DE60307019T2 - Verstelleinrichtung der elektrischen Rückblickspiegel - Google Patents

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Description

  • Diese Erfindung betrifft eine Einstellungsvorrichtung zur Verwendung in elektrisch betriebenen Spiegeln, im Besonderen eine Einstellungsvorrichtung mit einem Mechanismus, mit dem der Spiegel ohne Probleme beim Wiedereinbau während eines Austauschs wieder zusammen gebaut werden kann.
  • Herkömmliche Seitenspiegel sind an der linken und rechten Fahrzeugseite als Hilfe zum sicheren Autofahren angebracht und mit einem elektrischen Antrieb ausgestattet, der die Einstellung des Spiegelwinkels mit Hilfe eines Fernsteuerungssystems gestattet und es damit den in der Fahrzeugkabine sitzenden Fahrzeuglenkern (hier wird auf die veröffentlichte Anmeldung eines Gebrauchsmusters: JP-05-27304, Y (1993) Bezug genommen) ermöglicht, dennoch einen guten Blickwinkel zu erhalten.
  • Die Einstellungsvorrichtung der elektrisch betriebenen Spiegel (im Folgenden kurz als "Einstellungsvorrichtung" bezeichnet) verfügt über einen herkömmlichen Mechanismus, wie in 7a veranschaulicht, als Spiegelhaltevorrichtung 100 um den Spiegel zu halten (ist nicht in den Zeichnungen abgebildet), kann um den Mittelpunkt einer Halbkugel gedreht werden, zu deren innerer Oberfläche ein im Halter 100 ausgebildeter Fortsatz 101 reibungslosen Kontakt hat und zwei Einstellungsmuttern 200 (nur eine Einstellungsmutter wird in den Zeichnungen dargestellt) des Mechanismus ermöglichen die Einstellung des Spiegelwinkels um die vertikale Achse und um die horizontale Achse senkrecht zur Vorder- und Rückseite des Fahrzeugs. Konkret kann die Spiegelhaltevorrichtung 100 mittels der Einstellungsmuttern 200 gedreht werden (nur eine Einstellungsmutter ist in 7a abgebildet), die in zwei Positionen in der Spiegelhaltervorrichtung 100 montiert sind, so dass die Einstellungsmuttern die Ausrichtung des Spiegels abhängig von Fahrtrichtung des Fahrzeugs einstellen können.
  • Die Einstellungsmutter hat einen kugelförmigen, an einem Ende ausgebildeten Drehzapfen 201, der in eine Vertiefung 102 passt, die die Form einer Innenkugel aufweist, um den Drehzapfen 201 zu halten. Das andere Ende der Einstellungsmutter 200 endet in einer Vielzahl an Schenkeln 202, die elastisch verformbar sind und deren Spitzen Vorsprünge 202a haben, die auf die Oberfläche des Schraubenabschnitts 301 auf ein im Aktuatorgehäuse erzeugtes Außengewinde 300 passen. Eine auf der Außenoberfläche der Einstellungsmutter 200 ausgebildete Rippe 203 ist in eine in einem Schneckenrad 400 ausgebildete Rinne 401 eingepasst und kann darin entlang der Rinne 401 gleiten, aber sich nicht ohne Behinderung des Schneckenrades drehen, mit anderen Worten, die Einstellungsmutter kann nicht relativ gegen das Schneckenrad rotieren. Deshalb kann die Einstellungsmutter 200 in die Richtung der Drehachse des Schneckenrades 400 in Übereinstimmung mit der Rotation des Schneckenrades ein- und ausgeschraubt werden.
  • In dieser herkömmlichen Einstellungsvorrichtungskonstruktion wird die Vereinigungkskraft zwischen dem Vorsprung 202a und dem Schraubenabschnitt 301 durch eine elastische Verformung der Schenkel 202 erzeugt, die an einem Ende der Einstellungsmutter 200 ausgebildet sind. Die Vereinigungskraft zwischen dem Drehzapfen 201 und der den Drehzapfen fixierenden Vertiefung 102 ist jedoch stärker als die zuvor erwähnte Vereinigungskraft zwischen dem Vorsprung 202a und dem Schraubenabschnitt 301. Wenn der Spiegel während eines Spiegelaustauschs aus der Spiegelhaltevorrichtung 100 genommen wird, tendiert deshalb die Einstellungsmutter 200, die von der Spiegelhaltevorrichtung gezogen wird, dazu, aus der Einschraubposition mit dem Schraubenabschnitt 301 herausgenommen zu werden, sobald die Spiegelhaltevorrichtung 100 zusammen mit dem Ziehen des an der Spiegelhaltevorrichtung befestigten Spiegels stark nach unten gezogen wird.
