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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Dampfrohrleitungsstruktur
in einer Gasturbine, die zwischen einem Gehäuse und einem Schaufelring
angeordnet ist, der von dem Gehäuse
gehaltert wird. Insbesondere bezieht sich diese Erfindung auf eine
Dampfrohrleitungsstruktur in einer Gasturbine, die einen Wärmedehnungs-/Kontraktionsunterschied zwischen
einem Gehäuse
und einem Schaufelring ausgleichen und diesem folgen kann.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Bei
Gasturbinen wird in den vergangenen Jahren eine Struktur zur Kühlen von
Leitschaufeln zum Verbessern des Wirkungsgrads angewandt. Als Kühlmittel
zum Kühlen
der Leitschaufeln wird Dampf eingesetzt. Als Gasturbine dieser Art
gibt es eine in der offengelegten
japanischen
Patentanmeldung Nr. 11-182205 , eingereicht vom Anmelder
der vorliegenden Anmeldung, beschriebene. Die in dieser Veröffentlichung
beschriebene Gasturbine wird nachstehend unter Bezugnahme auf
12 erläutert.
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In 12 stellt
eine Bezugsziffer 100 einen Schaufelring dar. Der Schaufelring 100 wird
von einem Gehäuse
(nicht dargestellt) gehaltert. Der Schaufelring 100 umfasst
halbringförmige
Elemente, die miteinander zu einer Ringform so kombiniert sind, dass
sie in der Vertikalrichtung abgenommen werden können. In dem Schaufelring 100 sind
mehrere (z. B. 32) Leitschaufeln der vorderen Stufe (beispielsweise Leitschaufeln
der ersten Stufe) 101 und Leitschaufeln der hinteren Stufe
(z. B. Leitschaufeln der zweiten Stufe) 102 in Form eines
Rings angeordnet. Bei einigen der Dampfrohrleitungsstrukturen in
der Gasturbine sind Leitschaufeln der dritten Stufe, Leitschaufeln
der vierten Stufe, Leitschaufeln der fünften Stufe usw. in der Form
eines Rings angeordnet.
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Der
Schaufelring 100 hat einen einstückigen Aufbau, der integral
einen Abschnitt aufweist, in dem die Leitschaufeln 101 der
vorderen Stufe angeordnet sind, und einen Abschnitt, in dem die
Leitschaufeln 102 der hinteren Stufe angeordnet sind. Zusätzlich zu der
integralen Schaufelringstruktur besteht als Dampfrohrleitungsstruktur
in der Gasturbine eine separate Schaufelringstruktur, bei der ein
Schaufelring mit Leitschaufeln der vorderen Stufe und ein Schaufelring
mit Leitschaufeln der hinteren Stufe separat ausgebildet sind, und
der Schaufelring auf der Seite der Leitschaufel der ersten Stufe
und der Schaufelring auf der Seite der Leitschaufel der hinteren
Stufe über
ein separates Element miteinander verbunden sind.
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In
dem Schaufelring 100 ist ein Dampfzuführdurchgang 103, ein
Dampfverbindungsdurchgang 104 und ein Dampfrückführdurchgang 105 vorgesehen.
Dampfrohre (nicht gezeigt) sind jeweils mit dem Dampfzuführdurchgang 103 und
dem Dampfrückführdurchgang 105 verbunden.
Andererseits ist die Dampfrohrleitung am Gehäuse befestigt. Infolgedessen
ist das Dampfrohr zwischen dem Gehäuse und dem Schaufelring 100 als
zu halterndes Element angeordnet. Der Dampfzuführdurchgang 103, der Dampfverbindungsdurchgang 104 und
der Dampfrückführdurchgang 105 sind
jeweils zumindest einmal für
den halbringförmigen
Schaufelring 100 vorgesehen. Andererseits sind bei den
mehreren Leitschaufeln 101 der vorderen Stufe und den Leitschaufeln 102 der
hinteren Stufe Kühldampfdurchgänge 106 bzw. 107 vorgesehen.
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Ein
erstes Zweigrohr 108, ein zweites Zweigrohr 109,
ein drittes Zweigrohr 110 und ein viertes Zweigrohr 111 sind
jeweils zwischen dem Dampfzuführdurchgang 103 und
dem Kühldampfdurchgang 106 der
mehreren Leitschaufeln 101 der vorderen Stufe, zwischen
dem Dampfverbindungsdurchgang 104 und dem Kühldampfdurchgang 106 der
mehreren Leitschaufeln 101 der vorderen Stufe, zwischen dem
Dampfverbindungsdurchgang 104 und dem Kühldampfdurchgang 107 der
mehreren Leitschaufeln 102 der hinteren Stufe und zwischen
dem Dampfrückführdurchgang 105 und
dem Kühldampfdurchgang 107 der
mehreren Leitschaufeln 102 der hinteren Stufe angeordnet.
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Ein
Rotor (nicht gezeigt) ist am Gehäuse drehbar
angebracht, und Rotorschaufeln (wie z. B. Rotorschaufeln der ersten
Stufe) 112 sind ringförmig angeordnet.
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Die
Rotorschaufel 112 ist stromab der Leitschaufeln 101 und 102 angeordnet.
Die Rotorschaufel 112 ist zwischen der Leitschaufel 101 der
vorderen Stufe und der Leitschaufel 102 der hinteren Stufe angeordnet.
Eine Spitze bzw. ein Außenende
der Drehseite der Rotorschaufel 112 liegt dem Schaufelring 100 auf
der feststehenden Seite über
einen Zwischenraum 113 gegenüber. Es ist wichtig, den Zwischenraum 113 gleichmäßig zu halten,
so dass der Wirkungsgrad der Gasturbine verbessert wird.
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Wenn
die Gasturbine betrieben wird, passiert Hochtemperatur- und Hochdruck-Verbrennungsgas (nicht
gezeigt) die Leitschaufel 101 der vorderen Stufe, die Rotorschaufel 112 und
die Leitschaufel 102 der hinteren Stufe, um die Rotorschaufel 112 und
die Rotorseite zu drehen, wodurch Bewegungsenergie erhalten wird.
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Mit
massiven Pfeilen in 12 gezeigter Kühldampf
wird dem Dampfzuführdurchgang 103 über das
Dampfrohr zugeführt.
Dabei wird der Kühldampf
zu den Kühldampfdurchgängen 106 der
mehreren Leitschaufeln der vorderen Stufe 101 von dem Dampfzuführdurchgang 103 durch
das erste Zweigrohr 108 verteilt. Die verteilten Kühldämpfe passieren die
Kühldampfdurchgänge 106,
um die mehreren Leitschaufeln 101 der vorderen Stufe zu
kühlen.
