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Gerät zum Feststellen der Schnitte beim Sägen von Rundholz in Bretter
Es sind verschiedene Hilfsgeräte bekannt, die die Einteilung des Rundholzes, noch
bevor es zum Einschnitt gelangt, :ermöglichen. Am zweckmäßigsten geschieht die Einteilung
des Rundholzes mittels einer Skala, an der eine Reihe von Viertelkreisen, die die
Viertel von Rundholzprofilen darstellen, angedeutet ist. Die zu diesen Viertelkreisen
gehörigen. Durchmesser sind an einem Meßstab, dessen Teilen die Anfänge der Viertelkreise
entsprechen, angedeutet. Zwecks Einteilung des Rundholzprofiles sind über dem Netzwerk
einstellbare und verschiebbare Stäbe angeordnet.
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Die Erfindung besteht darin, daß unterhalb des Netzwerkes auswechselbare
und verschiebbare Brettermeßstäbe vorgesehen sind, die die Stärken und Anzahl der
Bretter angeben.
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Ein den Erfindungsgegenstand enthaltendes Gerät ist in der Zeichnung
veranschaulicht. Abb: i zeigt die Ansicht, Abb. 2 einen Teilschnitt -in der Richtung
A-B nach Abb. i und Abb. 3 .eine zugleich die Arbeitsweise kennzeichnende Ansicht.
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Das Gerät besteht aus einem Kästen i, in welchem eine 'Skala 2 aus
Papier oder Zellstoff angeordnet ist. Auf dieser Skala sind Viertelkreise 4 veranschaulicht,
welche ein Viertel von verschiedenen Profilen von Rundholz darstellen. Die Durchmesser
von den Rundhölzern, die zu diesen Viertelkreisen gehören, sind an dem Meßstab 3,
z. B, in Zentimetern, angedeutet. Die Skala i ist außerdem noch mit waagerechten
Linien und mit senkrechten Linien versehen, mit Einteilung z. B. in Zentimetern.
Zu den waagerechten Linien gehört der Meßstab 3, und zu den senkrechten Linien gehört
der Meßstab 5.
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An dem Meßstab 5 ist unter einem rechtes Winkel ein im Sinne der Pfeile
8, 9 verschiebbarer Zeiger 6 angeordnet, welcher mittels einer Schraube 7 festgestellt
werden kann. Die Richtung des Zeigers 6 stellt die Richtung des Sägeschnittes oder
der Sägen dar. Der Zeiger 6 ist mit einer Einteilung versehen, die mit der Einteilung
des Meßstabes 3 übereinstimmt. An dem Zeiger 6 ist noch ein verschiebbarer und mit
einer Schraube i i feststellbarer Zeiger io angeordnet.
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Zwischen der Skala i und dem Meßstab 5 ist eine Reihe von Meßstäben
12, 13, 14, 15
angeordnet, die mit dem Meßstab 5 parallel verlaufen. Diese
Meßstäbe sind mit derartigen Einteilungen versehen, daß jedes Teil der betreffenden
Einteilung die Bretterstärke und die zu dieser zugerechnete Differenz, die der Stärke
des Sägeblattes, des Sägeschrankes und der Sehwindung des Holzes entspricht, vorstellt.
Diese Differenz ist z. B. 5 mm. Beispielsweise sind an dem Meßstab 12 für die 33
mm starken Bretter die Teile 38 mm lang, an dem Meßstab 13 für die 26 mm
starken Bretter sind die Teile 3 i nüm lang usw.
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Die einzelnen Teile an den Meßstäben 12, 13, 14, 15 sind mit Ziffern
i, 2, 3, 4 bezeichnet, wobei diese Zahlen die Anzahl der Bretter,
die
aus der Hälfte des Rundholzes entstehen, angeben. Aus dem ganzen Rundholze ist also
die Gesamtzahl der Bretter zweimal so groß.
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Die Brettermeßstäbe sind verschiebbar in entsprechenden Nuten des
Kastens i angeordnet und können nach Belieben ausgewechselt werden. -Die Anzahl
der angewendeten Brettermeßstäbe 12, 13, 14, 15 ist beliebig, und es können die
:erforderlichen Meßstäbe vorrätig gehalten werden.
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Aal der Skala i mit Viertelkreisen ist noch die Halbierungslinie 16
zu diesen Viertelkreisen angedeutet, welche züm Feststellen der quadratischen Prismen
dient.
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Das Gerät wird auf diese Weise benutzt: Es soll z. B. ein Rundholz
eines bestimmten Durchmessers in Bretter zersägt werden.
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Die .einzelnen Meßstäbe 12, 13, 14, i5 werden so eingestellt, daß
der Holzabfall am kleinsten ist. Zum Beispiel beim Sägen des Rundholzes von 44 cm
Durchmesser in vier verschiedene Bretterstärken, 33 mm, 26 min, 2o mm und i-3 mm,
wird der Meßstab 12 für die 33 mm Bretter z. B. auf den Teil 2 eingestellt (Abb.3),
der Meßstab 13 für die 26 mm starken Bretter wird z. B. auf den Teil i eingestellt,
und zwar so, daß @er genau unter dem Ende des Meßstabes 12 zu liegen kommt, der
Meßstab 14 für die 2o mm starken Bretter wird z. B. so eingestellt, daß der Teil.
3 genau unter dem Ende des Meßstabes 13 zu liegen kommt, und der Meßstab 15 für
die 13 mm starken Bretter wird z. B. so eingestellt, daß der Teil i dieses Meßstabes
genau unter dem Ende des Meßstäbes 14 liegt.
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Bei dem Einstellen der Brettermeßstäbe 12, 13, 14, 15 benutzt man
mit Vorteil den verschiebbaren Zeiger 6.
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Derjenige Teil des Rundholzes, der hinter dem Ende des Meßstabes 15
liegt, ist schon Abfall.
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Aus dem Rundholz 44 cm, das nach der Abb. 3 zerteilt wird, entstehen
4 Bretter von 33 MM, 2 Bretter von 26 mm, 6 Bretter von 20 mm, und 2 Bretter von
13 mm Stärke.
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Die brauchbare Breite von Brettern kann mittels des Hauptzeigers 6
und des an diesem verschiebbaren Hilfszeigers i o auch schon von vornherein festgestellt
werden.
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Die Einteilung des Rundholzes geschieht nach Belieben.
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Mittels des Gerätes mach der Erfindung können rasch, sicher und übersichtlich
zu den angegebenen Rundholzdurchmessern die verschiedenen Stärken von Pfosten, Brettern
und Prismen festgestellt werden.