DE603166C - Motorgreifer - Google Patents

Motorgreifer

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DE603166C
DE603166C DER86195D DER0086195D DE603166C DE 603166 C DE603166 C DE 603166C DE R86195 D DER86195 D DE R86195D DE R0086195 D DER0086195 D DE R0086195D DE 603166 C DE603166 C DE 603166C
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DE
Germany
Prior art keywords
gripper
motor
spring
motor gripper
locking mechanism
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Expired
Application number
DER86195D
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REICHMANN BECKER POLYP GmbH
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REICHMANN BECKER POLYP GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C3/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
    • B66C3/14Grabs opened or closed by driving motors thereon

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Motorgreifer werden vielfach, nicht mit elektrischer Bremsung, sondern mit einem Bremsgesperre versehen, welches insbesondere das unbeabsichtigte öffnen des Greifers verhindert. Derartige Motorgreifer haben nun den Nachteil, daß nach Beendigung des Öffnens der Greiferschalen das Getriebe leicht etwas nachläuft, wobei weiter Schließseil von der Trommel abläuft und in mehreren' Strängen durcheinanderhängt, so daß leicht eine Verwirrung der schlaffen Seile eintritt.
Die Erfindung schlägt zur Behebung dieser Störungen eine besondere Ausbildung des Bremsgesperres vor, durch welche eine dauernde leichte Bremsung geschaffen wird, die genügt, den Leerlaufantrieb alsbald stillzusetzen und so den Nachlaufweg zu vermindern. Zu diesem Zweck ist das Gesperre axial verscnieblich angeordnet und wird beim Öffnen des Greifers durch eine axial wirkende Feder mit einem der Getriebeteile in Reibungsschluß gehalten, so daß dieser Reibungsschluß die überflüssige Bewegungsenergie schnell vernichtet.
Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt.
Der Motorgreifer besteht, wie. üblich, aus der Oberflasche 1, den Schließstangen 2, den Greiferarmen 3 und der Unterflasche 4. Der Motor ist an der Unterflasche angebracht, der Deutlichkeit halber jedoch, nicht in der Zeichnung dargestellt. Er treibt die Trommel S an, von der das Seil 6 über die Rollen 7 bis 13 und schließlich zur Trommel zurückgeführt ist. Der Antrieb der Trommel erfolgt über eine Zwischenwelle 14 (siehe Abb. 2). Diese Zwischenwelle wird vom Motor direkt oder über eine Übersetzung vom Zahnrad 15 her angetrieben. Das Ritzel 16 steht mit dem Trommelzahnrad 17 in Eingriff. Es ist auf der Welle 14 nicht aufgekeilt, sondern mit ihr durch Gewindegänge 180. dgl. verbunden. Auf der Welle sitzt ferner lose drehbar ein KHnkenzahnrad 19 mit einer Sperrklinke 20, welches seitlich mit Reibflächen 21 versehen ist. Durch, eine Feder 22 wird das Bremsgesperre dauernd nach rechts gedrückt.
Die Wirkungsweise der Einrichtunjg ist folgende: Beim Heben wird infolge des Gewindes 18 das Ritzel 16 dauernd nach links gedrückt und an dem Gesperre 19, 20 gehalten. Beim Schließen . der Greiferschalen gibt das Gesperre nach. Beim Senken mit Strom zieiht das Getriebe 18 das Ritzel 16 nach rechts. Dieser Bewegung folgt das Gesperre 19, 20 jedoch, da es von der Feder 22 ebenfalls nach rechts gedrückt wird. Der Reibungsschluß zwischen dem Gesperre und dem Ritzel 16 wird daher auch beim Öffnen der Greiferschalen aufrechterhalten, nur ist der Reibungsschluß im letzteren Falle wesentlich geringer, da er lediglich, durch, die Feder 22, nicht aber durch das Gewinde 18 bzw. den Lastdruck hervorgerufen wird.
Der geringe Reibungsscnluß beim Öffnen hat die Wirkung, daß beim Abschalten des Motors der Reibungsschluß zwischen dem Ritzel 16 und dem Gesperre den Nachlaufweg verkürzt. Man kann den Nachlaufweg auch einstellen, wenn man eines der Widerlager der Feder 22 nachstellbar macht.
Für die Zwecke der Erfindung kann jedes · Klinken- oder Reibungsgesperre Anwendung finden, auch, die Ausbildung der Lastdruckbremse ist beliebig, z. B. kann der Kontakt zwischen dem Ritzel und dem Gesperre beim Schließen des Greifers auch durch eine Schrägverzahnung hervorgerufen werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Motorgreifer mit Bremsgesperre im Öffnungs- und Schließgetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesperre (19, 20) axial verschieblich. angeordnet und beim Öffnen durch eine Axialfeder (22) mit einem der Getriebeteile (16) im Reibungsschluß gehalten ist.
2. Motorgreifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (22) einstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER86195D Motorgreifer Expired DE603166C (de)

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DE603166C true DE603166C (de) 1934-09-24

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102020113081B4 (de) * 2020-05-14 2025-06-26 Maschinen- und Industriebau Feld GmbH Greifvorrichtung mit Schließantrieb durch übersetzte Kraftvervielfältigung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102020113081B4 (de) * 2020-05-14 2025-06-26 Maschinen- und Industriebau Feld GmbH Greifvorrichtung mit Schließantrieb durch übersetzte Kraftvervielfältigung

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