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Die
Kühldämpfe, welche
die Leitschaufeln 101 der vorderen Stufe gekühlt haben,
passieren das zweite Zweigrohr 109 und werden in dem Dampfverbindungsdurchgang 104 gesammelt,
und vom Dampfverbindungsdurchgang 104 durchlaufen die Dämpfe das
dritte Zweigrohr 110 und werden wieder in die Kühldampfdurchgänge 107 der
mehreren Leitschaufeln 102 der hinteren Stufe verteilt.
Die verteilten Kühldämpfe passieren die
Kühldampfdurchgänge 107,
um die mehreren Leitschaufeln 102 der hinteren Stufe zu
kühlen.
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Die
Kühldämpfe, welche
die Leitschaufeln 102 der hinteren Stufe gekühlt haben,
passieren das vierte Zweigrohr 111 und werden wieder in
dem Dampfrückführdurchgang 105 gesammelt,
und vom Dampfrückführdurchgang 105 werden
die Dämpfe über das
Dampfrohr zurückgeführt. Die
zurückgeführten bzw.
zurückgewonnenen
Dämpfe
werden wiederverwendet eingesetzt.
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Bei
der oben beschriebenen vorbekannten Gasturbine tendiert das Verbrennungsgas
dazu, auf eine hohe Temperatur erhitzt zu werden, um den Wirkungsgrad
zu verbessern. Somit besteht ein Wärmedehnungs-/Kontraktionsunterschied
zwischen dem Gehäuse
und dem zu halternden Element.
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Bei
dem Dampfrohr nach der oben beschriebenen, vorbekannten Gasturbine
aber gibt es kein Mittel, welches den Wärmedehnungs-/Kontraktionsunterschied
zwischen dem Gehäuse
und dem zu halternden Element ausgleicht und diesem folgt. Daher besteht
die unerwünschte
Möglichkeit,
dass Dampf aus dem herkömmlichen
Dampfrohr lecken kann.
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ABRISS DER ERFINDUNG
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Dampfrohrstruktur
in der Gasturbine bereitzustellen, welche den Wärmedehnungs-/Kontraktionsunterschied
zwischen dem Gehäuse
und dem Schaufelring ausgleichen und diesem folgen kann.
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Die
Gasturbine mit einer Dampfrohrstruktur gemäß der vorliegenden Erfindung
weist die Merkmale von Anspruch 1 auf. Diese Dampfrohrstruktur umfasst
mindestens ein erstes, am Gehäuse
befestigtes Verbindungsrohr, mindestens ein zweites, am Schaufelring
befestigtes Verbindungsrohr sowie eine flexible Struktur, die zwischen
dem ersten Verbindungsrohr und dem zweiten Verbindungsrohr vorgesehen
ist.
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Infolgedessen
ist es möglich,
den Wärmedehnungs-/Kontraktionsunterschied
zwischen dem Schaufelring und dem Gehäuse durch die flexible Struktur
auszugleichen und ihm zu folgen. Somit ist es möglich, ein Auslecken von Dampf
aus dem zwischen dem Schaufelring und dem Gehäuse angeordneten Dampfrohr
zu vermeiden.
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Weitere
Aufgaben und Merkmale dieser Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung
unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen hervor.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Es
zeigen:
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1 eine
vertikale Teilschnittansicht, die im Umriß eine erste Ausführungsform
einer Dampfrohrstruktur in einer Gasturbine der vorliegenden Erfindung
zeigt,
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2 eine
Schnittansicht längs
einer Linie II-II in 1,
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3 eine
Schnittansicht längs
einer Linie III-III in 1,
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4 eine
Schnittansicht längs
einer Linie IV-IV in 1,
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5 eine
Schnittansicht längs
einer Linie V-V in 1,
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6 eine
Schnittansicht längs
einer Linie VI-VI in 1,
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7 eine
Schnittansicht eines flexiblen Rohrs eines VII-Abschnitts in 1,
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8 eine
Schnittansicht eines flexiblen Rohrs einer Balgstruktur eines VIII-Abschnitts
in 1,
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9 eine
Teilschnittansicht, die einen Umriß einer zweiten Ausführungsform
der Dampfrohrstruktur in der Gasturbine der Erfindung zeigt,
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10A eine vertikale Teilschnittansicht, die einen
Umriß einer
dritten Ausführungsform
der Dampfrohrstruktur in der Gasturbine der Erfindung zeigt, und 10B eine perspektivische Ansicht eines Kolbenrings,
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11 eine
Teilschnittansicht, die einen Umriß einer Modifikation der Gasturbine
zeigt, und
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12 eine
vertikale Teilschnittansicht, die einen Umriß einer herkömmlichen
Dampfrohrstruktur in einer Gasturbine zeigt.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
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Drei
Ausführungsformen
der Dampfrohrstruktur in einer Gasturbine der vorliegenden Erfindung
werden im folgenden unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen
erläutert.
Die Dampfrohrstruktur in der Gasturbine ist nicht auf diese Ausführungsformen
beschränkt.
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1 bis 8 zeigen
die Dampfrohrstruktur in einer Gasturbine einer ersten Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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In 1 stellt
eine Bezugsziffer 1 einen Schaufelring dar. Der Schaufelring 1 umfasst
halbringförmige
Elemente, die miteinander zu einer Ringform so kombiniert sind,
dass sie in der Vertikalrichtung abgenommen werden können. In
dem Schaufelring 1 sind mehrere (z. B. 32) Leitschaufeln
der vorderen Stufe (z. B. Leitschaufeln der ersten Stufe) 2 und
Leitschaufeln der hinteren Stufe (z. B. Leitschaufeln der zweiten
Stufe) 3 in der Form eines Rings angeordnet. Bei einigen
der Dampfrohrstrukturen in der Gasturbine sind auch Leitschaufeln
der dritten Stufe, Leitschaufeln der vierten Stufe, Leitschaufeln
der fünften
Stufe usw. in Ringform angeordnet.
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Der
Schaufelring 1 weist eine einstückige Struktur auf, welche
integral einen Abschnitt umfasst, an dem Leitschaufeln 2 der
vorderen Stufe angeordnet sind, und einen Abschnitt, an dem Leitschaufeln 3 der
hinteren Stufe angeordnet sind. Der Schaufelring 1 ist
beweglich von einem Gehäuse 4 in
drei Richtungen (einer Axialrichtung des später beschriebenen Rotors 6,
einer Diametralrichtung und einer Umfangsrichtung) über einen
Halterungsabschnitt 5 gehaltert.