  • Sobald die Einstellungsmutter 200 aus dem Schraubenabschnitt 301, ausgebildet im Aktuatorgehäuse 300, abgezogen wurde, ist es notwendig, das Aktuatorgehäuse 300 zu demontieren, um die Einstellungsmuttern wieder mit dem Schaubenabschnitt in der Einschraubposition befestigen zu können. Dadurch entsteht das Problem, dass der Austausch eines Spiegels arbeits- und zeitintensiver ist als ein einfacher Austausch der Teile es wäre.
  • Es kann möglich sein, die Einstellungsmutter 200 durch eine starke Einsteckkraft in die Einschraubposition des Schraubenabschnitts 301 des Aktuatorgehäuses 300 zu drücken. Der Vorsprung 202a kann jedoch durch so eine starke Einsteckkraft zu Bruch gehen. Daher ist es für eine Einführung der Einstellungsmutter notwendig, die Rippe 203 so zu positionieren, dass sie für das im Schneckenrad 400 ausgebildete Gewinde 401 ausgerichtet und eingepasst wird. Dies ist eine schwierig durchzuführende handwerkliche Tätigkeit. Wodurch für diese Zusammenbauarbeit viel handwerkliches Geschick nötig ist. Weiters kann eine Gummimanschette (nicht in 7a oder 7b abgebildet), die die Umgebung der Einstellungsmutter 200 bedeckt, die Sicht zur Überprüfung der korrekten Ausrichtung der in Rille 401 eingepassten Rippe 203 blockieren. Dadurch wird der Vorgang des Wiederzusammenbaus selbst schwer durchführbar.
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Einstellungsvorrichtung mit einem Verbindungsmechanismus zu schaffen, mit dessen Hilfe der Vorsprung 202a in der Einstellungsvorrichtung nicht aus dem Schraubenabschnitt des Aktuatorgehäuses heraus gezogen werden kann, selbst wenn die Spiegelhaltevorrichtung während eines Spiegelaustauschs stark nach unten gezogen wird.
  • EP-A-0059073 offenbart eine Spiegelaktuatoreinheit entsprechend dem Oberbegriff Teils des Anspruchs 1. EP-A-0528418 offenbart eine elektrisch kontrollierte Spiegeleinheit mit einigen Spiegelantriebsmechanismen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung beinhaltet eine Einstellungsvorrichtung, die durch die Merkmale des Anspruchs 1 definiert ist, die ein Schneckenrad, das von einem Aktuator angetrieben wird und eine Drehachse hat, eine Einstellungsmutter, die entlang der Richtung der Drehachse gleiten, sich aber nicht relativ gegen die Schneckenradrotation drehen kann, sowie ein Aktuatorgehäuse mit Schraubenabschnitt umfasst, mit dem die Einstellungsmutter zusammengebaut ist, so dass sie in Richtung der Schraubenachse des Schraubenabschnitts gedreht werden kann, worin, die Einstellungsmutter einen Fortsatz hat, der sich von der Außenoberfläche der Einstellungsmutter nach außen erstreckt, das Schneckenrad einen der Oberfläche der Einstellungsmutter zugewandten Anschlagabschnitt hat und sowohl Einstellungsmutter und Schneckenrad so angeordnet sind, dass der Fortsatz und der Anschlagabschnitt aneinander anstoßen, um die Einstellungsmutter daran zu hindern weiter zu gleiten oder aus dem Schraubenabschnitt des Aktuatorgehäuses herausgezogen zu werden.
