AT135208B - Rechenvorrichtung. - Google Patents

Rechenvorrichtung.

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AT135208B
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Willy Schmischke
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Willy Schmischke
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Reehenvorriehtung. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Rechenvorrichtungen mit zur Aufnahme von Zählkörpern dienenden Querstäben, die unabhängig voneinander im Gestellrahmen verschiebbar sind. Die Erfindung besteht insbesondere darin, dass die Enden der Querstäbe zwischen durch Federwirkung gegeneinanderbewegte Führungsleisten des Gestellrahmens eingeklemmt werden. Auf diese Weise wird die unabhängige Verschiebbarkeit der Querstäbe mit einfachen Mitteln unter Wegfall jeglicher besonderen Bewegungsvorrichtungen bewirkt und die Verstellung der Querstäbe kann vom Schüler genau so gut vorgenommen werden, wie von einer erwachsenen Person. Ferner sind gemäss der Erfindung noch Einrichtungen vorgesehen, die dazu dienen, die Klemmwirkung zu verbessern und sie in jedem Falle sicherzustellen. 



   In der Zeichnung sind   Ausführungsbeispiele   des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 zeigt die Vorderansicht der Vorrichtung, Fig. 2 und 3 zeigen schaubildlich die Führungsleisten für die Querstäbe in zwei Ansichten, Fig. 4 und 5 andere Ausführungsformen der Führungsleisten für die Querstäbe und Fig. 6-8 Querstäbe mit Zählkörpern besonderer Form, mit Lesetäfelchen und mit einer Anhängevorrichtung. 



   Die Seitenteile des Rahmens 1 bestehen aus einer feststehenden, rechtwinkeligen Leiste 2 und einer losen Leiste 3, zwischen denen die Enden 4 der   Querstäbe   5 geklemmt sind, jedoch so, dass die Stäbe 5 unabhängig voneinander verschoben werden können. Zum Zusammenhalten der Leisten 2 und 3 dienen mehrere Schraubenzwingen 6, die mit ihren Drucktellern 7 in Abständen voneinander an den Leisten 2 angeschraubt sind. Die Schrauben 8 tragen an ihren den Leisten 3 zugekehrten Enden drehbar eine, zweckmässig mehrteilige, Blattfeder 9 oder auch eine andere Feder, die auf die lose Leiste 3 drückt. Durch Drehen der Schraube 8 lässt sich die Federspannung einstellen und konstant halten. Damit sich die lose Leiste 3 beim Verschieben der Querstäbe 5 nicht nach oben oder unten verschiebt, können an ihrem oberen und unteren Ende z.

   B. kleine Rollen 10 gelagert werden, die sich gegen an der Leiste 2 angebrachten   Führungsschienen   11 stützen. 



   Nach Fig. 4 wird die lose Leiste 3, die in diesem Falle zweckmässig steif aus Metall herausgetellt ist, durch am oberen und unteren Ende vorgesehene Schrauben 12 gehalten. Jede der Schrauben 12 ist mit ihrem einen Ende an der Leiste 3 befestigt und greift mit ihrem andern Ende durch ein Loch der Leiste 2. An diesem Ende ist auf die Schraube 1.   ?   eine Schraubenfeder 18 und eine   Flügelmutter 14   aufgesetzt, mit deren   Betätigung sieh   die Federspannung einstellen lässt. 



   Nach Fig. 5 ist die lose Leiste 3 mittels Scharnieren 15 schwenkbar an der Leiste 2 angebracht und Federn 16, die in bekannter Weise in die Scharniere 15 eingebaut sind, bringen die Klemmwirkung hervor. 



   Die Querstäbe 5 lassen sich auch auf andere Weise zwischen den Leisten   2 und 8 einklemmen,   und man kann diese Klemmwirkung noch verstärken, verbessern und sogar ersetzen, indem man an den Enden 4 der Querstäbe   5   Gleitfedern 17 anbringt (Fig. 6 und 7), die auch durch Gummipolster ersetzt werden können. 



   Die Enden 4 der Querstäbe   5   sind zur Vermeidung des Eckens bei der Verschiebung zweckmässig zugespitzt und mit in der Verschieberichtung liegenden   Ansätzen 18   versehen, die durch ihr Aufeinandertreffen den Mindestabstand der zusammengeschobenen   Querstäbe   5 so begrenzen, dass die Zahlkörper 19, die gemäss Fig. 1, 2,4 und 5 in Würfelform oder in Scheibenform   oder gemäss Fi. 6 in   Form von Früchten oder andern anschaulichen   Gegenständen ausgebildet   sein können, sieh gerade nur berühren. 

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   Die Vorrichtung lässt sich auch für den Leseunterricht verwenden, wenn die Querstäbe 5 mit   Nuten 20   versehen sind, in welche   Buchstaben-oder Zahlentäfelch'en M   und höhere Täfelchen   22 zur  
Begrenzung des Abstandes eingesetzt werden. Die Möglichkeit, die Querstäbe 5 unabhängig voneinander verschieben zu können, bietet auch bei dieser Anwendung besondere Vorteile, auch dann, wenn man die
Vorrichtung zum Aufhängen von Landkarten, Bildern od. dgl. in der jeweils zweckmässigen Höhe benutzt. 



   Hiezu kann z. B. die aus Fig. 8 ersichtliche Klammer 23 dienen, welche auf einen Querstab   5   aufgesetzt und mittels einer Klemmschraube 24 festgeklemmt wird. Klauen 25, Haken od. dgl. dienen dann zum Festhalten der aufzuhängenden oder sonstwie zu befestigenden Gegenstände. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rechenvorrichtung mit zur Aufnahme von Zählkörpern dienenden, unabhängig voneinander im Gestellrahmen verschiebbaren Querstäben, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden   (4)   der Querstäbe   (5)   zwischen durch Federwirkung gegeneinander bewegte Führungsleisten   (2   und   3)   des Gestellrahmens   (1)   eingeklemmt werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden zum Einklemmen der Enden (4) der Querstäbe (5) dienenden Führungsleisten (2 und 3) durch Schraubzwingen (6) und EMI2.1 EMI2.2
AT135208D 1931-10-12 1931-12-12 Rechenvorrichtung. AT135208B (de)

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DE135208X 1931-10-12

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