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Der
Rotor 6 ist am Gehäuse 4 drehbar
angebracht. An dem Rotor 6 sind in Ringform eine vordere Rotorschaufel
(z. B. eine Rotorschaufel der ersten Stufe) 7 und eine
hintere Rotorschaufel (z. B. eine Rotorschaufel der zweiten Stufe) 8 angeordnet.
Bei manchen der Dampfrohrstrukturen in den Gasturbinen sind eine
Rotorschaufel der dritten Stufe, eine Rotorschaufel der vierten
Stufe, eine Rotorschaufel der fünften
Stufe usw. in Ringform angeordnet.
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Die
vordere Rotorschaufel 7 und die hintere Rotorschaufel 8 sind
stromab der Leitschaufel 2 der vorderen Stufe und der Leitschaufel 3 der
hinteren Stufe angeordnet. Rotationsseitige Spitzen bzw. Außenenden
der vorderen Rotorschaufel 7 und der hinteren Rotorschaufel 8 liegen
dem Schaufelring 1 auf der feststehenden Seite über Zwischenräume 9 und 10 gegenüber.
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Der
Schaufelring 1 umfasst einen Zuführdurchgang 11, einen
Verbindungsdurchgang 12, einen Rückführdurchgang 13, einen
Erwärmungs-/Kühlungsdurchgang 14 und
einen Erwärmungsdurchgang 15.
Die Kühlungsdurchgänge 16 und 17 sind
jeweils an den mehreren Leitschaufeln 2 der vorderen Stufe
und Leitschaufeln 3 der hinteren Stufe vorgesehen.
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Wie
in 2 gezeigt ist, weist der Zuführdurchgang 11 eine
Verteilerrohrstruktur auf, die zwei Zuführ-Anschlussdurchgänge 18,
einen Zuführverbindungsdurchgang 19 und 16 Zuführverzweigungsdurchgänge 20 umfasst,
die in dem halbringförmigen Schaufelring 1 vorgesehen
sind. Die Zuführverzweigungsdurchgänge 20 und
die Kühlungsdurchgänge 16 der
Leitschaufel 2 der vorderen Stufe sind miteinander über erste
flexible Verbindungsrohre 21 verbunden.
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Wie
in 3 gezeigt ist, sind 16 Verbindungsdurchgänge 12 in
dem halbringförmigen Schaufelring 1 vorgesehen.
Die Verbindungsdurchgänge 12 und
die Kühlungsdurchgänge 16 der
Leitschaufel 2 der vorderen Stufe sind miteinander über zweite
flexible Verbindungsrohre 22 verbunden. Die Verbindungsdurchgänge 12 und
die Kühlungsdurchgänge 17 der
Leitschaufeln 3 der hinteren Stufe sind miteinander über das
dritte flexible Verbindungsrohr 23 verbunden. Infolgedessen
werden die Kühlungsdurchgänge 16 der
mehreren Leitschaufeln 2 der vorderen Stufe und die Kühlungsdurchgänge 17 der mehreren
Leitschaufeln 3 der hinteren Stufe nacheinander jeweils über die
Verbindungsdurchgänge 12 miteinander
in Verbindung gesetzt. Dies ist eine sogenannte einheitliche Durchgangsstruktur
(one through structure).
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Wie
in 4 gezeigt ist, sind 16 Rückführdurchgänge 13 in dem halbringförmigen Schaufelring 1 vorgesehen.
Die Rückführdurchgänge 13 und
die Kühlungsdurchgänge 17 der
Leitschaufeln 3 der hinteren Stufe sind miteinander über vierte
flexible Verbindungsrohre 24 verbunden.
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Wie
in 1 gezeigt ist, ist ein Rückführring 25 an einem
Außenumfang
des Schaufelrings 1 angeordnet. Der Rückführring 25 umfasst
halbringförmige
Elemente, die miteinander zu einer Ringform kombiniert sind, so
dass sie in der Vertikalrichtung abgenommen werden können. Wie
in 4 gezeigt ist, weist der Rückführring 25 eine Verteilerrohrstruktur
auf, welche zwei Rückführanschlussdurchgänge 26,
einen Rückführ-Verbindungsdurchgang 27 sowie 16
Rückführ-Verzweigungsdurchgänge 28 bezüglich der
halbringförmigen
Elemente umfasst.
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Die
Rückführdurchgänge 13 und
die Rückführ-Verzweigungsdurchgänge 28 sind
miteinander über
jeweilige Rückführrohre 29 verbunden.
Temperaturmesseinheiten 30 sind jeweils mit dem Rückführrohr 29 versehen.
Infolgedessen verbindet ein Durchgang (das Rückführrohr 29) den Kühlungsdurchgang 16 der
einen Leitschaufel 2 der vorderen Stufe, den einen Verbindungsdurchgang 12 und
den Kühlungsdurchgang 17 der
einen Leitschaufel 3 der hinteren Stufe miteinander, und
die Temperaturmesseinheit 30 ist in jedem Durchgang vorgesehen.
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Wie
in 2 und 3 gezeigt ist, weist der Erwärmungs-/Kühlungsdurchgang 14 eine
Verteilerrohrstruktur auf, die zwei Erwärmungs-/Kühlungs-Anschlussdurchgänge 31,
einen Erwärmungs-/Kühlungs-Verbindungsdurchgang
(Erwärmungsdurchgang 32)
und 8 Erwärmungs-/Kühlungs-Verzweigungsdurchgänge 33 umfasst,
die in dem halbringförmigen
Schaufelring 1 vorgesehen sind. Der Erwärmungs-/Kühlungs-Verbindungsdurchgang 32 ist
in dem Schaufelring 1 an einer der vorderen Rotorschaufel 7 gegenüberliegenden
Stelle vorgesehen.
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Wie
in 5 gezeigt ist, weist der Erwärmungsdurchgang 15 eine
Verteilerrohrstruktur auf, die einen Erwärmungs-Einlaßdurchgang 34I, einen Erwärmungs-Auslassdurchgang 340 und
einen Erwärmungs-Verbindungsdurchgang
(Erwärmungsdurchgang) 35 aufweist,
welche in dem halbringförmigen
Schaufelring 1 vorgesehen sind. Der Erwärmungs-Verbindungsdurchgang 35 ist
in dem Schaufelring 1 an einer der hinteren Rotorschaufel 8 gegenüberliegenden
Stelle vorgesehen.