  • Der auf der Oberfläche der Einstellungsmutter ausgebildete Fortsatz kann durch einen im Schneckenrad ausgebildeten Anschlagabschnitt gestoppt werden, auch wenn an der Spiegelhaltevorrichtung während eines Austauschs stark gezogen wird, so dass die Einstellungsmutter in eine Position gezogen wird, aus der ein Abziehen dieser vom Schraubenabschnitt möglich wäre. Mit anderen Worten, die Einstellungsmutter wird nicht vom Schraubenabschnitt durch ein Aneinanderstoßen von Fortsatz und Anschlagabschnitt abgezogen, was dazu führt, dass ein Abziehen der Einstellungsmuttern vom Schraubenabschnitt des Aktuatorgehäuses verhindert wird.
  • Der Schraubenabschnitt ist vorzugsweise auf der Außenoberfläche einer im Aktuatorgehäuse befindlichen Säule ausgebildet und die Einstellungsmutter hat einen nach innen gerichteten, zum Schraubenabschnitt passenden Vorsprung, worin der Fortsatz auf der Außenoberfläche der Einstellungsmutter ausgebildet sein kann und der Anschlagabschnitt sich von einer Innenoberfläche des Schneckenrades nach innen erstreckt.
  • Demgemäß stößt die Einstellungsmutter, in Situationen, in denen sie aus dem Schraubenabschnitt der im Aktuator ausgebildeten Säule heraus gezogen werden könnte, an das Schneckenrad am Fortsatz an und der Vorsprung der Einstellungsmutter gleitet nicht auf der Schraubenoberfläche des Schraubenabschnitts der Säule, da der Durchmesser der Einstellungsmutter aufgrund des vorhandenen Schneckenrades nicht elastisch vergrößert werden kann. Daher wird die Bewegung der Einstellungsmutter durch den Fortsatz und die Schraubenoberfläche reguliert. Da die Form des Fortsatzes frei bestimmbar ist, ist es möglich, die Form des Fortsatzes so zu gestalten, dass ein Abziehen der Einstellungsmutter vom Schneckenrad sicher verhindert wird.
  • Der Fortsatz und der Anschlagabschnitt bilden vorzugsweise eine Anstoßgrenzfläche, die auf der Konusoberfläche liegt, die zu einer senkrecht zur Drehachse der Einstellungsmutter stehenden Ebene einen spitzen Winkel bildet.
  • Die Grenzfläche, an der Fortsatz und Anschlagabschnitt anstoßen, liegt auf der Konusoberfläche, so ist demgemäß die Widerstandskraft gegen ein Abziehen der Einstellungsmutter eine Kombination aus dem direkten Widerstand gegen die Abziehkraft und die Druckkraft in Richtung Schneckenrad oder Schraubenabschnitt, ausgebildet in der Säule des Aktuatorgehäuses. Daher werden Fortsatz und Anschlagsabschnitt oder Vorsprung und Schraubenabschnitt der Säule stärker gegeneinander gedrückt. Demzufolge ist es möglich, ein Abziehen der Einstellungsmutter vom Schneckenrad noch sicherer zu verhindern.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine schematische Darstellung, die eine perspektivische Ansicht des Ausbaus einer Seitenspiegeleinheit SM zeigt, die in einem Fahrzeug installiert wird, an dem die Einstellungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung befestigt wird.
  • 2 zeigt eine perspektivische Ansicht des Ausbaus einer Einstellungsvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 3 stellt eine perspektivische Ansicht des detaillierten Aufbaus der Einstellungsmutter und des Schneckenrades von 2 dar.
  • 4 zeigt die Details der Anstoßgrenzfläche des auf der Einstellungsmutter ausgebildeten Fortsatzes und des im Schneckenrad ausgebildeten Anschlagsabschnitts.
  • 5A und 5B zeigen schematische Querschnittsansichten der Einstellungsmutter und des Schneckenrades während eines Spiegelaustauschs.
  • 6 ist eine schematische Darstellung des Anstoßens des Fortsatzes und des Anschlagsabschnitts in einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 7a und 7b sind schematische Querschnitte und zeigen die herkömmliche Einstellungsvorrichtung während des Spiegelaustauschs.
  • Die Ausführungsformen der Einstellungsvorrichtung gemäß dieser Erfindung werden im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert.
