DE604608C - Drehbare Polierbank - Google Patents

Drehbare Polierbank

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DE604608C
DE604608C DEK131131D DEK0131131D DE604608C DE 604608 C DE604608 C DE 604608C DE K131131 D DEK131131 D DE K131131D DE K0131131 D DEK0131131 D DE K0131131D DE 604608 C DE604608 C DE 604608C
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Germany
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clamping
polishing bench
bench according
polishing
spindle
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Expired
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DEK131131D
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ERICH KOINEKE
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ERICH KOINEKE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B41/00Component parts such as frames, beds, carriages, headstocks
    • B24B41/06Work supports, e.g. adjustable steadies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine weitere Ausbildung der drehbaren Polierbank gemäß Patent 592 322.
Eine drehbare Polierbank muß sich zum Bearbeiten der verschiedensten Gegenstände eignen, sonst ist man gezwungen, für jeden Gegenstand eine entsprechend eingerichtete Polierbank zu bauen. Die Aufgabe der Erfindung ist es, die drehbare Polierbank so einzurichten, daß sie sich zum zweckmäßigen Einspannen der verschiedenartigst geformten Gegenstände bei Ausübung nur weniger Handgriffe eignet. Dabei darf die Bauart der Bank nicht bzw. nicht wesentlich verteuert werden, und doch muß die Bank große Festigkeit und gefälliges Aussehen besitzen.
Diese Vorteile werden zunächst dadurch erreicht, daß man die in der Mitte der Flächen eines prismatischen Tromrnelkörpers angeordneten, zum Festspannen der Gegenstände bestimmten Spannbalken aus Stahlrohren fertigt, die an dem die Spindel aufnehmenden Ende geschlitzt und an ihren Stirnenden mit einem z. B. dreieckigen Gußstück zweckmäßig durch Verschraubung verbunden sind. Diese Ausbildung der Spannbalken hat den Vorteil, daß die Spannleisten mittels Klemmbacken auf den Stahlrohren befestigt werden können, also die Spannbalken nicht mehr durch Schlitze, Nuten u. dgl. geschwächt zu werden brauchen.
Die Spannbalken können sich nicht verziehen, und die Spannleisten kann man auf den Stahlrohren in jeder gewünschten Stellung festklemmen.
Die Stirnseiten der prismatischen Trommel werden zweckmäßig durch Gußstücke gebildet, die die Form eines gleichseitigen Dreiecks haben. Der Mittelteil dieser Gußstücke ist als Bremsbzw. Feststellscheibe ausgebildet und trägt in der Mitte einen Kugelbolzen. Die Lagerung dieses kugelförmigen Teiles des Bolzens erfolgt in einer Lagerpfanne, die sich auf einem lotrechten Rohrständer auf und ab verschieben läßt. Zweckmäßig ordnet man die Lagerpfanne an einem Gußteil an, der vermittels Spindel auf dem lotrechten Rohrständer auf und ab verschoben werden kann und mit einem Bremsarm versehen ist, dessen bewegliche, federnd gelagerte Bremsklaue gegen die Bremsscheibe des dreieckigen Gußstückes anliegt.
Hierdurch erreicht man die leichte Dreh- und Feststellbarkeit der Trommel und die Möglichkeit, die Höhenlage der Trommel, wenn erforderlich, selbst einseitig zu verstellen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es zeigen:
Abb. ι die Ansicht der Polierbank,
Abb. 2, 3, 4 Einzelheiten,
Abb. 5 die Stirnansicht,
Abb. 6 die verschiebbare Lager- und Bremsvorrichtung,
Abb. 7 eine Einspannvorrichtung für Tischfüße,
Abb. 8, 9 eine Einspannvorrichtung fü: Stühle.
In Abb. ι ist α der prismatische Trommelkörper. Die ein gleichseitiges Dreieck darstellenden Gußstücke 14 bilden die Stirnseite der Trommel. Die Ecken der beiden Gußstücke sind in bekannter Weise durch mit Holz belegte Winkeleisen verbunden und an der Stelle (Abb. 5) durch ein aufgelegtes Blech gegen Beschädigung gesichert. In der Mitte der durch die Winkeleisen seitlich begrenzten Flächen sind die als Spannbalken ausgebildeten Rohre 11, 13, 12 angeordnet und mit den Gußstücken 14 zweckmäßig durch Verschraubung verbunden. Die Rohre sind an der Stelle 21 geschlitzt und mit der Spindel 22, auf der sich der Spannbacken 23 bewegt, versehen. Vermittels der Kurbel 24 (Abb. 1, 4) wird die Spindel 22 bedient. Die Spannbacke 23 führt sich in dem Schlitz 21 des Rohres und verschiebt die gegebenenfalls mit ihr fest verbundene Spannleiste 25, die zweckmäßig durch die Stahleinlage 3 verstärkt wird. Auf den Rohren 11, 12, 13 gleiten die Zwischenstücke 1 (Abb. 3), die vermittels der Klemmbacken 26 auf den Rohren 11, 12, 13 festgeklemmt werden und gleichfalls mit Verstärkungseinlagen aus Stahl versehen werden können. Die dreieckigen Stirnseiten 14 sind in der Mitte mit der als Lager- und Bremsvorrichtung wirkenden, mit Rippen verstärkten Scheibe 15 versehen. In der Mitte dieser Scheiben wird der Kugelbolzen 2 (Abb. 2, 6) eingesetzt, der die Kugellagerung der Trommel in den Gußstücken B bei 27 bewirkt. Die Gußstücke B gleiten