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In 1 stellt
eine Bezugsziffer 36 ein Übergangsrohr einer Brennkammer
(nicht gezeigt) dar. Vor der Leitschaufel 2 der vorderen
Stufe sind 16 Übergangsrohre 36 ringförmig angeordnet.
Ein Kühlungsrohr
(Kühlungsdurchgang) 37 ist
mit jedem der Übergangsrohre 36 verbunden.
Jedes Kühlungsrohr 37 und
jeder Erwärmungs-/Kühlungs-Verzweigungsdurchgang 33 sind
miteinander verbunden.
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Wie
in 1 gezeigt ist, ist ein Kühlungs-Rückführring 38 an einem
Außenumfang
des Schaufelrings 1 angeordnet. Der Kühlungs-Rückführring 38 umfasst
halbringförmige
Elemente, die miteinander zu einer Ringform kombiniert sind, so
dass sie in der Vertikalrichtung abgenommen werden können. Wie
in 6 gezeigt ist, weist der Kühlungs-Rückführring 38 eine Verteilerrohrstruktur
auf, welche zwei Kühlungs-Rückführ-Anschlussdurchgänge 39,
einen Kühlungs-Rückführ-Verbindungsdurchgang 40 und 8 Kühlungs-Rückführ-Verzweigungsdurchgänge 41 umfaßt, die
in der Halbringform vorgesehen sind. Der Kühlungs-Rückführ-Verzweigungsdurchgang 41 und
das Kühlrohr 37 sind
miteinander verbunden.
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Wie
in 7 gezeigt ist, weist jedes der ersten bis vierten
flexiblen Rohre 21 bis 24 ein erstes Schraubrohr 42 auf,
das in dem Schaufelring 1 eingeschraubt ist, ein an dem
Schaufelring 1 durch das erste Schraubrohr 42 befestigtes äußeres Rohr 43, ein
zweites Schraubrohr 44, das in die Leitschaufel 2 der
vorderen Stufe und die Leitschaufel 3 der hinteren Stufe
eingeschraubt ist und ein in das zweite Schraubrohr 44 eingeschraubtes
Innenrohr 45.
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Ein
Anlagevorsprung 47 ist an einer Innenfläche eines Endes des äußeren Rohrs 43 durch
eine Stufe 46 vorgesehen. Der Anlagevorsprung 47 des Außenrohrs 43 und
eine Außenfläche des
Innenrohrs 45 sind in luftdichte Anlage gebracht.
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Metalldichtungen
(Metall-Dichtungsringe) 48 sind zwischen das Außenrohr 43 und
den Schaufelring 1 eingefügt, sowie zwischen das zweite
Schraubrohr 44 und die Leitschaufel 2 der vorderen
Stufe und die Leitschaufel 3 der hinteren Stufe.
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Dampfrohre 49 einer
flexiblen Struktur sind zwischen dem Schaufelring 1 und
dem Gehäuse 4 vorgesehen.
Das heißt
die Dampfrohre 49 sind mit den vier Zuführ-Anschlussdurchgängen 18 auf
der Seite des Schaufelrings 1, den vier Erwärmungs-/Kühlungs-Anschlussdurchgängen 31,
den zwei Erwärmungs-Einlaßdurchgängen 34I,
den zwei Erwärmungsauslassdurchgängen 340,
den vier Rückführ-Verbindungsdurchgängen 27 auf
der Seite des Rückführrings 25 und
den vier Kühlungsrückführanschlußdurchgängen 39 auf
der Seite des Kühlungsrückführrings 38 verbunden.
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Jedes
der Dampfrohre 49 umfasst eine Balgstruktur 50,
die in 8 gezeigt ist. Das Dampfrohr 50 der Balgstruktur
umfasst ein durch einen Bolzen am Gehäuse 4 befestigtes
Befestigungsrohr 53, ein erstes am Gehäuse 4 durch das Befestigungsrohr 53 befestigtes
Verbindungsrohr 54, ein an den Anschlussdurchgängen 18, 31, 34I, 340, 27 und 39 des Schaufelrings 1,
dem Rückführring 25 und
dem Kühlungsrückführring 38 durch
Bolzen befestigtes Schraubrohr 55, ein in das Schraubrohr 55 eingeschraubtes
zweites Verbindungsrohr 56 und ein Balgrohr 57 mit
flexibler Struktur, dessen gegenüberliegende
Enden jeweils an dem ersten Verbindungsrohr 54 und dem
zweiten Verbindungsrohr 56 befestigt sind.
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Das
Befestigungsrohr 53 umfasst drei aneinandergeschweißte Rohre.
Das Befestigungsrohr 53 ist mit einer Dampfzuführquelle
wie z. B. einem Heizkessel und einer Dampfrückführquelle über Rohre verbunden. Das erste
Verbindungsrohr 54 umfasst zwei aneinandergeschweißte Rohre.
Metalldichtungen (Metall-Dichtungsringe) 58 sind zwischen
das erste Verbindungsrohr 54 und das Gehäuse sowie zwischen
das erste Verbindungsrohr 54 und das Befestigungsrohr 53 eingefügt. Das
zweite Verbindungsrohr 56 umfasst zwei aneinandergeschweißte Rohre.
Eine Metalldichtung (Metall- Dichtungsringe) 59 mit
C-förmigem
Querschnitt ist zwischen das zweite Verbindungsrohr 56 und
das Schraubrohr 55 eingefügt.
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Der
Betrieb der Dampfrohrstruktur wird nun erläutert. Mit massiven Pfeilen
in den Zeichnungen dargestellter Kühldampf wird dem Zuführdurchgang 11 über die
Dampfrohre 49 (Dampfrohre 50 mit Balgstruktur)
zugeführt.
Dann wird gemäß 1 und 2 der
Kühldampf
an den Zuführ-Anschlussdurchgängen 18,
dem Zuführverbindungsdurchgang 19 und
den Zuführverzweigungsdurchgängen 20 des Zuführdurchgangs 11 verzweigt,
und die verzweigten Dämpfe
durchströmen
die ersten flexiblen Verbindungsrohre 21 und werden zu
den Kühlungsdurchgängen 16 der
mehreren Leitschaufeln 2 der vorderen Stufe verteilt. Die
verteilten Kühldämpfe durchströmen die
Kühlungsdurchgänge 16 zum
Kühlen
der mehreren Leitschaufeln der vorderen Stufe.