  • Erste Ausführungsform
  • Wie in 1 abgebildet, umfasst die in einem Fahrzeug installierte Seitenspiegeleinheit einen Spiegel M und eine Außenschutzhülle C, die über eine Stützvorrichtung SB und eine Einstellungsvorrichtung E verfügt. Die Einstellungsvorrichtung E beinhaltet eine Spiegelhaltevorrichtung 1, die den Spiegel und ein Aktuatorgehäuse (ein Motorgehäuse) 2 fixiert. Die Pfeile zeigen die jeweiligen Richtungen, also vorne, hinten, rechts und links an, die in Bezug zur normalen Fahrtrichtung des Fahrzeugs definiert sind, wenn der Seitenspiegel im Fahrzeug installiert ist.
  • In 2 ist eine Spiegelhaltevorrichtung 1 abgebildet, die mittels einer Scheibenplatte zu einem Teil einer Halbkugel geformt wird, die einen Bewegungsmittelpunkt hat und die Einstellung des Spiegelwinkels relativ zur Fahrtrichtung des Fahrzeugs unterstützt. Der Aktuator 2 wird mit einem Frontgehäuse 21 und einem hinteren Gehäuse 22 angefertigt, worin Gummimanschetten 3, Einstellungsmuttern 4, Schneckenräder 5 und zwei Aktuatoren 6 (zwei Motoren) eingebaut sind.
  • Das Frontgehäuse 21 hat ein Trägerrohr 21a, dessen Enden als Mittelpunkte zur Einstellung des Spiegelwinkels fungieren und die Hilfsvorrichtung zur Änderung des Spiegelwinkels 11 sowie zwei Säulen 21b an der rechten und an der unteren Seite des Trägerrohrs 21a. Eine Schraubenoberfläche 21c ist im offenen Endstück des Trägerrohrs 21a in Form eines Innengewindes ausgebildet. Ein Bolzen N, dessen Schraub-Oberfläche zur Schraubenoberfläche 21c des Trägerrohrs 21a passt, wird zur Fixierung der Spiegelhaltevorrichtung 1 des Frontgehäuses 21 verwendet. Andere Schraubenoberflächen 21d sind an der Außenoberfläche der Säulen 21b in Form eines Außengewindes ausgebildet, so dass jede Einstellungsmutter 4 zur Schraubenoberfläche 21d passen kann: Eine Vertiefung 21e ist zum Stützen jedes Schneckenrades 5 ausgebildet, ohne deren Rotation zu behindern, und eine Rippe 21f zur Vermeidung von Schmierfettspritzern ist ebenfalls vorhanden. Ein Motormontagestück 21g, in das der Motor 6 eingesetzt wird, ist angrenzend an die Vertiefung 21e und die Rippe 21f ausgebildet.
  • Das hintere Gehäuse hat ein eingelassenes Stützteil 22a, in Form eines Teils der Innenoberfläche einer Halbkugel, mit dem die Spiegelhaltevorrichtung 1 an der Hilfsvorrichtung zur Änderung des Spiegelwinkels 11 drehbar ist. Mit den Flanschabschnitten 31 der Gummimanschetten 3 fest verbundene kreisförmige Löcher 22b sind in der rechten und der unteren Seite der Stützteile 22a ausgebildet. In der Unterseite des Stützteils 22a ist ein kreisförmiges Loch 22c vorhanden, durch das Trägerrohr 21a eingeführt werden kann. Das Stützteil 22a hat Kontakt mit der Hilfsvorrichtung zur Änderung des Spiegelwinkels 11 der Spiegelhaltevorrichtung 1 sowie einen Feder- SP und Druckabschnitt P, der die Form eines Halbkugelteils hat und am Trägerrohr 21a befestigt ist, das sich vom kreisförmigen Loch 22c weg erstreckt. Ein Bolzen N ist in das Innengewinde 21c und die Spiegelhaltevorrichtung 1 geschraubt und in den Aktuator 2 eingebaut, um die Funktionalität zur Richtungsänderung zu erhalten.
  • Die Gummimanschette 3 verhindert, dass Wasser in den Aktuator 2 gelangt und besteht aus dehnbarem, elastischen Gummi. Der an dessen Endstück befindliche Flanschabschnitt 31 hat eine doppelte Flanschkonstruktion und der Randbereich des kreisförmigen Loches 22b ist zwischen zwei Flanschstücken eingeklemmt, so dass es gegen Wasser abgeschottet ist und eine Eindringen des Wassers verhindert wird. Das andere Endstück der Gummimanschette 3 hat Kontakt zur Spiegelhaltevorrichtung 1.
