DE606154C - Verfahren zur Herstellung von Schraubenschlitzklemmen, insbesondere zur Verbindung elektrischer Leitungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schraubenschlitzklemmen, insbesondere zur Verbindung elektrischer Leitungen

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DE606154C
DE606154C DEH137136D DEH0137136D DE606154C DE 606154 C DE606154 C DE 606154C DE H137136 D DEH137136 D DE H137136D DE H0137136 D DEH0137136 D DE H0137136D DE 606154 C DE606154 C DE 606154C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/28Clamped connections, spring connections
    • H01R4/30Clamped connections, spring connections utilising a screw or nut clamping member
    • H01R4/32Conductive members located in slot or hole in screw

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  • Forging (AREA)

Description

Die Erfindung· bezieht sieb, auf ein Verfahren zur Herstellung· von Schraubenschlitzklemmen, insbesondere zur Vierbindung elektrischer Leitungen. Diese Klemmen bestehen in der Regel aus einem geschlitzten, mit Außengewinde versehenen U'-förmigen Klemmenkörper sowie einem in dem Schlitz des Klemmenkörpers beweglichen Druckstück. Durch eine Mutter werden Druckstück und Klemmenkörper ,gegeneinander bewegt und dadurch die in den Schlitz eingelegten Leitungen aufeinandergepreßt.
Um die gewünschte Klemmenform, d. h. einen Schlitz für die Leitungen und zylindrisehe Mantelflächen zur Aufnahme des Gewindes zu erhalten, wurden verschiedene Verfahren angewandt. Bei einer bekannten Ausführung wurde die Form der Schlitzklemme aus dem vollen Material herausgearbeitet, in-
äo dem in eine Rund- oder Sechskantstange der Schlitz eingefräst und der zylindrische Hals für das Gewinde herausgedreht wurde. Neben großem Zeitaufwand bedingt -dieses Verfahren einen sehr großen Materialabfall, der um so größer war, je größer die Kontaktflächen gewählt wurden. Man war auch in' der Auswahl der Materialien beschränkt, denn es konnten nur solche Stoffe verwendet werden, die sich gut bearbeiten ließen, wie z. B.
Messing oder ähnliche Legierungen, die aber den hohen Anforderungen, welche an solche Klemmen gestellt werden, insbesondere dann, wenn sie im Freien 'eingebaut sind, meist nicht gewachsen waren.
Um Material zu ersparen, hat man auch versucht, die Klemmen durch U-förmiges Biegen einer profilierten Stange mit segmentförmigean. Querschnitt zu bilden. Man mußte hierbei jedoch den großen Nachteil hinnehmein, daß die Klemmen nur verhältnismäßig kleine Kontakt- 40· flächen erhalten konnten, da man auf die beschränkten Abmessungen der Profilstange angewiesen war. Es ist ferner bekannt, derartige Klemmenkörper durch Hochbiegen der Lappen eines kreuzförmigen Blechstückes herzustellen, wodurch die beiden Gewindeschenkel und erne verbreiterte Auflagefläche für die Leitung entstehen. Auf diese Weise war es zwar möglich, die Klemme mit beliebig großen Kontaktflächen zu versehen; das Verfahiren erforderte aber kostspielige Werkzeuge und viele Arbeitsgänge, so daß es insbesondere für die kleineren Klemmengrößen unwirtschaftlich war. Es war auch sehr schwierig, die kleinen Klemmientieile mit der >erfo!rider;-liehen Genauigkeit in die gewünschte Form zu bringen.
Nach der Erfindung werden die Nachteile der bekannten Klemmenausführungen und deren Herstellungsverfahren dadurch behoben, daß an dem einen Ende eines Metaßstabes durch Pressen oder Stauchen, eine sattelförmige Verdickung mit nach den Seiten ausiladenden, als Leiterauflagefläcbe dienenden: Ansätzen gebildet wird, worauf der Schaft mit Gewinde versieben und der Schlitz in den Schaft bis z'ur Leiterauflagefläche der Ansätze eingearbeitet wird.
Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß die so hergestellten Klemmen größeren Beanspruchungen gewachsen sind als eine nach den bekannten Verfahren hergestellte gleichgroße Klemme.
Die Erfindung- ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. ι die UrsprungsfoTm, Abb. 2 und 3 das Formstück in zwei Ansichten,
Abb. 4 und 5 die vollständige Klemme, ebenfalls in zwei Ansichten.
Wie die Abb. 1 zeigt, wird bei der Hierstellung der Schraubenschhtzldeinmen erfmdungsgemäß von einem Stück Stangenmaterial α ausgegangen; dasselbe hat zweckmäßig kreisrunden oder sonst einen geeigneten Querschnitt.
Aus dem Stangenabschnittu! wird durch ein Stauch- oder Preßverfahren ein T-förmiges Formstück nach Abb.2 und 3 gebildet. Das Formstück besteht aus dem zylindrischen Schaft C1 und der sattelförmigen Verdickung δ, die zu beiden Seiten des Schaftes in muldenförmige Ansätze c übergeht. Der Kopf des Formstückes kann gewölbt oder eckig ausgeführt sein. Die Verformung kann im kalten oder warmen Zustande vorgenommen werden.
In einem weiteren Arbeitsgang wird das Gewinde auf den zylindrischen Schaft ait zweckmäßig durch Anrollen oder Pressen, aufgebracht. Die ULForm der Klemme wird durch Einarbeiten eines Schlitzes in den zylindrischen Schaft hergestellt. Der Schlitz wird so tief geführt, daß sich am Kopf der Klemme zusammen mit den muldenförmigen Lappen c eine durchlaufende Rinne mit eimer verbreiterten Auflagefläche für die Leitung ergibt. Durch Hinzufügen eines DrucK-stückesiaf und einer Muttern wird die Klemme vervollständigt.
Die Erfindung ermöglicht in einfachster
Weise die Herstellung von Schraubenschilitz!- klemmen mit genügend großen Kontaktflächen ohne großen Maiterialverlust. Die Klemmen können aus solchen Werkstoffen hergestellt werden, die infolge hoher Leitfähigkeit und großer Witterungsbeständigkeit für Freileitungszwecke besonders geeignet sind, wie z. B. Kupfer, Siliciumbronze oder vergütbaren Ivupferlegierungen. Ein besonderer Vorzug des Verfahrens ist darin zu erblicken, daß der Werkstoff während der Herstellung, insbesondere an den höchstbeanspruchten Stellen, wie beispielsweise im Klemmeribogen oder im Gewinde, verdichtet und verfestigt wird. Die nach diesem Verfahren hergestellten Klemmen sind deshalb außerordentlich verdrehungsfest und können mechanisch sehr hoch beansprucht werden.
Ohne aus dem Rahmen der Erfindung herauszufallen, kann selbstverständlich in dem mit dem verdickten Ende versehenen Metallstück erst der Schlitz und dann das Schraubengewinde eingearbeitet werden. Ferner könnte die Herstellung der SchraubensehHtzklemme nach der Erfindung auch so erfolgen, daß die Verdicfcung durch Pressen oder Stauchen an einem bereits mit einem Schlitz versehenen Metallstück vorgenommen wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Schraubenschlitzklemmen, insbesondere zur Verbindung elektrischeo: Leitungen, bestehend aus einem U-förmigen, mit einer verbreiterten Auflagefläche versehenen Klemmenköiiper, in dessen offenem Längsschlitz· ein Druckstück durch eine aufgeschraubte Mutter geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß ,an dem einen Ende eines Metallstabes durch Pressen oder Stauchen eine sattelförmige Verdickung mit nach den Seiten ausladenden, als Leiterauflagefläche dienenden Ansätzen gebildet wird, worauf der Schaft mit Gewinde versehen, und der Schlitz in den. Schaft bis zur Leiterauflagefläche der Ansätze eingearbeitet wird. go
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH137136D 1933-08-12 1933-08-12 Verfahren zur Herstellung von Schraubenschlitzklemmen, insbesondere zur Verbindung elektrischer Leitungen Expired DE606154C (de)

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