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Wie
in 1 und 3 gezeigt ist, passieren die
Kühldämpfe, welche
die Leitschaufel 2 der vorderen Stufe gekühlt haben,
das zweite flexible Verbindungsrohr 22, den Verbindungsdurchgang 12 einer
einheitlichen Durchgangsstruktur und das dritte flexible Verbindungsrohr 23 und
werden zu den Kühldurchgang 17 der
mehreren Leitschaufeln 3 der hinteren Stufe verteilt. Die
verteilten Kühldämpfe passieren
die Kühlungsdurchgänge 17 zum
Kühlen
der mehreren Leitschaufeln 3 der hinteren Stufe.
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Wie
in 1 und 4 gezeigt ist, werden die Kühldämpfe, welche
die Leitschaufeln 3 der hinteren Stufe gekühlt haben,
durch das vierte flexible Verbindungsrohr 24, den Rückführdurchgang 13,
das Rückführrohr 29,
den Rückführ-Verzweigungsdurchgang 28 und
den Rückführ-Verbindungsdurchgang 27 gesammelt,
und durch den Rückführanschlussdurchgang 26 und
die Dampfrohre 49 (Dampfrohre 50 mit Balgstruktur)
nochmals gesammelt. Die gesammelten Dämpfe werden wieder eingesetzt.
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Während eines
Aufwärmvorgangs
wird mit massiven Pfeilen in den Zeichnungen gezeigter Erwärmungsdampf
dem Erwärmungs-/Kühlungsdurchgang 14 durch
die Dampfrohre 49 (Dampfrohr 50 mit Balgstruktur)
zugeführt.
Dann wird gemäß 1 bis 3 der
Erwärmungsdampf
dem Erwärmungs-/Kühlungs-Verbindungsdurchgang 32 über die
Erwärmungs-/Kühlungs-Anschlussdurchgänge 31 zugeführt. Ein
Umfangsabschnitt des Erwärmungs-/Kühlungs-Verbindungsdurchgangs 32,
d. h. ein Abschnitt des Schaufelrings 1, welcher der vorderen
Rotorschaufel 7 gegenüberliegt,
wird erwärmt, und
der Zwischenraum 9 zwischen dem Schaufelring 1 und
der vorderen Rotorschaufel 7 wird aufrechterhalten. Daher
kann während
des Erwärmungsvorgangs
ein sogenanntes "Hugging", bei dem der Schaufelring 1 kontrahiert
und mit der vorderen Rotorschaufel 7 in Kontakt gebracht
wird, verhindert werden.
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Andererseits
wird während
eines Nennbetriebs Kühldampf,
der in den Zeichnungen mit massiven Pfeilen dargestellt ist, dem
Erwärmungs-/Kühlungsdurchgang 14 über die
Dampfrohre 49 (Dampfrohr 50 mit Balgstruktur)
zugeführt.
Dann wird gemäß 1 bis 3 der
Kühldampf
dem Erwärmungs-/Kühlungs-Verbindungsdurchgang 32 über die
Erwärmungs-/Kühlungs-Anschlußdurchgänge 31 zugeführt. Ein
Umfangsabschnitt des Erwärmungs-/Kühlungs-Verbindungsdurchgangs 32,
d. h. ein Abschnitt des Schaufelrings 1 gegenüber der
vorderen Rotorschaufel 7 wird gekühlt, und der Zwischenraum 9 zwischen
dem Schaufelring 1 und der vorderen Rotorschaufel 7 wird
aufrechterhalten. Daher wird während
des Nennbetriebs der Schaufelring 1 gedehnt, der Zwischenraum 9 zwischen
dem Schaufelring 1 und der vorderen Rotorschaufel 7 vergrößert, und
es ist möglich,
eine Minderung des Wirkungsgrads der Turbine zu vermeiden.
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Dann
wird gemäß 1, 2 und 6 der
dem Erwärmungs-/Kühlungs-Verbindungsdurchgang 32 zugeführte Dampf
an den Erwärmungs-/Kühlungs-Verzweigungsdurchgängen 33 verzweigt
und dem Kühlrohr 37 zugeführt, und
die Dämpfe
kühlen
das Übergangsrohr 36.
Die Dämpfe, die
das Übergangsrohr 36 gekühlt haben,
werden von dem Kühlrohr 37,
den Kühlungsrückführ-Verzweigungsdurchgängen 41 und
dem Kühlungs-Rückführ-Verbindungsdurchgang 40 gesammelt
und über die
Kühlungs-Rückführanschlußdurchgänge 39 und die
Dampfrohre 49 (Dampfrohr 50 der Balgstruktur) zurückgeführt. Der
zurückgeführte Dampf
wird wieder verwendet.
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Ferner
wird während
des Aufwärmvorgangs der
sich erwärmende
Dampf, der mit massiven Pfeilen in den Zeichnungen gezeigt ist,
dem Erwärmungsdurchgang 15 über das
Dampfrohr 49 (das Dampfrohr 50 mit Balgstruktur)
zugeführt.
Dann wird gemäß 1 und 5 der
sich erwärmende
Dampf dem Erwärmungs-Verbindungsdurchgang 35 über den
Erwärmungs-Einlaßdurchgang 34I zugeführt. Ein
Umfangsabschnitt des Erwärmungs-Verbindungsdurchgangs 35,
d. h. ein Abschnitt des Schaufelrings 1 gegenüber der
hinteren Rotorschaufel 8 wird erwärmt, und der Zwischenraum 10 zwischen dem
Schaufelring 1 und der hinteren Rotorschaufel 8 wird
aufrechterhalten. Daher kann während
des Aufwärmvorgangs
ein sogenanntes "Hugging", bei dem der Schaufelring 1 kontrahiert
und in Kontakt mit der hinteren Rotorschaufel 8 gebracht
wird, vermieden werden.
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Andererseits
wird während
des Nennbetriebs der mit massiven Pfeilen in den Zeichnungen gezeigte
Kühldampf
dem Erwärmungsdurchgang 15 über das
Dampfrohr 49 (das Dampfrohr 50 mit Balgstruktur)
zugeführt.
Dann wird gemäß 1 und 5 der
Kühldampf
dem Erwärmungs-Verbindungsdurchgang 35 über den
Erwärmungs-Einlaßdurchgang 34I zugeführt. Ein
Umfangsabschnitt des Erwärmungs-Verbindungsdurchgangs 35,
d. h. ein Abschnitt des Schaufelrings 1 gegenüber der
hinteren Rotorschaufel 8 wird gekühlt, und der Zwischenraum 10 zwischen
dem Schaufelring 1 und der hinteren Rotorschaufel 8 wird
aufrechterhalten. Deshalb wird während
des Nennbetriebs der Schaufelring 1 gedehnt, der Abstand
bzw. Zwischenraum 10 zwischen dem Schaufelring 1 und
der hinteren Rotorschaufel 8 nimmt zu, und es ist möglich, eine
Minderung des Wirkungsgrads der Turbine zu vermeiden.
