DE601166C - Zaehlvorrichtung fuer Billards - Google Patents

Zaehlvorrichtung fuer Billards

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DE601166C
DE601166C DEG83102D DEG0083102D DE601166C DE 601166 C DE601166 C DE 601166C DE G83102 D DEG83102 D DE G83102D DE G0083102 D DEG0083102 D DE G0083102D DE 601166 C DE601166 C DE 601166C
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billiards
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DEG83102D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63DBOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
    • A63D15/00Billiards, e.g. carom billiards or pocket billiards; Billiard tables
    • A63D15/20Scoring or registering devices

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  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Zählvorrichtung für Billards Die Erfindung betrifft ein Zählwerk zum Punktzählen für Billards mit Einer- und Zehnerscheibe, insbesondere Kinderbillards, Spieltische o. dgl.
  • Solche Zählvorrichtungen sind an sich bekannt. Sie hatten aber den Nachteil, daß zuviel übersetzungs- und verhältnismäßig komplizierte Antriebsmittel (erforderlich waren, wodurch der Aufbau umfangreich, die Abnutzung der Teile groß. und die Herstellung teuer wurde.
  • Es ist auch bereits ein Zählwerk dieser Art bekannt, bei dem ein Zahn des Einerschaltrades einen in gleicher Ebene liegenden Fortsatz zur Zehnerschaltung aufweist, der so gestaltet ist, däß er wie die übrigen normalen Zähne von der Schaltklinke mitgeschaltet und von einer besonderen Sperrklinke mitgesperrt wird. Andererseits sind für den Antrieb von Zählwerken beliebiger Art aus einem Stück bestehende Doppelklinken bekannt, die beim Hingang mit der einen Klinke gegen den Rücken eines Schaltzahnes drükken, während beim Rückgang die andere Klinke gegen den Rücken eines anderen Zahnes drückt und den Schaltschritt vollendet. Hierbei sind besondere Sperrklinken nicht erforderlich. Die Anwendung derartiger Doppelklinken auf die beschriebenen Billardzähler ist nicht ohne weiteres möglich, weil der abweichende Zehnerschaltzahn hierbei Schwierigkeiten macht. Die Lösung gelingt erfindungsgemäß insbesondere dadurch, daß der Zehnerschaltzahn nicht, wie üblich, gegen die radiale Flanke, sondern gegen den gekrümmten Rücken der Zehnerradzähne drückt und daß die beim Rückgang schaltende und sperrende Klinke des Doppelklinkenhebels für das Einerschaltrad abgeschrägt ist. Diese besondere Gestaltung des Zehnerschaltzahnes und der Doppelklinke ermöglicht es, daß die Doppelklinke auch den Zehnerschaltzahn schaltet und sperrt bzw. den Durchgang desselben zwischen den beiden Klinken zuläßt. Der Vorteil gegenüber den bekannten Billardzählern liegt im Fortfall besonderer Sperrklinken, drehbar am Schalthebel angelenkter Schaltklinken, und der zugehörigen Federn. Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist zeichnerisch wiedergegeben, und zwar zeigt: Abb. i eine Aufsicht desselben, Deckplatte und Zahlenscheibe entfernt, Abb. a eine Seitenansicht zu Abb. i bei eingesetzten Zahlenscheiben und aufgelegter Dieckscheibe, eine Seitenwand der letzteren entfernt, Abb. Seine Aufsicht wie Abb. i, jedoch gebrauchsfertig.
  • Zur Verdeutlichung der Billardzählereinrichtung bei versenkter Anordnung zur Billardoberfläche ist in gestrichelten Linien in Abb. i und z die Abdeckung des Zählerwerks angedeutet.
  • Auf dem Billard a befindet sich die Grundplatte b, auf welcher um Achsen cl, dl, e1, f1 die Schalträder c, d und deren Schalthebel e, f in einer Ebene nebeneinanderlagern. Letztere haben Ansätze e2, f2, welche selbst Griffe g, k oder deren Träger bilden. Ansätze es, f3 dienen als Abdeckung für Schlitze p1 der Deckplatte p, wenn diese als Abdeckung für ein in das Billard a eingelassenes Zählwerk Anwendung findet (siehe gestrichelte Linien in Abb. i und z). Es Gerd dadurch verhindert, da.ß Staub, Aschereste usw. zum Zählwerk gelangen können.
  • Aussparungen e¢, f 4 dienen den Zähnen c2, d2 und dem besonders ausgebildeten Zehnerschaltzahn ds mit seinem Ansatz d4 zum Durchgang. Der letztere macht eine ganz besondere Art der Aussparung f4 erforderlich,. wodurch aber auch die die Sperrung und Förderung des Einerschaltrades d bewirkender Teile eine abweichende Form der sich an die Aussparung f4 anschließenden Klinken f5, JG erfordern, im Gegensatz zu den den gleichen Zwecken dienenden Klinken e3, e3 des Hebels e.
  • Der Zahn ds greift mit seiner Verlängerung d4 in die Zahnung c2 des Zehnerschaltrades c -ein, um deren Schaltung um eine Zahnlänge zu bewirken, indem der Ansatz d4 auf den Rücken c3 eines Zahnes c2 pressend und schiebend einwirkt. Spiralfedern i, k finden mit ihren äußeren Enden ü, k1 ihr Widerlager an Ansätzen es, f 8, mit ihren anderen Enden 12, k2 aber ,in Schlitzen e7, f 7 der Lagerachsen ei, f 1 der Schalthebel, auf deren Oberfläche sie sich anlegen. Durch diese Anordnung wird das leichte Brechen der Sperrfedern, die bisher Anwendung fanden, vollständig vermieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zählwerk für Billards mit Einer- und Zehnerscheibe, dessen Zehnerschaltzahn in einer Ebene mit dem Einerschaltrad liegt und wie die übrigen Einerzähne von den Schalt- und Sperrmitteln betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Zehnerschaltzahn (d4) auf die Zahnrücken (c3) des Zehnerrades (e) drückt und daß die beim Rückgang schaltende und sperrende Klinke (J5) eines an sich bekannten, aus einem Stück bestehenden Doppelklinkenhebels (f) abgeschrägt ist, so da.ß der D oppelklinkenhebel (f) auch den Zehnerschaltzahn (d4) schaltet und sperrt sowie den Durchgang desselben zwischen beiden Klinken (J5, j6) zuläßt.
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