DE603944C - Blechschachtel mit einem Scharnier - Google Patents
Blechschachtel mit einem ScharnierInfo
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- DE603944C DE603944C DED65195D DED0065195D DE603944C DE 603944 C DE603944 C DE 603944C DE D65195 D DED65195 D DE D65195D DE D0065195 D DED0065195 D DE D0065195D DE 603944 C DE603944 C DE 603944C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D43/00—Lids or covers for rigid or semi-rigid containers
- B65D43/14—Non-removable lids or covers
- B65D43/16—Non-removable lids or covers hinged for upward or downward movement
- B65D43/163—Non-removable lids or covers hinged for upward or downward movement the container and the lid being made separately
- B65D43/164—Non-removable lids or covers hinged for upward or downward movement the container and the lid being made separately and connected by interfitting hinge elements integrally with the container and the lid formed respectively
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Description
- Blechschachtehmit einem Scharnier Es sind Blechschachteln mit einem Scharnier bekannt, das durch einen an dem einen Schachtelteil befindlichen, durch einen Schlitz des anderen Schachtelteiles hindurchgesteckten und nach innen oder außen um einen halbzylindrisch ausgeprägten Steg herumgerollten Lappen gebildet ist.
- Dieses Scharnier weist den -Nachteil auf, daß es infolge der Anordnung des halbzylindrischen Steges im Innern eines zu einer rohrförmigen Hülse gebogenen Lappens eine schlechte Führung darstellt,, weil die Längskanten des geprägten Steges, namentlich wenn sie auch noch Grat tragen, in der rohrförmigen Hülse zu starker Reibung oder zu Klemmungen Anlaß geben.
- Außerdem ist natürlich der halbzylindrisch ausgeprägte Steg gegen seitliche Beanspruchungen nicht so widerstandsfähig wie ein zu einem Zylinder umgerollter Blechstreifen.
- Ein weiterer Nachteil des bekannten Scharniers besteht darin, daß der halbzylindrisch ausgeprägte Steg nur durch einen ganz schmalen, seiner eigenen Breite entsprechenden (Querschnitt mit der übrigen Seitenwand des Schachtelteils verbunden ist, so daß die Scharnierachse bei häufigem oder unvorsichtigem Öffnen und Schließen der Schachtel leicht abgerissen werden kann. Diese leichte Zerstörbarkeit des Scharniers ist schon deshalb ganz besonders zu befürchten, weil das Blechmaterial an den Übergangsstellen vom geprägten Steg zu der ebenen Seitenwand des Schachtelteils besonders starken Verformungen ausgesetzt worden und deshalb an diesen Stellen besonders spröde geworden ist.
- Das bekannte Scharnier ist in seiner Herstellung deshalb besonders teuer, weil durch die sehr starke Verformung an den übergangsstellen von der glatten Seitenwand des Schachtelteils zu dem halbzylindrisch ausgeprägten Steg das Blech leicht reißt und daher viel Ausschuß entsteht.
- Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die Scharnierachse durch einen durchgehenden oder unterbrochenen umgienollten Blechstreifen gebildet wird, um -den die durch entsprechende. Schlitze durchgeführten Lappen des zugehörigen Schachtelteils greifen.
- Da für die Breite des zur Bildung der Scharnierachse erforderlichen Blechstreifens beim Erfindungsgegenstand eine ganz beliebige Länge gewählt werden kann, und zwar unabhängig von der Höhe der Seitenwand des Schachtelteils, so kann die Scharnierachse in jedem Falle kräftig ausgebildet sein, so daß das neue Scharnier auch für schwere Blechschachteln zu verwenden ist.
- In der Zeichnung sind zwei als Beispiele dienende Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
- Die Fig. i bis 5 veranschaulichen die Herstellungsweise einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform der neuen Blechschachtel.
- Wie Fig. i erkennen läßt, wird ein Schachteldeckel derart hergestellt, daß er zunächst an seiner hinteren Längsseite a einen lappenartigen Ansatz b aufweist. Gemäß Fig. z wird daraufhin dieser Ansatz b gegen den Deckelrand nach innen oder nach außen aufgerollt, so daß er später als Scharnierachse dienen kann. Nachdem die Längsseite a des Deckels durch diesen angerollten Ansatz b verstärkt worden ist, wird über diesem ein Schlitz c in die Längswand a eingestanzt. Fig. 3 zeigt an einem Schachtelkasten, daß in seiner einen Längsseite d zunächst zwei Schnitte vom oberen Rand her derart ausgeführt worden sind, daß ein schmaler, mit seiner unteren Längsseite an der Seitenwandd verbundener Lappen e gebildet ist. Dieser Lappen e wird zunächst aus der Ebene der Seitenwand d herausgebogen und dann beim Zusammenfügen der beiden Schachtelteile, wie dies die Fig. q. und S erkennen lassen, nach dem Hindurchführen durch den am Deckel befindlichen Schlitz c um die Scharnierachse b herumgebogen.
- Die Fig. 6 und 7 zeigen eine andere Ausführungsform der neuen Schachtel, und zwar weist bei dieser der Deckel an der einen Längswand f zwei abwärts ragende Lappeng auf, während an der entsprechenden Längswand h des Kastens ein durch zwei vom oberen Rand her geführte Schnitte gebildeter Blechstreifen i in das Schachtelinnere eingerollt ist. Unterhalb dieses eingerollten Streifens i, der ebenfalls wieder als Scharnierachse dienen soll, sind in die Längswand h des Kastens zwei der Größe der Lappen g entsprechende Schlitze h eingestanzt. Beim Zusammenfügen der beiden Schachtelteile werden die Lappen g des Deckels durch die Schlitze h des Kastens hindurchgeführt und dann, wie dies die Fig. 7 zeigt, um die Scharnierachse i herumgebogen.
- Um die Schachtel möglichst weit öffnen zu können, ohne daß sich der die Lappen tragende Rand des (einen Schachtee lteiles sperrend gegen die entsprechende- Wand des anderen Schachtelteiles preßt, ist es zweckmäßig, in diese Wand eine Sicke einzudrükk en, in die jener Rand beim Öffnen der Schachtel eintreten kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Blechschachtel mit einem Scharnier, das durch einen an dem einen Schachtelteil befindlichen und durch einen entsprechenden Schlitz des anderen Schachtelteils hindurchgesteckten und nach innen oder außen um eine Scharnierachse aufgerollten Lappen gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharnierachse durch einen durchgehenden .oder unterbrochenen umgerollten Blechstreifen gebildet ist, um den die durch entsprechende Schlitze durchgeführten Lappen des zugehörigen Schachtelteiles greifen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED65195D DE603944C (de) | 1933-02-01 | 1933-02-01 | Blechschachtel mit einem Scharnier |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED65195D DE603944C (de) | 1933-02-01 | 1933-02-01 | Blechschachtel mit einem Scharnier |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE603944C true DE603944C (de) | 1934-10-10 |
Family
ID=7059146
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED65195D Expired DE603944C (de) | 1933-02-01 | 1933-02-01 | Blechschachtel mit einem Scharnier |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE603944C (de) |
-
1933
- 1933-02-01 DE DED65195D patent/DE603944C/de not_active Expired
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