DE60419C - Typenschreibmaschine - Google Patents
TypenschreibmaschineInfo
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- DE60419C DE60419C DENDAT60419D DE60419DA DE60419C DE 60419 C DE60419 C DE 60419C DE NDAT60419 D DENDAT60419 D DE NDAT60419D DE 60419D A DE60419D A DE 60419DA DE 60419 C DE60419 C DE 60419C
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- type lever
- type
- lever
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- typewriter
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J7/00—Type-selecting or type-actuating mechanisms
Landscapes
- Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 16: Drückerei.
Typenschreibmaschine.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf diejenigen Typenschreibmaschinen, bei welchen
die Type in der Mitte des Apparates aufschlägt, und der Hauptzweck der Erfindung ist die
Vereinfachung und die Verbesserung der Construction, welche nachstehend unter Bezugnahme
auf die beiliegende Zeichnung beschrieben werden soll.
Fig. ι ist eine Oberansicht des Gestelles, die oberen Theile hinweggenommen gedacht,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Theile, welche die Typen mit den Tasten in Verbindung
setzen,
Fig. 3 eine Hinteransicht der Typenarme und ihrer Verbindungen,
Fig. 4 die Unteransichl der Deckplatte.
Fig. 5 ist die Seitenansicht einer einzelnen Taste und der dazu gehörigen Theile in Normalstellung,
Fig. 6 entsprechende Ansicht, welche zeigt, wie die Theile bei niedergedrückter Taste liegen,
Fig. 7 die Seitenansicht des knieförmigen Verbindungsgliedes zwischen Taste und Typenbarre,
Fig. 8 die Seitenansicht des hinteren geraden Verbindungsgliedes,
Fig. 9 eine Seitenansicht des Typenhebels,
Fig. 10 die Oberansicht desselben.
Fig. 11 zeigt im Grundrifs die Anordnung
der Typenbarren in einer Gruppe von sechs Stück.
Fig. 12 ist ein Querschnitt durch den Typenhebel,
Fig. 13 ein Durchschnitt durch den Typen-^
hebel mit Ansicht der Typen,
Fig. 14 eine Einzelansicht des hinteren Verbindungsgliedes
und seines Drehpunktes.
Fig. ι 5 veranschaulicht in vergröfsertem Mafsstabe
die Verbindung der Typenbarre mit dem an den Typenhebel sich anschliefsenden Zugdraht.
Fig. 16 zeigt eine Abänderung der in Fig. 15
dargestellten Form.
Fig. 17 ist die Seiten- und Oberansicht einer Hängezunge zur Lagerung und Führung des
Typenhebels,
Fig. 18 ein Verticalschnitt durch die Oberplatte der Maschine und
>
Fig. 19 eine Seitenansicht eines Typenhebels, neben der ihn führenden Hängezunge
liegend.
Die Oberplatte der Maschine A ruht auf dem Gestell und hat in der Mitte eine kreisrunde
Oeffnung, in welche ein breiter Ring B eingesetzt wird. Die untere Fläche der Ringplatte
B ist mit Nuthen α versehen, welche, wie ersichtlich, radial laufen und in welche die Hängezungen
c mit Hülfe von Schrauben b eingesetzt werden. Der Typenhebel d ist ein Metallstück,
das aufgeschlitzt ist, um es leichter zu machen. Er besteht mithin (Fig. 10) aus zwei
Stangen 1,1 und den sie verbindenden Querstangen 2, 3.
Der Schlitz dient ferner dem Typenhebel zur Führung auf der entsprechenden Hängezunge,
auf deren hinterem Ende er seinen Drehpunkt hat. Der Hebel erhält dadurch
genaue Führung und die Type wird gezwungen, genau im Centrum aufzuschlagen, m ist der
Typenkörper, oben den Buchstaben tragend und unten mit einem cylindrischen Zapfen 17,
Fig. 13, versehen, der genau zwischen die Stangen 1, 1 des Typenhebels pafst, wo - er
mittelst der Mutter 20 verschraubt wird. , Die Unterlegscheibe 19 und der gegenüber liegende
Ansatz 18 sichern die Lage der Type auf dem Hebel, nachdem er genau eingestellt worden,
was durch radiales Verschieben und durch Drehen (bei gelöster Mutter) sehr leicht erfolgen
kann.
e ist die Typenbarre, aus feinem U-Stahl gemacht, die von zwei Verbindungsgliedern 8
und 15 getragen wird, von denen letzteres
gerade und ersteres winkelförmig gestaltet ist und an dem freien Ende die Taste f aufnimmt.
Eine Querstange 14 ist mit einer Anzahl Quernuthen versehen, in welchen die
Glieder 15 ihre Drehpunkte erhalten.
