DE60379C - Feuerbrücke - Google Patents

Feuerbrücke

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DE60379C
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Germany
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DENDAT60379D
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E. W. TUCKER in Nr. 609 Haight Street, San Francisco, California, und L. KATZENSTEIN in Nr. 223 West I33rd. Street, New-York, Staat New-York, V. St. A
Publication of DE60379C publication Critical patent/DE60379C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M3/00Firebridges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Special Wing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. W
Vorliegende Erfindung betrifft Neuerungen in der Construction der durch D. R. P. No. 42884 gekennzeichneten hohlen Feuerbrücken.
Diese Verbesserungen an hohlen Feuerbrücken, bei welchen je nach den Anforderungen der Feuerungen natürlicher oder künstlicher Zug in Anwendung gebracht werden kann, bestehen hauptsächlich in der besonderen Anordnung der die einzelnen Theile der Feuerbrücke verbindenden Nasen und Angüsse an Stellen, welche der Hitze des Feuers nur wenig ausgesetzt sind, sowie in der Herstellung des oberen, der Abnutzung am meisten ausgesetzten Theiles der Feuerbrücke aus mehreren leichten Stücken, so dafs sich die Dauerhaftigkeit der Verbindung der einzelnen Theile vorteilhaft mit der leichten Zugänglichkeit und Auseinandernehmbarkeit derselben verbindet.
Beiliegende Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand dar, und zwar zeigt:
Fig. ι eine perspectivische Ansicht des unteren Theiles der Feuerbrücke,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Feuerbrücke,
Fig. 3 eine Aufsicht des oberen Theiles der Feuerbrücke,
Fig. 4 eine Vorderansicht;
Fig. 5 stellt endlich eine Ansicht des unteren Theiles der Feuerbrücke, von unten gesehen, dar.
In den Fig. 1 bis 5 ist mit B der untere Theil der Feuerbrücke bezeichnet, der mit geneigten Seiten- und Rückwänden U versehen ist. An diesem Theil B ist die Vorderwand T befestigt oder mit demselben aus einem Stück gegossen.
Auf dieser Vorderwand T ist der Schieber D angeordnet, welcher auf die in Patent No. 42884 beschriebene Art und Weise durch eine Stange bewegt werden kann.
Der Schieber D dient zur Regelung des Luftzutritts zu der hohlen Feuerbrücke bei der Anwendung von natürlichem Zug.
Der obere Theil P der Feuerbrücke bestand bisher nur aus einem einzigen Gufsstück, durch dessen grofse Schwere ganz bedeutende Schwierigkeiten beim Aufsetzen und Entfernen desselben auf bezw. von dem unteren Theil B verursacht wurden.
Um dies zu vermeiden, wird nun der obere Theil P der Feuerbrücke, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, aus mehreren leichten Gufsstücken zusammengesetzt.
Hierdurch wird ein leichtes Abnehmen und Erneuern der etwa schadhaft gewordenen Theile P der Feuerbrücke ermöglicht.
Die Befestigung der Theile P auf dem unteren Theil B der Feuerbrücke geschieht zunächst durch Nasen J, welche unter einen nach hinten vorspringenden Angufs G der Vorderwand des unteren Theiles B greifen. Diese Nasen J können entweder an den Seitenwänden der Theile P oder an besonderen Rippen R angegossen oder vermittelst Schrauben an denselben befestigt sein.
Die Rippen R sind ihrerseits entweder mit dem Theil P aus einem Stück gegossen oder vermittelst Schrauben oder Niete an den Wänden des Theiles P befestigt.
