DE599358C - Federndes Lager, insbesondere fuer Fahrradnaben - Google Patents

Federndes Lager, insbesondere fuer Fahrradnaben

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DE599358C
DE599358C DEF73222D DEF0073222D DE599358C DE 599358 C DE599358 C DE 599358C DE F73222 D DEF73222 D DE F73222D DE F0073222 D DEF0073222 D DE F0073222D DE 599358 C DE599358 C DE 599358C
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DE
Germany
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hub
springs
displaceable
spring
bearing
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Expired
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DEF73222D
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ZF Friedrichshafen AG
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Fichtel and Sachs AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B9/00Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
    • B60B9/005Comprising a resilient hub

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)

Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Radnabe, insbesondere für Fahrräder, mit einem auf der Achse exzentrisch angeordneten Tragekörper für die Nabenhülse, bei der um die Achse Federn gelegt sind, die gegen einen oder zwei in der Mitte der Nabe auf der Achse vorgesehene Ringkörper ο. dgl. drücken, die mittels ineinandergreifender Schraubenflächen, wie Gewinde oder schräger
ίο Zahne, auf der Achse verschiebbar sind. Bei dem Pendeln des Tragekörpers versetzt dieser die mit ihm in Eingriff stehenden Ringkörper gleichzeitig in Drehung und bewirkt dadurch ihre Verschiebung an den auf der Achse festen Gewindeflächen entgegen der Wirkung der Federn. Nach der Aufhebung der auf das Rad wirkenden Kräfte wird durch die Rückwirkung der Federn unter Vermittlung der verschraubbaren Ringe der Lagerkörper in seine ursprüngliche Lage wieder aufgerichtet. Diese Anordnung ergibt einen einfachen Aufbau der Einrichtung innerhalb der Nabe und eine günstige Übertragung der Drehkraft auf die Druckfedern.
Es sind bereits zur Stützung von federnden Radnaben gleichachsig angeordnete Federn vorgeschlagen worden, die auf an Schraubenflächen verschiebbare Körper wirken. Es handelt sich dabei aber nicht um Pendelnaben, sondern um Naben, die an Führungen in radialer Richtung beweglich sind, oder um Tragevorrichtungen, die um eine konzentrische Achse schwingbar sind und an denen die Naben befestigt werden. Gegenüber diesen zum Teil sehr verwickelten An-Ordnungen bedeutet der Erfmdungsgegenstand eine Vereinfachung, weil die Nabe um die exzentrisch angeordnete Achse pendelnd beAveglich ist und die den Axialdruck der Federn aufnehmenden, mit Schraubenflächen versehenen, auf der Achse angeordneten Körper teils mit der Achse, teils mit der Nabe unmittelbar verbunden sind, wodurch Zwischenglieder entbehrlich geworden sind.
In der Zeichnung ist die neue Anordnung der federnden Lagerung bei einer Fahrradnabe in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Abb. ι zeigt einen Längsschnitt und Abb. 2 einen Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. ι bei der ersten Ausführungsform. Abb. 3 und 4 sind entsprechende Schnitte der zweiten Ausführungsform.
Bei der Radnabe gemäß der Erfindung ist au£.der im Rahmen fest eingespannten Achse 7 ein Lagerkörper drehbar, der aus einem Mittelteil 5 und Endscheiben 6 besteht, die mit ihren exzentrischen Bohrungen auf die Achse aufgesteckt sind. Auf den Endscheiben sind Lagerkegel 8 für Kugellager 9 der Radnabe 10 angeordnet. Die Radnabe ist gewöhnlich so eingestellt, daß sich die Mitte der Achse ungefähr über der Mitte des Lagerkörpers und der mit diesem gleichachsigen Radnabe befindet. Bei der Belastung des Fahrzeugs senkt sich die Achse in der Fahrtrichtung etwas nach vorn herab, während die Stöße
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sich durch Aufwärtspendeln des Lagerkörpers äußern. Die Anfangslage der Radnabe wird durch eine Federanordnung bestimmt, die den Lagerkörper in der erwähnten Lage zu halten strebt und nach dem Aufhören der Stöße ihn in diese zurückbringt.
