-
Diese
Erfindung betrifft eine Einstellungsvorrichtung zur Verwendung in
elektrisch betriebenen Spiegeln, im Besonderen eine Einstellungsvorrichtung
mit einem Mechanismus, mit dem der Spiegel ohne Probleme beim Wiedereinbau
während
eines Austauschs wieder zusammen gebaut werden kann.
-
Herkömmliche
Seitenspiegel sind an der linken und rechten Fahrzeugseite als Hilfe
zum sicheren Autofahren angebracht und mit einem elektrischen Antrieb
ausgestattet, der die Einstellung des Spiegelwinkels mit Hilfe eines
Fernsteuerungssystems gestattet und es damit den in der Fahrzeugkabine
sitzenden Fahrzeuglenkern (hier wird auf die veröffentlichte Anmeldung eines
Gebrauchsmusters: JP-05-27304, Y (1993) Bezug genommen) ermöglicht,
dennoch einen guten Blickwinkel zu erhalten.
-
Die
Einstellungsvorrichtung der elektrisch betriebenen Spiegel (im Folgenden
kurz als "Einstellungsvorrichtung" bezeichnet) verfügt über einen
herkömmlichen
Mechanismus, wie in 7a veranschaulicht, als Spiegelhaltevorrichtung 100 um
den Spiegel zu halten (ist nicht in den Zeichnungen abgebildet),
kann um den Mittelpunkt einer Halbkugel gedreht werden, zu deren
innerer Oberfläche
ein im Halter 100 ausgebildeter Fortsatz 101 reibungslosen Kontakt
hat und zwei Einstellungsmuttern 200 (nur eine Einstellungsmutter
wird in den Zeichnungen dargestellt) des Mechanismus ermöglichen
die Einstellung des Spiegelwinkels um die vertikale Achse und um
die horizontale Achse senkrecht zur Vorder- und Rückseite
des Fahrzeugs. Konkret kann die Spiegelhaltevorrichtung 100 mittels
der Einstellungsmuttern 200 gedreht werden (nur eine Einstellungsmutter
ist in 7a abgebildet), die in zwei
Positionen in der Spiegelhaltervorrichtung 100 montiert
sind, so dass die Einstellungsmuttern die Ausrichtung des Spiegels abhängig von
Fahrtrichtung des Fahrzeugs einstellen können.
-
Die
Einstellungsmutter hat einen kugelförmigen, an einem Ende ausgebildeten
Drehzapfen 201, der in eine Vertiefung 102 passt,
die die Form einer Innenkugel aufweist, um den Drehzapfen 201 zu
halten. Das andere Ende der Einstellungsmutter 200 endet
in einer Vielzahl an Schenkeln 202, die elastisch verformbar
sind und deren Spitzen Vorsprünge 202a haben,
die auf die Oberfläche
des Schraubenabschnitts 301 auf ein im Aktuatorgehäuse erzeugtes Außengewinde 300 passen.
Eine auf der Außenoberfläche der
Einstellungsmutter 200 ausgebildete Rippe 203 ist
in eine in einem Schneckenrad 400 ausgebildete Rinne 401 eingepasst
und kann darin entlang der Rinne 401 gleiten, aber sich
nicht ohne Behinderung des Schneckenrades drehen, mit anderen Worten,
die Einstellungsmutter kann nicht relativ gegen das Schneckenrad
rotieren. Deshalb kann die Einstellungsmutter 200 in die
Richtung der Drehachse des Schneckenrades 400 in Übereinstimmung
mit der Rotation des Schneckenrades ein- und ausgeschraubt werden.
-
In
dieser herkömmlichen
Einstellungsvorrichtungskonstruktion wird die Vereinigungkskraft zwischen
dem Vorsprung 202a und dem Schraubenabschnitt 301 durch
eine elastische Verformung der Schenkel 202 erzeugt, die
an einem Ende der Einstellungsmutter 200 ausgebildet sind.
