DE60431C - Verfahren zur Erzeugung einer Mehlkrusle auf der Oberfläche geschälter Erbsen und anderer Hülsenfrüchte - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung einer Mehlkrusle auf der Oberfläche geschälter Erbsen und anderer Hülsenfrüchte

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DE60431C
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Germany
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Application number
DENDAT60431D
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English (en)
Original Assignee
A. KÜHNEMANN und J. WINTER, Inhaber der Firma A. KÜHNEMANN in Aschersleben
Publication date
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Publication of DE60431C publication Critical patent/DE60431C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B7/00Preservation of fruit or vegetables; Chemical ripening of fruit or vegetables
    • A23B7/16Coating with a protective layer; Compositions or apparatus therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L11/00Pulses, i.e. fruits of leguminous plants, for production of food; Products from legumes; Preparation or treatment thereof
    • A23L11/01Pulses or legumes in the form of whole pieces or fragments thereof, without mashing or comminuting

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Hülsenfrüchte.
Bekanntlich werden schon seit längerer Zeit fast ausschliefslich geschälte (enthülste) Erbsen und andere Hülsenfrüchte in den Handel gebracht, wobei ein schönes, möglichst gleichfarbiges Aussehen derselben, neben Dauerhaftigkeit beim Lagern, eine hervorragende Rolle spielt. Um ersteres zu erreichen, müfste man den Schälprocefs in vorsichtigster Weise derart durchführen, dafs nach Entfernung der Hülsen die Oberflächen z. B. der Erbsenkörner nicht im geringsten verletzt würden. Da nun aber die Hülse der Erbse nicht bei allen Körnern gleich fest anhaftet und daher auch nicht beim Schälen von sämmtlichen Körnern in gleicher Bearbeitungszeit entfernt werden kann, und da ferner die enthülsten Körner von den unenthülsten nicht auszuscheiden sind, so mufs nothwendigerweise die Dauer der Bearbeitung so lange währen, bis sämmtliche Körner von der Hülse befreit sind.
. Naturgemäfs werden nun diejenigen Körner, bei welchen sich die Hülse früher ablöst als bei den übrigen, durch den länger währenden Schälprocefs auf ihrer Oberfläche vom Stein angegriffen, wodurch sie die schöne gelbe Farbe verlieren, so dafs die fertig geschälten Erbsen um so verschiedener in der Farbe erscheinen, je ungleichmäfsiger die Hülse von den einzelnen Körnern sich lostrennt.
Um nun das hierdurch entstehende bunte
Aussehen der geschälten Erbsen einigermafsen "•auszugleichen, werden verschiedene Methoden angewendet, z. B. indem man mittelst Maschinen die Körner durch starke Reibung unter einander glättet oder sie durch sogenannte Polirmaschinen gehen läfst. Wenn nun auch durch derartige Manipulationen der Zweck, ein gleichmäfsigeres Aussehen zu erzielen, in etwas erreicht wird, so bleibt doch immer noch der Hauptfehler bestehen, dafs die so behandelten Erbsen bei längerem Lagern der Einwirkung feuchter Luft, sowie anderen schädlichen Einflüssen nicht widerstehen können, sondern in kurzer Zeit die gelbe Farbe wieder verlieren und dadurch minderwerthig werden.
Diese Uebelstände zu beseitigen, bezweckt das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende und im Nachstehenden erläuterte Verfahren.
Nachdem die Erbsen oder ähnliche Hülsenfrüchte fertig geschält und sortirt worden sind, werden sie mittelst maschineller Vorrichtung durch ein kaltes Wasserbad, welchem reines Mehl der betreffenden Frucht zugesetzt ist, schnell hindurchgeführt, wobei das im Wasser befindliche Mehl in dünner Schicht auf der. Oberfläche der Körner haften bleibt. Hierauf werden die so gebadeten Erbsen so lange auf eine Darre zum Trocknen gebracht, bis die durch die dünne Mehlschicht sich bildende Kruste vollständig erhärtet ist. In diesem Zustande bildet diese Kruste dann einen sicheren Schutz gegen die Einwirkungen feuchter Luft, sowie anderer schädlicher Einflüsse.
Damit beim Trocknen die einzelnen Körner nicht an einander kleben können, werden dieselben mittelst eines am Darrapparat ange-
brachten Rührwerkes fortwährend in Bewegung gehalten.
Der Darrapparat kann entweder mit Dampf oder direct durch Feuergase geheizt werden, jedoch kommen weder der Dampf noch die Feuergase mit den Erbsen in Berührung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei dem durch Patent No. 39223 geschützten Verfahren der Zusatz von Mehl zu dem zum Befeuchten der Erbsen oder anderer Hülsenfrüchte dienenden Wasser in der Weise, dafs die Körner durch ein mit reinem Mehl der betreffenden Art vermischtes kaltes Wasserbad hindurchgeführt und, nachdem sie hierbei einen dünnen Mehlüberzug erhalten haben, zum Trocknen auf einen Darrapparat gebracht werden, auf welchem sie ein Rührwerk behufs Verhinderung des Zusammenklebens bis zum vollständigen Erhärten der Kruste in Bewegung erhält.
DENDAT60431D Verfahren zur Erzeugung einer Mehlkrusle auf der Oberfläche geschälter Erbsen und anderer Hülsenfrüchte Expired DE60431C (de)

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DE60431C true DE60431C (de) 1900-01-01

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