Die Glieder 8 und 1 5 bilden mit den Typenbarren und der festen Grundplatte ein Parallelogramm,
so dafs die Verschiebung einer Barre nach unten durch Drücken auf eine Taste nur parallel erfolgen kann. Da ferner
jede Barre in gleicher Weise bewegt wird, so erhält jeder Typenhebel immer den gleichen
Impuls und die gleiche Bewegung, gleichviel, ob sein Zugdraht 5 an dem hinteren oder dem
vorderen Theil der Typenbarre angekuppelt ist. 12 und 13 sind - verticale geschlitzte
Pfosten, welche hinten und. vorn zur Verticalführung der Typenbarren dienen. .
Die Querstange h trägt Federn 16, welche
die niedergedrückten Typenbarren wieder in ihre Normalstellung zurückführen. Der kürzere
Arm 4 des Typenhebels ist durch den Zugdraht 5 mit der Typenbarre verbunden, und
zwar schliefst er sich in einer U - förmigen Gabel 7 an (Fig. 5, 15 und 16), welche an
der Barre e drehbar befestigt ist, wodurch eine Art Universalgelenk hergestellt ist, was
einem Verzwängen der Theile vorbeugt. Das Fufsende des Zugdrahtes ist einfach, wie Fig. 5
zeigt, rechtwinklig umgebogen und zu einem Zapfen ausgearbeitet, oder es kann, wie nach
Fig. 16, zu einem Doppelzapfen ausgeschmiedet werden. Ein Aufbiegen der Gabel 7 genügt,
um die Zapfen einzulegen. Das Herausnehmen einzelner Typen zum Zweck des Ersetzens
kann sehr leicht erfolgen. Man braucht nur das obere Lager des betreffenden Zugdrahtes
etwas aufzubiegen, wodurch der Draht frei wird, und dann schraubt man die Hängezunge
mit Typenhebel von der Ringplatte B los.
Der Quersteg 3, Fig. 10 und 18, ist von
besonders grofser Wichtigkeit für gleichmäfsiges Schreiben. Er begrenzt den Hub des Typenhebels,
indem er gegen die Kante der Hängezunge c .anschlägt, und zwar ist seine Stellung
so gewählt, dafs bei langsamer Aufwärtsbewegung des Hebels d (mit der Hand) die
Type das Papier, falls nur ein Blatt auf dem Cylinder ist, nicht berühren würde. Der
Hebel federt so viel, dafs beim Emporschnellen, durch Anschlagen der Tasten, das Papier (oder
vielmehr das Farbeband) von der Type getroffen wird. Liegen nun mehrere Blatt mit
dazwischengelegten Copirblä'ttern auf dein Cylinder, so dafs dessen Durchmesser grofser
wird, so braucht der Schreibende nicht, wie bei anderen Maschinen, einen stärkeren Schlag
zu geben, denn die Type schlägt jetzt direct (ohne die oben erwähnte Abschwächung des
Schlages durch Federung des Hebels) auf die Papierlagen, und die Arbeit wird daher eine
vollkommen gleichmäfsige.
Claims (2)
1. Eine Typenschreibmaschine, bei welcher die Uebertragung der Tastenbewegung auf
den Typenhebel mittelst eines in geschlitzten Stangen 12, 13 vertical geführten Parallelgelenkes
e, 8,15 bewirkt wird, an das der Zugdraht 5 des Typenhebels mittelst eines
drehbaren Gelenkes 7 angeschlossen ist, zum Zweck, dem Typenhebel den gleichen Hub
zu ertheilen, unabhängig von der Befestigungsstelle am Gliede e des Uebertragungsgelenkes.
2. An der unter 1. gekennzeichneten Typenschreibmaschine
die drehbare Lagerung der Typenhebel an radial im Kreise liegenden Zungen c, welche dem geschlitzten Typenhebel
bei seiner Schwingung zur Führung und , mittelst seines Quersteges 3 zugleich zur Hubbegrenzung in der Weise dienen,
dafs der Typenhebel vor Erreichung der Papierwalze aufgehalten wird und den letzten Theil seines Hubes zufolge Federung
seiner Arme d zurücklegt, zum Zweck, die genaue Führung der Typen nach der Ab-drucksteile
zu sichern und bei Herstellung von Copien mit gleichem Kraftaufwand zu schreiben, in welch letzterem Falle der
Typenhebel direct, ohne Federung seiner Arme, druckt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE60419C true DE60419C (de) |
Family
ID=334561
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT60419D Expired - Lifetime DE60419C (de) | Typenschreibmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE60419C (de) |
-
0
- DE DENDAT60419D patent/DE60419C/de not_active Expired - Lifetime
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