DE60379C - Feuerbrücke - Google Patents
FeuerbrückeInfo
- Publication number
- DE60379C DE60379C DENDAT60379D DE60379DA DE60379C DE 60379 C DE60379 C DE 60379C DE NDAT60379 D DENDAT60379 D DE NDAT60379D DE 60379D A DE60379D A DE 60379DA DE 60379 C DE60379 C DE 60379C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- parts
- fire
- fire bridge
- bridge
- lugs
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 claims description 5
- 208000015943 Coeliac disease Diseases 0.000 claims description 4
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 2
- 230000008439 repair process Effects 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 239000012535 impurity Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23M—CASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F23M3/00—Firebridges
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Special Wing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. W
Vorliegende Erfindung betrifft Neuerungen in der Construction der durch D. R. P. No. 42884
gekennzeichneten hohlen Feuerbrücken.
Diese Verbesserungen an hohlen Feuerbrücken, bei welchen je nach den Anforderungen der
Feuerungen natürlicher oder künstlicher Zug in Anwendung gebracht werden kann, bestehen
hauptsächlich in der besonderen Anordnung der die einzelnen Theile der Feuerbrücke
verbindenden Nasen und Angüsse an Stellen, welche der Hitze des Feuers nur
wenig ausgesetzt sind, sowie in der Herstellung des oberen, der Abnutzung am meisten
ausgesetzten Theiles der Feuerbrücke aus mehreren leichten Stücken, so dafs sich die Dauerhaftigkeit
der Verbindung der einzelnen Theile vorteilhaft mit der leichten Zugänglichkeit und
Auseinandernehmbarkeit derselben verbindet.
Beiliegende Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand dar, und zwar zeigt:
Fig. ι eine perspectivische Ansicht des unteren Theiles der Feuerbrücke,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Feuerbrücke,
Fig. 3 eine Aufsicht des oberen Theiles der Feuerbrücke,
Fig. 4 eine Vorderansicht;
Fig. 5 stellt endlich eine Ansicht des unteren Theiles der Feuerbrücke, von unten gesehen,
dar.
In den Fig. 1 bis 5 ist mit B der untere Theil der Feuerbrücke bezeichnet, der mit geneigten
Seiten- und Rückwänden U versehen ist. An diesem Theil B ist die Vorderwand T
befestigt oder mit demselben aus einem Stück gegossen.
Auf dieser Vorderwand T ist der Schieber D angeordnet, welcher auf die in Patent No. 42884
beschriebene Art und Weise durch eine Stange bewegt werden kann.
Der Schieber D dient zur Regelung des Luftzutritts zu der hohlen Feuerbrücke bei der
Anwendung von natürlichem Zug.
Der obere Theil P der Feuerbrücke bestand bisher nur aus einem einzigen Gufsstück, durch
dessen grofse Schwere ganz bedeutende Schwierigkeiten beim Aufsetzen und Entfernen
desselben auf bezw. von dem unteren Theil B verursacht wurden.
Um dies zu vermeiden, wird nun der obere Theil P der Feuerbrücke, wie aus Fig. 3 ersichtlich
ist, aus mehreren leichten Gufsstücken zusammengesetzt.
Hierdurch wird ein leichtes Abnehmen und Erneuern der etwa schadhaft gewordenen
Theile P der Feuerbrücke ermöglicht.
Die Befestigung der Theile P auf dem unteren Theil B der Feuerbrücke geschieht
zunächst durch Nasen J, welche unter einen nach hinten vorspringenden Angufs G der
Vorderwand des unteren Theiles B greifen. Diese Nasen J können entweder an den Seitenwänden
der Theile P oder an besonderen Rippen R angegossen oder vermittelst Schrauben
an denselben befestigt sein.
Die Rippen R sind ihrerseits entweder mit dem Theil P aus einem Stück gegossen oder
vermittelst Schrauben oder Niete an den Wänden des Theiles P befestigt.
Die besondere Anordnung der Vorsprünge J an den Rippen R und den Seitenwänden der
Theile P ist von ganz wesentlicher Bedeutung, da es sich in der Praxis gezeigt hat, dafs die
unteren Theile j1 der Nasen J, welche unter
den nach innen vorspringenden Angufs G des Theiles B greifen, leicht abbrechen oder beschädigt
werden. Da aber die Rippen bezw. Seitenwände der Theile P dabei intact bleiben,
so braucht einzig und allein eine neue Nase J an der betreffenden Rippe R bezw. an der
betreffenden Seitenwand angeschraubt zu werden, wozu schon von vornherein ein Schraubloch
in den Rippen R angeordnet wird, um den Uebelstand zu beseitigen.
Ferner werden die Theile P auf dem unteren Theil B der Feuerbrücke noch durch Schraubenbolzen
festgehalten, welche durch entsprechende, an der Rückseite der Rückwände der Theile P
und B angeordnete Angüsse K gesteckt werden.
