DE96437C - - Google Patents

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DE96437C
DE96437C DENDAT96437D DE96437DA DE96437C DE 96437 C DE96437 C DE 96437C DE NDAT96437 D DENDAT96437 D DE NDAT96437D DE 96437D A DE96437D A DE 96437DA DE 96437 C DE96437 C DE 96437C
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curtain
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rod
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/58Guiding devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34^Hauswirthschaftliche Geräthe. /
A. VOGT in BERLIN. Einstellbare Vorhangstange.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. März 1897 ab.
Die vorliegende einstellbare Vorhangstange besteht aus einem Rohr, welches am unteren Rand des Vorhanges angebracht wird. Das Rohr enthält im Innern zwei durch Federn bethätigte Stangen, welche an ihren Enden Lappen tragen, die mit den Fingern erfafst werden, um die Stangen in Wirkung zu setzen. Die äufseren Enden dieser Stangen sind mit Querhäuptern versehen, die nahe der Mitte Reibungsklötze und an den Enden Gleitrollen tragen. Die federnden Stangen sind an ihrem inneren Ende durch Gewinde mit den Lappen verbunden und werden durch Stifte, die durch Schlitze des Rohres hindurchgehen, an einer Drehung verhindert. Die Einwärtsbewegung der Stangen wird durch eine Anschlagplatte begrenzt, die mit dem Stellstab lösbar verbunden ist, so dafs letzterer auf verschiedene Längen eingestellt werden kann, je nach der Fensterbreite oder je nach der Tiefe der Nuthen, in denen sich der Stellstab führt. Der untere Rand des Vorhanges ist zur leichteren Handhabung der Vorrichtung belastet.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Vorrichtung dargestellt, und zwar ist Fig. 1 die abgebrochene Vorderansicht eines Theiles eines Fensterrahmens mit dem unteren Theil des Vorhanges und dessen Vorhangstange. Fig. 2 ist eine Vorderansicht der Vorhangstange in theilweisem Schnitt. Die übrigen Figuren sind Einzelheiten und zeigen insbesondere die Fig. 3 bis 9 eines der Querhäupter des Stellstabes in den verschiedenen Stufen seiner Herstellung.
Auf beiliegender Zeichnung ist A der Vorhang, dessen unteres Ende mit einer Tasche zur Aufnahme des röhrenförmigen Stellstabes B versehen ist, der zweckmäfsig aus einem Gasrohr hergestellt ist, das an den Enden Schlitze b und in der Mitte einen Schlitz B1 besitzt. C sind Stangen, die in das Rohr B lose verschiebbar eingesetzt sind und über dessen Enden vorstehen. Auf den äufseren Enden dieser Stangen sind Gleitstücke C1 befestigt, und die inneren Enden der Stangen sind bei c mit Gewinde versehen zwecks Verbindung mit den Lappen D. Die Lappen D reichen in den Schlitz B1. des Stellstabes hinein und besitzen dort mit Innengewinde versehene Löcher, in welche die Enden der Stangen C hineingeschraubt sind. Ein Losschrauben der Stangen C von den Lappen D wird durch die Stifte E verhindert, die in den Gleitstücken C1 sitzen und in den Schlitzen b des Stellstabes gleiten.
Die Enden des Schlitzes B1 dienen zur Begrenzung der Auswärtsbewegung der Stangen C Die Federn F, welche die Stangen C nach auswärts zu drücken bestrebt sind, liegen gegen das innere Ende der Gleitstücke C1 und gegen Schultern b1 des Stellstabes an. Ungefähr in der Mitte des Stellstabes und im Inneren desselben ist ein Block G befestigt, der ein mit Gewinde versehenes Loch g hat (Fig. 13). An diesem Block G ist mittelst einer Schraube h eine Platte H (Fig. 12) befestigt, welche zur Hubbegrenzung der Stangen C dient. Die Platte H ist auswechselbar, um für eine andere Hublänge durch eine andere Platte ersetzt werden zu können. Die Begrenzung der Einwärtsbewegung der Stangen C ist nöthig, um zu verhindern, dafs die Stangen aus den Nuthen des Fensterrahmens herauskommen,
und da diese Nuthen in Bezug auf ihre Tiefe veränderlich sind und auch kleine Unterschiede in der Breite der Fenster vorkommen, so bilden diese Anschlagplatten ein einfaches Mittel zur Einstellung der Feststellvorrichtung am Fenster.
Die äufseren Enden der durch die Federn bethätigten Stangen C tragen Querhäupter /. Diese werden aus Blech, vortheilhaft aus Bronzeblech gestanzt.
Eine zugeschnittene Platte, aus der eines der Querhäupter hergestellt werden soll, ist in Fig. 3 dargestellt. Diese Platte ist in ihrem mittleren Theil breiter und an den Ecken abgerundet. Sie wird in geeigneten Matrizen in die in Fig. 4 in Seitenansicht und in Fig. 5 in Vorderansicht dargestellte Form geprefst, so dafs ein rinnenförmiger Körper entsteht, der an seinem mittleren Theil am tiefsten ist. Bei der weiteren Bearbeitung des Querhauptes / werden die Enden I1 des Mittelsteges ausgeschnitten (Fig. 6) und dann die Löcher i (Fig. 7) für die Aufnahme der Drehzapfen j der Gleitrollen J (Fig. 2 und 9) eingebohrt.