Die besondere Anordnung der Vorsprünge J an den Rippen R und den Seitenwänden der Theile P ist von ganz wesentlicher Bedeutung, da es sich in der Praxis gezeigt hat, dafs die unteren Theile j1 der Nasen J, welche unter den nach innen vorspringenden Angufs G des Theiles B greifen, leicht abbrechen oder beschädigt werden. Da aber die Rippen bezw. Seitenwände der Theile P dabei intact bleiben, so braucht einzig und allein eine neue Nase J an der betreffenden Rippe R bezw. an der betreffenden Seitenwand angeschraubt zu werden, wozu schon von vornherein ein Schraubloch in den Rippen R angeordnet wird, um den Uebelstand zu beseitigen.
Ferner werden die Theile P auf dem unteren Theil B der Feuerbrücke noch durch Schraubenbolzen festgehalten, welche durch entsprechende, an der Rückseite der Rückwände der Theile P und B angeordnete Angüsse K gesteckt werden.
Der Boden des unteren Theiles B der Feuerbrücke ist mit einer Oeffnung C versehen, durch welche die Unreinigkeiten aus dem Innern der Feuerbrücke entfernt werden können. Ferner ist seitlich an dem unteren Theil der Feuerbrücke eine Oeffnung A zur Einführung eines Rohres A1 angeordnet, durch welches Luft unter Druck eingeführt werden kann, um einen verstärkten Zug in der Feuerung hervorzubringen. Selbstverständlich kann das Rohr A1 zur Zuführung der Druckluft auch an jeder anderen geeigneten Stelle in den Hohlraum der Feuerbrücke münden. Die Prefsluft mufs nur in den Hohlraum B1 des Theiles B gelangen, von wo aus sie alsdann durch die nach oben enger werdenden Oeffnungen M entweicht.
Um jedoch der Möglichkeit vorzubeugen, dafs die eingeblasene Luft durch die Bodenöffnung C entweichen kann, ist letztere durch eine Platte E verschliefsbar.
Der untere Theil B der Feuerbrücke ist durch die Bodenöffhung C und die Oeffnungen in der Vorderseite, welche der Schieber D verschliefst, sehr geschwächt. Es ist daher die Gefahr des Zerbrechens oder Verbiegens des Theiles B durch die intensive Hitze sehr grofs. Um dies möglichst zu verhindern, werden deshalb die Vorder- und Rückwand, welche den unteren Theil B der hohlen Feuerbrücke bilden, durch eine Verstärkungsrippe 5 mit einander verbunden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: An den durch Patent No. 42884 gekennzeichneten Feuerbrücken:
1. Die Verbindung der die Feuerbrücke bildenden Theile (B und P) in der Weise, dafs in dem Hohlraum des Theiles (P) Querrippen (R) angeordnet werden, welche nach unten zu Nasen (J) auslaufen bezw. an welchen auswechselbare Nasen (J) angeschraubt sind, deren unterste Theile (J \ Fig. 2) unter Angüsse (G) an der Rückseite der Vorderwand des Theiles (B) greifen, während entsprechende Angüsse (K) an der Rückseite der Rückwände der Theile (P und B) auf einander zu liegen kommen und durch Schraubenbolzen zusammengehalten werden, zum Zweck, die Verbindungstheile (J und K) wirksam vor der intensiven Hitze des Feuers und damit vor Bruch zu schützen bezw. durch Anschrauben neuer Nasen (J) an den Querrippen (R) die schadhaft gewordenen Nasen (Jx) auf einfache Weise durch neue ersetzen zu können.
2. Die Anordnung der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Nasen (J) zur Verbindung der Theile (B und P) an den. den Theil (P) begrenzenden Seitenwänden.
3. Bei einer hohlen Feuerbrücke, deren einzelne Theile (B und P) auf die in Anspruch ι. gekennzeichnete Weise mit einander verbunden werden, die Herstellung des oberen Theiles (P) der Feuerbrücke aus mehreren Theilen (s. Fig. 3), um bei erforderlichen Reparaturen diese einzelnen Stücke ohne Mühe aus dem Kessel entfernen und durch neue ersetzen zu können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT60379D Feuerbrücke Expired - Lifetime DE60379C (de)

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