DE605172C - Brunnenfilter - Google Patents

Brunnenfilter

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DE605172C
DE605172C DE1930605172D DE605172DD DE605172C DE 605172 C DE605172 C DE 605172C DE 1930605172 D DE1930605172 D DE 1930605172D DE 605172D D DE605172D D DE 605172DD DE 605172 C DE605172 C DE 605172C
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bells
filter
well
well filter
riser pipe
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Application number
DE1930605172D
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AUGUST RUDOLPH
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AUGUST RUDOLPH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B3/00Methods or installations for obtaining or collecting drinking water or tap water
    • E03B3/06Methods or installations for obtaining or collecting drinking water or tap water from underground
    • E03B3/08Obtaining and confining water by means of wells
    • E03B3/16Component parts of wells
    • E03B3/18Well filters
    • E03B3/20Well filters of elements of special shape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Brunnenfilter Die Erfindung beschäftigt sich mit der Aufgabe, einen Brunnenfilter zu schafften, der eine hohe Ergiebigkeit besitzt, bequem rückspülbar ist und sich im Bedarfsfalle leicht ziehen läßt.
  • Bekannt sind Brunnenfilter, die einfach aus dem gelochten oder grob geschlitzten Steigröhr (Saugrohr) mit Tressenbespannung bestehen. Wegen seines großen Eintrittsquerschnittes hat ein solcher Filter eine große Förderleistung. Er ist aber mit wesentlichen Mängeln behaftet, da er sich leicht mit Feinsand verstopft, so daß sein Eintrittswiderstand auch gegen das Wasser wächst und seine Förderleistung immer mehr sinkt, und da er infolge Aufblähens leicht reißt, wenn er der Rückspülung durch Druckwasser oder gespannten Dampf unterworfen wird.
  • Es sind auch bereits Brunnenfilteraus ineinrandergestellten Glocken bekannt, die aus einem zylindrischen Oberteil, einem zylindrischen Unterteil und einem kegelmanbelförmigen Mittelteil mit an seiner inneren Mantelfläche angeordneten und auf dem Oberrande der darunterliegenden Glocke aufsitzenden Abstandnocken bestehen, wobei zwischen dem Unterteil einer Glocke und dem Oberteil der darunterliegenden Glocke ein ringförmiger Hohlraum von großer lichter Weite gebildet ist. Durch diese Ausbildung der bei großem Durchmesser ringförmig erscheinenden Glokken soll erreicht werden, daß die Geschwindigkeit des angesaugten Wassers so klein gehalten werden kann, daß der mit dem Wasser in den ringförmigen Hohlraum .aufsteigende Feinsand innerhalb dieses hohen Ringkanals zum Absinken kommt. Dieser Filter ist aber nur verwendbar, wenn eine Kiesschüttung vorgesehen ist, macht also eine Bohrung von großem Durchmessererforderlich, um für das Anbringen der Schüttung einen möglichst großen Raum zwischen Filter und Bohrlochwand zu schaffen. Auch ist die Förderleistung dieses Brunnenfilters gering, da das Steigrohr (Saugrohr) nur an den Stellen, an denen zwischen je zwei ineinandergestellten Glocken die Abstandnocken sitzen, mit Löchern oder Grobschlitzen für den Wassereintritt versehen ist.
  • Den gesuchten Ausweg aus den grundsätzlichen Mängeln und Übelständen der beiden beschriebenen Ausbildungsweisen von Brunnenfiltern fand man bisher in der Schaffung von Ringen für die Erstellung von Ringschlitzfiltern, wobei die der Abweisung der jeweiligen Feinsandkorngröße angepaßte Schlitzweite durch verschiedenartig gestaltete und angeordnete Abstandhalter erzielt wurde. Aber auch diese Filterbauart, durch welche die Kiesschüttung entbehrlich gemacht werden soll, ist noch mit wesentlichen Mängeln behaftet. Die erforderliche feine Schlitzweite ist durch genauen Guß der Ringe nur zu erreichen, wenn hierfür dünnflüssige Zink @tegierungen verwendet werden, welcher Werkstoffaber in schlechtem Wasser nicht genügend widerstandsfähig ist und auch in gutem Wasser durch Elektrolyse leicht zerstört wird, weil die anderen metallischen Brunnenbestandteile mit der Zinklegierung ein galvanisches Element ergeben. Will man aber wasserbeständige Bronze als Werkstoff für die Ringe verwenden, so müssen die Abstandhalter außerhalb des Ringprofils angeordnet sein und samt der Ringschneide auf der Drehbank ,abgedreht werden, was den schon durch die Verwendung der Bronze verteuerten Filter noch weiterhin verteuert. Auch ist eine Verstopfung der vielfach nur den Bruchteil eines Millimeters betragenden Schlitze dieses Filters schwer zu verhindern. Dabei ist dieser Brunnenfilter sehr schwer und erschwert dadurch auch sein Herausziehen.
