DE601460C - Durch Netzwechselstrom betriebene Uhrenanlage - Google Patents
Durch Netzwechselstrom betriebene UhrenanlageInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C1/00—Winding mechanical clocks electrically
- G04C1/006—Winding mechanical clocks electrically for clocksystems
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Description
- Durch Netzwechselstrom betriebene Uhrenanlage Für elektrische Uhrenanlagen mit selbständig gehenden, ferngesteuerten Nebenuhren können mehrere Funktionen der Nebenuhren von der I-rauptuhr .aus gesteuert werden, beispielsweise: z. das Aufziehen, 2. die Zeigerstellung, 3. das Schlagwerk, q.. Signale, Lichteinschaltungen, Reguliervorrichtungen u. dgl.
- Es sind Uhrenanlagen bekannt, bei denen von einer Mutteruhr Nebenuhren mit Springzeigern gesteuert werden, wobei gleichgerichteter Wechselstrom verwendet wird. An solchen Uhren ist jedoch nur die eine Funktion der Bewegung des springenden Zeigers zu betätigen, wobei dann naturgemäß nur die eine Leitung nötig ist.
- Bei Nehenuhnen mit Gangreserve, die aufgezogen und gestellt werden müssen, ist es bekannt, für jede dieser verschiedenen Funk-Honen je eine Leitung zu verlegen.
- Ferner ist es bekannt, die verschiedenen Steuerungen zeitlich auseinanderzulegen, aber mit derselben Stromart auszuführen.
- Um die Anlage der Leitungen wirtschaftlich ausführen zu können, ist es geboten, mit zwei Leitungswegen, deren einer eine Erdleitung sein kann, auszukommen, ferner Niederspannung -zu wählen, um die Leitungsinstallation zu verbilligen. Deshalb wird zweckmäßig die Netzspannung durch einen Transformator auf Spannung unterhalb 24 Volt heruntergesetzt. Der Gegenstand der Erfindung umfaßt die Steuerung von Nebenuhren mit selbständigem Gang und Gangreserve, die von Zeit zu Zeit aufgezogen werden müssen -und bei denen die Zeigerstellung, Schlagwerk und sonstige Signale betätigt werden müssen.
- Die Steuerung der verschiedenen Funktionen wird ohne irgendeine zeitliche Abhängigkeit voneinander dadurch ,ermöglicht, daß für die einzelnen Funktionen Organe gewählt werden, die nur auf bestimmte Stromarten ,ansprechen. Erfindungsgemäß wird die Nebenöhr durch einen Induktionsmotor aufgezogen, der mit von der Hauptuhr gesteuertem Wechselstrom betrieben wird, und wird ferner zur Bedienung der Zeigerstellvorrichtung der Nebenuhr Gleichstrom der einen Richtung und zur Betätigung des Schlagwerkes der Nebenuhr Gleichstrom der anderen Richtung verwendet, der jeweils über Gleichrichter und über von der Hauptuhr gesteuerte Schalter aus dem gleichen Wechselstromnetz entnommen wird. Hierbei werden die auf Gleichstrom ,ansprechenden Schaltvorrichtungen hinsichtlich ihrer Ohmschen Widerstände derartig bemessen, daß der gleichzeitige Durchfluß des Gleichstroms durch die Wechselstrommotoren ihr richtiges Arbeiten nicht verhindert, falls nicht überhaupt Kondensatoren eingeschaltet werden.
- Werden mehr als zwei verschiedene Funktionen vorgesehen, so erfolgt die getrennte Steuerung von zwei verschiedenen mit Gleichstrom betriebenen Organen dadurch, daß die zugehörigen Steuerrelais entgegengesetzt polarisierte Teile enthalten. Das sonst angewandte Verfahren, verschiedene Funktionen durch eine- - Aufeinanderfolge von Stromstößen, erforderlichenfalls in ,einem bestimmten Rhythmus auszulösen (Selbstwähler), ist wegen des großen Zeitverlustes für Uhrenanlagen häufig nicht anwendbar, wenn z. B. Mehrfachschlagwerke in den Nebenuhren angebracht werden sollen.
- Die Abbildung zeigt die schematische Anordnung eines Netzes, in dem sicheine Hauptuhr -und eine Nebenuhr befindet, wobei für die Nebenuhr ein auf Wechselstrom -und zwei auf polarisierten Gleichstrom verschiedenen Vorzeichens ansprechende Relais vorgesehen sind.
- Am Netz i liegt die Primärspule z .eines Transformators, die durch den Schalter 3 von der Hauptuhr gesteuert wird. An die Sekundärspule q. ist über den von der Hauptuhr gesteuerten Schalter 5 eine Leitung 6, 7, 8, 9 gelegt, während über einen Gleichrichter i o und einen Stromwender i i -die Leitung 12, 13 zu der Nebenuhr 1q. geht. Diese enthält den Wechselstrommotor 15 und hinter der Drossel 16 die polarisierten Relais 17 und 18.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Durch Netzwechselstrom betriebene Uhrenanlage, bei welcher für den Betrieb der selbständig gehenden Nebienuhr Ströme verschiedener Eigenschaften benutzt werden, die über nur zwei Leitungen der Nebenuhr zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufzug der Nebenuhr durch einen Induktionsmotor erfolgt, der mit von der Hauptuhr gesteuertem Wechselstrom bletriebten wird, und daß ferner zur Bedienung der Zeigerstellvorrichtung der Nebenuhr Gleichstrom der einen Richtung und zur Betätigung des Schlagwerkes der Nebenuhr Gleichstrom der anderen Richtung verwendet wird, der jeweils über Gleichrichter und über von der Hauptuhr gesteuerte Schalter aus dem gleichen Wechselstromnetz entnommen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE601460T | 1930-04-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE601460C true DE601460C (de) | 1934-08-16 |
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ID=6574712
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930601460D Expired DE601460C (de) | 1930-04-18 | 1930-04-18 | Durch Netzwechselstrom betriebene Uhrenanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE601460C (de) |
-
1930
- 1930-04-18 DE DE1930601460D patent/DE601460C/de not_active Expired
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