  • Die Einstellungsmutter 4 umfasst, wie in 3 abgebildet, einen zylindrischen Hauptkörper 41, einen kugelförmigen Drehzapfen 42, der an der Unterseite des zy lindrischen Hauptkörpers 41 ausgebildet und in die Vertiefung 12 der Spiegelhaltevorrichtung 1 eingepasst ist (siehe 5), sowie fünf Schenkelstücke 43 (vier Stück sind in 3 zu sehen). An der Außenoberfläche 41b des Hauptkörpers 41 ist eine sich nach außen erstreckende Rippe 41c in einer entsprechenden Position ausgebildet. An der Spitze des Schenkelstücks 43 befindet sich ein Vorsprung 43a, der auf die Schraubenoberfläche 21d angepasst und in der Innenoberfläche ausgebildet ist, sowie ein auf der Außenoberfläche ausgebildeter Fortsatz 43b.
  • Der Fortsatz 43b verfügt, wie in 4 dargestellt, über eine Anstoßoberfläche 43c, die die Grenzfläche zwischen Fortsatz und Anschlagabschnitt bildet, und über einen senkrecht zur Drehachse CL der Einstellungsmutter 4 stehenden Ebene einen spitzen Winkel. Die Anstoßgrenzfläche liegt auf einer Konusoberfläche, deren Spitze sich an der Drehzapfenseite 42 senkrecht zur Achse CL stehende Ebene an der Position der Anstoßgrenzfläche befindet.
  • Wie in 2 abgebildet, umfasst das Schneckenrad 5 einen Gleitabschnitt 51 in Form eines Zylinders, der in die am Frontgehäuse 21 ausgebildete Vertiefung 21e gleitet, und einen zylindrischen Hauptkörper 52. Ein auf der Außenoberfläche des Hauptkörpers 52 befindlicher Getriebeabschnitt 52a, der in den Schraubenabschnitt 61 des Motors 6 passt, ist an der Vorderseite des Schneckenrades ausgebildet und auf der Rückseite sind Rippen 53, die sich in das Innere des Schneckenrades erstrecken, ausgebildet. Wie in 3 dargestellt, sind die vier Schlitze 54 derart ausgebildet, dass die Rippe 53 in vier Teile aufgespaltet wird. Die Schlitze 54 werden durch die Rippe 53 vor und zurück (entlang der Drehachse des Schneckenrades) geführt. Durch das Einpassen der Rippe 41c der Einstellungsmutter 4 an den Schlitz 54, kann die Einstellungsmutter 4 vor und zurück, aber nicht gegen die Drehung des Schneckenrades bewegt werden.
  • Weiters verfügt die in vier Teile aufgespaltete Rippe 53 an einem Ende über einen Anschlagabschnitt 53a. Wie in 4 veranschaulicht, ist der Anschlagabschnitt 53a derart geformt, dass eine Anstoßoberfläche 53b die anderen Anstoßoberflächen 43c des Fortsatzes 43b der Einstellungsmutter 4 berührt. Mit anderen Worten, die An stoßoberfläche 53b liegt auf dem Konus, der zur Drehzapfenseite der Einstellungsmutter konvex ist. Der in 4 abgebildete Winkel ist ein spitzer Winkel.
  • Wie in 2 dargestellt, ist der Rotorstab 62 des Motors 6 als Schneckengetriebe 61 ausgebildet, um das Schneckenrad 5 zu drehen. Der elektrische Strom für den Motor 6 wird durch einen Stecker PL geliefert, der in das in der Motormontagevorrichtung 21g im Frontgehäuse 21 befindliche Loch 21h eingeführt wird.
