DE601200C - Viehwagen, insbesondere fuer Eisenbahnen - Google Patents

Viehwagen, insbesondere fuer Eisenbahnen

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Publication number
DE601200C
DE601200C DED63144D DED0063144D DE601200C DE 601200 C DE601200 C DE 601200C DE D63144 D DED63144 D DE D63144D DE D0063144 D DED0063144 D DE D0063144D DE 601200 C DE601200 C DE 601200C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cattle
inner protective
protective door
rain
openings
Prior art date
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Expired
Application number
DED63144D
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Schinke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
REICHSBAHN GES DEUTSCHE
Original Assignee
REICHSBAHN GES DEUTSCHE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by REICHSBAHN GES DEUTSCHE filed Critical REICHSBAHN GES DEUTSCHE
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Publication of DE601200C publication Critical patent/DE601200C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D3/00Wagons or vans
    • B61D3/16Wagons or vans adapted for carrying special loads
    • B61D3/163Wagons or vans adapted for carrying special loads for carrying animals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Viehwagen, insbesondere für Eisenbahnen, mit Einrichtungen zum Zurückhalten tierischer Auswurfstoffe. Bei diesen Einrichtungen, welche die tierischen Auswurfstoffe anstauen und zurückhalten müssen, muß gleichzeitig dafür gesorgt werden, daß die von den Tieren ausgeatmete Kohlensäure schnellstens abgeführt wird, weil sonst die Tiere leicht ersticken.
Es müssen daher alle Öffnungen des Wagens so abgeschlossen sein, daß durch sie keinerlei tierische Ausscheidungen ins Freie gelangen können und daß trotzdem durch sie hindurch ein ungehinderter Luftaustausch vor sich gehen kann.
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß vor den Einstiegöffnungen innere Schutztüren, vor den Lüftungsöffnungen feste Rahmen und vor den Beladeluken klappbare Rahmen mit waagerecht verlaufenden, sich überdeckenden und nach innen geneigten Spritzleisten vorgesehen sind, so daß Luft ungehindert durch die Öffnungen strömen kann, während die tierischen Auswurfstoffe von den Spritzleisten abgefangen und ins Wageninnere geleitet werden. Um nun zu verhindern, daß Regen über die Spritzleisten hinweg ins Wageninnere gelangen kann, sind außerdem an den Spritzleisten außen entgegengesetzt geneigte Regenleisten angebracht. Am unteren Teil der inneren Schutztür ist statt der Regenleisten eine Beladebrücke vorgesehen, die sich unter die letzte Regenleiste der inneren Schutztür legt und mit Öffnungen versehen ist, die durch schräg nach außen geneigte Regenleisten abgedeckt sind, so daß die Luft ungehindert durch die Beladebrücke strömen kann, das Regenwasser aber abgehalten wird.
Eine ausreichende Sicherheit gegen Austritt tierischer Auswurfstoffe und Eindringen von Regenwasser besteht bei der inneren Schutztür jedoch nur dann, wenn ihre Stellung von der Stellung der äußeren Schiebetür abhängig gemacht wird. Hierzu ist die innere Schutztür mit einer Führung versehen, die beim Schließen der Schutztür einen Hebel aus dem Bereich der äußeren Schiebetür bewegt, so daß die äußere Schiebetür erst geschlossen werden kann, wenn die innere Schutztür geschlossen ist.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι die Außenansicht der Einstiegöffnung mit dahinterliegender doppelflügliger Schutztür,
Abb. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Einstiegöffnung und die Schutztür mit Spritzleisten,
Abb. 3 einen senkrechten Schnitt durch die Einstiegöffnung und die Schutztür mit Spritzleisten, Regenleisten und der mit den Regenleisten zusammenarbeitenden Beladebrücke und
Abb. 4 und 5 die Ausbildung der Belüftuiigs- und Beladeluken in Ansicht und Längsschnitt.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben 'worden:
Johann Schinke in Berlin-Steglitz.