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Der
dem Erwärmungs-Verbindungsdurchgang 35 zugeführte Dampf
wird über
den Erwärmungs-Auslaßdurchgang 340 und
das Dampfrohr 49 (das Dampfrohr 50 mit Balgstruktur)
zurückgeführt. Der
zurückgeführte Dampf
wird wiederverwendet.
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Im
folgenden werden Wirkungen erläutert, die
durch die Dampfrohrstruktur bei der Gasturbine der ersten Ausführungsform
erzielt werden. Bei der Dampfrohrstruktur in der Gasturbine der
ersten Ausführungsform
sind die Dampfrohre 49, die zwischen dem Gehäuse 4 und
dem zu halternden Element (dem Schaufelring 1, dem Rückführring 25 und
dem Kühlungs-Rückführring 38) angeordnet
sind, von flexibler Struktur, d. h. es ist ein Dampfrohr 50 mit Balgstruktur.
Daher ist es möglich,
den Wärmedehnungs-/Kontraktionsunterschied
zwischen dem Gehäuse 4 und
dem zu halternden Element (dem Schaufelring 1, dem Rückführring 25 und
dem Kühlungsrückführring 38)
durch die Dampfrohre 49 (das Dampfrohr 50 mit
Balgstruktur) auszugleichen und diesem zu folgen. Infolgedessen
ist es möglich,
ein Auslecken von Dampf zwischen dem Gehäuse 4 und dem zu halternden
Element (dem Schaufelring 1, dem Rückführring 25 und dem
Kühlungsrückführring 38)
zu verhindern.
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Im
einzelnen ist es gemäß dem Dampfrohr 50 mit
Balgstruktur der ersten Ausführungsform
möglich,
dem Wärmedehnungs-/Kontraktionsunterschied in
einer Axialrichtung des Rotors 6 (einer diametralen Richtung
des Dampfrohrs 50) X, einer diametralen Richtung des Rotors 6 (einer
Axialrichtung des Dampfrohrs 50) Y und einer Umfangsrichtung
des Rotors 6 (einer diametralen Richtung des Dampfrohrs 50 und
einer Richtung senkrecht zu einem Papierblatt von 8)
mittels des zwischen das am Gehäuse 4 befestigte
erste Verbindungsrohr 54 und das an dem zu halternden Element
(dem Schaufelring 1, dem Rückführring 25, dem Kühlungs-Rückführring 38) befestigte
Verbindungsrohr 56 eingefügten Balgrohrs 57 auszugleichen
und diesem zu folgen. Daher ist es möglich, ein Auslecken von Dampf
aus den Dampfrohren 49 (50), die zwischen dem
Gehäuse und
dem zu halternden Element (dem Schaufelring 1, dem Rückführring 25,
dem Kühlungs-Rückführring 38) angeordnet
sind, zu vermeiden.
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Da
bei der ersten Ausführungsform
das Dampfrohr 50 mit Balgstruktur mindestens das erste Verbindungsrohr 54,
das zweite Verbindungsrohr 56 und das Balgrohr 57 umfasst,
ist ein Aufbau des Dampfrohrs 50 einfach.
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Auch
wenn der Schaufelring 1 des zu halternden Elements ein
Schaufelring von integraler Struktur ist, der unglücklicherweise
dazu neigt, von einer Wärmeverformung
stark beeinträchtigt
zu werden, ist es möglich,
den Wärmedehnungs-/Kontraktionsunterschied
zwischen dem Gehäuse 4 und
dem Schaufelring 1 zuverlässig auszugleichen und ihm
zu folgen, und ein Auslecken von Dampf aus dem Dampfrohr 49 (50)
zuverlässig
zu vermeiden.
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Die
Anzahl von Verbindungsdurchgängen 12 beträgt 32 und
ist die gleiche wie die jeder der Leitschaufeln 2 der vorderen
Stufe und der Leitschaufeln 3 der hinteren Stufe, was bedeutet,
dass die große Anzahl
von Verbindungsdurchgängen 12 im
Schaufelring 1 dicht angeordnet sind. Daher ist ein Temperaturunterschied
zwischen einem Abschnitt des Schaufelrings 1 mit den Verbindungsdurchgängen 12 und
einem Abschnitt des Schaufelrings 1 ohne Verbindungsdurchgänge 12 gering.
Aufgrund der gleichmäßigen Temperaturverteilung
mit einer geringen Temperaturdifferenz wird die Wärmeverformung
des Schaufelrings 1 gemindert und die Zwischenräume 9 und 10 zwischen
der vorderen Rotorschaufel 7 und der hinteren Rotorschaufel 8 auf
der feststehenden Seite und der sich drehenden Seite, wie z. B.
der Schaufelring 1, werden gleichmäßig.
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Auch
wenn der Schaufelring 1 eine integrale Struktur aufweist,
die unglücklicherweise
dazu neigt, von einer Wärmeverformung
stark beeinträchtigt
zu werden, ist eine Wärmeverformung
des Schaufelring 1 der integralen Struktur gering, und
die Zwischenräume 9 und 10 zwischen
dem Schaufelring 1 der integralen Struktur, der vorderen
Rotorschaufel 7 und der hinteren Rotorschaufel 8 werden
gleichmäßig.
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Der
einheitliche Durchgang (one through passage), der den Kühlungsdurchgang 16 der
einen Leitschaufel 2 der vorderen Stufe, den einen Verbindungsdurchgang 12 und
den Kühlungsdurchgang 17 der
einen Leitschaufel 3 der hinteren Stufe miteinander verbindet,
ist mit der Temperaturmesseinheit 30 versehen. Infolgedessen
ist es möglich,
eine Anormalität
der Temperatur der Leitschaufel 2 der vorderen Stufe, der
Leitschaufel 3 der hinteren Stufe, des Kühlungsdurchgangs 16 der
Leitschaufel 2 der vorderen Stufe, des Verbindungsdurchgangs 12 und
des Kühlungsdurchgangs 17 der
Leitschaufel 2 der vorderen Stufe zu erfassen, und es ist
beispielsweise möglich,
eine Verformung, ein Zerbrechen, eine Beschädigung der Leitschaufeln 2 und 3,
und ein Auslecken und ein Zusetzen der Durchgänge 16, 12 und 17 zu
erfassen.
