DE604758C - Schaltung fuer einen Hochfrequenztransformator - Google Patents

Schaltung fuer einen Hochfrequenztransformator

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DE604758C
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winding
transformer
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Application number
DE1930604758D
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English (en)
Inventor
Klaas Posthumus
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Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F19/00Fixed transformers or mutual inductances of the signal type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

  • Schaltung für einen Hochfrequenztransformator Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung für einen Hochfrequenztransformator und bezweckt eine derartige Ausbildung, daß eine Kennlinie erzielt wird, die über einen breiten Frequenzbereich glatt verläuft.
  • Es ist bekannt, daß eine Selbstinduktionsspule nicht ausschließlich als Träger einer konzentrierten Selbstinduktion aufgefaßt werden darf, sondern daß insbesondere bei hohen Frequenzen dem Umstand Rechnung getragen werden muß, daß die Spule verteilte Selbstinduktion und Kapazität besitzt und daß infolgedessen der Strom in der Spule nicht über die ganze Länge dieselbe Phase aufweist. Es ist allgemein bekannt, daß eine Selbstinduktionsspule eine eigene Wellenlänge hat, die durch die verteilte Selbstinduktion und Kapazität bestimmt wird. Die Selbstinduktionsspule kann in diesem Fall als eine Leitung aufgefaßt werden, auf der durch Reflexion an den Enden stehende Wellen auftreten. Mit der sogenannten Strahlenspule kann dieses Auftreten von stehenden Wellen deutlich nachgewiesen werden.
  • Es ist verständlich, daß, wenn auf der Spule z. B. eine ganze Wellenlänge vorhanden ist, die induzierende Wirkung auf eine zweite Spule praktisch Null ist. Ist die Spule so geschaltet, daß ah den Enden Spannungsknoten auftreten, so wird die Spule auch dann, wenn sie eine halbe Wellenlänge enthält, praktisch nicht mehr auf eine zweite Spule induzieren, die z. B. die Sekundärwicklung eines Transformators bildet, dessen Primärwicklung die erstgenannte Spule ist. Wird die Frequenz, mit der die Primärspule erregt wird, größer, so daß mehr als eine halbe Wellenlänge auf ihr liegt, so wird in der Sekundärwicklung wieder Spannung induziert. Es ist jedoch ersichtlich, daß jedesmal, wenn die Spule eine ganze Anzahl von Halbwellenlängen enthält, die Sekundärwicklung praktisch unwirksam ist.
  • Es ist bekannt, eine gleichmäßige Transformierung über einen breiten Frequenzbereich dadurch zu erhalten, daß man die Wicklungen des Transformators aus Widerstandsdraht herstellt, wodurch die Dämpfung vergrößert und die Resonanzkurve abgeflacht wird. Weiter ist es bekannt, im Ausgangskreis einer Hochfrequenzverstärkerröhre eine Selbstinduktion üxid einen Widerstand in Reihe zu schalten, um durch Abzweigungen von diesem Widerstand und der Selbstinduktion eine Spannung beliebiger Phase erhalten zu können. Mittels dieser bekannten Anordnungen wird jedoch der oben geschilderte Nachteil nicht beseitigt, ,weil noch immer stehende Wellen auftreten können.
  • Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß die Wicklungen eines Transformators als Übertragungsleitungen behandelt werden können. Um den Frequenzbereich, für den der Transformator wirksam ist, zu vergrößern, wird erfindungsgemäß mit dem kathodenseitigen Ende mindestens einer Wicklung des Transformators ein von dieser Wicklung getrennter, mit ihr in dem ihr zugeordneten Arbeitskreis in Serie liegender Widerstand verbunden, der gleich dem Wellenwiderstand dieser Wicklung ist. Unter Wellenwiderstand versteht man bekanntlich die Quadratwurzel aus dem Quotienten von Selbstinduktion und Kapazität der Längeneinheit.