Die Vereinigungskraft zwischen dem Drehzapfen 201 und der den
Drehzapfen fixierenden Vertiefung 102 ist jedoch stärker als
die zuvor erwähnte
Vereinigungskraft zwischen dem Vorsprung 202a und dem Schraubenabschnitt 301.
Wenn der Spiegel während
eines Spiegelaustauschs aus der Spiegelhaltevorrichtung 100 genommen
wird, tendiert deshalb die Einstellungsmutter 200, die
von der Spiegelhaltevorrichtung gezogen wird, dazu, aus der Einschraubposition
mit dem Schraubenabschnitt 301 herausgenommen zu werden,
sobald die Spiegelhaltevorrichtung 100 zusammen mit dem
Ziehen des an der Spiegelhaltevorrichtung befestigten Spiegels stark
nach unten gezogen wird.
-
Sobald
die Einstellungsmutter 200 aus dem Schraubenabschnitt 301,
ausgebildet im Aktuatorgehäuse 300,
abgezogen wurde, ist es notwendig, das Aktuatorgehäuse 300 zu
demontieren, um die Einstellungsmuttern wieder mit dem Schaubenabschnitt in
der Einschraubposition befestigen zu können. Dadurch entsteht das
Problem, dass der Austausch eines Spiegels arbeits- und zeitintensiver
ist als ein einfacher Austausch der Teile es wäre.
-
Es
kann möglich
sein, die Einstellungsmutter 200 durch eine starke Einsteckkraft
in die Einschraubposition des Schraubenabschnitts 301 des Aktuatorgehäuses 300 zu
drücken.
Der Vorsprung 202a kann jedoch durch so eine starke Einsteckkraft zu Bruch
gehen. Daher ist es für
eine Einführung
der Einstellungsmutter notwendig, die Rippe 203 so zu positionieren,
dass sie für
das im Schneckenrad 400 ausgebildete Gewinde 401 ausgerichtet
und eingepasst wird. Dies ist eine schwierig durchzuführende handwerkliche
Tätigkeit.
Wodurch für
diese Zusammenbauarbeit viel handwerkliches Geschick nötig ist. Weiters
kann eine Gummimanschette (nicht in 7a oder 7b abgebildet),
die die Umgebung der Einstellungsmutter 200 bedeckt, die
Sicht zur Überprüfung der
korrekten Ausrichtung der in Rille 401 eingepassten Rippe 203 blockieren.
Dadurch wird der Vorgang des Wiederzusammenbaus selbst schwer durchführbar.
-
Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Einstellungsvorrichtung
mit einem Verbindungsmechanismus zu schaffen, mit dessen Hilfe der
Vorsprung 202a in der Einstellungsvorrichtung nicht aus dem
Schraubenabschnitt des Aktuatorgehäuses heraus gezogen werden
kann, selbst wenn die Spiegelhaltevorrichtung während eines Spiegelaustauschs stark
nach unten gezogen wird.
-
EP-A-0059073
offenbart eine Spiegelaktuatoreinheit entsprechend dem Oberbegriff
Teils des Anspruchs 1. EP-A-0528418 offenbart eine elektrisch kontrollierte
Spiegeleinheit mit einigen Spiegelantriebsmechanismen.
-
Zusammenfassung
der Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung beinhaltet eine Einstellungsvorrichtung, die
durch die Merkmale des Anspruchs 1 definiert ist, die ein Schneckenrad,
das von einem Aktuator angetrieben wird und eine Drehachse hat,
eine Einstellungsmutter, die entlang der Richtung der Drehachse
gleiten, sich aber nicht relativ gegen die Schneckenradrotation
drehen kann, sowie ein Aktuatorgehäuse mit Schraubenabschnitt umfasst,
mit dem die Einstellungsmutter zusammengebaut ist, so dass sie in
Richtung der Schraubenachse des Schraubenabschnitts gedreht werden kann,
worin, die Einstellungsmutter einen Fortsatz hat, der sich von der
Außenoberfläche der
Einstellungsmutter nach außen
erstreckt, das Schneckenrad einen der Oberfläche der Einstellungsmutter
zugewandten Anschlagabschnitt hat und sowohl Einstellungsmutter
und Schneckenrad so angeordnet sind, dass der Fortsatz und der Anschlagabschnitt aneinander
anstoßen,
um die Einstellungsmutter daran zu hindern weiter zu gleiten oder
aus dem Schraubenabschnitt des Aktuatorgehäuses herausgezogen zu werden.