  • Das Neue besteht nun darin, daß das mit Löchern oder Grobschlitzen versehene Steigrohr (Saugrohr) mit einem Tressengewebe bespannt und der Glockenstapel aus Glocken; gruppen zusammengesetzt ist, von denen jede Gruppe aus einer Mehrzahl, beispielsweise einer Dreizahl, treppenartig ausgebildeter Glocken besteht, deren lotrechte Wandteile verschieden große, von unten nach oben zunehmende oder abnehmende Abstände von der Brunnenachse besitzen.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform veranschaulicht. Im einzelnen zeigen: Abb. i einen Teil. der Pumpe mit seitlichem Ansatz und eingehängtem Brunnenfilterkopf, Abb. 2 einen Längsschnitt durch den Brunnenfilter, Abb.3 eine Draufsicht auf den Filterkopf (Abb-. i) und Abb. q. einen Längsschnitt durch eine Glokkenpumpe.
  • a ist das gelochte oder grob geschlitzte Steigrohr und b das dieses Steigrohr um#-kleidende Tressengewebe; c, d, e sind drei eine Gruppe bildende, treppenartig ausgebildete Glocken, deren lotrechte Wandbeile cl, di, ei von unten nach oben zunehmenden Abstand vom Steigrohr haben bzw. von dessen Tressenbespannung, die von den Glocken fest umgriffen wird.
  • Der neue Brunnenfilter zeigt gegenüber den bisherigen Glockenfiltern wie auch gegenüber den Ringschlitzfiltern weitere Eintrittsflächen am Steigrohr, so daß sich eine Erhöhung seiner Ergiebigkeit ergibt. Trotz dieser erhöhten Ergiebigkeit wird durch die treppenartig übereinandergesetzten Glocken ein geringer Höhenabstand der äußeren Ränder der Glockenerreicht, wodurch -ein Hereindringen der den Filter umgebenden Bodenmassen verhütet wird. Durch die Wahl eines ynneren Steigrohres mit Tressenhespannung wird die Anordnung eines besonderen Klesfilters vermieden. Es ist ferner durch die verhältnismäßig dicht übereinanderliegenden Halteringe der einzelnen Glocken am Steigrohr ein Schutz der Tressenbespannung bei Rückspülungen gegen eine Zersprengung durch Aufblähen erreicht. Verner ergibt sich in den Eintrittsräumen der gruppenweise zusammengefaßten Glocken eine natürliche Ki:esfilterbildung, die aber leicht beweglich bleibt und daher dem Wasserdurchtritt nicht hinderlich und bei Rückspülungen leicht entfern= bar ist.
  • Die Glocken, deren Ränder zweckmäßig etwas aufwärts gebogen sind, um die natürliche Kiesfilterbildung in den Zwischenräumen zu unterstützen, - werden vorzugsweise aus Messing gestanzt, wobei sie vorteilhaft geteilt sein können, was ihre Anbringung und Entfernung erleichtert. Dabei können die ringförmigen Befestigungsteile der Glocken nach Art einer Klemmschelle ausgebildet sein und mittels Schellenschraube gegen die Tressenbespannung des Steigrohres angezogen werden, die zusammen mit der von ihr erwirkten und durch die Wirkung des zwischen den treppenartigen Glocken einströmenden Wassers beweglich erhaltenen Kieseinlagerung das Filtermittel bildet. Die Bespannung des Steigrohres kann anstatt aus Tressengewebeumkleidung ,auch aus feiner Wickeldrahtumspannung bestehen.
  • Eine auf seinen Einbau sich erstneckende Weiterbildung dies Brunnenfilters besteht erfindungsgemäß darin, daß er neben der Pumpe parallelachsig zu ihr angeordnet ist, wobei er zweckmäßig mit einem kegelartigen Kopf f in einem seitlichen Ansatz g der Pumpenrohre h hängt. Dadurch wird erreicht, daß der Filter im Bedarfsfalle leicht gezogen werden kann.
  • Dieser Bedarfsfall ist immer dann gegeben, wenn das Wasser schlammhaltigen, insbesondere eisenschlammhaltigen Sand führt, da der hierdurch verunreinigte Filter sich durchkeine noch so kräftige Rückspülung, auch nicht bei Zusatz von chemischen Lösungsmitteln, reinigen läßt, sondern nur mit der Bürste gereinigt werden kann. Zu diesem Zweck muß er über Flurhöhe gehoben. werden. Dieses Reinigen des Filters und sein Ziehen wird unter Umständen in verhältnismäßig kurzen Zeitabständen erforderlich, so daß bisher immer wieder die Pumpe ab- und aufmontiert werden mußte. Es wird also.vor'allem die Wirtschaftlichkeit des gemäß der Erfindung ausgebildeten Brunnenfilters durch die vorgesehene - parallelachsige Anordnung zur Pumpe noch gesteigert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:. i. Brunnenfilter aus mit Abständen übereinander angeordneten, ein, mit Löchern oder Grobschlitzen für den Wassereintritt versehenes Steigrohr (Saugrohr) umschließenden Glocken, dadurch gekennzeichnet, daß das durchbrochene Steigrohr (a) von einem Tressengewebe (b) umspannt und der Glockenstapel aus Glockengruppen zusammengesetzt ist, von denen jede Gruppe aus einer Mehrzahl, beispielsweise einer Dreizahl (c, d, e), treppenartig ausgebildeter Glocken besteht, deren lotrechte Wandteile (cl, dl"el) verschieden große, von unten nach oben zunehmende oder ;abnehmende Abstände von der Brunnenachse haben. z. Brunnenfilter nach- Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß sein Kopf kegelartig gestaltet und m einem seitlichen Ansatzteil (g) der Pumpe eingehängt ist.
DE1930605172D 1930-10-21 1930-10-21 Brunnenfilter Expired DE605172C (de)

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