AT148110B - Stabförmiges Hilfsmittel für den Rechenunterricht. - Google Patents

Stabförmiges Hilfsmittel für den Rechenunterricht.

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AT148110B
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Josef Reinthaler
Josef Gruber
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Josef Reinthaler
Josef Gruber
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Description


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  Stabförmiges Hilfsmittel für den Rechenunterricht. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein stabförmiges Hilfsmittel mit verschiebbaren, gruppenweise verschieden gefärbten oder geformten, auswechselbaren Zählkörpern für den Rechenunterricht in der ersten Volkssehulklasse, welches ermöglicht, dem Kinde den Zahlenraum von 1 bis 20 anschaulich vor Augen zu führen. 



   Auf einem stabförmigen Träger werden gemäss der Erfindung 26 Zählkörper, z. B. Kugeln, derart angeordnet, dass zehn Zählkörper eine, zweimal sechs Zählkörper je eine andere und die restlichen vier Zählkörper eine vierte Farbe oder Form aufweisen. Die Zählkörper sind zweckmässig voneinander bzw. von den Verdickungen an den Trägerenden durch vier untereinander gleich ausgebildete, verschiebund abnehmbare Körper oder Scheiben getrennt. 



   In der Zeichnung zeigt Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, während Fig. 2 verschiedene Ausführungsformen der die Zählkörper zu Gruppen zusammenfassenden Scheiben darstellt. 



    Auf einem stabartigen Träger a (Stange, Draht od. dgl. ), vorteilhaft aus rostfreiem Stahl, der   an beiden Enden knopfartige Verdickungen   b und c   besitzt, von denen mindestens eine (e) abschraubbar ist, sind 26 Zählkörper d (Kugeln od. dgl.) verschiebbar. Auf dem Träger a sind ferner verschieb-und abnehmbar vier in Grösse und Form gleich ausgebildete Scheiben e und f angeordnet, von denen zwei Scheiben e, die ganzen Zählkörper einschliessend, diese von den   Verdiekungen     b und c   des stabförmigen Trägers trennen, während die restlichen zwei Scheiben f zum Trennen der Zählkörpergruppen (Bildung der Zehner) dienen.

   Die 26 Zählkörper werden derart auf dem Träger aufgereiht, dass zweimal fünf Kugeln, die in der Farbe voneinander verschieden sind, den ersten Zehner bilden, während für den zweiten Zehner zehn Kugeln einer dritten Farbe gewählt werden ; den beiden Zehnern folgen noch sechs Ergänzungskugeln, u. zw. je eine in den beiden Farben, von denen nur je fünf Kugeln vorgesehen sind, und vier Kugeln einer vierten Farbe. Die Zählkörper können auch statt durch die Farbe, durch Formgebung, Grösse oder Oberflächenbeschaffenheit unterschieden werden. In diesem Falle kann das Rechenhilfsmittel auch für den Unterricht bei blinden Kindern verwendet werden. 



   Bei der oben beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Anordnung der Zählkörper, dient der Erfindungsgegenstand als Hilfsmittel beim Zählen, Zu-und Abzählen, sowie beim Ergänzen in den Zahlenräumen 1 bis 5 und 1 bis 10. Nach erworbener Kenntnis dieser Zahlenräume wird die Anordnung der Kugeln auf ihrem Träger verändert, was durch Abschrauben der Verdickung   c   leicht geschehen kann. Es werden nunmehr zur Darstellung des ersten, bereits erarbeiteten Zehners die zehn gleichfarbigen Kugeln verwendet, während die beiden aufeinanderfolgenden, in den Farben verschiedenen Fünfergruppen zur Bildung des zweiten Zehners verwendet werden. Die Ergänzungskugeln werden für diese Zusammenstellung nicht benötigt.

   Bei dieser Anordnung hat das Kind den bereits erlernten ersten Zehner in einer Farbe anschaulich vor Augen, und der Farbenwechsel im zweiten Zehner erweitert sinnfällig den Zahlenraum zunächst auf 15 und dann auf 20. Mit dieser Anordnung der Zählkörper können die gleichen   Rechenvorgänge   wie früher in den Zahlenräumen von 1 bis 5 und 1 bis 10 nunmehr in den Zahlenräumen 1 bis 15 und 1 bis 20 durchgeführt werden. 