-
Der
auf der Oberfläche
der Einstellungsmutter ausgebildete Fortsatz kann durch einen im
Schneckenrad ausgebildeten Anschlagabschnitt gestoppt werden, auch
wenn an der Spiegelhaltevorrichtung während eines Austauschs stark
gezogen wird, so dass die Einstellungsmutter in eine Position gezogen wird,
aus der ein Abziehen dieser vom Schraubenabschnitt möglich wäre. Mit
anderen Worten, die Einstellungsmutter wird nicht vom Schraubenabschnitt durch
ein Aneinanderstoßen
von Fortsatz und Anschlagabschnitt abgezogen, was dazu führt, dass
ein Abziehen der Einstellungsmuttern vom Schraubenabschnitt des
Aktuatorgehäuses
verhindert wird.
-
Der
Schraubenabschnitt ist vorzugsweise auf der Außenoberfläche einer im Aktuatorgehäuse befindlichen
Säule ausgebildet
und die Einstellungsmutter hat einen nach innen gerichteten, zum Schraubenabschnitt
passenden Vorsprung, worin der Fortsatz auf der Außenoberfläche der
Einstellungsmutter ausgebildet sein kann und der Anschlagabschnitt
sich von einer Innenoberfläche
des Schneckenrades nach innen erstreckt.
-
Demgemäß stößt die Einstellungsmutter,
in Situationen, in denen sie aus dem Schraubenabschnitt der im Aktuator
ausgebildeten Säule
heraus gezogen werden könnte,
an das Schneckenrad am Fortsatz an und der Vorsprung der Einstellungsmutter
gleitet nicht auf der Schraubenoberfläche des Schraubenabschnitts
der Säule,
da der Durchmesser der Einstellungsmutter aufgrund des vorhandenen Schneckenrades
nicht elastisch vergrößert werden kann.
Daher wird die Bewegung der Einstellungsmutter durch den Fortsatz
und die Schraubenoberfläche reguliert.
Da die Form des Fortsatzes frei bestimmbar ist, ist es möglich, die
Form des Fortsatzes so zu gestalten, dass ein Abziehen der Einstellungsmutter vom
Schneckenrad sicher verhindert wird.
-
Der
Fortsatz und der Anschlagabschnitt bilden vorzugsweise eine Anstoßgrenzfläche, die
auf der Konusoberfläche
liegt, die zu einer senkrecht zur Drehachse der Einstellungsmutter
stehenden Ebene einen spitzen Winkel bildet.
-
Die
Grenzfläche,
an der Fortsatz und Anschlagabschnitt anstoßen, liegt auf der Konusoberfläche, so
ist demgemäß die Widerstandskraft
gegen ein Abziehen der Einstellungsmutter eine Kombination aus dem
direkten Widerstand gegen die Abziehkraft und die Druckkraft in
Richtung Schneckenrad oder Schraubenabschnitt, ausgebildet in der
Säule des
Aktuatorgehäuses.
Daher werden Fortsatz und Anschlagsabschnitt oder Vorsprung und
Schraubenabschnitt der Säule
stärker
gegeneinander gedrückt. Demzufolge
ist es möglich,
ein Abziehen der Einstellungsmutter vom Schneckenrad noch sicherer
zu verhindern.
-
Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
-
1 ist
eine schematische Darstellung, die eine perspektivische Ansicht
des Ausbaus einer Seitenspiegeleinheit SM zeigt, die in einem Fahrzeug
installiert wird, an dem die Einstellungsvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung befestigt wird.
