DE600151C - Bremsfeldschaltung zur Erzeugung sehr kurzer elektromagnetischer Wellen - Google Patents

Bremsfeldschaltung zur Erzeugung sehr kurzer elektromagnetischer Wellen

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Publication number
DE600151C
DE600151C DET41371D DET0041371D DE600151C DE 600151 C DE600151 C DE 600151C DE T41371 D DET41371 D DE T41371D DE T0041371 D DET0041371 D DE T0041371D DE 600151 C DE600151 C DE 600151C
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DE
Germany
Prior art keywords
grid
generating
electromagnetic waves
auxiliary control
anode
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Expired
Application number
DET41371D
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English (en)
Inventor
Dr Rudolf Bechmann
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE600151C publication Critical patent/DE600151C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J25/00Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons
    • H01J25/68Tubes specially designed to act as oscillator with positive grid and retarding field, e.g. for Barkhausen-Kurz oscillators

Landscapes

  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description

  • Bremsfeldschaltung zur Erzeugung sehr kurzer elektromagnetischer Wellen Der Wirkungsgrad der Schwingungserzeugung in der Bremsfeldschaltung nach B a r k -h aus e n - K u r z mit einem Gitter äuf hohem positivem Potential und einer Anode auf schwach negativem Potential ist verhältnismäßig gering. U. a. beruht dies darauf, daß ein erheblicher Teil der von der Kathode emittierten Elektronen unmittelbar von dem stark positiven Gitter aufgenommen wird, ohne sich an dem Schwingungsvorgang, der im wesentlichen auf einem Pendeln der Elektronen um das Gitter beruht, zu beteiligen. Um diesen unwirksamen Gitterstrom zu verringern, wurde vorgeschlagen, vor dem positiven Steuergitter, um das sich die Elektronenschwingungen konzentrieren, ein statisches Schutzgitter anzuordnen, das die Feldverteilung in dem Rohr derart gestaltet, daß der am Schwingungsvorgang unbeteiligte Gitterstrom herabgesetzt wird.
  • Erfindungsgemäß gelangt man zu einer erheblich größeren Abschirmw irkung und zugleich zu einer stärkeren Anfachung der Schwingungen und daher auch zu einem besseren Wirkungsgrad unter Verwendung eines Doppelgitterrohres, von welchem die Abb. 1 ein Ausführungsbeispiel in zwei Projektionen zeigt, in Bremsfeldschaltung, wenn das zwischen dem positiv vorgespannten Gitter 3 (auch Gitteranode genannt) und der Kathode 1 befindliche, vorzugsweise auf einem negativen Potential gehaltene Hilfssteuergitter a mit der zu erregenden Frequenz ,derart in den Schwingungsmechanismus einbezogen wird, daß die Wechselspannung des Hilfssteuergitters 2 gegenüber der Wechselspannung an der Anode (Bremselektrode) 4. um 18o°, wenigstens angenähert, verschoben ist. Verschiedene Schaltungen sowohl mit einer wie mit zwei in Gegentakt geschalteten Röhren ermöglichen die angegebene neuartige Steuerung.
  • Die Verwendung von Doppelgitterröhren in Bremsfeldschaltungen ist an sich bereits bekannt, jedoch nicht in der Weise, daß ein zwischen Kathode und Gitteranode angeordnetes Gitter auf einem gegen die Gitteranode niedrigen, vorzugsweise negativen Potential gehalten und in Gegenphase zur Anodenwechselspannung gesteuert wird; infolgedessen kommt bei den bekannten Anordnungen auch keine Entlastung der Gitteranode zustande.
  • Abb.2 stellt eine Gegentaktschaltung dar. Die Hilfssteuergitter2 sind dabei jeweils mit den Anoden (Bremselektroden) q. der anderen Röhre verbunden. Um die richtige Phasenbeziehung zu erhalten, sind die Verbindungenzweckmäßig als Lecherleitungen auszubilden, wobei die wirksamen Längen zwischen den Elektroden etwa gleich der halben zu erzeugenden Wellenlänge 2, sind. Die Verbindung der Gitter (Gitteranoden) 3 kann aus Phasengründen auf die Länge 2. ausgezogen werden. Die Hilfssteuergitter 2 werden über die Drossel 6, die Anoden (Bremselektroden) über die Drossel 7, die Gitter (Gitteranoden) über die Drossel 5 gespeist. Zweckmäßig gibt man dem Hilfssteuergitter 2 eine negative Vorspannung - F, um die Steuerung leistungslos zu gestalten. Die Lecherleitungen können auch durch Schwingungskreise von geeigneter Wellenlänge ersetzt werden.
  • Abb. 3 zeigt schematisch eine Einrohrschaltung. Anode q. und Hilfssteuergitter 2 sind über einen Kreis 5, der auf die erzeugte Wellenlänge abgestimmt ist, miteinander verbunden. Dadurch wird die Gegenphasigkeit der beiden Elektroden .:2 und q. erzwungen. Zweckmäßig wird wieder das Gitter 2 negativ vorgespannt. 6, 7 und 8 sind Drosseln, über welche die Elektroden gespeist werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bremsfeldschaltung zur Erzeugung sehr kurzer elektromagnetischer Wellen unter Verwendung einer Doppelgitterröhre mit einem zwischen der Kathode und der auf positivem Potential gehaltenen Gitterelektrode (Gitteranode) befindlichen Hilfssteuergitter, dadurch gekennzeichnet, daß dem Hilfssteuergitter eine gegenüber der Anoden- (Bremselektroden-) Wechselspannung um etwa i8o° phasenverschobene Wechselspannung aufgedrückt wird.
  2. 2. Schaltung gemäß Anspruch i unter Verwendung von Doppelgitterröhren, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Röhren in Gegentaktschaltung verwendet werden.
  3. 3. Schaltung gemäß Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfssteuergitter mit einer negativen Vorspannung yersehen sind..
DET41371D 1932-09-20 1932-09-21 Bremsfeldschaltung zur Erzeugung sehr kurzer elektromagnetischer Wellen Expired DE600151C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740256C (de) * 1936-03-09 1943-10-15 Fernseh Gmbh Elektronenroehre zur Schwingungserzeugung nach dem Bremsfeldverfahren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740256C (de) * 1936-03-09 1943-10-15 Fernseh Gmbh Elektronenroehre zur Schwingungserzeugung nach dem Bremsfeldverfahren

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