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Eine
Gruppe, welche den Zuführdurchgang 11,
den Verbindungsdurchgang 12 und den Rückführdurchgang 13 des
Schaufelrings 1 umfasst, und eine Gruppe, welche die Kühldurchgänge 16 und 17 der
mehreren Leitschaufeln 2 der vorderen Stufe und Leitschaufeln 3 der
hinteren Stufe umfasst, sind miteinander über die ersten bis vierten
flexiblen Rohre 21 bis 24 verbunden. Infolgedessen
ist es bei der ersten Ausführungsform
möglich,
den Wärmedehnungs-Kontraktionsunterschied
zwischen dem Schaufelring 1, der Leitschaufel 2 der
vorderen Stufe und der Leitschaufel 3 der hinteren Stufe
durch die ersten bis vierten flexiblen Rohre 21 bis 24 auszugleichen
und diesem zu folgen. Daher ist es möglich, ein Auslecken von Dampf
zwischen dem Schaufelring 1, der Leitschaufel 2 der
vorderen Stufe und der Leitschaufel 3 der hinteren Stufe
zu vermeiden.
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Da
der Anlagevorsprung 47 des Außenrohrs 43 an der
Außenfläche des
Innenrohrs 45 luftdicht anliegt, ist es möglich, den
Wärmedehnungs-Kontraktionsunterschied
in der Axialrichtung des Rotors 6 (einer diametralen Richtung
der ersten bis vierten flexiblen Rohre 21 bis 24)
X, der diametralen Richtung des Rotors 6 (der Axialrichtung
der ersten bis vierten flexiblen Rohre 21 bis 24)
Y, und eine Umfangsrichtung des Rotors 6 (der diametralen
Richtung der ersten bis vierten flexiblen Rohre 21 bis 24, und
einer Richtung senkrecht zu einem Papierblatt von 7)
und einer Umfangsrichtung der ersten bis vierten flexiblen Rohre 21 bis 24 auszugleichen
und ihm zu folgen.
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Der
Schaufelring 1 ist mit dem Erwärmungs-/Kühlungs-Verbindungsdurchgang 32 und dem
Erwärmungs-Verbindungs durchgang 35 versehen.
Infolgedessen ist es bei der ersten Ausführungsform während des
Aufwärmvorgangs
vor dem Nennbetrieb möglich,
wenn Dampf durch den Erwärmungs-Kühlungs-Verbindungsdurchgang 32 und
den Erwärmungs-Verbindungsdurchgang 35 des
Schaufelrings 1 geschickt wird, die Zwischenräume 9 und 10 zwischen
dem Schaufelring 1 der vorderen Rotorschaufel 7 und
der hinteren Rotorschaufel 8 zu steuern. Ferner werden
der Kühldampf
und der Erwärmungsdampf
als gemeinsames Objekt behandelt, Dampfzuführdurchgänge und Rückführdurchgänge können als gemeinsames Element
gestaltet werden und die Struktur kann kompakt gemacht werden.
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Das
in dem Übergangsrohr 36 der
Brennkammer vorgesehene Kühlrohr 37 und
der Erwärmungs-/Kühlungsdurchgang 14 des
Schaufelrings 1 werden über
die Erwärmungs-/Kühlungs-Verzweigungsdurchgänge 33 miteinander
in Verbindung gebracht. Infolgedessen wird Kühldampf des Übergangsrohrs 36 und
Erwärmungsdampf
des Schaufelrings 1 als gemeinsames Objekt behandelt, Dampfzuführdurchgänge und
Rückführdurchgänge können als
gemeinsames Element ausgestaltet werden, und die Dampfrohrstruktur
in der Gasturbine kann kompakt gestaltet werden.
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9 ist
eine Teilschnittansicht der Dampfrohrstruktur in einer Gasturbine
der zweiten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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Ein
Dampfrohr 49 der zweiten Ausführungsform ist ein Dampfrohr 51,
dessen flexible Struktur eine Rohrdichtungsstruktur ist. Das Dampfrohr 51 der
Rohrdichtungsstruktur umfasst ein erstes Verbindungsrohr 60,
das am Gehäuse 4 befestigt
ist, ein zweites Verbindungsrohr 61, das am Schaufelring 1, dem
Rückführring 25 und
dem Kühlungs-Rückführring 38 befestigt
ist, und ein Rohr 63, dessen entgegengesetzte Enden an
dem ersten Verbindungsrohr 60 und dem zweiten Verbindungsrohr 61 über Federn 62 befestigt
sind.
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Das
erste Verbindungsrohr 60 und das zweite Verbindungsrohr 61 sind
jeweils mit Ausnehmungen 64 und 65 versehen. Die
Federn 62 sind an Außenumfängen gegenüberliegender
Enden des Rohrs 63 befestigt. Die Federn 62 liegen elastisch
an einer Innenfläche
der Ausnehmung 64 des ersten Verbindungsrohrs 60 und
an einer Innenfläche
der Ausnehmung 65 des zweiten Verbindungsrohrs 61 an.
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In
dem Dampfrohr 51 der Rohrdichtungsstruktur gemäß dieser
zweiten Ausführungsform
liegen die Innenfläche
des ersten Verbindungsrohrs 60, die Innenfläche der
Ausnehmung 64 der an dem zu halternden Element (dem Schaufelring 1,
dem Rückführring 25,
dem Kühlungs-Rückführring 38)
befestigten Federn 62 und die Federn 62 der Außenfläche des
Rohrs 63 elastisch aneinander an. Infolgedessen ist es
möglich,
den Wärmedehnungs-/Kontraktionsunterschied
in einer Axialrichtung des Rotors 6 (einer diametralen
Richtung des Dampfrohrs 51) X, einer diametralen Richtung
des Rotors 6 (Axialrichtung des Dampfrohrs 51)
Y und einer Umfangsrichtung des Rotors 6 (einer diametralen
Richtung des Dampfrohrs 51 und einer Richtung senkrecht
zu einem Papierblatt von 9) auszugleichen und ihm zu
folgen.
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Infolgedessen
kann die zweite Ausführungsform
im wesentlichen die gleiche Arbeitswirkung erzielen wie die erste
Ausführungsform.
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10A ist eine vertikale Teilschnittansicht, die
einen Umriß einer
dritten Ausführungsform
der Dampfrohrstruktur in der Gasturbine der Erfindung zeigt, und 10B ist eine perspektivische Ansicht eines Kolbenrings.
