DE60571C - - Google Patents
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- DE60571C DE60571C DENDAT60571D DE60571DA DE60571C DE 60571 C DE60571 C DE 60571C DE NDAT60571 D DENDAT60571 D DE NDAT60571D DE 60571D A DE60571D A DE 60571DA DE 60571 C DE60571 C DE 60571C
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- DE
- Germany
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- slats
- sash
- window
- glass window
- wing
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Links
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- 239000011521 glass Substances 0.000 claims 2
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F11/00—Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
- E05F11/02—Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights
- E05F11/08—Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights with longitudinally-moving bars guided, e.g. by pivoted links, in or on the frame
- E05F11/12—Mechanisms by which the bar shifts the wing
- E05F11/14—Mechanisms by which the bar shifts the wing directly, i.e. without links, shifting the wing, e.g. by rack and gear or pin and slot
Landscapes
- Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)
Description
KAISERLICHES /
PATENTAMT.
KLASSE 37: Hochbauwesen.
CARL REINHARDT in BERLIN. Lüftungsfenster.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. März 1891 ab.
Ein Uebelstand der zur Zeit gebräuchlichen Kippflügelverschlüsse besteht ■ darin, dafs die
Flügel nur in der Mitte ab- und angedrückt werden, wodurch einem Verziehen des Flügels
nicht nur keinerlei Widerstand entgegengesetzt, sondern ein solches geradezu herbeigeführt
wird, wenn der verquollene Flügel seitlich nicht in die Falze gleitet und in der Mitte angeprefst
wird. Ein anderer Uebelstand ist der, dafs die keilförmigen Seitenöffnungen herabgelassener
Kippflügel das Eindringen von Regen bei Windstöfsen und von seitlicher Zugluft nicht verhindern.
Der Kippflügelverschlufs vorliegender Erfindung verhindert jedes Verziehen und Krummwerden
des Flügels, sowie das Eindringen von Regen und seitlicher Zugluft und gestattet überdies
eine bequeme und sichere Handhabung, sowie eine beliebige Regelung der Ventilation,
da der Flügel beliebig weit geöffnet und festgestellt werden kann.
Fig. ι zeigt in kleinerem Mafsstabe die Vorderansicht eines Fensters mit dem neuen
Kippflügelverschlufs, während Fig. 2 bis 4 den letzteren in Seitenansicht, Vorderansicht und
Grundrifs in gröfserem Mafsstabe zeigen. Der obere Fensterflügel ist um eine horizontale
Welle α drehbar. Zum Verschlufs dienen auf beiden Seiten je drei fächerartig verbundene
Blechlamellen bed, Wc1 d1, von denen je eine
(b b1) unten auf der Welle a, oben an dem
Zapfen e des Fensterflügels befestigt ist. Die beiden anderen Lamellen c c1 und d dl sind
um die Welle α frei drehbar angeordnet und greifen oben mit Stiften f in Schlitze g der
folgenden Lamelle. Ueber einem dieser beiderseitigen Fächer ist an dem Fensterrahmen ein
Kettenrad h drehbar gelagert, dessen Achse den kleinen Triebling i von solcher Breite
trägt, dafs er in die neben einander liegenden bogenförmigen Lamellenverzahnungen k einzugreifen
vermag. Die letzten Lamellen d d1 sind mit einer Nase II1 versehen, welche bei
ganz geöffnetem Flügel gegen einen Anschlag mm] des Blindrahmens stöfst. Hier ist auch
für jede der Verzahnungen k eine unter Federdruck stehende Sperrklinke η vorgesehen.
■Ueber das Kettenrad h läuft eine Kette ohne Ende o, welche unterhalb von einer Führungsrolle
gehalten wird.
Die Wirkungsweise ist folgende: Werden bei geschlossenem Flügel durch Ziehen an der
Kette 0 das Rad h und der Triebling i in Umdrehung versetzt, so schiebt letzterer die
mit einander verbundenen Lamellen b und b1
an der Verzahnung k des ersteren nach aufsen. Sobald die Stifte f dieser Lamellen das vordere
Ende der Schlitze g der folgenden Lamellen c c1 erreicht haben, ziehen sie die letzteren mit
nach aufsen, deren Stifte f die dritten Lamellen dd1 mit nach aufsen bewegen, sobald
sie das Ende von deren Schlitzen erreicht haben. Ein Ueberschlagen des Kippflügels
wird durch die Anschlagnasen II1 und ein
vorzeitiges Heraustreten der hinteren Lamellen durch die Sperrvorrichtung η verhindert. Beim
Schliefsen des Fensterflügels findet die beschriebene Lamellenbewegung in umgekehrter
Folge statt, indem durch den Triebling i zuerst
die hintere und dann die beiden vorderen Lamellen zurückbewegt werden. In geschlossenem
Zustande liegen die Lamellen neben einander, und zwar bei Doppelfenstern zwischen
dem äufseren und inneren Blindrahmen (siehe Fig. 4), bei einfachen Fenstern in einem Blechkasten.
Die Zugvorrichtung kann bei anders gewünschter Ausführung auch durch eine stehende Welle und ein Getriebe ersetzt
werden. In jedem Falle ist bei der einen oder anderen Ausführung die Bewegungsvorrichtung
in jeder beliebigen Stellung des Flügels feststellbar einzurichten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Lüftungsfenster, bestehend aus dem horizontal drehbaren Glasfenster und zwei in geöffneter Stellung desselben gegen Eindringen von Regen und Zugluft schützenden Seitenwänden , welche aus mittelst Zahngetriebe fächerartig verschiebbaren und mittelst Zapfens und Schlitzes in einander greifenden Lamellen (b b1, cc1, ddl) zusammengesetzt sind und infolge der festen Verbindung zweier Lamellen (b b1) mit der Drehungsachse (a) des Glasfensters einen dasselbe führenden und gegen Verziehen schützenden Rahmen bilden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE60571C true DE60571C (de) |
Family
ID=334695
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT60571D Active DE60571C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE60571C (de) |
-
0
- DE DENDAT60571D patent/DE60571C/de active Active
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