DE606034C - Anlassschuetzensteuerung fuer Elektromotoren mit Zeitwaechtern - Google Patents

Anlassschuetzensteuerung fuer Elektromotoren mit Zeitwaechtern

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DE606034C
DE606034C DES100517D DES0100517D DE606034C DE 606034 C DE606034 C DE 606034C DE S100517 D DES100517 D DE S100517D DE S0100517 D DES0100517 D DE S0100517D DE 606034 C DE606034 C DE 606034C
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DE
Germany
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starting
time
switch
windings
contactor
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Expired
Application number
DES100517D
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English (en)
Inventor
Otto Rothe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/16Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/18Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual DC motor
    • H02P1/20Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual DC motor by progressive reduction of resistance in series with armature winding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Anlaßschützensteuerung für Elektromotoren mit Zeitwächtern Bei einer Anlaßschützensteuerung für Elektromotoren, bei der die Schütze dadurch nacheinander eingeschaltet werden, daß das hin und her schwingende mechanische Zeitelement eines elektromagnetischen Drosselschalters abwechselnd zwei Kbntaktstellen öffnet und schließt, ist es bekannt, die Zeit zwischen zwei Einschaltungen vom Anlaufstrom des Motors durch eine Stromspule abhängig zu machen, die je nach der Größe des Anlaufstromes mehr oder weniger bremsend auf das schwingende Zeitelement des Drosselschalters einwirkt. Verwendet man in bekannter Weise statt eines Drosselschalters den Schützen zugeordnete Zeitwächter, die beim Abfallen die Schützen nacheinander einschalten, so kann man in ähnlicher Weise -wie=-beim Drosselschalter eine Änderung der Anlaßzeit in Abhängigkeit vom Anlaufstrom des Motors mit Hilfe eines vom Anlaufstrom gespeisten Stromrelais erreichen, das Widerstand vor die Entregungswicklungen der Zeitwächter schaltet. Je nach der Größe des vorgeschalteten Widerstandes fallen dann die Zeitwächter schneller oder langsamer ab, -so daß der Anlaßvorgang bei hohem Anlaufstrom langsamer vor sich geht als bei kleinem Anlaufstrom. Es ist hierbei auch möglich, durch Einschalten verschiedenen Widerstandes vor die Entregungswicklungen der einzelnen Zeitwächter den Anlaßvorgang in sich verschieden abzustufen. In beiden Fällen ist also eine besondere, vom Anlaufstrom betriebene elektromagnetische Einrichtung erforderlich, um die an sich zeitabhängige Anlaßschützensteuerung stromabhängig zu machen. Bei der Anlaßschützensteuerung mit Zeitwächtern, die die Erfindung betrifft, ist eine derartige - zusätzliche Einrichtung nicht erförderlich, um die Ablaufzeit der Zeitwächter in Abhängigkeit vom Anlaufstrom zu ändern.
  • Erfindungsgemäß sind die Einschaltwicklungen der Zeitwächter zu Teilen des Anlaßwiderstandes parallel geschaltet, die größer als die Anlaßstufen sind, so daß beim Kurzschließen der Anlaßstufen die Erregung der Einschaltwicklungen nicht ganz aufhört und je nach der Größe des Anlaufstromes die Einschaltwicklungen der Kraft, die die Zeitwächter zum Abfallen bringt, mehr oder weniger entgegenwirken. Zum Staffeln der Anlaßzeit können die Teile des Anlaßwiderstandes, =an denen die Einschaltwicklungen der Zeitwächter liegen, verschieden groß gewählt werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt.
  • f o und i i sind die Leiter eines Gleichstromnetzes, zwischen denen der Anker 12 und die Feldwicklung 13 des Gleichstrommotors sowie der Anlaßwiderstand 14 liegen. 