DE579884C - Schraubstock mit Handeinstellung zum Einspannen von Werkstuecken von grossen Abmessungen mit einem Balancier - Google Patents

Schraubstock mit Handeinstellung zum Einspannen von Werkstuecken von grossen Abmessungen mit einem Balancier

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DE579884C
DE579884C DEL80997D DEL0080997D DE579884C DE 579884 C DE579884 C DE 579884C DE L80997 D DEL80997 D DE L80997D DE L0080997 D DEL0080997 D DE L0080997D DE 579884 C DE579884 C DE 579884C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B1/00Vices
    • B25B1/04Vices with pivoted jaws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description

  • Schraubstock mit Handeinstellung zum Einspannen von Werkstücken von großen Abmessungen mit einem Balancier Zum Einspannen von Werkstücken von großen Abmessungen sind bereits Schraubstöcke mit einem Balancier bekanntgeworden, der sich an seinem Oberende mittels einer Schraube auf den beweglichen, unterhalb des Drehpunktes mit einem Fortsatze versehenen, unter Federwirkung stehenden Sehenkel des Schraubstockes stützt. Bei diesen bekannten Schraubstöcken dient die obere Schraube nur zur Regelung, während das Einspannen des Werkstückes mittels eines Fußhebels erfolgt, der sich an dem Unterende des Balanciers festklemmt.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß der Balancier an seinem Unterende eine Regelschraube trägt, die sich auf einen festen Punkt stützt, während die obere Schraube zum Zusammenpressen und Lösen der Backen des Schraubstockes dient.
  • Diese Ausbildung des Schraubstockes erleichtert seine Bedienung, und zwar aus folgenden Gründen: i. Die Einspannmittel befinden sich in der Höhe der Hand des Arbeiters, wodurch das Einspannen erleichtert wird; 2. diese aus einer oberen Schraube bestehenden Einspannmittel wirken allmählich und sichern einen festen Halt des Werk-Stückes zwischen den Backen; 3. das Einspannen von Werkstücken von ähnlichen, aber etwas verschiedenen Abmessungen kann bewirkt werden, ohne daß es nötig ist, die untere Regelschraube zu verstellen.
  • Ein Ausführuhgsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
  • Fig. i ist eine Seitenansicht des Schraubstockes.
  • Fig.2 und 3 sind zwei Querschnitte nach den Linien 2-2 und 3-3 in Fig. i.
  • Der Schraubstock hat einen festen Schenkel i und einen beweglichen Schenkel 2, die mittels eines Schraubenbolzens 3 aneinandergelenkt sind und in je einer - Backe q. und 5 endigen.
  • An dem Schraubenbolzen 3 ist ein Balancier 6 aasgelenkt, an dessen Unterende ein mit Muttergewinde versehenes Auge 7 angeordnet ist, welches eine Einstellschraube 8 aufnimmt. Die Schraube wird mit der Hand mit Hilfe eines Hebels 9 eingestellt. An dem anderen Ende des Balanciers 6 ist ein Auge ro vorgesehen, welches so nahe wie möglich- . an der Backe 5 sich befindet, um Biegungs-°_beanspruchungen des Schenkels 2 beim Einspannen nach Möglichkeit zu verhüten. In diesem Auge ist eine Druckschraube i i mittels eines Hebels 12 drehbar. Sie hat den Zweck, die bewegliche Backe 5 der festen Backe 4 zu nähern, um auf das zwischen diesen Backen einzuspannende Werkstück .einen ebenso starken Druck auszuüben, wie man ihn bei den bekannten Schraubstöcken durch Anziehen der Schraube erzielt.
  • Eine Feder 13, die an dem festen Schenkel i mittels einer Schraube 14 befestigt ist, wird in einem Büge12 i geführt. Diese Feder 13 hat den Zweck, die bewegliche Backe 2 zu öffnen, wenn man die Druckschraube i i oder die Einstellschraube 8 löst, welche den Abstand zwischen den beiden Backen 4 und 5 regelt.
  • Der Büge121, der gleichzeitig zur Führung der Feder 13 und des Fortsatzes 2o des beweglichen Schenkels 2 dient, besitzt einen Steg 24.
  • Dieser Steg 24 bildet mit den Schenkeln des Bügels 21 einen U-förmigen Teil, der dem festen Schenkel i angepaßt ist, an welchem der Bügel angenietet ist. Der Steg dient dazu, um Scherwirkungen auf die Verbindungsnieten zu verhindern, wenn der bewegliche ' Schenkel 2 freigegeben wird und an dem festen Schenkel i zum Anschlag kommt.
  • Eine Platte 15, die zur Befestigung des Schraubstockes an einer Werkbank dient, ist an dem festen Schenkel i festgenietet.