  • Wird als Sekundärwicklung eine Spule mit geringer Windungszahl benutzt, deren Eigenwellenlänge sehr klein ist, so kann für alle Frequenzen unterhalb der Frequenz, bei der die Primärwicklung eine ganze Wellenlänge enthält, eine große Stromstärke erhalten werden, da infolge der Reihenschaltung des erwähnten Widerstandes der Strom in der Primärwicklung des Transformators ein Strom konstanter Amplitude wird, während die Phase des Stroms nicht wie bei stehenden Wellen in jedem Leiterstück dieselbe ist, sondern sich allmählich längs der Leitung ändert, und zwar derart, daß die Phase nach jeder Wellenlänge einmal um 36o' gedreht worden ist. Der Primärstrom ist nunmehr von der Frequenz völlig unabhängig, da sich die Wicklung auf Grund des Reihenwiderstandes, durch den Reflexionen vermieden werden, wie eine unendlich lange Leitung verhält und ihre Impedanz für alle Frequenzen gleich groß; nämlich gleich dem Wellenwiderstand der betreffenden Wicklung ist.
  • Es kann gemäß der Erfindung auch die Sekundärwicklung zu einer Übertragungsleitung gemacht werden, die über ihren charakteristischen Widerstand geschlossen ist. Es kann z. B. die Sekundärwicklung an einer Anzahl von Stellen mit Kapazitäten verbunden werden, deren andere Enden mit einem gemeinsamen Leiter verbunden sind, während die Enden der Sekundärwicklung je über einen Widerstand, dessen Wert gleich dem Wellenwiderstand ist, mit demselben gemeinsamen Leiter verbunden sind. Es kann gewünschtenfalls einer der Widerstände ein beliebiger sein, dem man z. B. den Wert Null oder Unendlich geben kann.
  • Gemäß der Erfindung kann ferner ein Schirm aus leitendem Stoff vorgesehen sein, der als der zweite Leiter der Übertragungsleitung betrachtet werden kann, deren erster Leiter durch die Spule gebildet wird. Dieser Schirm ist in bekannter Weise so eingerichtet, dalS er keine geschlossenen Teile aufweist, die einen Teil des magnetischen Kraftflusses umfassen; er kann. z. B. mit Längsschlitzen versehen sein.
  • Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der einige Ausführungsformen beispielsweise dargestellt sind. Fig. i stellt einen Hochfrequenztransformator dar, der zum Liefern einer, großen Stromstärke dient.
  • Fig. 2 ist eine abgeänderte Ausführungsform der Fig. i.
  • Fig. 3 stellt einen Transformator dar, bei dem in der Primär- sowie in der Sekundärwicklung der Strom laufend, d. h. sich (ohne Reflexion) fortpflanzend, gemacht ist. ' In Fig. i ist i eine Dreielektrodenröhre, und L, bezeichnet die Primärwicklung eines Transformators. In Reihe mit dieser Primärwicklung ist ein Widerstand R geschaltet, der mit der Erde A verbunden ist. In Fig. i sind mit C die Kapazitäten der verschiedenen Teile der Wicklung L1 in bezug auf die Erde angegeben. Die Primärwicklung kann also als eine Übertragungsleitung mit verteilter Kapazität und Selbstinduktion aufgefaßt werden. Wird die Kapazität und die Selbstinduktion der Längeneinheit C bzw. L genannt, so ist der Wellenwiderstand der Leitung Wird der Widerstand R dem Wellenwiderstand gleich gemacht, so verhält sich die Primärwicklung wie eine Übertragungsleitung von unendlicher Länge mit einem Wellenwiderstand R. In der Fig. i ist die Sekundärwicklung mit L2 bezeichnet. Wird angenommen, daß die Anzahl der Windungen der Wicklung L2 viel geringer als die der Wicklung Lt ist, dann kann die Wicklung L2 als eine konzentrierte Selbstinduktion betrachtet werden. Solange die elektrische Länge der Primärwicklung kleiner als eine Wellenlänge ist, wird in der Wicklung L2 Spannung induziert. Wird die elektrische Länge der Wellenlänge gleich, so ist die gesamte in der Wicklung L2 induzierte elektromotorische Kraft gleich Null. Ohne den Widerstand R würde jedoch bereits auch bei, einer der halben Wellenlänge entsprechenden Länge der Primärwicklung die induzierte elektromotorische Kraft gleich Null sein. Die Einrichtung gemäß Fig. i ermöglicht also die Übertragung eines breiteren Frequenzbereiches.
