchen an
einem bereits mit einem Schlitz versehenen Metallstück vorgenommen wird.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von Schraubenschlitzklemmen, insbesondere zur Verbindung elektrischeo: Leitungen, bestehend aus einem U-förmigen, mit einer verbreiterten Auflagefläche versehenen Klemmenköiiper, in dessen offenem Längsschlitz· ein Druckstück durch eine aufgeschraubte Mutter geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß ,an dem einen Ende eines Metallstabes durch Pressen oder Stauchen eine sattelförmige Verdickung mit nach den Seiten ausladenden, als Leiterauflagefläche dienenden Ansätzen gebildet wird, worauf der Schaft mit Gewinde versehen, und der Schlitz in den. Schaft bis zur Leiterauflagefläche der Ansätze eingearbeitet wird. goHierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH137136D DE606154C (de) | 1933-08-12 | 1933-08-12 | Verfahren zur Herstellung von Schraubenschlitzklemmen, insbesondere zur Verbindung elektrischer Leitungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH137136D DE606154C (de) | 1933-08-12 | 1933-08-12 | Verfahren zur Herstellung von Schraubenschlitzklemmen, insbesondere zur Verbindung elektrischer Leitungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE606154C true DE606154C (de) | 1934-11-29 |
Family
ID=7177689
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH137136D Expired DE606154C (de) | 1933-08-12 | 1933-08-12 | Verfahren zur Herstellung von Schraubenschlitzklemmen, insbesondere zur Verbindung elektrischer Leitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE606154C (de) |
-
1933
- 1933-08-12 DE DEH137136D patent/DE606154C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE965644C (de) | Werkzeug zur Herstellung elektrischer Verbinder | |
| DE1113019B (de) | Elektrischer Verbinder zur Vereinigung zweier paralleler elektrischer Leitungen und Vorrichtung zu dessen Anbringung | |
| DE1932599A1 (de) | Gewindewalzbacken zur Herstellung von Schneidgewinde-Schrauben | |
| DE2823579A1 (de) | Staender | |
| DE606154C (de) | Verfahren zur Herstellung von Schraubenschlitzklemmen, insbesondere zur Verbindung elektrischer Leitungen | |
| DE1615578C3 (de) | Anquetschzwinge | |
| DE565622C (de) | Abzweig- und Verbindungsklemme fuer elektrische Leitungen | |
| DE816688C (de) | Verfahren zur Herstellung von an den Enden unrunden, im Querschnitt abgesetzten Rohrschenkeln an U-foermigen Umkehrenden, die zwei solcher an den anstossenden Flaechen miteinander verschweissten Rohr-schenkel aufweisen und durch eine angeschweisste Kappeverschlossen sind | |
| DE388364C (de) | Verbindung von metallischen Leitern | |
| DE616115C (de) | Verfahren zur Befestigung von Kopfabschluessen auf Metallrohren | |
| CH675753A5 (en) | Light metal clamping device for fixing pipes - comprises extruded upper and lower sections | |
| DE102024118978B3 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Klemmenkörpers und Klemmenkörper | |
| DE577930C (de) | Herstellung von einseitig oder beiderseitig abgefasten Schraubenmuttern, Bolzenkoepfen o. dgl. | |
| DE580244C (de) | Verfahren zum Biegen von Werkstuecken mit durchlaufender Faser im scharfen Winkel | |
| DE1097504B (de) | Verfahren zum Herstellen einer elektrischen Verbindung zwischen einem elektrischen Presshuelsenverbinder und einem Aluminiumleiter und Presshuelsenverbinder zur Durchfuehrung des Verfahrens | |
| DE2048900C3 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Gabelkontaktfeder | |
| DE907042C (de) | Herstellung von Doppelmetallfahrdraehten | |
| DE195563C (de) | ||
| DE1165166B (de) | Vakuumdichte Durchfuehrung eines oder mehrerer Leiter durch eine Glaswand | |
| AT221153B (de) | Kerbverbindung für elektrische Leiter sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung der Kerbverbindung | |
| DE678902C (de) | Verfahren zur Herstellung nahtloser T- oder Kreuzrohrstuecke durch Pressen im Gesenk | |
| DE544591C (de) | Klemme fuer elektrische Leitungen | |
| AT138011B (de) | Zusatzmaterial für Hartlötung und Schweißung. | |
| AT133863B (de) | Auftragsbürste für pastenförmige Massen in Verbindung mit einer Tube und Verfahren zur Herstellung derselben. | |
| AT157667B (de) | Verfahren zur Herstellung einer, mit einem Draht, einem Blechstreifen od. dgl. verbundenen Anschlußkappe für elektrische Schaltelemente. |