DE394454C - Tischgeraet zum Ausgeben von Mostrich und anderen breiigen Stoffen - Google Patents
Tischgeraet zum Ausgeben von Mostrich und anderen breiigen StoffenInfo
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- DE394454C DE394454C DEC33532D DEC0033532D DE394454C DE 394454 C DE394454 C DE 394454C DE C33532 D DEC33532 D DE C33532D DE C0033532 D DEC0033532 D DE C0033532D DE 394454 C DE394454 C DE 394454C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
- A47G19/00—Table service
- A47G19/12—Vessels or pots for table use
- A47G19/18—Containers for delivering jam, mustard, or the like
- A47G19/183—Containers for delivering jam, mustard, or the like by applying external pressure, i.e. by pumping or squeezing
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- Food Science & Technology (AREA)
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Description
- Tischgerät zum Ausgeben Mostrich und anderen breiigen Stoffen. Die Erfindung betrifft ein Tischgerät zum Ausgeben von Mostrich und anderen breiigen Stoffen, wobei ein Sack aus Gummi o. dgl. den Mostrich aufnimmt, so daß durch Zusammendrücken des Sackes die gewünschte Mostrichmenge entnommen werden kann.
- Die Erfindung besteht darin, daß Mittel vorgesehen sind, die eine derartige Drehung des Sackes bewirken, daß dadurch der Inhalt des Sackes vermindert und eine gewisse Menge von Mostrich herausgedrückt wird.
- Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
- Abb. r ist ein Längsschnitt durch das Gerät, Abb. 2 sind zwei halbe Querschnitte nach den Linien A -B und E-F der Abb. z, Abb. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie C-D der Abb. i und Abb. 4 ein Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform des Gerätes.
- Das Gerät besteht aus einem Behälter i, der einen zusammendrückbaren Sack 2 aus Gummi ö. dgl. aufnimmt. Dieser Sack ist mit seinem oberen Rande durch eine Schnur 3 auf einer Hülse 4 befestigt, die innen mit Gewinde versehen ist und auf dem oberen Rande 5 des Behälters ruht. Der untere offene Rand des Sackes 2 ist mittels einer Schnur 6 an einer Scheibe 7 befestigt, die an ihrem unteren Rande Vorsprünge 8 hat, welche in entsprechende Aussparungen des Behälters i passen, wodurch jede Drehung der Scheibe gegenüber dem Behälter verhindert wird. Diese Vorsprünge können beispielsweise ein Sechseck bilden, wie aus den Abb. i und 2 ersichtlich ist. Eine hohle Stange 9, die sich gegenüber der Scheibe 7 frei drehen kann, ruht mit ihrem unteren Ende auf dieser Scheibe und verhindert dadurch eine senkrechte Verschiebung derselben. Ein Längskanal io dieser Stange steht durch Öffnungen ii und 12 mit dem Innern des Sackes in Verbindung. Dieser Kanal hat an seinem oberen Ende 13 einen größeren Durchmesser, so daß er hier ein Ventil, z. B. in Gestalt einer Kugel 14, aufnehmen kann. Die Stange 9 endigt an ihrem oberen Ende in einen zylindrischen Flansch 15, der außen mit Gewinde versehen und in die Hülse 4 eingeschraubt ist. In diese Hülse ist auch ein Stopfen 16 eingeschraubt, durch den ein Kanal 17 hindurchführt, der ari seinem unteren Ende in schräge Einschnitte 18 ausläuft, welche den Durchgang des Mostrichs gestatten, wenn die Kugel 14 von dem Mostrich mitgenommen wird und sich gegen den Stopfen 16 legt. Ein Deckel i9 deckt den Stopfen, die Hülse und die Öffnung des Behälters ab.
- Während des Gebrauchs des Gerätes soll die Verbindung zwischen dem Deckel i9 und dem Behälter i ersteren eine Drehung gegenüber dem Behälter ausführen lassen. Diese Verbindung, die auf verschiedene Arten erzielt werden kann, wird gemäß der Abb. i bis 3 in folgender Weise hergestellt. Mit dem Deckel i9 sind zwei Drücker 20 mit Vorsprüngen 25 zum Anfassen durch je ein Gelenk 21 verbunden. Diese Drücker haben eine Zunge 22, die in einem entsprechenden Umfangsschlitz 3o des Behälters gleitet. An jedem Drücker ist eine schwache Feder 31 befestigt, die in den benachbarten Einschnitt des Deckels i9 eingreift und dadurch den Drücker in seiner Stellung festhält (Abb. 3). Diese Verbindung des Dekkels mit dem Behälter gestattet eine Drehung des Deckels ohne jedeVerschiebung in Richtung der Längsachse.