15, 16, 17 und 18 sind Schütze, die beim Anlassen die Stufen 1g, 2o, 21 und 22 des Anlaßwiderstandes 14 nacheinander kurzschließen. Mit 23 ist das Hauptschütz bezeichnet, das mittels des Schalters 24 eingeschaltet wird und durch Schließen seiner Hauptkontakte 25 und 26 den Gleichstrommotor an Spannung legt. 27 ist ein Hilfsschütz, das über den Hilfskontakt 28 des Hauptschützes 23 parallel zum Anker 12 und der ersten Widerstandsstufe 1g geschaltet wird. 29, 30 und 31 sind drei Zeitwächter, deren Einschaltwicklungen 32, 33 und 34 an Teilen des Anlaßwiderstandes 14 liegen, die um a größer sind als die Widerstandsstufen ig, 2o und 21. Die Entregungswicklungen der Zeitwächter sind mit 35, 36 und 37 bezeichnet. Die-Entregungswicklungen liegen mit den ihnen vorgeschalteten regelbaren Widerständen 38, 39 und 4o parallel zwischen dem Netzleiter i i und der Leitung 42, die den Kontakt des Schützes 23 mit der Spule des Schützes 27 verbindet. ' Die Arbeitsweise der Schaltung ist folgende: Beim Schließen des Schalters 24 wird das Hauptschütz 23 an Spannung gelegt und schaltet durch Schließen seiner Hauptkontakte 25, 26 den Gleichstrommotor über den gesamten Anlaßwiderstand 14 ein. Dabei erhalten die am Anlaßwiderstand angeschlossenen Einschaltwicklungen 32, 33 und 34 der -Zeitwächter 29, 30 und 31 Spannung und öffnen die Kontakte 44, 45 und 46 der Zeitwächter gegen die Wirkung der Entregungswicklungen 35, 36 und 37, die über den geschlossenen Hilfskontakt 28 des Hauptschützes 23 mit den Netzleitern 1o und i1 verbunden sind. Beim Schließen des Hilfskontaktes 28 des Hauptschützes wird das Hilfsschütz 27 parallel zum Anker 12 und der Anlaßstufe 1g geschaltet, erhält aber erst dann genügend Spannung zum Ansprechen und Schließen seines Kontaktes 47, wenn der Einschaltstromstoß abgeklungen ist und die über Anker 12 und Widerstandsstufe 1g gemessene Spannung einen gewissen Wert erreicht hat. Beim Schließen des Kontaktes 47 wird das Schütz 15 eingeschaltet und schließt die Widerstandsstufe 1g kurz. Dabei wird gleichzeitig ein am Schütz 15 vorhandener Hilfskontakt 48 geschlossen und über diesen Kontakt die offenen Kontakte der drei Zeitwächter mit- dem Netzleiter 1o verbünden.
  • Da die Einschaltwicklung 32 des Zeitwächters 2,9 an einem Teil des Anlaßwiderstandes liegt, der um a größer ist als die Widerstandsstufe 1g, so behält die Einschaltwicklung je nach der Größe des Anlaufstromes des Motors, der durch den Teilwiderstand a fließt, mehr oder weniger Erregung. Die Entregungswicklung 35 braucht dann längere Zeit als bei kurzgeschlossener Einschaltwicklung, um den Zeitwächter zum Abfallen zu bringen. Beim Abfallen schließt der Zeitwächter 2,9 seinen Kontakt 44 und schaltet das Schütz 16 ein. Das Schütz 16 schließt die Widerstandsstufe 2o kurz. Da die Einschaltwicklung 33 des Zeitwächters 3o dann noch an dem hinter der Widerstandsstufe 2o befindlichen stromdurchflossenen Teilwiderstand a liegt, hört die Erregung der Einschaltwicklung nicht ganz auf, so daß auzh dieser Zeitwächter durch seine Entregungswicklung 36 erst nach längerer Zeit zum Abfallen gebracht wird. Beim Abfallen schließt der Zeitwächter 30 seinen Kontakt 45 und schaltet dadurch das Schütz 17 ein, das die Widerstandsstufe 2i kurzschließt. Nach Kurzschließen dieser Widerstandsstufe fällt der Zeitwächter 3 i wieder mit Verzögerung ab, da seine Einschaltwicklung 34 noch an dem hinter der Widerstandsstufe 2i befindlichen stromdurchflossenen Teilwiderstand a liegt. Wird beim Abfallen des Zeitwächters 31 der Kontakt 46 geschlossen, so wird das Schütz 18 eingeschaltet und schließt die letzte Widerstandsstufe 32 kurz. Der Anlaßvorgang ist dann beendet.

Claims (2)

  1. PATF.NTANsPRÜCFIE: 1. Anlaßschützensteuerung für Elektromotoren mit Zeitwächtern, deren Ablaufzeit in Abhängigkeit vom Anlaufstrom geändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltwicklungen der Zeitwächter zu Teilen des Anlaßwiderstandes parallel geschaltet sind, die gräßer als die Anlaßstufen sind, so daß beim Kurzschließen der Anlaßstufen die Erregung der Einschaltwicklungen nicht ganz aufhört und j e nach der Größe des Anlaufstromes die Einschaltwicklungen der Kraft, die die Zeitwächter zum Abfallen bringt, mehr oder weniger entgegenwirken.
  2. 2. Anlaßschützensteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Staffeln der Anlaßzeit die Teile des Anlaßwiderstandes, an denen die Ein-= Schaltwicklungen der Zeitwächter liegen, verschieden groß sind.
DES100517D 1931-08-21 1931-08-21 Anlassschuetzensteuerung fuer Elektromotoren mit Zeitwaechtern Expired DE606034C (de)

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