DE604149C - Gewuerzstreuer - Google Patents

Gewuerzstreuer

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DE604149C
DE604149C DEW90563D DEW0090563D DE604149C DE 604149 C DE604149 C DE 604149C DE W90563 D DEW90563 D DE W90563D DE W0090563 D DEW0090563 D DE W0090563D DE 604149 C DE604149 C DE 604149C
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DE
Germany
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spice
plunger
container
rod
litter
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DEW90563D
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WUERTT HOLZWAREN IND JULIUS BI
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WUERTT HOLZWAREN IND JULIUS BI
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G19/00Table service
    • A47G19/24Shakers for salt, pepper, sugar, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Seasonings (AREA)

Description

  • Gewürzstreuer Die Erfindung geht von den, bekannten Salzstreuern aus, bei denen in einem das Salz aufnehmenden Gehäuse eine Stange oder ein Stößel axial verschiebbar gelagert ist. Durch die besondere äußere Form des unteren Stößelendes wird dabei das Salz bei axialer Verschiebung des Stößels nach außen gefördert.
  • Um diese Gewürzstreuer entsprechend bekannten Streuern mit zwei konzentrisch ineinanderliegenden Behältern für verschiedene Gewürze auszubilden, ist gemäß der Erfindung der Stößel zu einem Vorratsbehälter für ein zweites Gewürz, - z. B. Pfeffer, ausgebildet, das durch Betätigung einer Handhabe gleichfalls nach außen gefördert wird. Die beste Raumausnutzung ergibt sich hierbei durch konzentrische Anordnung der zur Aufnahme verschiedener Gewürze dienenden Hohlräume im Streuergehäuse und im Stößel.
  • Für die Streuung des zweiten Gewürzes bieten sich erfindungsgemäß verschiedene Wege. Entweder kann das zweite Gewürz durch einen dem ersten Stößel ähnlichen und zweckmäßig in diesem gelagerten, zweiten Stößel erfolgen, oder im ersten Stößel ist ein zweckmäßig stangenartiges Glied angeordnet, durch dessen Drehung die Öffnung oder Schließung von Austrittsöffnungen für das zweite Gewürz gesteuert wird. Bei der ersten Ausführungsform erfolgt also die Gewürzstreuung durch axiale Verschiebung zweier voneinander getrennter Stößel, die vorzugsweise verschieden lang aus dem Streuergehäuse herausragen. Beim zweiten Ausführungsbeispiel dient ein mit der Drehstange verbundener Knopf gleichzeitig zur axialen Verschiebung des Stößels, so daß durch verschiedene Bewegungen ein und derselben Handhabe entweder das eine oder das andere Gewürz gestreut wird.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Fig. i und 3 zeigen Längsschnitte durch zwei verschiedene Ausführungsformen, die Fig.2 und q. stellen Querschnitte nach den Linien A-B und C-D der Fig. i und 3 dar.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. i und 2 ist im Innern des Gehäuses i ein. Stößel 2 axial verschiebbar gelagert. Der Stößel 2 ist durch eine rohrartige Verlängerung 2' oben mit einem Knopf 3 fest verbunden. Zwischen dem Knopf 3 und dem Gehäuse i ist eine Druckfeder q. eingeschaltet, die den Stößel 2 stets nach oben drückt. In das Gehäuse i ist von unten ein als Fuß dienender Ringkörper 5 eingeschraubt, in dessen zweckmäßig konisch gestalteter Öffnung der Stößel -2 geführt ist. Eine außen im Stößel 2 angebrachte Ringnute 6 dient in bekannter Weise zur Förderung des in dem Raum 7 befindlichen Salzes 8 nach außen, wenn der Knopf 3 nach unten gedrückt wird.
  • Der Stößel 2 weist einen Hohlraum g auf, der zur Aufnahme von Pfeffer io dient. Im Innern, des Gesamtstößels 2, 2', 3 ist ein zweiter Stößel ii axial verschiebbar gelagert, zwischen dessen Knopf i2 und dem Stößelrohr 2' eine Druckfeder 13 angeordnet ist. Unten ist in den Stößel 2 ein Ringkörper 1q. eingeschraubt, der zur Führung des Stößels 11 dient. Der Stößel 11 ist an, seinem unteren Ende mit einer Ringnut 15 versehen.
  • Will man. Pfeffer- streuen, so wird auf den Knopf 12 in der eingezeichneten Pfeilrichtung ein Druck ausgeübt, wodurch unter Vermittlung der Ringnut 15 ein Teil des Pfeffers 1ö nach außen gelangt. In der gleichen an sich bekannten Weise wird durch einen Druck auf den Knopf 3 in der eingezeichneten Pfeilrichtung Salz gestreut. Wie aus Fig. i deutlich ersichtlich, überragt der Knopf 12 den Knopf 3, so daß beide Knöpfe bequem und unabhängig voneinander bedient werden können. Die Federn 4, 13 sorgen in jedem Falle für die selbsttätige Rückholung der Stößel 2 bzw. 11. Durch das Abschrauben der Ringkörper 5, 14 können beide Gewürze in die betreffenden Räume eingefüllt werden.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 ist in dem Gehäuse 16 ein Stößel 17 gelagert, der beispielsweise durch einen mit ihm verbundenen und in das Gehäuse 16 eingreifenden Stift 18 an einer Drehung gehindert ist. Der Hohlraum 1g dient zur Aufnahme von Salz. Der im Stößel 17 vorhandene Hohlraum 2o dient wieder zur Aufnahme von Pfeffer. Der Boden des Stößels 17 ist im gezeichneten Beispiel durch eine aufgeschraubte Kappe 2i gebildet, in der sich einige Löcher 22 befinden. Durch das Gehäuse 16 und den Stößel 17 erstreckt sich eine Stange 23, die oben mit einem Knopf 24 fest verbunden ist. Am unteren Ende der Stange 23 befindet sich eine Scheibe 25, die mit den aus Fig. 4 ersichtlichen Löchern 26 versehen ist. Zweckmäßig erstreckt sich die Stange 23 durch die Bodenkappe 21 hindurch, um so eine Führung zu finden. Auf dem untersten Ende der Stange 23 ist zweckmäßig eine kleine Mutter 27 vorgesehen. Zwischen Knopf 24 und Gehäuse 16 ist eine Druckfeder 28 angeordnet, die zur Zurückführung des Stößels 17 dient. Im gezeichneten Beispiel hat diese Feder 28 eine zweite Funktion. Im Gehäuse 16 ist eine Rasterscheibe 29 festgelegt, der eine entsprechend geformte Kastenscheibe 30 zugeordnet ist. Die Kastenscheibe 3o ist lediglich axial verschiebbar, aber nicht drehbar auf der Stange 23 angeordnet. Das obere Ende 23' der Stange 23 ist zu diesem Zweck beispielsweise vierkantig ausgebildet. Die Feder 28 ist bestrebt, die beiden Kastenscheiben 29, 30 ständig miteinander zum Eingriff zu bringen.
  • Durch Drehung des Knopfes 24 werden die Löcher 22 und 26 miteinander in Übereinstimmung gebracht, so daß Pfeffer aus dem Raum 2o austreten kann. Um zu verhindern, daß diese Austrittslöcher in offener Stellung verbleiben, sind -die Rasterscheiben 2,9, 30 vorgesehen. In der gezeichneten Eingriffstellung dieser Scheiben ineinander sind die Löcher 22 verschlossen. Da die Feder 28 bestrebt ist, diese Eingriffstellung ständig herbeizuführen, so sind auch die Austrittsöffnungen 22 stets geschlossen.
  • Durch Druck auf den Knopf 24 nimmt die Stange 23 den Stößel 17 in axialer Richtung mit, so daß hierbei in bekannter Weise Salz aus dem Raum 1g ausgestreut wird.
  • Die Streuerteile können aus Holz, Metall, Kunstharz o. dgl. bestehen. Es sei noch erwähnt, daß bei der zweiten Ausführungsform der Stößel gewissermaßen auch als Pfeffermühle ausgebildet sein kann. In diesem Fall würde durch Drehung der Stange 23 das bei Pfeffermühlen bekannte Zerkleinerungs- oder Reibrad gedreht werden. Der Stößelboden oder die Kappe 21 würde in diesem Fall die entsprechende Ausbildung erhalten.