Ein Metallblock k von solcher Breite, dafs er zwischen die Sehenkel von I pafst, wird in der Mitte des Querhauptes / eingesetzt und dort verlöthet. Zu beiden Seiten dieses Blockes werden die Reibungsklötze L (Fig. 11) angeordnet, die aus Streifen von Sohlleder bestehen und ein wenig höher sind, als die Rinne des Querhauptes tief ist. Die Lederstreifen werden durch Zusammendrücken der Seitenschenkel des rinnenartigen Querhauptes festgehalten. Alsdann werden die Gleitrollen J an dem Querhaupt angebracht, und endlich wird in den Block K und den Mittelsteg des Querhauptes / ein Loch k (Fig. 9) gebohrt, durch welches das Ende der Stange C hindurchgeht. Das äufsere Ende dieser Stange kann vernietet werden, um das Querhaupt sicher an der Stange zu befestigen. Um das Abschrauben des Querhauptes von der Stange C zu verhindern, wird quer durch dieselbe ein Stift m (Fig. 2) hindurchgesteckt.
Zur Verdeckung des Schlitzes, welcher behufs Anbringung der Lappen D in den Stoff des Vorhanges geschnitten werden mufs, wird ein Schild N (Fig. 2) angewendet, das aus Metallblech besteht. Dieses Schild N hat dem Schlitz B1 des Stellstabes entsprechende Schlitze, welche aber kürzer sind als der Schlitz B1. Die Enden der Schlitze im Schild N dienen daher zur Begrenzung der Auswärtsbewegung der Stangen G. Die Befestigung des Schildes geschieht durch die Schraube h, welche auch das Anschlagblech H festhält.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Vorausgesetzt wird, dafs der Vorhang mit seinem oberen Ende an der üblichen, durch eine Feder bethätigten Walze befestigt ist. Wenn man nun den Vorhang in eine neue Stellung bringen will, so werden die Lappen D gegen einander gedrückt, wodurch sich die Reibungsklötze L von ihrer Berührungsfläche in den Nuthen O des Fensterrahmens abheben und der Vorhang frei beweglich wird. Sobald die gewünschte Stellung des Vorhanges erreicht ist, läfst man die Lappen D los, und die Federn F pressen die Stangen C nach aufsen, wodurch sie die Reibungsklötze L gegen die Bodenflächen der Nuthen O drucken und so den Vorhang in seiner Lage festhalten.
Um nun zu verhüten, dafs der Vorhang durch unrichtige Behandlung in Unordnung gebracht wird, macht man vortheilhaft die Querhäupter langer und läfst ihre Enden über die ledernen Reibungsklötze hinausragen.
Letztere ragen jedoch aus der Ebene der Querhäupter hervor, so dafs, wenn der untere Rand des Vorhanges in eine zu schräge Stellung kommt, wie dies leicht bei ungeschickter Handhabung eintreten kann, die Reibungsklötze ganz oder beinahe aufser Berührung mit den Bodenfiächen der Nuthen O kommen und nun die Gleitfläche von den verlängerten Enden der Querhäupter gebildet wird.
Diese Enden haben nur geringen Reibungswiderstand, und wenn die Feststellvorrichtung losgelassen wird, ' stellt sie sich sofort richtig ein. Damit dies leichter vor sich geht, sind die Gleitrollen J angeordnet.
Um die Selbsteinstellung des Vorhanges zu erleichtern, ist die Vorkehrung getroffen, dafs der untere Rand des Vorhanges so belastet ist, dafs das Gewicht diesen Rand in seinem Bestreben, eine horizontale Lage anzunehmen, unterstützt. Diese Vorkehrung ist in den Fig. 1 und 14 gezeigt, wo M einen umgefalteten Lederstreifen bezeichnet, dessen Enden mit dem, unteren Rand des Vorhanges unterhalb des Stellstabes verbunden sind. Dieser doppelte Lederstreifen bildet eine Tasche zur Aufnahme einer Metallstange o, die so schwer ist, dafs sie das Gewicht des Vorhanges genügend vergröfsert. Die Metallstange ο wird daher die ,Einstellung des Vorhanges sichern, in welcher Lage er sich auch nach der Einstellung durch den Stellstab befinden mag.
Bei Anwendung dieser Vorkehrung brauchen die Federn der Vorhahgwalze nur so stark zu sein, dafs sie den Vorhang stets straff spannen, während im Uebrigen der Vorhang von Hand bewegt wird. Die Federn zur Bethätigung der Feststellvorrichtung brauchen nur so stark zu sein, dafs sie den unteren Rand des Vorhanges in seiner Lage halten, wenn dieser vollständig heruntergezogen ist, d. h. die Federn brauchen nur so viel Widerstand zum Gewicht des Vorhanges und der Feststellvorrichtung hinzuzu-
fügen, dafs sie die Kraft der Feder der Vorhangwalze bei ihrer gröfsten Spannung überwinden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Einstell- und Feststellvorrichtung für durch Federwirkung gespannte Vorhänge, insbesondere Fenstervorhänge, dadurch gekennzeichnet, dafs die Querhäupter (I) des Feststellstabes mehrere Berührungspunkte in ihren Führungsnuthen (O) haben, und die äufseren Enden der .Querhäupter Berührungspunkte (J) von geringer, die Mitteltheile der Querhäupter Berührungspunkte (L) von gröfserer Reibung bilden, so dafs bei etwaiger Schrägstellung des Stellstabes die Berührungspunkte von geringer Reibung in Thätigkeit, die von gröfserer Reibung aber aufser Thätigkeit gelangen und somit trotz der Schrä'gstellung des Stellstabes ein Festklemmen desselben verhütet und eine .selbstthätige Einstellung in die Horizontallage nach Loslassen des Stellstabes gesichert wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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