DE603578C - Baumschere - Google Patents
BaumschereInfo
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- DE603578C DE603578C DES105005D DES0105005D DE603578C DE 603578 C DE603578 C DE 603578C DE S105005 D DES105005 D DE S105005D DE S0105005 D DES0105005 D DE S0105005D DE 603578 C DE603578 C DE 603578C
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- cutting edge
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- piston
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- pruning shears
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G3/00—Cutting implements specially adapted for horticultural purposes; Delimbing standing trees
- A01G3/02—Secateurs; Flower or fruit shears
- A01G3/025—Secateurs; Flower or fruit shears having elongated or extended handles
- A01G3/0255—Tree pruners, i.e. pruning shears carried at the end of a pole
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Ecology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Scissors And Nippers (AREA)
- Control Of Cutting Processes (AREA)
Description
Die bis jetzt bekannten Scheren zum Beschneiden von Zweigen usw., welche fallbeilartig
wirken, bestehen- aus einem Träger, an dessen Endteil ein zum Halten des Zweiges
bestimmter Haken vorgesehen ist, welcher als Führung für eine gleitende schräge Schneide
dient. In einigen Ausführungen wird die Schneide entgegen der Wirkung einer Feder mittels eines
Hebels bewegt, während bei anderen Ausführungen die Schneide durch die Entspannung
einer Feder vorgestoßen und mittels eines gleichzeitig zum Spannen der Feder dienenden
Hebels zurückgebracht wird. Diese letztere Ausbildung besitzt zwar den Vorteil, daß die
Schneide mit großer Geschwindigkeit, welche wesentlich größer ist, als man sie von Hand bewirken
kann, vorgestoßen wird, was für die Erzielung einer guten Schneidwirkung wesentlich
ist; sie zeigt jedoch den Nachteil, daß die Vorstoßkräft der Feder im Maße ihrer
Entspannung nachläßt, so daß, wenn ein dickerer Zweig nicht durch einen einzigen Hub restlos
abgeschnitten wird, die Arbeit von neuem beginnen muß, während für dieselbe Zweigdicke
nur eine verhältnismäßig geringe zusätzliche Kraft zwecks Vollendung des Schnittes in einem
einzigen Arbeitshub genügen würde. Außerdem ist es bei dem zweiten notwendig gewordenen
Arbeitshub nicht immer sicher, daß die Schneide in den bereits gemachten Schnitt wieder einfällt,
wodurch Zeit- und Arbeitsverluste hervorgehen.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile und verwirklicht eine fallbeilartig wirkende Schere
welche wie bei den durch Vorstoßfeder vorgetriebenen Schneiden durch einen Arbeitshub
von großer Geschwindigkeit wirksam ist, bei welcher jedoch wie bei den von Hand vorgetriebenen
Schneiden die Vorstoßkraft am Hubende nicht nachläßt. Zur Erreichung dieses Zweckes erfolgt der Antrieb der Schneide durch
einen von einem Druckmittel angetriebenen Motor mit Haupt- und Hilfskolben, dessen
Steuerung in an sich bei Preßlufthämmern bekannter Weise von Hand beeinflußt wird.
Während des Arbeitshubes stößt das Druckmittel die Schneide wie bei den durch Federspannung
bewegten mit großer Geschwindigkeit vor. Die Vortriebskraft bleibt jedoch von Anfang bis zum Ende des Hubes unveränderlich
groß, da der Luftdruck in gleichmäßiger Weise auf den Kolben einwirkt. Zwar sind bereits
Rasenmäher bekannt, welche durch "einen durch ein Druckmittel beeinflußten Motor mit Drehantrieb
in Bewegung gesetzt werden. Eine solche Einrichtung läßt sich jedoch als Zweigschere
nicht verwenden, da infolge der wechselnden und beträchtlichen Dicke von Zweigen
das Schneiden auf einem Anhieb nicht immer möglich ist.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Abb. ι ist ein Längsschnitt der ersten Ausführungsform.
Abb. 2 ist ein Längsschnitt nach der Linie H-II der Abb. i.
Die auf und ab bewegbare Schneide ι ist zwischen den Führungen 4 gleitbar gelagert,
welche an einer Fortsetzung des feststehenden, hakenförmig gestalteten Messers 5 befestigt sind,
das seinerseits mit dem Scherengestell ein Ganzes bildet. Das freie Ende des Messers 5 trägt
gegenüber der Bewegungsrichtung der bewegliehen Schneide die Arbeitskante 6, die in an
sich bekannter Weise abgeschrägt und etwas konkav ausgebildet ist. Die gegenüberliegende
Kante 8 ist nach vorwärts verlängert, um das Abstützen der Schere an dem zu bearbeitenden
Pflanzenteil zu erleichtern. Die bewegliche Schneide 1 ist an ihrem oberen Ende 2 geschärft
und schräg verlaufend ausgebildet, während das hintere Ende eine Hohlmuffe 9 trägt, in welcher das Ende einer Stange 10
befestigt ist.
Das hintere Ende der Stange 10 ist mit einem Hauptkolben 11 verbunden, welcher in
dem Zylinder 12 eines durch ein Druckmittel angetriebenen Motors gleitet. Der eine Boden
ist mit einer Reihe von Öffnungen 27 ausgebildet, um die Kompression der Luft in dem
hinteren Teil des Zylinders bei der Bewegung des Kolbens im Sinne des Pfeiles f zu verhindern.