Der Boden des unteren Theiles B der Feuerbrücke ist mit einer Oeffnung C versehen,
durch welche die Unreinigkeiten aus dem Innern der Feuerbrücke entfernt werden können. Ferner ist seitlich an dem unteren
Theil der Feuerbrücke eine Oeffnung A zur Einführung eines Rohres A1 angeordnet, durch
welches Luft unter Druck eingeführt werden kann, um einen verstärkten Zug in der Feuerung
hervorzubringen. Selbstverständlich kann das Rohr A1 zur Zuführung der Druckluft
auch an jeder anderen geeigneten Stelle in den Hohlraum der Feuerbrücke münden. Die Prefsluft
mufs nur in den Hohlraum B1 des Theiles B gelangen, von wo aus sie alsdann
durch die nach oben enger werdenden Oeffnungen M entweicht.
Um jedoch der Möglichkeit vorzubeugen, dafs die eingeblasene Luft durch die Bodenöffnung
C entweichen kann, ist letztere durch eine Platte E verschliefsbar.
Der untere Theil B der Feuerbrücke ist durch die Bodenöffhung C und die Oeffnungen
in der Vorderseite, welche der Schieber D verschliefst, sehr geschwächt. Es ist daher die
Gefahr des Zerbrechens oder Verbiegens des Theiles B durch die intensive Hitze sehr grofs.
Um dies möglichst zu verhindern, werden deshalb die Vorder- und Rückwand, welche
den unteren Theil B der hohlen Feuerbrücke bilden, durch eine Verstärkungsrippe 5 mit
einander verbunden.
Claims (3)
1. Die Verbindung der die Feuerbrücke bildenden Theile (B und P) in der Weise,
dafs in dem Hohlraum des Theiles (P) Querrippen (R) angeordnet werden, welche
nach unten zu Nasen (J) auslaufen bezw. an welchen auswechselbare Nasen (J) angeschraubt
sind, deren unterste Theile (J \ Fig. 2) unter Angüsse (G) an der Rückseite
der Vorderwand des Theiles (B) greifen, während entsprechende Angüsse (K) an
der Rückseite der Rückwände der Theile (P und B) auf einander zu liegen kommen
und durch Schraubenbolzen zusammengehalten werden, zum Zweck, die Verbindungstheile
(J und K) wirksam vor der intensiven Hitze des Feuers und damit vor
Bruch zu schützen bezw. durch Anschrauben neuer Nasen (J) an den Querrippen (R)
die schadhaft gewordenen Nasen (Jx) auf
einfache Weise durch neue ersetzen zu können.
2. Die Anordnung der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Nasen (J) zur Verbindung
der Theile (B und P) an den. den Theil (P) begrenzenden Seitenwänden.
3. Bei einer hohlen Feuerbrücke, deren einzelne Theile (B und P) auf die in Anspruch
ι. gekennzeichnete Weise mit einander verbunden werden, die Herstellung des
oberen Theiles (P) der Feuerbrücke aus mehreren Theilen (s. Fig. 3), um bei erforderlichen
Reparaturen diese einzelnen Stücke ohne Mühe aus dem Kessel entfernen und durch neue ersetzen zu können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE60379C true DE60379C (de) |
Family
ID=334524
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT60379D Expired - Lifetime DE60379C (de) | Feuerbrücke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE60379C (de) |
-
0
- DE DENDAT60379D patent/DE60379C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH669447A5 (de) | ||
| DE2708249A1 (de) | Druckausgleichventil fuer schachtoefen | |
| DE60379C (de) | Feuerbrücke | |
| DE824955C (de) | Konverterkaminkuehlung | |
| DE3340099C1 (de) | Vorrichtung fuer die Wirbelbettbehandlung von metallischen und nichtmetallischen Gegenstaenden | |
| DE300895C (de) | ||
| DE102004040048A1 (de) | Rostplattenanordnung für Stufenroste | |
| AT200175B (de) | Gewölbe für metallurgische Öfen | |
| AT61267B (de) | Wanderrost. | |
| DE119925C (de) | ||
| DE115864C (de) | ||
| AT87860B (de) | Plan- oder Schrägrost mit kippbaren Roststäben. | |
| DE513C (de) | Bergwerkslampe zur Beleuchtung von Kohlen- und anderen Gruben mit Gas | |
| DE643982C (de) | Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens zur Verhuetung der Zerstoerung von Gewoelbe- und Haengedecken | |
| DE1298109B (de) | Pendelnde Aufhaengung eines Schlagpanzers in Hochoefen | |
| DE47698C (de) | Gliederkessel | |
| DE267988C (de) | ||
| EP3348903B1 (de) | Rostblock | |
| DE906401C (de) | Sieb, dessen Siebbelag auf einem Tragrost des Siebkastens ruht | |
| DE420250C (de) | Verbindungsstueck an Isolatorenketten mit selbsttaetiger Sicherung gegen das Herausfallen des Kloeppels | |
| DE2104840C3 (de) | Feuerfestes Decken- und Wandsystem für Industrieöfen | |
| DE452635C (de) | Mauerschutzkammer am Brennstoffbett von Feuerungen mit ober- halb des Rostes auswechselbaren, luftgekuehlten Metallbrandplatten | |
| AT86769B (de) | Kokslöschbehälter mit durchbrochenem Einsatz. | |
| CH614770A5 (en) | Spray grating and its use in a cooling tower | |
| DE587519C (de) | Schienenstossverbindung mittels zwei klammerfoermigen, an den Schienenfuss gepressten Laengsleisten |