  • In Fig. a ist ein Schirm S vorhanden, der als der zweite Leiter der Leitung betrachtet werden kann. Der Schirm kann innerhalb oder außerhalb der Primärwicklung angeordnet sein, aber es muß selbstverständlich dafür gesorgt werden, daß er nicht als Kurzschlußring für die Primärwicklung wirken kann. Der Schirm weist daher in bekannter Weise Längsschlitze auf, und es wird dafür gesorgt, daß er keine Teile aufweist, die in einer geschlossenen Windung das Kraftfeld der Primärspule umschließen.
  • In Fig. 3 ist auch die Sekundärwicklung als Übertragungsleitung ausgebildet. Es sind zu diesem Zweck an verschiedenen Stellen der Sekundärwicklung. kleine künstliche Kapazitäten K vorgesehen, die andererseits mit einem gemeinsamen Leiter 2 verbunden sind. Die Enden der Sekundärwicklung sind über Widerstände R mit diesem Leiter verbunden. Es ist selbstverständlich, daß auch die Enden der Widerstände R unmittelbar miteinander verbunden sein können und daß die nicht mit der Spule verbundenen Enden der Kapazitäten alsdann in demselben Punkt vereinigt werden. Die Sekundärspannung kann von einem der Widerstände R abgezweigt werden. Die Widerstände R werden wieder dem Wellenwiderstand der Spule gleichgemacht.
  • Der Transformator gemäß Fig. 3 arbeitet wie folgt.
  • In der Spule L1 tritt ein laufender Strom auf. Betrachtet man zwei einander gerade gegenüberliegende Teile der Primär- und der Sekundärspule, z. B. die Teile an den Punkten 3 und q., so ruft der Teil am Punkt 3 im Teil am Punkt q. eine elektromotorische Kraft hervor, die einen Strom erzeugt, der sich vom Punkt q. äus in zwei Richtungen fortpflanzt. - Wenn in Fig. 3 die Ströme sich in der Pfeilrichtung fortpflanzen, so tritt, wie aus den später zu gebenden Formeln ersichtlich ist, im Widerstand R am Ende 5 der Sekundärspule ein Strom auf, welcher der Frequenz proportional ist, während im Widerstand R am Ende 6 der Sekundärspule ein Strom auftritt, der mit der Frequenz nicht glatt verläuft und der eine rasche Aufeinanderfolge von Höchst- und Mindestwerten zeigt. Aus diesem Grunde wird die Spannung dem Widerstand R am Spulenende 5 entnommen.
  • Selbst wenn die Fortpflanzungsgeschwindigkeit längs der Sekundärwicklung derjenigen längs der Primärwicklung nicht gleich ist, wird gegenüber den bekannten Transformatoren eine Verbesserung erzielt, aber in diesem Fall ist an keinem der beiden Enden der Strom von der Frequenz unabhängig. Da die Anzahl der künstlichen Kapazitäten K stets beschränkt ist, kann natürlich praktisch keine vollkommene Unabhängigkeit von der Frequenz erzielt werden, aber es hat sich herausgestellt, daß sogar bei einer verhältnismäßig beschränkten Anzahl von Kapazitäten K die Frequenzabhängigkeit nur gering ist.
  • Auf die folgende Weise können die Erscheinungen erklärt werden, die in den Widerständen R an den Enden der Sekundärwicklung des in Fig. 3 dargestellten Transformators auftreten.
  • Der Strom in der Primärwicklung ist ein laufender Strom, und die Fortpflanzung findet nur in einer einzigen Richtung statt. Es wird also in der Sekundärwicklung eine elektromotorische Kraft induziert, die sich gleichfalls nur in einer einzigen Richtung fortpflanzt.