-
2 zeigt
eine perspektivische Ansicht des Ausbaus einer Einstellungsvorrichtung
gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
-
3 stellt
eine perspektivische Ansicht des detaillierten Aufbaus der Einstellungsmutter
und des Schneckenrades von 2 dar.
-
4 zeigt
die Details der Anstoßgrenzfläche des
auf der Einstellungsmutter ausgebildeten Fortsatzes und des im Schneckenrad
ausgebildeten Anschlagsabschnitts.
-
5A und 5B zeigen
schematische Querschnittsansichten der Einstellungsmutter und des
Schneckenrades während
eines Spiegelaustauschs.
-
6 ist
eine schematische Darstellung des Anstoßens des Fortsatzes und des
Anschlagsabschnitts in einer anderen Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
-
7a und 7b sind
schematische Querschnitte und zeigen die herkömmliche Einstellungsvorrichtung
während
des Spiegelaustauschs.
-
Die
Ausführungsformen
der Einstellungsvorrichtung gemäß dieser
Erfindung werden im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
erläutert.
-
Erste Ausführungsform
-
Wie
in 1 abgebildet, umfasst die in einem Fahrzeug installierte
Seitenspiegeleinheit einen Spiegel M und eine Außenschutzhülle C, die über eine Stützvorrichtung SB und eine Einstellungsvorrichtung
E verfügt.
Die Einstellungsvorrichtung E beinhaltet eine Spiegelhaltevorrichtung 1,
die den Spiegel und ein Aktuatorgehäuse (ein Motorgehäuse) 2 fixiert.
Die Pfeile zeigen die jeweiligen Richtungen, also vorne, hinten,
rechts und links an, die in Bezug zur normalen Fahrtrichtung des
Fahrzeugs definiert sind, wenn der Seitenspiegel im Fahrzeug installiert ist.
-
In 2 ist
eine Spiegelhaltevorrichtung 1 abgebildet, die mittels
einer Scheibenplatte zu einem Teil einer Halbkugel geformt wird,
die einen Bewegungsmittelpunkt hat und die Einstellung des Spiegelwinkels
relativ zur Fahrtrichtung des Fahrzeugs unterstützt. Der Aktuator 2 wird
mit einem Frontgehäuse 21 und
einem hinteren Gehäuse 22 angefertigt,
worin Gummimanschetten 3, Einstellungsmuttern 4,
Schneckenräder 5 und
zwei Aktuatoren 6 (zwei Motoren) eingebaut sind.
-
Das
Frontgehäuse 21 hat
ein Trägerrohr 21a,
dessen Enden als Mittelpunkte zur Einstellung des Spiegelwinkels
fungieren und die Hilfsvorrichtung zur Änderung des Spiegelwinkels 11 sowie
zwei Säulen 21b an
der rechten und an der unteren Seite des Trägerrohrs 21a. Eine
Schraubenoberfläche 21c ist
im offenen Endstück
des Trägerrohrs 21a in
Form eines Innengewindes ausgebildet. Ein Bolzen N, dessen Schraub-Oberfläche zur
Schraubenoberfläche 21c des
Trägerrohrs 21a passt,
wird zur Fixierung der Spiegelhaltevorrichtung 1 des Frontgehäuses 21 verwendet.
Andere Schraubenoberflächen 21d sind
an der Außenoberfläche der
Säulen 21b in
Form eines Außengewindes
ausgebildet, so dass jede Einstellungsmutter 4 zur Schraubenoberfläche 21d passen kann:
Eine Vertiefung 21e ist zum Stützen jedes Schneckenrades 5 ausgebildet,
ohne deren Rotation zu behindern, und eine Rippe 21f zur
Vermeidung von Schmierfettspritzern ist ebenfalls vorhanden. Ein Motormontagestück 21g,
in das der Motor 6 eingesetzt wird, ist angrenzend an die
Vertiefung 21e und die Rippe 21f ausgebildet.