Claims (4)

  1. PATENTANSPLLÜClLE: i. Gewürzstreuer mit einem axial verschiebbaren, das Gewürz aus dem Gehäuse nach außen befördernden Stößel, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (2, 17) einen Vorratsbehälter für ein zweites Gewürz bildet, dessen Streuverschluß ebenfalls am unteren Ende vorgesehen und mit einer am oberen Ende angeordneten Handhabe versehen ist.
  2. 2. Gewürzstreuer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Streuverschluß des inneren Gewürzbehälters (2) aus einem axial verschiebbaren Stößel (11) besteht.
  3. 3. Gewürzstreuer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Streuverschluß des inneren Gewürzbehälters (17) aus einer gegen den mit Streulöchern (z2) versehenen. Boden drehbaren Lochplatte (25, 26) besteht, die durch eine Stange (23, 23') mit dem Bedienungsknopf (24) für den Förderstößel (17) des Hauptbehälters (16) verbunden, ist.
  4. 4. Gewürzstreuer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (23) für den Drehverschluß des Innenbehälters (17) eine Rasterscheibe (3o) trägt, die unter Wirkung der Rückholfeder (28) des Stößels (17) für den Außenbehälter (16) mit Rasten (2g) am Gehäuse des Außenbehälters (16) derart zusammenwirkt, daß sie die Stange (23) in ihre Verschlußstellung zu bringen sucht.
DEW90563D 1932-12-09 1932-12-09 Gewuerzstreuer Expired DE604149C (de)

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DEW90563D DE604149C (de) 1932-12-09 1932-12-09 Gewuerzstreuer

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