DE600123C - Fahrbarer Eisenbahnwagenkipper mit einer um einen senkrechten Zapfen drehbaren Plattform - Google Patents

Fahrbarer Eisenbahnwagenkipper mit einer um einen senkrechten Zapfen drehbaren Plattform

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DE600123C
DE600123C DE1932600123D DE600123DD DE600123C DE 600123 C DE600123 C DE 600123C DE 1932600123 D DE1932600123 D DE 1932600123D DE 600123D D DE600123D D DE 600123DD DE 600123 C DE600123 C DE 600123C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G67/00Loading or unloading vehicles
    • B65G67/02Loading or unloading land vehicles
    • B65G67/24Unloading land vehicles
    • B65G67/32Unloading land vehicles using fixed tipping installations
    • B65G67/46Apparatus for lifting and tilting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Fahrbarer Eisenbahnwagenkipper mit einer um einen senkrechten Zapfen drehbaren Plattform li:isenbahnwagenkipper mit einer um einen senkrechten Zapfen drehbaren Plattform, bei denen die Auflaufzungen zugleich auch als Kipphebel dienen, sind bekannt. Um einen solchen Kipper auch als Drehkran verwenden zu können, ist zwischen den beiden starr miteinander verbundenen Zungen eine Lastrolle angeordnet, über welche das Lastseil zu einem Windwerk führt, das auch zum Aufziehen der Wagen dient. Diese bekannten Kippeinrichtungen sind überdies mit einer eigenen Kraftanlage, z. B. einer Stromerzeugungsanlage, bestehend aus einer Dieselmaschine und einer Dynamo, ausgerüstet, so daß sie beliebig verfahrbar sind und als Verschiebelokomotive benutzt werden können. Nachteilig bei den bekannten Kippern dieser Art ist nun, daß stets darauf zu achten ist, daß Wagen mit Bremserhaus so aufgefahren werden müssen, daß das Bremserhaus den Kippvorgang nicht stört, d. h. das Bremserhaus darf in Richtung der Kippbewegung nicht vorn liegen. Ein Wagen, der nicht richtig zur Kippbewegung steht, muß daher erst zu einer Drehscheibe gebracht und dort gewendet werden. Das ist natürlich sehr umständlich und zeitraubend, so daß das Entladen einer größeren Anzahl von Wagen sehr lange dauern würde.
  • Durch die Erfindung soll diesem Übelstand abgeholfen werden, und zwar dadurch, daß die Auflaufzungen von der drehbaren Plattform oder der mit ihr drehbaren Schere lösbar und auf dem Untergestell des Kippers absetzbar sind. Gelangt nun ein Wagen vor die Kippvorrichtung, dessen Bremserhaus falsch steht, so werden die Auflaufzungen von der drehbaren Plattform gelöst und diese um i8o ° gedreht. Alsdann wird der Wagen mit Hilfe des Windwerkes auf die Plattfoim gezogen und diese mit der mit ihr verbundenen Schere in ihre ursprüngliche Lage zurückgedreht und dann mit den Auflaufzungen wieder gekuppelt. Danach kann der Kippvorgang durch Hochwinden der Auflaufzungen vor sich gehen. Lösbare Auflaufzungen sind bei Eisenbahnwagenkippern an sich bekannt. Doch dienen in den bekannten Fällen die Zungen nicht zugleich als Kipphebel. Kippvorgang und die Anordnung gemäß der Erfindung sind in den zugehörigen Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt Fig. i den Kipper mit aufgefahrenem Wagen, dessen Bremserhaus richtig steht, Fig. z den Kipper mit dem quer zur Gleisrichtung gekippten Wagen, Fig. 3 und q. den Kipper hergerichtet als Verschiebelokomotive, Fig.5 und 6 Einzelheiten der Verbindung zwischen der drehbaren Plattform bzw. der mit ihr verbundenen Schere und den Auflaufzungen.
  • Nach der Erfindung sind die Auflaufzungen a mit der um eine senkrechte Achse drehbaren Plattform b so verbunden, daß sie von dem drehbaren Kipperoberteil gelöst werden können. Die schrägen Auflaufzungen a sind mit der eigentlichen Hubschere f, die mit der Plattform drehbar ist, gelenkig verbunden, so daß nur ein Bolzen g gelöst zu werden braucht, um sie von der drehbaren Plattform zu trennen. Sie legen sich dann auf eine am Ende des Unterwagens c vorgesehene Auflage la auf und werden von dieser in ihrer Lage gehalten. Nach dem Lösen der schrägen Auflaufzungen kann man die Plattform b des Kippers für sich drehen. Das gibt die Möglichkeit, die Eisenbahnwagen ohne Rücksicht auf die Stellung ihres Bremserhauses zu entladen. Wenn das Bremserhaus für das Kippen falsch steht, d. h. sich an dem Ende befindet, nach dem entladen werden söll, so «erden zunächst die schrägen Auflaufzungen gelöst; dann wird die Plattform b des Kippers um 18o' gedreht, und nun erst wird der Wagen auf den Kipper hinaufgezogen. Darauf wird die Plattform wieder um 18o' zurückgedreht, die schrägen Auflaufzungen werden mit der Plattform bzw. der Hubschere f verbunden, und das Kippen kann nun erfolgen, und zwar ebensowohl in Richtung des Gleises als auch senkrecht dazu.
  • Das die Antriebsmaschinen für das Wind-und Fahrwerk enthaltende Maschinenhaus darf die Auffahrt der Wagen auf den Kipper und das Kippen nicht hindern. Es befindet sich daher während des Kippens in seitlich ausgeschwenkter Lage. Das Schwenken kann um einen Drehzapfen e erfolgen. Bei der Benutzung als Verschiebelokomotive oder als Kran ist das Maschinenhaus aber um 9o ° bis über den Kipper gedreht, so daß alle Teile innerhalb des Ladeprofils liegen, wie in Fig. 3 und q. angegeben. Die Anordnung des Maschinenhauses gehört nicht zur Erfindung.

Claims (1)

  1. PATCNTANSPRUCIi FahrbarerEisenbahnwagenkipper mit einer um einen senkrechten Zapfen drehbaren Plattform, deren Auflaufzungen zugleich als Kipphebel dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflaufzungen (a) von der drehbaren Plattform (b) lösbar .und auf dem Untergestell (c) absetzbar sind, so daß die Plattform (b) für sich drehbar ist und die mit in Kipprichtung liegendem Bremserhaus ankommenden Wagen auf dem Kipper gewendet werden können.
DE1932600123D 1932-05-14 1932-05-14 Fahrbarer Eisenbahnwagenkipper mit einer um einen senkrechten Zapfen drehbaren Plattform Expired DE600123C (de)

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DE1932600123D Expired DE600123C (de) 1932-05-14 1932-05-14 Fahrbarer Eisenbahnwagenkipper mit einer um einen senkrechten Zapfen drehbaren Plattform

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