  • Die Wirkungsweise des Schraubstockes ist folgende 'Wenn irgendein Werkstück i 9 zwischen den beiden Backen 4 und 5 des Schraubstockes festgespannt ist, so genügt es zum Lösen der Backen, die Schraube i i mittels des Hebels 12 um eine Umdrehung zu drehen. Das Auge io des Balanciers 6 dient als Stützpunkt, um da Lösen der Backen zu bewirken, während die Wirkung der Feder 13 den Boden der Vertiefürig 17 der beweglichen Backe 2 ständig in Berührung mit dem Ende 16 der Schraube i i hält. Wenn die Greifflächen 18 der Bakken 4 und 5 mit dem Werkstück 19 nicht mehr in Berührung sind, so läßt es sich leicht entfernen, und man kann unmittelbar darauf ein gleiches Werkstück einsetzen. Man erhält auf diese Weise eine große Zeitersparnis, insbesondere bei dem Bearbeiten von Werkstücken mit großen Abmessungen.
  • Um das Einspannen zu bewirken, dreht man den Spannhebel 12 um eine Umdrehung in entgegengesetzter Richtung, wodurch die Schraube n gegen den beweglichen Schenkel 2 vorbewegt wird. Der Absatz 2o, der sich um einen entsprechenden Betrag verschiebt, spannt die Blattfeder 13, die in dem Bügel 21 geführt wird. Wenn es sich um ein dünneres oder stärkeres in Serie zu bearbeitendes Werkstück handelt, so wird die Schraube 8 mit Hilfe des Hebels 9 stärker angezogen oder weiter gelockert; das Ende 22 dieser Schraube stützt sich stets gegen die Fläche 23 des Bügels 21. Während des Anziehens der Schraube 8 bewegt sich das Auge i o des Balanciers 6 und schließt die Backen, indem es die Feder 13 mit Hilfe des Fortsatzes 2o am Unterende des beweglichen Schenkels 2 spannte. Wenn man die Schraube 8 _lockert, so bewirkt die Feder 13 ein Öffnen der Backe 5 infolge des auf den Fortsatz 2o des beweglichen Schenkels 2 ausgeübten Druckes.
  • Während dieser Einstellungen vergrößert und verkleinert sich der Abstand zwischen dem Auge 7 des Balanciers 6 und dem Bügel 21, was einer Annäherung oder Entfernung des Auges i o gegenüber dem festen Schenkel i entspricht, weil der Balancier um den Gelenkbolzen 3 schwingt.
  • Diese Ausbildung des Schraubstockes hat den Vorteil, den Abstand L auf ein Mindestmaß herabzudrücken; wenn nämlich der Hub der Einstellschraube 8 dem tatsächlichen Hub der -Einspannschraubeii hinzugefügt werden müßte, so würde diese Schraube infolge ihrer größeren Länge den Nachteil haben, daß der den Schraubstock benutzende Arbeiter in größ-erer Entfernung von den Backen stehen müßte. Die Schraube 8 hat also den Vorteil, den Abstand L soweit wie irgend möglich zu vermindern.
  • Der gemäß der Erfindung ausgebildete Schraubstock .ermöglicht es also, eine Reihe von Werkstücken von großen Abmessungen zu bearbeiten, wobei die Anfangseinstellung der beweglichen Backe durch die Handhabung einer Schraube in einfachster Weise bewirkt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schraubstock mit Handeinstellung zum Einspannen von Werkstücken von großen Abmessungen mit einem Balancier, der sich am. Oberende mittels einer Schraube auf den beweglichen, unterhalb des Drehpunktes mit einem Fortsetze versehenen, unter Federwirkung stehenden Schenkel des Schraubstockes stützt, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Balancier an seinem Unterende (7) eine Regelschraube (8) trägt, die sich auf einen festen Punkt (23) stützt, während die obere Schraube (i i) zum Zusammenpressen und Lösen der 'Backen (4 und 5) des Schraubstockes dient.
  2. 2. Schraubstock nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Bügel (21), der zur Führung des Fqrtsatzes (2o) des beweglichen Schenkels, (2) sowie der Feder (13) für diesen Schenkel (z) dient.
  3. 3. Schraubstock nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der 'Bügel (21) den Stützpunkt für die untere Schraube (8) des Balancers bildet und einen Steg (2¢) besitzt, der ein Distanzstück zwischen den Schenkeln dieses Bügels und gleichzeitig eine Stütze für diesen Bügel auf dem festen Schenkel (i) des Schraubstockes bildet.-
DEL80997D 1931-04-25 1932-04-21 Schraubstock mit Handeinstellung zum Einspannen von Werkstuecken von grossen Abmessungen mit einem Balancier Expired DE579884C (de)

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