DE833422C - Rechengeraet - Google Patents

Rechengeraet

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DE833422C
DE833422C DEP43106A DEP0043106A DE833422C DE 833422 C DE833422 C DE 833422C DE P43106 A DEP43106 A DE P43106A DE P0043106 A DEP0043106 A DE P0043106A DE 833422 C DE833422 C DE 833422C
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DE
Germany
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computing device
rod
discs
counting
disc
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Expired
Application number
DEP43106A
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English (en)
Inventor
Joseph Haag
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Publication date
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Application granted granted Critical
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B19/00Teaching not covered by other main groups of this subclass
    • G09B19/02Counting; Calculating

Landscapes

  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Entrepreneurship & Innovation (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Educational Administration (AREA)
  • Educational Technology (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Rediengerät Die Firfindung betrifft die Übertragung des Ziffernrechnens auf ein Rechengerät. L.,etzteres ist als Schullernmittel gedacht. hat aber auch für das tägliche Leben Bedeutung.
  • Äußerlich ähnelt das Gerät der bekannten russischen Rechenmaschine mit io Stangen und je io Kugeln. Im Gegensatz dazu besteht das Rechengerät nach der Erfindung aus 3, 6, 9, . . . Stangen mit mindestens je ig Scheiben (Kugeln) in bestimmter Farbenanordnung.
  • Die russische Rechenmaschine hatte einst großen -\n,klan,g gefunden. Sie war aber merkwürdigerweise in den Schulen im wesentlichen als Zählmasch,ine gebraucht worden, nie als Rechengerät wie in Rußland selbst. Wenn nicht Unkenutnis die Urstache war, dann vielleichtdie Tat#sache, daß sie die Rechenoperationen zu wenig anschaulich zeigt, Ferner ist das Zusammenzählen und Abziehen größerer Zahlen mit ihr zwar möglich, aber es be-,steht nur in einem mechanischen Abzählen der einzelnen Kugeln. Pädagogisch gesehen ist das natürlich nachteilliig.
  • Dies vermeidet das erfindungsgemäße Rechengerät. Das Rechnen mit diesem Gerät ist ein geii aues Abbild des sehulmäßig zu erlernenden #Uffernrc--hnens und deshalb eignet es sich hervorragend als Anschauungsinittel für den Rechenunterricht. Die Anschaulichkeit wird weiterhin durch Verwendung der Dreiergruppe gehoben und selbst das Lesen größerer Zahlen ist ohne Schwierigkeiten möglich. Darüber hinaus kann dias Gerät infolge seinür Handlichkeit und leicht-en Bedienung als Additionsgerät auch praktisch verwendet werden. ja sogar Vervielfachungen isind mögLich. Voraussetzung ist niatürliich #die Beherrschungdbs kleinen Einmaleins. Alle bisher in den Schulen verwendeten Recheninaschinen dürften diese Vorteile kaum besitzen.
  • Das Rechengerät nachder Erfindung besteht aus 3, 6, 9, ... Stangen (E, Z, H; T, ZT, HT; . . . Dreiergruppen), an denen sich mindestens je 18 verschiebbare gefärbte scheibenförtnige ZählkörperS (Kugeln) befinden. Die io. ScheibeF von rechts (s.Abbildung) an jederStangehat immer die Farbe der 17 Scheiben der folgenden Stange. .l#,uß,erd-ein unterscheiden sich die 5. und 15. Scheibe (G und H) aus Gründen der Übersichtlichkeit durch hellere oder dunklere Töriung oder durch andersartige Form von den übrigen 15.
  • Mit einer Dreiergruppe kann mit 3,stelligen Zahlen bis zur Summenhöhe von 1,899 gerechnet werden. Fügt man eine weitere Dreiergruppe an, so ist das Rechnen bis zur Summenhöhe von 1 899999 mögl,ich usw.
  • Durch Anfügen weiterer Dreiergruppen körinen Posten und Suminenhöhe um je 3 weitere Stellen vergrößert werden. Praktischdürften aber 2Dreiergruppen vollständig genügen. Für den Gebrauch des Gerätes werden die Ziffern (-Ivs i. Postens alle durch Schieben der Scheiben an den rechten Rand dargestellt; und zwar die Einer auf der Stange E, die Zehner auf der Stange Z usw. Die Ziffern des 2. Postens folgen. Sobald unter den nach rechts geschobenen Scheiben eine andersfarbige (Einzelscheibe) auftaucht, also an der Stange E die Scheibe F, verlieren alle vor dieser Scheibe nach rechts gebrachten Scheiben ihren Wert (werden zu Null), und nur die andersfarbige und die auf diese folgenden Scheiben haben Gültigke,it. Allerdings erfolgt, soweit es möglich ist, sofort Vereinfachung durch Zurückschieben von io Scheiben nach links urid Verschieben einer Scheibe der niäcbsteii Stange nach rechts. Diese Umtauschaktion entspricht dem Hinüberzählen beim Ziffernrechnen. Die Zahl der zurückbleibenden Scheiben ist augenblicklich zu erfassen, denn sie entspricht genati der Zahl der Scheiben, die auf die andersfarbige Scheibe folgten.
  • Dieser ganze Vorganig ist nichts anderes, als eine figürliche Darstellung des Ziffernrechnens.
    Beispiel: 824 599 4- 593 46o = ? (s. Abbildung).
    (AbkiVzungen: St # Stange, Sch = Scheibe oder Zählkörper.)
    St E: 9 Sch + o Sch nach rechts 9 Sch auf St E
    Z: 9 - 6 io Sch nach links 3 7
    H:
    5 - 4 10 - - - H
    T: 1
    4 3 T
    - ZT: 2 9 io - - - ZT
    - HT: 1
    8 5 14 HT
    Nlan kann nun ohne -Mühe -wie beim Ziffernrechnen d#as Resultat ablesen:
    HT ZT T H Z E
    14 1 t 8 0 5 9

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rechengerät nach Art einer russischen Rechenmaschine, gekennzeichnet durch 3, 6, 9, . . äqui:distante Stangen, auf denen je 18 Zählkörper (Scheiben.) verschiebbar angeordnet sind, von denen jeweils der io. von rechts auf einer Stange die Farl--,e der 17 Zähllörper der folgenden Stange hat und sich auf jeder Stange der 5. und 15. Zählkörper von rechts durch seine Form oder T;inung von den übrigen 1,3 unterscheidet.
DEP43106A 1949-05-18 1949-05-18 Rechengeraet Expired DE833422C (de)

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DE833422C true DE833422C (de) 1952-03-06

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