-
Das
hintere Gehäuse
hat ein eingelassenes Stützteil 22a,
in Form eines Teils der Innenoberfläche einer Halbkugel, mit dem
die Spiegelhaltevorrichtung 1 an der Hilfsvorrichtung zur Änderung
des Spiegelwinkels 11 drehbar ist. Mit den Flanschabschnitten 31 der
Gummimanschetten 3 fest verbundene kreisförmige Löcher 22b sind
in der rechten und der unteren Seite der Stützteile 22a ausgebildet.
In der Unterseite des Stützteils 22a ist
ein kreisförmiges
Loch 22c vorhanden, durch das Trägerrohr 21a eingeführt werden kann.
Das Stützteil 22a hat
Kontakt mit der Hilfsvorrichtung zur Änderung des Spiegelwinkels 11 der Spiegelhaltevorrichtung 1 sowie
einen Feder- SP und Druckabschnitt P, der die Form eines Halbkugelteils hat
und am Trägerrohr 21a befestigt
ist, das sich vom kreisförmigen
Loch 22c weg erstreckt. Ein Bolzen N ist in das Innengewinde 21c und
die Spiegelhaltevorrichtung 1 geschraubt und in den Aktuator 2 eingebaut,
um die Funktionalität
zur Richtungsänderung zu
erhalten.
-
Die
Gummimanschette 3 verhindert, dass Wasser in den Aktuator 2 gelangt
und besteht aus dehnbarem, elastischen Gummi. Der an dessen Endstück befindliche
Flanschabschnitt 31 hat eine doppelte Flanschkonstruktion
und der Randbereich des kreisförmigen
Loches 22b ist zwischen zwei Flanschstücken eingeklemmt, so dass es
gegen Wasser abgeschottet ist und eine Eindringen des Wassers verhindert
wird. Das andere Endstück
der Gummimanschette 3 hat Kontakt zur Spiegelhaltevorrichtung 1.
-
Die
Einstellungsmutter 4 umfasst, wie in 3 abgebildet,
einen zylindrischen Hauptkörper 41,
einen kugelförmigen
Drehzapfen 42, der an der Unterseite des zy lindrischen
Hauptkörpers 41 ausgebildet
und in die Vertiefung 12 der Spiegelhaltevorrichtung 1 eingepasst
ist (siehe 5), sowie fünf Schenkelstücke 43 (vier
Stück sind
in 3 zu sehen). An der Außenoberfläche 41b des Hauptkörpers 41 ist
eine sich nach außen
erstreckende Rippe 41c in einer entsprechenden Position
ausgebildet. An der Spitze des Schenkelstücks 43 befindet sich
ein Vorsprung 43a, der auf die Schraubenoberfläche 21d angepasst
und in der Innenoberfläche
ausgebildet ist, sowie ein auf der Außenoberfläche ausgebildeter Fortsatz 43b.
-
Der
Fortsatz 43b verfügt,
wie in 4 dargestellt, über eine Anstoßoberfläche 43c,
die die Grenzfläche
zwischen Fortsatz und Anschlagabschnitt bildet, und über einen
senkrecht zur Drehachse CL der Einstellungsmutter 4 stehenden
Ebene einen spitzen Winkel. Die Anstoßgrenzfläche liegt auf einer Konusoberfläche, deren
Spitze sich an der Drehzapfenseite 42 senkrecht zur Achse
CL stehende Ebene an der Position der Anstoßgrenzfläche befindet.
-
Wie
in 2 abgebildet, umfasst das Schneckenrad 5 einen
Gleitabschnitt 51 in Form eines Zylinders, der in die am
Frontgehäuse 21 ausgebildete Vertiefung 21e gleitet,
und einen zylindrischen Hauptkörper 52.
Ein auf der Außenoberfläche des Hauptkörpers 52 befindlicher
Getriebeabschnitt 52a, der in den Schraubenabschnitt 61 des
Motors 6 passt, ist an der Vorderseite des Schneckenrades ausgebildet
und auf der Rückseite
sind Rippen 53, die sich in das Innere des Schneckenrades
erstrecken, ausgebildet. Wie in 3 dargestellt,
sind die vier Schlitze 54 derart ausgebildet, dass die
Rippe 53 in vier Teile aufgespaltet wird. Die Schlitze 54 werden durch
die Rippe 53 vor und zurück (entlang der Drehachse des
Schneckenrades) geführt.