- Der Deckel hat zwar außt n eine kreisrunde Oberfläche, aber innen eine Anzahl von Vorsprüngen 23, die in Aussparungen 24 der Hülse 4 eingreifen. Man kann natürlich auch in dem Deckel Aussparungen und an der Hülse Vorsprünge anordnen.
- Zwecks Gebrauches ergreift man das Gerät mit der rechten Hand und übt mit einem Finger einen tangentialen Druck auf den Vorsprung 25 eines Drückers 2o aus. Hierbei ist man bestrebt, den Deckel i9 um die senkrechte Achse des Geräts zu drehen. Der Deckel nimmt mittels der Vorsprünge 23 und der Aussparungen 24 bei dieser Drehung die mit Gewinde versehene Hülse 4, die hohle Stange 9 und den Stopfen 16 sowie den oberen Teil des Sackes 2 mit. Der an der Scheibe 7 befestigte untere Teil des Sackes verb:eibt iri seiner Lage, da die Scheibe durch die Stange 9 mit dem Boden des Behälters - in Berührung gehalten wird. Man erreicht so eine Windung des Sackes und damit eine Verminderung seines Inhalts. Der Mostrich, der das Bestreben hat, durch den Kanal io und die Öffnungen 11, 12 zu entweichen, hebt das Ventil 14 hoch und gelangt durch den Kanal 17 des Stopfens 16 nach außen.
- Bei der Drehung des Sackes 2 legt sich der mittlere Teil im Kreise um die hohle Stange 9 an und wird so in zwei übereinanderliegende Taschen unterteilt. Hierdurch wird aber keine Störung hervorgerufen, da die beiden Taschen immer necii mit dem Kanal io durch die Öffnungen ii und 12 in Verbindung stehen und daher leicht ihren Inhalt durch diese Öffnungen abführen können, wenn man den Sack 2 noch weiter verdreht.
- Man kann auch die hohle Stange 9 durch eine volle Stange ersetzen, deren äußere Oberfläche gerade oder schraubenförmige Längsnuten hat. Diese Stange sichert in gleicher Weise wie die hohle Stange 9 mit dem Kanal io und den Öffnungen ii und 12 die Verbindung des unteren Teils des Sackes mit dem oberen Ende des Geräts.
- Man kann auch die Mitnahme der Hülse 4 nicht unmittelbar durch den Deckel i9, sondern mittels des Stopfens 16 erzielen, indem Deckel und Stopfen entsprechende, ineinandergreifende Teile haben, welche ihre Drehung gegeneinander verhindern.
- Gemäß Abb. 4 hat der Behälter i einen losen Boden 27, der gegenüber dem Behälter drehbar ist. Dieser Boden besteht aus drei Teilen, von denen der erste 28 in Gestalt einer Platte auf dem unteren Ende des Behälters ruht, während der zweite 29 aus einem eingesetzten Stopfen besteht, an dem der untere offene Rand de:: Sackes 2 befestigt ist und der dritte 35 einen Metallring bildet, welcher der Kegelform des Behälters angepaßt ist. Dieser Ring ist mit der Platte 28 durch Schrauben 36 ver- Bunden und verhindert dadurch eine Trennung des Bodens 27 von dem Behälter. Er dient auch dazu, den Boden mit der Hand festzuhalten, wie dies weiter unten beschrieben ist.
- Der obere Rand des Sackes 2 ist mittels einer Schnur 3 auf der mit Gewinde versehenen Hülse 4 befestigt, die auf dem oberen. Rande des Behälters i ruht. In diese Hülse 4 ist ein Stopfen 16 eingeschraubt, durch den sich ein Kanal 17 erstreckt, der zum Auslassen des Mostrichs dient. Ein Stopfen 37 mit einem Längskanal 38, in dem ein Kugelventil 14 angeordnet ist, ist in den Stopfen 16 eingeschraubt. Der Kanal 38 liegt exzentrisch, so daß die Kugel beim Anheben den Kanal 17 nicht versperren kann. Die Hülse ruht auf dem Behälter und wird durch die Wirkung einer Feder 39 angedrückt, die durch den Dekkel ig festgehalten wird, welcher auf den Behälter aufgeschraubt ist. ` Beim Gebrauch hält man den Boden 27 fest, indem man den Ring 35 zwischen die flache Hand und die letzten beiden Finger dieser Hand nimmt; man dreht den Behälter mit Hilfe des Daumens und des Zeigefingers. Diese Drehung windet den Sack zusammen, so daß dieser zunächst im unteren Teile und dann allmählich nach oben hin verengert wird, wodurch der Mostrich nach oben aus dem Sack und durch die Kanäle 38, 17 aus dem Behälter gedrückt wird.