  • Wenn h die ganze Länge der Sekundärwicklung, cl die Fortpflanzungsgeschwindigkeit in der Primärwicklung, c2 die in der Sekundärwicklung, E die Amplitude der induzierten elektromotorischen- Kraft und a die Frequenz ist, so kann, wenn x als Längskoordinate der Sekundärwicklung angenommen wird, die induzierte elektromotorische Kraft in einem Element dx zur Zeit t durch dargestellt werden.
  • Diese elektromotorische Kraft erzeugt zwei sich in entgegengesetzter Richtung mit einer Geschwindigkeit c2 fortpflanzende Ströme 1, und J2, deren Amplitude a . E gesetzt werden kann, wobei a eine Proportionalitätskonstante ist. Wenn die Gesamtlänge der Wicklung mit lt bezeichnet wird, so daß die Enden die Koordinatenwerte o und h besitzen, kann man zur Berechnung der resultierenden Stromstärke am Ende lt wie folgt vorgehen: die Stromstärke 12 im Element d x zur Zeit herrscht im Augenblick t am Ende h.
  • Der Beitrag des Elements dx zu der Stromstärke in h im Augenblick t ist also und wenn cl = c2 = c, Die gesamte Stromstärke in lt ist also Da E durch magnetische Induktion entsteht, ist E proportional zu a), so daß die Amplitude des Stroms im Widerstand R der Frequenz proportional ist.
  • Für das obere Ende der Sekundärwicklung x = o ergibt sich für den Strom im Augenblick t, der von dem Element dx herrührt. wenn also cl = c2 = c, dann wird Der Gesamtstrom ist also Die Amplitude weist also Höchstbeträge für die Frequenzen und Mindestbeträge für auf. Das Auftreten von Höchst- und Mindestbeträgen bei x = lt wird nur vollkommen unterdrückt, wenn die Fortpflanzungsgeschwindigkeit in der Sekundärwicklung derjenigen in der Primärwicklung entspricht.

Claims (7)

  1. PATENTANspRÜcHE: i. Schaltung für einen Hochfrequenztransformator, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem kathodenseitigen Ende mindestens einer Wicklung des Transformators ein von dieser Wicklung getrennter, mit ihr in dem ihr zugeordneten Arbeitskreis in Serie liegender Widerstand verbunden ist, der gleich dem Wellenwiderstand dieser Wicklung ist und dessen kathodenseitiges Ende geerdet bzw. mit einem Punkt von konstantem Potential verbunden ist.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber einer oder beiden Wicklungen des Transformators ein Schirm aus leitendem Stoff angeordnet ist.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da.ß der Schirm derart mit Längsschlitzen versehen ist, däß das Vorhandensein von geschlossenen leitenden Teilen, die einen Teil des magnetischen Kraftflusses umschließen, vermieden wird. q..
  4. Schaltung nach Anspruch i oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sekundärwicklung-, des Transformators mit künstlich angebrachten Kapazitäten versehen ist, die einerseits mit verschiedenen Punkten der Sekundärwicklung und andererseits mit einem Leiter oder einem gemeinsamen Punkt verbunden sind, und daß die Enden der Sekundärwicklung über Widerstände, die gleich dem Wellenwiderstand der Sekundärwicklung sind, mit den Enden des erwähnten Leiters oder mit dem erwähnten gemeinsamen Punkt verbunden sind.
  5. 5. Schaltung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die an der Sekundärwicklung des Transformators angebrachten Kapazitäten derart bemessen sind, daß die Fortpflanzungsgeschwindigkeit längs der Sekundärwicklung gleich derjenigen längs der Primärwicklung ist.
  6. 6. Schaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß außerdem in Reihe mit der Primärwicklung des Transformators ein Widerstand geschaltet ist, der gleich dem Wellenwiderstand der Primärwicklung ist und der mit seinem einen Ende mit der Primärwicklung und mit seinem anderen Ende mit der Erde oder mit einem anderen Punkt von konstantem Potential verbunden ist.
  7. 7. Schaltung nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstände und gegebenenfalls auch die Kapazitäten mit dem Transformator zusammen zu einem einzigen Kopplungselement vereinigt sind.
DE1930604758D 1930-10-05 1930-10-05 Schaltung fuer einen Hochfrequenztransformator Expired DE604758C (de)

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