Durch das Einpassen der Rippe 41c der Einstellungsmutter 4 an den
Schlitz 54, kann die Einstellungsmutter 4 vor
und zurück,
aber nicht gegen die Drehung des Schneckenrades bewegt werden.
-
Weiters
verfügt
die in vier Teile aufgespaltete Rippe 53 an einem Ende über einen
Anschlagabschnitt 53a. Wie in 4 veranschaulicht,
ist der Anschlagabschnitt 53a derart geformt, dass eine
Anstoßoberfläche 53b die
anderen Anstoßoberflächen 43c des
Fortsatzes 43b der Einstellungsmutter 4 berührt. Mit
anderen Worten, die An stoßoberfläche 53b liegt
auf dem Konus, der zur Drehzapfenseite der Einstellungsmutter konvex
ist. Der in 4 abgebildete Winkel ist ein
spitzer Winkel.
-
Wie
in 2 dargestellt, ist der Rotorstab 62 des
Motors 6 als Schneckengetriebe 61 ausgebildet, um
das Schneckenrad 5 zu drehen. Der elektrische Strom für den Motor 6 wird
durch einen Stecker PL geliefert, der in das in der Motormontagevorrichtung 21g im
Frontgehäuse 21 befindliche
Loch 21h eingeführt
wird.
-
Der
Effekt der Einstellungsvorrichtung E beim Auswechseln des Spiegels
M des Seitenspiegels SM während
eines Spiegelaustauschs wird im Folgenden genau erläutert. Wenn
ein Benutzer P versucht, den Spiegel M durch Ziehen am rechten Ende des
Spiegels M abzunehmen, wie in 5A abgebildet,
wird die Einstellungsmutter 4 stark nach hinten gezogen,
wie in 5B dargestellt. Dann stößt der Fortsatz 43b am
Anschlagsabschnitt 53b des Schneckenrades 5 an
und die Einstellungsmutter wird daran gehindert, vom Schneckenrad
abgezogen zu werden. Mit anderen Worten, die Einstellungsmutter
wird durch das Anstoßen
des Fortsatzes 43b und des Anschlagabschnitts 53a dermaßen gestoppt,
dass ein Abziehen der Einstellungsmutter vom Außengewinde des Schraubenabschnitts 21d nicht
mehr möglich
ist.
-
Weiters
sind, wie in 4 auch abgebildet, die Anstoßoberfläche 43c des
Fortsatzes 43b und die Anstoßoberfläche 53b des Anschlagabschnitts 53a nicht
senkrecht zur Zugkraft-Richtung ausgerichtet, die Ziehrichtung RP
wird in eine kleine Teilkraft D1, die sich entlang der Anstoßoberflächen 43c und 53b erstreckt,
und eine große
Teilkraft D2 zerlegt, die senkrecht zu den Anstoßoberflächen 43c und 53b verläuft. Da
die Teilkraft D2 schräg
in Richtung Schraubenabschnitt 21d verläuft, wird der Fortsatz 43b etwas
in Richtung Schraubenabschnitt 21d gedrückt, wodurch die Festziehkraft
zwischen dem Fortsatz 43 und dem Schraubenabschnitt 21d noch stärker werden.