vermittels der Führungen 4 auf den Rohrständern 8 (Abb. i, 6). Die Rohrständer 8 bestehen aus einem auf das Ständerkreuz 9 gesteckten Stahlrohr, wobei Ständerkreuz 9 und Stahlrohr durch eine durch sie hindurchgehende Verschraubung vermittels der Deckplatte 5 zusammengehalten werden. Die Deckplatte 5 und die Rohrschelle 17 dienen zur drehbaren Lagerung der Spindel 16 (Abb. i, 6). Die mit Gewinde versehenen, als Lagerböcke ausgebildeten Gußstücke B werden bei Betätigung der Spindel 16 auf den Rohrständern auf bzw. ab bewegt. Durch die Kugellagerung vermittels der Bolzen 2 ist also auch eine einseitige Verstellung der Trommel in ihrer Höhenlage gewährleistet. Zweckmäßig bringt man an dem Gußstück B noch den Bremsarm 18 an (Abb. 6) und lagert an diesen an der Stelle 19 die Bremsklaue 6 beweglich. An ihrem freien Ende trägt die Bremsklaue 6 einen durch den Bremsarm 18 hindurchgehenden Schraubenbolzen 28. Durch Betätigung des Knebels 20 wird die Feder 30 gespannt und bewirkt dadurch, daß die Klaue 6 mit ihrem oberen Teil an dei Bremsscheibe 15 anliegt und diese mehr oder weniger abbremst bzw. die Trommel feststellt.
In vielen Fällen ist es erforderlich, daß die zu polierenden, auf den Trommelflächen eingespannten Gegenstände einer Drehung unterworfen werden müssen. Um dies zu ermöglichen, werden erfindungsgemäß die zum Einspannen der Gegenstände auf den Flächen verwendeten Spannleisten mit Drehvorrichtungen versehen. Abb. 7 veranschaulicht die zum Einspannen von z. B. Tischbeinen ausgestalteten Spannleisten 31, 32. Zu diesem Zweck versieht man z. B. zwei Spannleisten mit Spannbrettern, die sich über die Breite der Spannfläche erstrecken. Auf dem einen Brett ordnet man die Spitzen 36 an, auf dem anderen die Federbolzen 34. Mittels des Handgriffes 35 kann man die am anderen Ende mit einem Greifer 33 versehenen Bolzen 34 herausziehen und das Tischbein zwischen Greifer und Spitze spannen. Durch Verdrehung des Griffes 35 kann man die fest eingespannten Gegenstände nach Belieben verdrehen.
Abb. 8 und 9 zeigen eine Spannleiste, auf der die Einspann- und Drehvorrichtung für Stühle angeordnet ist. In Abb. 9 ist 37 die Spannleiste, die auf einer Trommelfläche zwischengeschaltet ist. Auf der Spannleiste 37 ist der Bock 38 angeordnet, der zur Lagerung der Stange 39 dient. Das trapezförmige Kopfstück 43 (Abb. 9) ist mit den Greifern 42 und dem Spannbügel 44 versehen; die mit Spitze versehene Schraube 41 dient zum Einspannen des Kopfstückes in den Sitzrahmen des Stuhles. Vermittels der Mutter 40 wird das Kopfstück auf der Stange 39 drehbar befestigt. Dadurch ist erreicht, daß man, ohne einen Gegenstand aus der Trommelfläche ausspannen zu müssen, zu polierende Stühle wunschgemäß verdrehen kann.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Drehbare Polierbank, bestehend aus einem zwischen zwei Ständern angeordneten, dreh- und feststellbar gelagerten Haspel, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Mitte der Flächen eines· prismatischen Trommelkörpers angeordneten, zum Festspannen der Gegenstände bestimmten Spannbalken aus mit Klemmspindeln versehenen Stahlrohren, auf denen festklemmbare Spannleisten gleiten, gefertigt und die Rohre mit ihren Stirnenden mit dreieckigen Gußstücken verbunden sind, wobei die Mittelteile dieser Gußstücke als Lager- bzw. Bremsvorrichtung dienen.
2. Polierbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelteile der Stirnseiten der Trommel je eine Bremsscheibe tragen, an deren Mitte ein Kugelbolzen befestigt ist, der in einem auf einem
Rohrständer durch Spindel auf und ab verschiebbaren Bock gelagert wird.
3. Polierbank nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Lagerbock mit einem Bremsarm, an dem eine Bremsklaue beweglich und federnd angeordnet ist, ausgestattet wird.
4. Polierbank nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Lagerbock vermittels Spindel (16), die vermittels der Rohrschelle (17) und Deckel (15) an dem Rohrständer (8, 9) drehbar befestigt ist, auf und ab bewegt werden kann.
5. Polierbank nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Spannrohren gleitenden Spannleisten mit Klemmbackon (26) versehen sind.
6. Polierbank nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannleisten mit drehbaren Klemmvorrichtungen ausgestattet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK131131D 1933-08-13 1933-08-13 Drehbare Polierbank Expired DE604608C (de)

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DEK131131D DE604608C (de) 1933-08-13 1933-08-13 Drehbare Polierbank

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DEK131131D DE604608C (de) 1933-08-13 1933-08-13 Drehbare Polierbank

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DE604608C true DE604608C (de) 1934-10-25

Family

ID=7247298

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DEK131131D Expired DE604608C (de) 1933-08-13 1933-08-13 Drehbare Polierbank

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