DE600130C - Verfahren zur Herstellung einer Seife - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Seife

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DE600130C
DE600130C DEK122441D DEK0122441D DE600130C DE 600130 C DE600130 C DE 600130C DE K122441 D DEK122441 D DE K122441D DE K0122441 D DEK0122441 D DE K0122441D DE 600130 C DE600130 C DE 600130C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D9/00Compositions of detergents based essentially on soap
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D9/00Compositions of detergents based essentially on soap
    • C11D9/04Compositions of detergents based essentially on soap containing compounding ingredients other than soaps
    • C11D9/22Organic compounds, e.g. vitamins
    • C11D9/38Products in which the composition is not well defined

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Description

  • Verfahren zur Herstellung einer Seife Es ist bekannt, der für die Zwecke der Entbastung von Rohseide verwendeten Seifenlösung Spinnrestkokons oder Seidenraupenpuppen zuzufügen, evtl. die letztgenannten Naturprodukte mit Kristallsodalösung zu behandeln und diese Lösung alsdann der Entbastungsflüssigkeit hinzuzufügen. Man hat auch schon diese bereits zur Entbastung benutzte Seifenlösung, die also bereits den Bast, das »Serizin«, enthielt, für die Zwecke der Färberei verwertet, jedoch scheiterte die allgemeine Verwendung dieser Flüssigkeit in größerem Maßstabe an ihrer sehr geringen Haltbarkeit, verbunden mit dem Umstande, daß diese Flüssigkeiten bei beginnender Zersetzung einen ausgesprochen widerwärtigen und ekelerregenden Geruch annehmen.
  • Die vorliegende Erfindung befaßt sich nun damit, Seifen oder seifenartige Produkte herzustellen, die die Rohseidensubstanz oder auch das vom Serizin bereits befreite Fibroin in aufgeschlossener Form, unter Verwendung eines alkalischen Aufschlußweges, enthält. Das Rohseidenmaterial wird in Form von Kokons oder in Form der in großen Mengen auf dem Markt erhältlichen Seidenzucht- und Haspelabfälle oder in sonstigen zur Verfügung stehenden Spinnerei- oder Weberei- oder Wirkereiabfällen verwendet und der Seife in jeweils geeigneter Form und Menge einverleibt. Die Seifen können neben den genannten Stoffen noch andere als Seifenzusatz gebräuchliche Stoffe enthalten und können durch Kochen, auf halbwarmem oder auch auf kaltem Wege, in jeder handelsüblichen Form, z. B. als Schmier- oder Kernseife und in Flocken- oder Pulverform, hergestellt werden.
  • Die Herstellung der Seife. geschieht beispielsweise so, daß i25 g Rohseidenabfälle oder auch Fibroinsubstanz (entbastete Seide) mit etwa 6oo g Natronlauge beliebiger Grädigkeit (z. B. 38 bis 4o° B6) zo bis 15 Min. lang evtl. unter Erwärmen innigst verrührt werden, worauf man diese stark alkalische Masse zu 2 kg frisch bereiteter, kochend heißer Seife zugibt und unter Vorsicht in der Wärme gut mischt, wobei die Masse nicht außer Verband kommen darf. Darauf wird, wenn nötig, eine äquivalente Menge Fettsäure zugegeben, die Seife abgerichtet und fertig gemacht. Zweckmäßig läßt man auch die Fettsäure heiß bereits während der Zugabe der alkalischen Seidenlösung in die Seifenmasse einfließen. Natürlich ist auch jeder andere Weg zur Seifenherstellung, wobei die aufgeschlossene Seidensubstanz beigefügt werden kann, gangbar, auch kann die alkalische Aufschließungsmasse direkt verseift werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zur Herstellung einer Seife, dadurch gekennzeichnet, daß man vor, während oder nach der eigentlichen Seifenherstellung der Reaktionsmasse alkalisch aufgeschlossene Rohseide oder Rohseidenabfälle zufügt und das etwa überschüssige Alkali verseift.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung einer Seife, dadurch gekennzeichnet, daß man vor, während oder nach der eigentlichen Seifenherstellung der Reaktionsmasse alkalisch aufgeschlossenes Fibroin (entbastete Rohseide oder Rohseidenabfälle) zufügt und das etwa überschüssige Alkali verseift.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung einer Seife nach Anspruch z oder a, dadurch gekennzeichnet, daß man der Seife noch andere bei der Seifenfabrikation übliche Zusätze hinzufügt.
DEK122441D 1931-10-09 1931-10-10 Verfahren zur Herstellung einer Seife Expired DE600130C (de)

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