DE601502C - Vorrichtung zum Ausscheiden von festen oder fluessigen Bestandteilen aus Gasen oder Daempfen - Google Patents

Vorrichtung zum Ausscheiden von festen oder fluessigen Bestandteilen aus Gasen oder Daempfen

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DE601502C
DE601502C DEH132548D DEH0132548D DE601502C DE 601502 C DE601502 C DE 601502C DE H132548 D DEH132548 D DE H132548D DE H0132548 D DEH0132548 D DE H0132548D DE 601502 C DE601502 C DE 601502C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/02Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising gravity

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ausscheiden von festen oder flüssigen Bestandteilen aus Gasen oder Dämpfen Das Hauptpatent 599 420 behandelt eine Vorrichtung zum Ausscheiden von festen oder flüssigen Bestandteilen aus Gasen oder Dämpfen, in welcher die Gase mittels einer konischen und mit Wanidungsöffnungen versehenen Leitung in zwei Teilströme aufgeteilt wenden, und zwar in einen größeren Teilstrom, der von den in den Gasen enthaltenen Fremdkörpern ganz oder teilweise befreit ist, und in einen kleineren Teilstrom, dessen Gehalt an Fremdkörpern um einen entsprechenden Betrag angereichert ist. Dabei soll die konische Leitung innerhalb einer zum Abzug des gereinigten Gases dienenden Leitung und mit dem zugespitzten Ende in Richtung des Hauptgasstromes angeordnet sein.
  • Werden nun die Wandungsöffnungen als schräge Schlitze ausgebildet, deren Neigung einen spitzen Winkel zur Strömungsrichtung des in die konische Leitung eintretenden Gasstromes bildet, so geraten die aus den Wandungsöffnungen der verjüngten Leitung austretenden reinen Gase in dem Zwischenraum zu dieser Leitung und der umgebenden Reingasleitung in turbulente Strömungen. Diese Wirbelbildungen sind am zugespitzten Ende der konischen Leitung besonders stark.
  • Durch derartige Wirbelbildungen wird der Gasaustri tt aus den Wandungsöffnungen ungünstig beeinflußt. Infolgedessen wird auch der Reinheitsgrad der durch die oeffnungen hindurchtretenden Gase entsprechend beeinträchtigt. Dieser Nachteil wird durch die Erfindung vermieden.
  • Demgemäß besteht das Wesen der Erfindung darin, daß die zum Abzug der gereinigten Gase dienende Leitung gegenüber der mit Wandungsötjinungen versehenen konischen, als A. usscheidekörper ausgebildeten Leitung ausgebaucht ist. Durch eine solche Ausbauchung können Wirbelbildungen in dem austretenden Reingasstrom weitgehendst vermieden werden.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung zur Darstellung gebracht.
  • Die Abbildung zeigt eine Gasreiiiigungsanlage teilweise in Ansicht, teilweise im Längsschnitt.
  • Das zu reinigende Gas wird durch die Leitun 1 in Richtung der Pfeile 2 dem Ventilator 3 zugeführt. Der Ventilator drückt das Gas in Richtung des Pfeiles 4 in die Leitung 5 und durch diese Leitung in Richtung des Pfeiles 6 in den angeschlossenen Ausscheider 7. Dieser besteht im vorliegenden Fall aus einer Reihe von konischen, mit Spiel -raum ineinandergesteckten Hülsen. An den Zwischenräumen zwischen den Hülsen wird ein Teil des Gases umgelenkt und durch diese Zwischenräume hindurch gereinigt nach außen abgeleitet in Richtung der Pfeile 8, während das mit Verunreinigungen entsprechend angereicherte Restgas in Richtung der Pfeile 9 nach dem Ende des Ausscheiders zu und von da in die angeschlossene Leitung 10 gelangt.
  • Das unreine Restgas strömt in die Leitung 10 in Richtung der Pfeile 11 in die Kammer I2, in welcher sich die in dem Gas enthaltenen Verunreinigungen zu Boden setzen. Dort werden sie mittels der Abzugsvorrichtung I3 abgezogen. Das von Verunreinigungen befreite Gas strömt in Richtung der Pfeile 14 in den oberen Teil der Kammer 12, an den eine Leitung 15 angeschlossen ist. Durch diese Leitung tritt das Gas in Richtung der Pfeile I6 in den Saugstutzen I7 des Gebläses 3 zurück. In der Leitung 15 ist eine regelbare Drosselklappe 18 vorgesehen.
  • Das aus den Zwischenräumen zwischen den Hülsen des Ausscheiders 7 austretende Gas gelangt in den den Ausscheider umgebenden Raum I9, der von einem Mantel 20 umschlossen ist. Dieser Mantel 20 wird so ausgebildet, daß die aus den Zwischenräumen zwischen den konischen Hülsen des Ausscheiders schräg nach unten hin austretenden Gase möglichst ohne Wirbelverluste nach oben hin umgelenkt werden. Aus dem Raum 19 tritt das Gas in die angeschlossene Abzugsleitung 21 und von da ins Freie. Am Grund der Kammer 19 sind noch Abzugsrohre 22 vorgesehen. Sollten sich hier Feuchtigkeit oder auch noch gewisse Verunreinigungen absetzen, so können sie kontinuierlich oder intermittierend mittels Ider Abzugs rohre 22 abgeleitet werden.
  • Der Ausscheider könnte übrigens auch anders ausgebildet werden. Er könnte beispielsweise aus einer nur auf zwei Seiten verengten rechteckigen Leitung bestehen, wobei die Austrittsöffnungen dann in den aufeinander zulaufenden Wänden angebracht sind.
  • Ausscheider in der Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung können jede beliebige Verwendung finden. Sie können unter anderem auch als Funkenfänger dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Ausscheiden von festen oder flüssigen Bestandteilen aus Gasen oder Dämpfen nach Patent 599 420, dadurch gekennzeichnet, daß die zum. Abzug der gereinigten Gase oder Dämpfe dienende Leitung gegenüber der mit Wandungsöffnungen versehenen konischen, als Ausscheidekörper ausgebildeten Leitung ausgebaucht ist.
DEH132548D 1932-07-17 1932-07-17 Vorrichtung zum Ausscheiden von festen oder fluessigen Bestandteilen aus Gasen oder Daempfen Expired DE601502C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1169898B (de) * 1958-07-31 1964-05-14 Pieter Marinus Van Der Meer Vorrichtung zum Abscheiden von fluessigen oder festen Teilchen aus Gasen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1169898B (de) * 1958-07-31 1964-05-14 Pieter Marinus Van Der Meer Vorrichtung zum Abscheiden von fluessigen oder festen Teilchen aus Gasen

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