Der Kolben 11 ist in üblicher Weise mit Abdichtungsringen 14 ausgestattet. An der
Stange 10 ist an einer entsprechenden Stelle ein Hilfskolben 13 von geringerem Durchmesser
als der Kolben 11 befestigt und gleitet in einem Zylinder 15 von entsprechend geringerem Durchmesser,
so daß ein Differentialkolben 11,13 gebildet
ist. Der Kolben 13 kann ebenfalls in üblicher Weise abgedichtet sein. Am oberen
Ende des Zylinders 15 ist eine Stopfbüchse 25 vorgesehen und dient dazu, die Stange 10 abzudichten.
Die Steuerung der Druckluft oder eines anderen Druckgases wird durch den Schieber 16
bewerkstelligt, welcher innerhalb der Schieberkammer 24 beweglich ist und auf dem Spiegel
17 gleitet. Der Spiegel 17 besitzt drei Fenster 18, 19, 20 von entsprechenden Querschnitten.
Das mittlere Fenster 19 steht durch eine Leitung 21 mit der Außenluft in Verbindung,
während die seitlichen Fenster 18, 20 durch die Leitungen 22, 23 an den hinteren
Teil des Zylinders 12 bzw. den vorderen Teil des Zylinders 15 angeschlossen sind. Von der
Schieberkammer 24 führt eine Leitung 26 zur Druckluftquelle. Die Bewegungen des Schiebers
werden durch einen nicht dargestellten Hebelmechanismus, in ähnlicher Weise wie dies
bei Preßlufthämmern üblich ist, veranlaßt, der außerhalb des Zylinders 12 angeordnet und von
Hand beeinflußt wird.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende: Vor dem Gebrauch befindet sich die
bewegliche Schneide am hinteren Hubende. Nachdem der zu bearbeitende Pflanzenteil, z. B.
ein Zweig, in den Zwischenraum 7 eingelegt worden ist, wird der Hebelmechanismus zwecks
Beeinflussung des Steuerschiebers derart bewegt, daß die Druckluft den Kolben im Sinne des
Pfeiles f antreibt, zu welchem Zweck die Druckluft zu dem hinteren Teil des Zylinders 12
durch das Fenster 18 und die Leitung 22 zugeführt wird. Der Kolben 11 wird schnell im
Sinne des Pfeiles f vorgetrieben, wodurch die bewegliche Schneide 1 vorschnellt und den
Pflanzenteil, der in dem Zwischenraum 7 Aufnahme findet und sich gegen die Messerkante 6
abstützt, abschneidet. Der Rückwärtshub der Schneide wird durch Verschiebung des Schiebers
16 in entgegengesetztem Sinne bewirkt, wodurch der Zylinder 12 mit der Außenluft
durch die Leitung 22, das Fenster i8, die Schieberkammer 28 und die Leitung 21 in Verbindung
gesetzt wird und die im Hinterteil des Zylinders 12 enthaltene Druckluft ausgestoßen
wird, während gleichzeitig der vordere Teil des Zylinders 15 an die Druckluftquelle
durch die Leitung 26, Schieberkammer 24, die schmale Öffnung 20 und die Leitung 23 an- ·
geschlossen wird. Der Kolben 13 bewegt sich infolgedessen entgegengesetzt zum Pfeil f und
treibt die Schneide 1 nach rückwärts. Es ist ersichtlich, daß die Verwendung des Hilfskolbens
13 von geringerem Durchmesser und die Einführung der Druckluft mittels eines
Fensters 20 von geringem Querschnitt, welcher zur Entspannung der Druckluft beiträgt, eine
rasche Rückkehrbewegung der Schneide hindert und somit die Stöße am Hubende vermeidet.
Die Entlüftung des in dem Zylinder 15 enthaltenen Druckgases wird bei der nächsten
Handhabung des Schiebers bewerkstelligt, wodurch dieser Zylinder 15 mit der Außenluft
durch die Leitung 23, die Schieberkammer 28, das vollständig geöffnete Fenster 20 und die
Leitung 21 in Verbindung gesetzt wird.
Claims (1)
- Patentanspruch:Baumschere mit gegen ein feststehendes, hakenförmiges Messer auf und ab bewegter Schneide, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Schneide durch einen durch Druckmittel angetriebenen Motor mit Haupt- und Hilfskolben erfolgt, dessen Steuerung in an sich bei Preßlufthämmern bekannter Weise von Hand beeinflußt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR603578X | 1932-05-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE603578C true DE603578C (de) | 1934-10-03 |
Family
ID=8972737
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES105005D Expired DE603578C (de) | 1932-05-30 | 1932-06-16 | Baumschere |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE603578C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE887578C (de) * | 1950-10-14 | 1953-08-24 | Erich Niethardt | Rebenschere |
| DE934913C (de) * | 1952-11-25 | 1955-11-10 | Graubremse Gmbh | Druckluftbetaetigte Baumschere |
-
1932
- 1932-06-16 DE DES105005D patent/DE603578C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE887578C (de) * | 1950-10-14 | 1953-08-24 | Erich Niethardt | Rebenschere |
| DE934913C (de) * | 1952-11-25 | 1955-11-10 | Graubremse Gmbh | Druckluftbetaetigte Baumschere |
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