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Ein
Dampfrohr 49 der dritten Ausführungsform ist ein Dampfrohr 52,
dessen flexible Struktur eine Kolbenringstruktur ist. Das Dampfrohr 52 der Kolbenringstruktur
umfasst ein erstes Verbindungsrohr 66, das am Gehäuse 4 befestigt
ist, den Schaufelring 1, den Rückführring 25, ein zweites
Verbindungsrohr 67, das am Kühlungs-Rückführring 38 durch einen
Bolzen befestigt ist, sowie drei Kolbenringe 68, die zwischen
das erste Verbindungsrohr 66 und das zweite Verbindungsrohr 67 eingefügt sind.
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Drei
Ringnuten 69 sind an einem Außenumfang des ersten Verbindungsrohrs 66 vorgesehen. Die
Kolbenringe 68 sind jeweils in die Nuten 69 eingesetzt
und darin befestigt. Die drei Kolbenringe 68 liegen elastisch
an einer Innenfläche
des zweiten Verbindungsrohrs 67 an. Metalldichtungen (Metalldichtungsringe) 69 sind
zwischen das zweite Verbindungsrohr 67, den Schaufelring 1,
dem Rückführring 25 und
dem Kühlungs-Rückführring 38 eingefügt.
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In
dem Dampfrohr 52 der Kolbenringstruktur der ersten Ausführungsform
ist es möglich,
wenn die an dem Gehäuse 4 befestigten
Kolbenringe 68 elastisch am Schaufelring 1, dem
Rückführring 25 und
einem Innenumfang des zweiten, an dem Kühlungsrückführring 38 befestigten
Verbindungsrohrs 67 anliegen, den Wärmedehnungs-/Kontraktionsunterschied
in einer Axialrichtung des Rotors 6 (einer diametralen
Richtung des Dampfrohrs 52) X, einer diametralen Richtung
des Rotors 6 (Axialrichtung des Dampfrohrs 52)
Y und einer Umfangsrichtung des Rotors 6 (einer diametralen
Richtung des Dampfrohrs 52 und einer Richtung senkrecht
zu einem Papierblatt der 10A)
auszugleichen und diesem zu folgen.
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Infolgedessen
kann die dritte Ausführungsform
im wesentlichen die gleiche Arbeitswirkung wie die erste und zweite
Ausführungsform
erzielen.
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Eine
Modifikation der Gasturbine wird im folgenden erläutert. 11 ist
eine Vertikal-Teilschnittansicht, die einen Umriß einer Modifikation der Gasturbine
zeigt.
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Bei
der Modifikation der Gasturbine ist der Rückführring 25 der Gasturbine
integral mit dem Schaufelring 1 ausgebildet. Das heißt ein Rückführdurchgang 70 ist
im Schaufelring 1 vorgesehen. Obwohl der Rückführdurchgang 70 sich
von dem obigen Aufbau auf der Zuführseite und der Rückführseite
unterscheidet, hat der Rückführdurchgang 70 im
wesentlichen den gleichen Aufbau wie der Zuführdurchgang 11 (s. 2)
der Gasturbine.
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Der
Rückführdurchgang 70 hat
eine Verteilerrohrstruktur mit zwei Rückführanschlussdurchgängen 71,
einem Rückführ-Verbindungsdurchgang 72 und 16 Rückführ-Verzweigungsdurchgängen 73, die
im Schaufelring 1 der halbkreisförmigen Form vorgesehen sind.
Die Rückführ-Verzweigungsdurchgänge 73 und
der Kühldurchgang 17 der
Leitschaufel 3 der hinteren Stufe sind miteinander über das
vierte flexible Verbindungsrohr 24 verbunden.
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Bei
dieser Modifikation der Gasturbine ist eine Temperaturmesseinheit
in irgendeinem der einheitlichen Durchgänge vorgesehen, welche den
Zuführverzweigungsdurchgang 20,
den Kühlungsdurchgang 16,
den Verbindungsdurchgang 12, den Kühlungsdurchgang 17 und
die Rückführ-Verzweigungsdurchgänge 73 umfassen.
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Bei
dieser Modifikation der Gasturbine sind der Erwärmungs-/Kühldurchgang 14, der
Kühlungs-Rückführring 38 und
der Erwärmungsdurchgang 15 der
Gasturbine zu einer anderen Struktur als dem Verteilerrohraufbau
ausgestaltet. Das heißt
acht Erwärmungs-/Kühlungsdurchgänge 74 sind
in dem halbringförmigen
Schaufelring 1 vorgesehen, und Erwärmungs-/Kühlungs-Einlaßrohre 75 sowie
Erwärmungs-/Kühlungs-Auslaßrohre 76 sind
mit den Erwärmungs-/Kühlungsdurchgängen 74 verbunden.
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Die
16 Erwärmungs-/Kühlungsauslassrohre 76 und
16 Übergangsrohr-Kühlungsrohre 37,
die 16 Kühlungsrohre 37 und
Erwärmungs-/Kühlungs-Einlaßrohre 75 sind
außerhalb
des Gehäuses 4 durch die
Dampfrohre 49 mit flexibler Struktur angeordnet.
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Andererseits
sind ein oder mehrere Erwärmungsdurchgang/Erwärmungsdurchgänge 77 in dem
Schaufelring 1 vorgesehen, und ein Erwärmungs-Einlaßrohr 78 und
ein Erwärmungs-Auslaßrohr 79 sind
mit den Erwärmungsdurchgängen 77 verbunden.
Ein oder mehrere Erwärmungs-Einlaßrohr(e) 78 und
die Erwärmungs-Auslaßrohre 79 sind außerhalb
des Gehäuses 4 über die
Dampfrohre 49 der flexiblen Struktur angeordnet.
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Die
Modifikation der Gasturbine kann im wesentlichen die gleiche Arbeitsleistung
erbringen wie die der oben beschriebenen Gasturbine.
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Bei
jeder der ersten bis dritten Ausführungsformen hat der Schaufelring 1 integrale
Struktur. Die Gasturbine der vorliegenden Erfindung kann auch als Gasturbine
eingesetzt werden, die separat mit dem Schaufelring versehen ist.
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Bei
jeder der ersten bis dritten Ausführungsformen wird der Erwärmungsdampf
bezüglich
der vorderen Rotorschaufel 7 und der Kühldampf bezüglich des Übergangsrohrs 36 als
gemeinsame Objekte behandelt. Die Dampfrohrstruktur in der Gasturbine der
Erfindung kann auch bei einer Gasturbine eingesetzt werden, bei
der der Erwärmungsdampf
bezüglich
der vorderen Rotorschaufel 7 und der Kühldampf bezüglich des Übergangsrohrs 36 separat
behandelt werden.