   Für das Vervielfachen, z. B. mit 5, werden je fünf Zählkörper gleicher Farbe zusammengesetzt, wobei die Farben immer abwechseln. Diese Anordnung kann auch mit Vorteil für die früher genannten Rechenvorgänge im Zahlenraume 1 bis 20   bei Überschreitung   des Zehners verwendet werden. Auch   bei dieser Zusammenstellung werden die Ergänzungskugeln nicht benötigt. Ordnet man jedoch die Zählkörper unter Heranziehung der Ergänzungskugem derart, dass je zwei bzw. vier andersfarbige Kugeln   

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 aufeinanderfolgen, so hat man die Zweier-bzw. Vierergruppe dargestellt, die die Erlernung des Einmaleins mit zwei bzw. vier erleichtert.

   Die dritte Vierergruppe ist hiebei durch eine der   Scheiben f   in zwei Gruppen von je zwei Kugeln geteilt worden, was dem Kinde die Überschreitung des Zehners besonders augenfällig macht. Auf ähnliche Weise kann man durch Aneinanderreihen von Gruppen von je drei bzw. je sechs gleichfarbigen Kugeln, unter Heranziehung der Ergänzungskugeln, die Dreier-bzw. die Sechserreihe darstellen als Hilfsmittel für das Einmaleins mit drei bzw. mit sechs. 



   Man kann somit mit dem Erfindungsgegenstande sieben verschiedene Anordnungen der Zählkörper treffen und hiedurch ein Universalhilfsmittel für den Rechenunterricht der Kinder der ersten   Volksschulklasse   schaffen, in der bekanntlich der Zahlenraum über 20 nicht hinausgeht. 



   Das Rechenhilfsmittel ist jedoch nicht allein als Lehrmittel für den Lehrer gedacht, der dadurch der grossen russische Rechenmaschine, deren   Zahlenbereich   er in der ersten Klasse nicht bedarf, entbehren kann. Es soll vielmehr einen handlichen und jederzeit griffbereiten Lernbehelf in der Hand des Schulkindes darstellen, den es zuhause und in der Schule jederzeit verwenden kann. Zu diesem Behufe ist es in seiner Grösse dem Arbeitsplatz des Kindes angepasst, und die vier die Zählkörperreihe einschliessenden und in Gruppen zusammenfassenden Scheiben dienen noch einem besonderen Zweck.

   Dadurch, dass die Scheiben erfindungsgemäss eine polygonale Begrenzung haben, ermöglichen sie es, das Reehenhilfsmittel auf der Schulbank oder auf einen Tisch aufzustellen ; selbst wenn es auf irgendeine Unterlage geworfen wird oder auf eine solche auffällt, wird es immer griff-und lernbereit für das Kind dastehen oder daliegen. Es können aber auch gemäss der Erfindung statt der Scheiben körperhafte Gebilde, welche von ebenen Flächen begrenzt sind, verwendet werden. Um Verletzungen zu vermeiden sind die Spitzen und Ecken abgerundet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Stabförmiges Hilfsmittel für den Rechenunterricht mit verschiebbaren, gruppenweise verschieden gefärbten oder geformten, auswechselbaren Zählkörpern, dadurch gekennzeichnet, dass von 26 vorhandenen Zählkörpern (d), zehn Zählkörper eine, zweimal sechs Zählkörper je eine andere und die restlichen vier Zählkörper eine vierte Farbe oder Form aufweisen.

Claims (1)

  1. 2. Hilfsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem stabförmigen Träger (a) der Zählkörper (d), vier in Grösse und Form gleich ausgebildete Scheiben oder Körper (e, f) verschiebund abnehmbar angeordnet sind, von denen zwei Scheiben (e), die ganzen Zählkörper einschliessend, diese von den Verdickungen (b, e) des stabartigen Trägers, von denen mindestens eine (e) abnehmbar ist, trennen, während die restlichen beiden Scheiben zum Trennen der Zählkörpergruppen (Bildung der Zehner) dienen.
    3. Hilfsmittel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben oder Körper (e, f) als Polygone oder Polyeder mit abgerundeten Spitzen oder Ecken ausgebildet sind. EMI2.1
AT148110D 1936-01-25 1936-01-25 Stabförmiges Hilfsmittel für den Rechenunterricht. AT148110B (de)

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ID=3644951

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3688418A (en) * 1970-03-09 1972-09-05 Wilson Henry A Manual computing device

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