-
In
der oben beschriebenen, bevorzugten Ausführungsform wird folgender Effekt
erzielt: Sobald die Einstellungsmutter 4 derart bewegt
wird, dass sie vom Schneckenrad abgezogen werden könnte, stößt der Fortsatz 43b am
Anschlagsabschnitt 53a des Schneckenrades 5 an
und hört
auf sich zu bewegen, daher wird die Einstellungsmutter 4 sicher
daran gehindert, vom Schraubenabschnitt 21d des Schneckenrades
abgezogen zu werden. Der Vorsprung 43a und der Fortsatz 43b der
Einstellungsmutter 4 passen in den Schraubenabschnitt 21d und
stoßen dann
am Anschlagsabschnitt an, demzufolge wird die Einstellungsmutter
derart bewegt, dass das Abziehen vom Schneckenrad so eingeschränkt wird,
dass sichergestellt ist, dass die Einstellungsmutter 4 nicht vom
Schneckenrad 5 abgezogen werden kann. Da sich die Anstoßoberflächen 43c und 53b zwischen dem
Fortsatz 43b und dem Anschlagabschnitt 53a nicht
senkrecht zur Zugkraftrichtung befinden, wird die Festziehkraft
zwischen dem Nagelabschnitt 43a und dem Schraubenabschnitt 21d noch
stärker
und dadurch wird ein Abziehen der Einstellungsmutter 4 vom
Schneckenrad 5 zusätzlich
verhindert.
-
Zweite Ausführungsform
-
Die
vorliegende Erfindung beschränkt
sich nicht auf die erste Ausführungsform,
sondern kann auch auf andere Ausführungsformen angewandt werden.
In der ersten Ausführungsform
bilden die Anstoßoberflächen 43c und 53c eine
Grenzfläche,
die auf der Konusoberfläche
liegt, die zur Drehzapfenseite 42 der Einstellungsmutter 4 konvex
ist. In einer zweiten Ausführungsform
kann, wie in 6 abgebildet, z. B. vorgesehen
sein, dass die Anstoßoberflächen eine
Grenzfläche
bilden, die auf der Oberfläche eines
Konus liegt, der konvex zu dem Ende ist, an dem die Schenkelstücke 43 in
der Einstellungsmutter 4 ausgebildet sind. In diesem Fall
teilt sich die Ziehkraft in eine kleine, entlang der Anstoßoberflächen 43e und 53c verlaufende
Teilkraft D3 und eine große, senkrecht
zu den Anstoßoberflächen 43c und 53c verlaufende
Teilkraft D4. Da die große
Teilkraft D4 sich schräg
zum Schneckenrad hin erstreckt, wird der Fortsatz 43d Richtung
Schneckenrad 5 gedrückt.
Dadurch wird die Vereinigungskraft zwischen dem Fortsatz 43d und
dem Anschlagabschnitt 53d größer und die Einstellungsmutter 4 wird
zusätzlich
daran gehindert, vom Schneckenrad gezogen zu werden.
-
In
beiden Ausführungsformen
wird die Einstellungsvorrichtung E am Seitenspiegel (oder Türspiegel)
angewandt, diese Erfindung kann jedoch auch bei anderen Außenspiegeln,
wie etwa einem Kotflügelspiegel
oder einem Rangierspiegel, der oben an der Heckklappe oder an Innenspiegeln
befestigt wird, z. B. einem Spiegel, der vorne an der Decke in der
Nähe des
Fahrersitzes montiert wird, angewandt werden.
-
Gemäß der vorliegende
Erfindung kann, da der in der Einstellungsmutter ausgebildete Fortsatz an
dem im Schneckenrad ausgebildeten Anschlagabschnitt anstößt, ein
Abziehen der Einstellungsmutter vom Schneckenrad verhindert werden.
-
Vorzugsweise
hat die Einstellungsmutter einen Vorsprung und einen Fortsatz, der
am anderen Ende des Vorsprungs ausgebildet ist. Dadurch kann ein
Abziehen der Einstellungsmutter vom Schneckenrad nicht nur durch
den Anschlagabschnitt, sondern auch durch den Gewindekontakt zwischen Schraubenabschnitt
und Vorsprüngen
verhindert werden.
-
Der
Fortsatz und der Anschlagabschnitt bilden vorzugsweise eine Anstoßgrenzfläche, die
auf einer konischen Oberfläche
liegt, wobei die Festziehkraft zwischen dem Vorsprung und dem Schraubenabschnitt
oder eine Vereinigungskraft zwischen Fortsatz und Anschlagabschnitt 53d erhöht werden
können
und ein Abziehen der Einstellungsmutter ferner verhindert wird.