Die doppelflüglige Schutztür i ist mittels Rollen 2 auf einer Laufschiene 3 gelagert und auf ihrer ganzen Fläche mit Spritzleisten 4 versehen. Sie greift allseitig über den Türrahmen 5 und die Bodenschwelle 6, so daß die ganze Einstiegöffnung verdeckt ist. Die an der Berührungsstelle beider Flügel gebil-. dete Fuge 7 wird durch eine Leiste 8 an dem einen Türflügel, die den anderen Flügel um einen gewissen Betrag überragt, verschlossen. Gegen Abheben sind die Flügel durch Haltestücke 9, die hinter eine Schiene 10 auf der Bodenschwelle 6 greifen, gesichert. An den Spritzleisten 4 sind Regenleisten 11 angebracht. Unter die tiefste Regenleiste ii° legt sich die Beladebrücke 12 derart, daß das Regenwasser abgefangen und nach der Außenseite des Wagens geleitet wird. Um der Luft auch im Bereich der Beladebrücke 12 den Durchtritt zu ermöglichen, das Regenwasser aber vom Wageninnern abzuhalten, sind die Beladebrücken 12 mit öffnungen 32 versehen, die durch schräg angeordnete Regenleisten 33 überdeckt werden. Eine auf der Schiene 10 befestigte Leiste 13 \rerhindert einen Übertritt des von der Beladebrücke 12 abtropfenden Wassers nach dem Wageninnern. An jedem Türpfosten sitzt ein drehbarer Hebel 14, dessen inneres Ende sich auf Führungen 15 der inneren Schutztüren I abstützt, während das äußere Ende auf einem Anschlag 16 des Türrahmens 5 aufliegt.
Werden die inneren Schutztüren 1 geschlossen, so schleifen die Hebel 14 zunächst auf den Führungen 15. Kurz vor der Türschließlage greift über die Hebel 14 eine zweite Führung 17 derartig, daß das dem Wageninnern zugekehrte Ende der Hebel 14 in Schlitzen 18 geführt und beim restlosen Schließen der inneren Schutztüren 1 nach unten gedrückt wird. Die Hebel 14 gehen dabei in die Stellung 14." über, in der sie im Bereich des Türrahmens 5 liegen und den Weg für die äußere Schiebetür 19 freigeben. Die Belüftungsluke (Abb. 4) ist in bekannter Weise an der Wagenaußenwand durch fest angebrachte Regenleisten 20 abgedeckt, während die Sicherung gegen Austritt tierischer Auswurfstoffe durch einen indieLukenöffnung fest eingebauten Rahmen 21 mit Spritzleisten 22 erfolgt. Bei Bedarf kann die Belüftungsluke durch eine um Gelenke 23 drehbare Klappe 24 verschlossen werden. In der Schließlage wird die Klappe 24 durch Riegel 25 festgelegt.
Die Beladeluke (Abb. 5) wird durch einen um Gelenke 26 drehbar gelagerten Rahmen 27, in den die Spritz- und Regenleisten 28 und 29 eingebaut sind, verschlossen gehalten, wobei ein Riegel. 30 das selbsttätige Auf- So schlagen des Rahmens 27 verhindert. Auch an der Beladeluke kann bei Bedarf der Luftwechsel durch Vorlegen einer um Gelenke 23 drehbaren Klappe 24 abgestellt werden. Gleiche Riegel 25 halten die Klappen 24 in der Schließtage fest, während das Umlegen der Klappen 24 durch Griffe 31 erleichtert wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    I. Viehwagen, insbesondere für Eisenbahnen, mit Einrichtungen zum Zurückhalten tierischer Auswurfstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß vor den Einstiegöffnungen innere Schutztüren (1), vor den Lüftungsöffnungen feste Rahmen (21) und vor den Beladeluken klappbare Rahmen (27) mit waagerecht verlaufenden, sich überdeckenden und nach innen geneigten Spritzleisten (4, 22, 28) vorgesehen sind, so daß Luft ungehindert durch die öffnungen strömen kann, während die tierischen Auswurfstoffe von den Spritzleisten (4, 22, 28) abgefangen und ins Wageninnere geleitet werden.
  2. 2. Viehwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außen an den Spritzleisten (4, 22, 28) entgegengesetzt geneigte Regenleisten (11, 20, 29) angebracht sind, die ohne Behinderung des Luftdurchtritts dem Regenwasser den Zutritt zum Wageninnern verwehren.
  3. 3. Viehwagen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Teil der inneren Schutztür (1) statt der Regenleisten (11) eine Beladebrücke (12) vorgesehen ist, die sich unter die letzte Regenleiste (iia) der inneren Schutztür (1) legt und mit öffnungen (32) versehen ist, die durch schräg nach außen geneigte Regenleisten (33) abgedeckt sind, ioo so daß die Luft ungehindert durch die Beladebrücke (12) strömen kann, das Regenwasser aber abgehalten wird.
  4. 4. Viehwagen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungsöffnungen und die Beladeluken durch eine Klappe (24) verschließbar sind.
  5. 5. Viehwagen nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Schutztür (1) mit einer Führung (15, 17, 18) versehen ist, die beim Schließen der Schutztür (1) einen Hebel (14) aus dem Bereich der äußeren Schiebetür (19) bewegt, so daß die äußere Schiebetür erst geschlossen werden kann, wenn die innere Schutztür (1) geschlossen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED63144D 1932-03-20 1932-03-20 Viehwagen, insbesondere fuer Eisenbahnen Expired DE601200C (de)

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DE (1) DE601200C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE834932C (de) * 1950-09-19 1952-03-24 Karl Geisel Starrdrehbank mit freiem Spaeneabfluss

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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