Claims (6)
- PATENT-ANSPRÜCHE: i. Tischgerät zum Ausgeben von Mostrich und anderen breiigen Stoffc n, bei dem ein in einem Behälter angeordneter Sack den Mostrich aufnimmt, gekennzeichnet durch Mittel, die eine derartige Drehung des Sackes (2) bewirken, daß dadurch der Raum des Sackes vermindert und eine gewisse Menge'des Inhalts herausgedrückt wird.
- 2. Tischgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sack (2) an seinem unteren offenen Ende (6) an einer Platte (7) befestigt ist, die in den Behälter (i) eingesetzt ist und sich ihm gegenüber nicht drehen kann, während das obere Ende (3) des Sackes mit einem zlurchbohrten Stopfen (16) verbunden ist, der sich gegenüber dem Behälter frei drehen kann (Abb. i bis 3).
- 3. Tischgerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Stopfen (16) und dem Behälter (1) durch Drücker (2o) erfolgt, die mit einem den Stopfen haltenden Deckel (r9) durch je . ein Gelenk (21) verbunden sind und in eine ringförmige Nut (3o) des Behälters eingreifen.
- 4. Tischgerät nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich durch die ganze Höhe des Sackes (2) eine Stange (g) erstreckt, die sich auf die untere Scheibe (7) des Gerätes stützt und an dem drehbaren Stopfen befestigt ist, wobei diese Stange entweder einen inneren Längskanal (io) aufweist, der an den Kanal des Stopfens angeschlossen und durch Öffnungen (ii und i2) an seinem unteren und oberen Ende mit dem Innern des Sackes in Verbindung steht oder Nuten hat, die auf der Oberfläche der Stange angeordnet sind und eine ständige Verbindung des unteren Teiles des Sackes mit seinem Oberteil herstellen.
- 5. Tischgerät nach Anspruch i, dadurch, gekennzeichnet, daß der obere Rand des Sackes (2) an einem durchbohrten Stopfen befestigt ist, der seinerseits an dem Behälter (i) festsitzt, während der untere offene Rand des Sackes mit einer Platte (27) verbunden ist, die den Boden des Behälters bildet und gegenüber diesem gedreht werden kann (Abb. 4).
- 6. Tischgerät nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Rand des Sackes an einem mit der Bodenplatte verbundenen Stopfen (2g) befestigt ist, so daß bei Drehung beider Teile gegeneinander eine Verengung des Sackes erzielt wird, die allmählich nach oben hin fortschreitet. -7. Tischgerät nach den Ansprüchen 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß an die Bodenplatte (27) ein Ring (35) angeschraubt ist, der dem kegelförmigen Behälter (i) angepaßt ist, so daß sich die Platte (27) von dem Behälter nicht entfernen kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR394454X | 1923-05-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE394454C true DE394454C (de) | 1924-04-17 |
Family
ID=8896329
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC33532D Expired DE394454C (de) | 1923-05-02 | 1923-05-13 | Tischgeraet zum Ausgeben von Mostrich und anderen breiigen Stoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE394454C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3996953A (en) * | 1974-08-19 | 1976-12-14 | Edgar Peter Scragg | Apparatus for dosing a flowing fluid |
| US6715222B2 (en) | 2001-09-02 | 2004-04-06 | Gil Hecht | Self-lifting electric iron |
| US6925738B2 (en) | 2001-05-18 | 2005-08-09 | Ehsan Alipour | Self lifting iron |
| US7546701B2 (en) | 2005-05-13 | 2009-06-16 | Ehsan Alipour | Automatic standby electric clothes iron |
-
1923
- 1923-05-13 DE DEC33532D patent/DE394454C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3996953A (en) * | 1974-08-19 | 1976-12-14 | Edgar Peter Scragg | Apparatus for dosing a flowing fluid |
| US6925738B2 (en) | 2001-05-18 | 2005-08-09 | Ehsan Alipour | Self lifting iron |
| US6715222B2 (en) | 2001-09-02 | 2004-04-06 | Gil Hecht | Self-lifting electric iron |
| US7546701B2 (en) | 2005-05-13 | 2009-06-16 | Ehsan Alipour | Automatic standby electric clothes iron |
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