DE60110C - Bremsvorrichtung für Rollvorhänge - Google Patents

Bremsvorrichtung für Rollvorhänge

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Publication number
DE60110C
DE60110C DENDAT60110D DE60110DA DE60110C DE 60110 C DE60110 C DE 60110C DE NDAT60110 D DENDAT60110 D DE NDAT60110D DE 60110D A DE60110D A DE 60110DA DE 60110 C DE60110 C DE 60110C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
curtain
roll
tube
curtains
braking device
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT60110D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. B. FONDU in Vilvorde, Belgien
Publication of DE60110C publication Critical patent/DE60110C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/58Guiding devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34: Hauswirthschaftliche Geräthe.
J. B. FONDU in VILVORDE (Belgien). Bremsvorrichtung für Rollvorhänge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. Mai 1891 ab.
Die Neuerung besteht darin, dafs der Rollvorhang beim Auf- und Niederziehen in jeder gewünschten Höhenlage selbstthätig stehen bleibt.
Beiliegende Zeichnung in natürlicher Gröfse läfst die Bewegung des Vorhanges in allen Einzelheiten erkennen.
Der Träger α ist mit dem oberen Querstück des Rahmens verbunden und nimmt einen Schuh b b1 in sich auf, in welchen der konisch auslaufende Holzdorn c versenkt ist. Die konische Form des Domes hat den Zweck, die Schraubengänge der Feder d in geeigneter Weise aufzunehmen. Die Feder d ist mit einem Ende 'an den Kupferschuh bl mittelst einer Metallschraube dl angeschraubt, die zugleich die Aufgabe hat, den Dorn c mit dem Schuh zu verbinden. Auf dem letzteren befindet sich ein Ring mit Kranz e, an welchen die den Vorhang tragende Röhre f angelöthet ist. Am anderen Ende dieser Röhre sitzt eine Scheibe mit Spurkranz g, mit welcher das andere Ende der Bandfeder durch die Schraube d2 verbunden ist.
Die Scheibe g ist mit der Röhre f verlöthet ynd durch zwei Metallschrauben h verbunden und trägt aufsen einen Zapfen i, der in dem Träger k drehbar ist.
Dreht man die Röhre f sammt Scheibe g um ihre Achse, so spannt sich die in der Röhre frei aufgewundene Feder, ohne auch bei beträchtlicher Inanspruchnahme des Vorhanges mit Auf- und Abziehen nachzulassen.
Da die Feder in der Röhre hermetisch verschlossen ist, so ist sie gegen Feuchtigkeit und Oxydation vollkommen geschützt.
Der untere Theil des Vorhanges ist an der Röhre / befestigt und in seiner ganzen Breite an Fäden, welche durch Löcher gehen, aufgehängt. An beiden Enden der letzteren Röhre befinden sich Federn p, die sich auf der einen Seite gegen die Stifte η und auf der anderen Seite gegen die Reibungskolben ο anlegen. Daraus folgt, dafs diese beiden kleinen Kolben einen fortwährenden Druck auf die Metallstangen q und r ausüben und der Feder d, welche den Vorhang aufzurollen bestrebt ist, einen Widerstand entgegensetzen, so dafs der Vorhang in jeder Stellung verharrt. In der Mitte der Vorhangstange sitzt ein Ring, mittelst dessen man den Vorhang nach Belieben heben oder senken kann. Es genügt also ein leichter Druck der Hand, um die Stellung des Vorhanges zu ändern.
Die Führungsstangen q und r sind unten in Träger r1 versenkt und oben in die Träger a und Ar eingeschraubt. Die in der Röhre I verschraubten Führungen s und t dienen dazu, letztere in horizontaler Stellung zu erhalten.
Die Reibung an den Führungen kann durch die Wahl der Federn ρ nach Belieben vergröfsert oder verkleinert werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Rollvorhang, der in jeder gewünschten Stellung dadurch stehen bleibt, dafs die gegen die Stifte (n) der unteren Vorhangstange (I) sich anlegenden Federn (p) durch die Vermittelung der Kolben (0) einen unausgesetzten Druck auf die seitlichen Führungsstangen (q und r) ausüben und infolge der dadurch entstehenden Reibung der Feder, welche den Vorhang aufzuziehen strebt, einen Widerstand entgegensetzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT60110D Bremsvorrichtung für Rollvorhänge Expired - Lifetime DE60110C (de)

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DENDAT60110D Expired - Lifetime DE60110C (de) Bremsvorrichtung für Rollvorhänge

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