Die Federanordnung besteht bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. ι und 2 aus mehreren Teilen, und zwar aus einem ringförmigen, in der Aussparung des Lagerkörpers 5, 6 auf einem steilen mehrgängigen Gewinde 20 der Achse 7 verschraubbaren Ringkörper 21, der mit einem Vorsprung 22 in eine Längsnut 23 des Mittelteils S ragt, sa daß er beim Pendeln der Nabe mitgenommen und auf dem Gewinde 20 verschraubt wird. Die Nut 23, in die der Vorsprung122 ragt, ist in einem im Mittelteil 5 angebrachten Formstück 24 aus widerstandsfähigem Metall hergestellt. Zwischen dem Ring 21 und auf der Achse in der Nähe der Endscheibe unverschiebbar befestigten Axialkugellagern 25 sind mit Vorspannung versehene Drahtschraubenfedern 26 und 27 vorgesehen, die die Achse umschließen. Die Arbeitsweise der federnden Nabe ist folgende. Bei dem Pendeln des Lagerkörpers S, 6 wird der Ring 21 infolge des Eingriffs seines Vorsprunges 22 in die Längsnut 23 stets in derselben Richtung wie der Lagerkörper gedreht und auf dem Gewinde 20 verschraubt, wobei er je nach dem Drehsinne die in seiner Bewegungsrichtung befindliche Feder 26 oder 27 zusammendrückt, während die andere sich etwas entspannen kann. Damit nur eine Spannung der Feder in axialer Richtung, nicht aber engeres Zusammenwinden auftritt, das auf die Drehung des Ringes hemmend wirken würde, sind die äußeren Enden der Federn 26 und 27 an der drehbaren Scheibe von Längskugellagern 25 abgestützt. Die Feder kann sich also mit dem Ring 21 leicht drehen. Sobald der Stoß aufhört, sucht die Feder den Lagerkörper S, 6 in die Anfangslage zurückzubewegen, indem sie den Ring 21 in entgegengesetzter Richtung dreht. Diese Bewegung wird nach und nach verlangsamt, weil die Feder der anderen Seite allmählich wieder die ursprüngliche Vorspannung erhält und die Drücke beider Fedem sich ausgleichen. Die Nabe kommt also schnell zur Ruhe.
In dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 und 4 ist ein Ring 30 auf der Achse 7 dadurch undrehbar aber verschiebbar angeordnet, daß von seiner Bohrung einwärts ragende Vorsprünge 31 in Längsnuten 32 der Achse eingreifen. Der Ring 30 trägt auf beiden Seiten je zwei oder mehr einseitig abgeschrägte Zähne 37, die in entsprechend gestaltete Zähne von Ringen 33 eingreifen, die auf der Achse 7 verschiebbar aufgesteckt sind und mit Vorsprüngen 34 in eine Längsnut 35 des Mittelteils 5- eingreifen. Mit Vorspannung versehene Federn 36 sind auf die Achse 7 geschoben; sie stützen sich mit ihrem inneren Ende gegen die Ringe 33 und mit ihrem äußeren Ende gegen die Endscheiben 6. Ihre beiden Stützstellen drehen sich bei dem Pendeln der Nabe gleichsinnig, so daß eine Verdrehung der Federn nicht auftreten kann.
Die Lagerung wirkt in folgender Weise. Bei dem Pendeln der Nabe schwingen die Ringe 33 mit dem exzentrischen Lagerkörper um die Achse 7. Sie werden infolgedessen durch die Schrägflächen ihrer Zahne, die an den Schrägflächen der Zähne des mit der Achse stillstehenden Ringes 30 sich verdrehen, auseinandergeschoben, wodurch die Federn 36' zusammengedrückt werden. Nach dem Aufhören des Stoßes drücken die Federn die Ringe 34 gegeneinander hin, wobei durch das Gleiten der Zähne aufeinander der exzentrische Lagerkörper in' seine Anfangslage zurückgebracht wird.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Federndes Lager, insbesondere für Fahrradnaben, bei der1 verschiebbare Körper durch Vermittlung von Schraubenflächen in der exzentrisch gelagerten Nabe Tragfedern spannen, dadurch gekennzeichnet, daß die Radachse Schraubenflächen (20) bzw. einen mit Keilflächen versehenen Ring (30) trägt, mittels deren die voir dem exzentrischen Lagerkörper beim Pendein mitgenommenen, in Nabenmitte angeordneten verschiebbaren Körper (21, 33) entgegen der Wirkung der Federn axial bewegt werden.
2. Nabenlagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Radachse (7) auf ihrem durch eine mittlere Aussparung des exzentrischen Lagerkörpers (6) der Radnabe hindurchragenden Teil die durch Schraubenflächen zusammenwirkenden Körper (21, 30, 33), die bei ihrer Relativdrehung auf die um die Achse gelegten Federn (26, 27, 36) wirken, trägt und die verschiebbaren und mit der Nabe pendelnden Körper (21, 33) sich mit einem Vorsprung (22, 34) in einem Längsschlitz (23, 35) des Lagerkörpers führen.
3. Nabenlagerung nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Lagerkörper (6) in Eingriff stehende Ringkörper (21) auf einem Gewinde (20) der Achse verschraubbar ist und jeweils die in der betreffenden Richtung liegende Feder (26 oder 27) spannt, während die auf seiner anderen Seite liegende Feder als Puffer wirkt.
4· Nabenlagerung nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der Achse nicht drehbarer Ringkörper (30) beiderseits durch Schraubenflächen (37) mit verschiebbaren und mit dem Lagerkörper (6) in Eingriff stehenden, von den Federn (36) belasteten Ringen (33) zusammenwirkt.
5. Nabenlagerung nach den Ansprüchen ι und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht drehbare Ring (30) auf der Achse verschiebbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
BERLlX. GEt)RUCKT IN S)EIl
DEF73222D 1932-04-15 1932-04-15 Federndes Lager, insbesondere fuer Fahrradnaben Expired DE599358C (de)

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