  • Der Effekt der Einstellungsvorrichtung E beim Auswechseln des Spiegels M des Seitenspiegels SM während eines Spiegelaustauschs wird im Folgenden genau erläutert. Wenn ein Benutzer P versucht, den Spiegel M durch Ziehen am rechten Ende des Spiegels M abzunehmen, wie in 5A abgebildet, wird die Einstellungsmutter 4 stark nach hinten gezogen, wie in 5B dargestellt. Dann stößt der Fortsatz 43b am Anschlagsabschnitt 53b des Schneckenrades 5 an und die Einstellungsmutter wird daran gehindert, vom Schneckenrad abgezogen zu werden. Mit anderen Worten, die Einstellungsmutter wird durch das Anstoßen des Fortsatzes 43b und des Anschlagabschnitts 53a dermaßen gestoppt, dass ein Abziehen der Einstellungsmutter vom Außengewinde des Schraubenabschnitts 21d nicht mehr möglich ist.
  • Weiters sind, wie in 4 auch abgebildet, die Anstoßoberfläche 43c des Fortsatzes 43b und die Anstoßoberfläche 53b des Anschlagabschnitts 53a nicht senkrecht zur Zugkraft-Richtung ausgerichtet, die Ziehrichtung RP wird in eine kleine Teilkraft D1, die sich entlang der Anstoßoberflächen 43c und 53b erstreckt, und eine große Teilkraft D2 zerlegt, die senkrecht zu den Anstoßoberflächen 43c und 53b verläuft. Da die Teilkraft D2 schräg in Richtung Schraubenabschnitt 21d verläuft, wird der Fortsatz 43b etwas in Richtung Schraubenabschnitt 21d gedrückt, wodurch die Festziehkraft zwischen dem Fortsatz 43 und dem Schraubenabschnitt 21d noch stärker werden.
  • In der oben beschriebenen, bevorzugten Ausführungsform wird folgender Effekt erzielt: Sobald die Einstellungsmutter 4 derart bewegt wird, dass sie vom Schneckenrad abgezogen werden könnte, stößt der Fortsatz 43b am Anschlagsabschnitt 53a des Schneckenrades 5 an und hört auf sich zu bewegen, daher wird die Einstellungsmutter 4 sicher daran gehindert, vom Schraubenabschnitt 21d des Schneckenrades abgezogen zu werden. Der Vorsprung 43a und der Fortsatz 43b der Einstellungsmutter 4 passen in den Schraubenabschnitt 21d und stoßen dann am Anschlagsabschnitt an, demzufolge wird die Einstellungsmutter derart bewegt, dass das Abziehen vom Schneckenrad so eingeschränkt wird, dass sichergestellt ist, dass die Einstellungsmutter 4 nicht vom Schneckenrad 5 abgezogen werden kann. Da sich die Anstoßoberflächen 43c und 53b zwischen dem Fortsatz 43b und dem Anschlagabschnitt 53a nicht senkrecht zur Zugkraftrichtung befinden, wird die Festziehkraft zwischen dem Nagelabschnitt 43a und dem Schraubenabschnitt 21d noch stärker und dadurch wird ein Abziehen der Einstellungsmutter 4 vom Schneckenrad 5 zusätzlich verhindert.
  • Zweite Ausführungsform
  • Die vorliegende Erfindung beschränkt sich nicht auf die erste Ausführungsform, sondern kann auch auf andere Ausführungsformen angewandt werden. In der ersten Ausführungsform bilden die Anstoßoberflächen 43c und 53c eine Grenzfläche, die auf der Konusoberfläche liegt, die zur Drehzapfenseite 42 der Einstellungsmutter 4 konvex ist. In einer zweiten Ausführungsform kann, wie in 6 abgebildet, z. B. vorgesehen sein, dass die Anstoßoberflächen eine Grenzfläche bilden, die auf der Oberfläche eines Konus liegt, der konvex zu dem Ende ist, an dem die Schenkelstücke 43 in der Einstellungsmutter 4 ausgebildet sind. In diesem Fall teilt sich die Ziehkraft in eine kleine, entlang der Anstoßoberflächen 43e und 53c verlaufende Teilkraft D3 und eine große, senkrecht zu den Anstoßoberflächen 43c und 53c verlaufende Teilkraft D4. Da die große Teilkraft D4 sich schräg zum Schneckenrad hin erstreckt, wird der Fortsatz 43d Richtung Schneckenrad 5 gedrückt. Dadurch wird die Vereinigungskraft zwischen dem Fortsatz 43d und dem Anschlagabschnitt 53d größer und die Einstellungsmutter 4 wird zusätzlich daran gehindert, vom Schneckenrad gezogen zu werden.
  • In beiden Ausführungsformen wird die Einstellungsvorrichtung E am Seitenspiegel (oder Türspiegel) angewandt, diese Erfindung kann jedoch auch bei anderen Außenspiegeln, wie etwa einem Kotflügelspiegel oder einem Rangierspiegel, der oben an der Heckklappe oder an Innenspiegeln befestigt wird, z. B. einem Spiegel, der vorne an der Decke in der Nähe des Fahrersitzes montiert wird, angewandt werden.
  • Gemäß der vorliegende Erfindung kann, da der in der Einstellungsmutter ausgebildete Fortsatz an dem im Schneckenrad ausgebildeten Anschlagabschnitt anstößt, ein Abziehen der Einstellungsmutter vom Schneckenrad verhindert werden.
  • Vorzugsweise hat die Einstellungsmutter einen Vorsprung und einen Fortsatz, der am anderen Ende des Vorsprungs ausgebildet ist. Dadurch kann ein Abziehen der Einstellungsmutter vom Schneckenrad nicht nur durch den Anschlagabschnitt, sondern auch durch den Gewindekontakt zwischen Schraubenabschnitt und Vorsprüngen verhindert werden.
  • Der Fortsatz und der Anschlagabschnitt bilden vorzugsweise eine Anstoßgrenzfläche, die auf einer konischen Oberfläche liegt, wobei die Festziehkraft zwischen dem Vorsprung und dem Schraubenabschnitt oder eine Vereinigungskraft zwischen Fortsatz und Anschlagabschnitt 53d erhöht werden können und ein Abziehen der Einstellungsmutter ferner verhindert wird.

Claims (3)

  1. Für elektrisch betriebene Spiegel verwendete Einstellungsvorrichtung, umfassend: ein von einem Aktuator (6) gedrehtes Schneckenrad (5), wobei das Schneckenrad eine Drehachse aufweist, eine Einstellungsmutter (4), ein Aktuatorgehäuse (2), und einen Schraubenabschnitt (21d), sodass die mit dieser zusammengesetzte Einstellungsmutter in die Richtung der Schraubachse (CL) des Schraubenabschnitts bewegbar ist; worin die Einstellungsmutter einen sich von ihrer Außenoberfläche nach außen erstreckenden Fortsatz (43b) aufweist, ein Anschlagabschnitt (53a) einer Oberfläche der Einstellungsmutter gegenüberliegt und sowohl die Einstellungsmutter als auch das Schneckenrad so angeordnet sind, dass der Fortsatz und der Anschlagabschnitt aneinander anstoßen können, um ein weiteres Gleiten der Einstellungsmutter entlang dem Schraubenabschnitt oder ein Abziehen dieser vom Schraubenabschnitt zu verhindern; dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellungsmutter entlang der Richtung der Drehachse gleiten kann, sich aber nicht relativ entgegen der Drehung des Schneckenrads (5) drehen kann, dass der Schraubenabschnitt (21d) am Aktuatorgehäuse (2) ausgebildet ist, und dass der Anschlagabschnitt (53a) am Schneckenrad (5) ausgebildet ist.
  2. Für elektrisch betriebene Spiegel verwendete Einstellungsvorrichtung nach Anspruch 1, worin der Schraubenabschnitt an der Außenoberfläche einer am Aktuatorgehäuse (2) ausgebildeten Säule (21b) ausgebildet ist, die Einstellungsmutter einen sich nach innen erstreckenden Vorsprung (43a) aufweist, der zum Schraubenabschnitt passt, und der Anschlagabschnitt sich von einer Innenoberfläche des Schneckenrads nach innen erstreckt.
  3. Für elektrisch betriebene Spiegel verwendete Einstellungsvorrichtung nach Anspruch 2, worin der Fortsatz und der Anschlagabschnitt eine Anstoßgrenzfläche bilden, die an einem Teil der Oberfläche eines Konus liegt, der zu einer senkrecht zur Drehachse der Einstellungsmutter stehenden Ebene einen spitzen Winkel bildet.
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