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Schllellspannschraubstock.
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ist. Diese zweckmässig kurze Hülse 12 ist in axialer Richtung auf der Büchse 10 verschiebbar, da sie sich auf einer Druckfeder 14 abstützt, die das Bestreben hat, sie stets gegen die Kupplungshälfte 11 zu
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Da beide Kupplungshälften 11 und 12 mit einer einseitig wirkenden Sperrverzahnung ineinandergreifen, so wird in dem einen Drehsinne die Kupplungshälfte 11 stets mitgenommen, im andern Drehsinne jedoch nicht, da die Sperrzähne der federnden und somit ausweichenden Kupplungshälfte 12 von den Sperrzähnen der Kupplungshälfte 11 abgleiten. Die gegebenenfalls in sich federnde Kupplunghälfte 11 drückt fest gegen die Innenwandung der Spindel 6.
Zweckmässig ist es, die hohle Steilgewindespindel durch eine Mutter 16 zu verschliessen, um ein Austreten der Kupplung und den Zutritt von Fremdkörpern und Staub in das Innere der Spindel zu verhindern.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Beim Drehen des Schlüssels 17 der feingängigen Gewindespindel 7 im Sinne des Uhrzeigers wird von ihrem vierkantigen Fortsatz 8 die Kupplung 11, 12 im gleichen Drehsinne mitgenommen, und da die Kupplungshälfte 11 fest gegen die Steilgewindespindel 6 presst, so dreht sich diese mit und die Backen des Schraubstockes schliessen sich schnell. Bei auftretendem Spanndruck wird nun, wie an sich bekannt, die Steilgewindespindel in ihrer Bewegung durch die in Fig. 2 und 3 dargestellte Blockierungseinrichtung dadurch festgesetzt, dass die zweckmässig aus drei Teilen bestehende Blockierungsmutter 18 mit konisch verlaufenden Fortsätzen 19 versehen ist, die in entsprechenden Führungen der Aufnahme 4 gleiten und die einzelnen Teile der Mutter 18 fest gegen die Steilgewindespindel pressen.
Sobald nun diese Blockierung eintritt und der Schlüssel 17 weiter gedreht wird, erfolgt die Feinzuspannung der Backe 1. Während dieser Drehbewegung gleitet die Kupplung 11,12 in der Bohrung der Steilgewindespindel, da der Reibungsdruck der Kupplungshälfte 11 an der Wandung der Steilgewindespindel so bemessen ist, dass alle Bewegungswiderstände überwunden werden.
Beim Entspannen folgt nur die Kupplungshälfte 12 der Drehbewegung der Spindel 7, wobei die Sperrzähne der Kupplungshälfte 12 denen der Kupplungshälfte 11 ausweichen. Die Steilgewindespindel 6 wird also nicht mitgenommen, solange sich die Spindel 7 mit ihrer Endverschraubung 9 nicht gegen die Mutter 16 der Steilgewindespindel 6 legt. Erst dann folgt die Drehbewegung der Steilgewindespindel, wodurch ein schnelles Öffnen des Schraubstockes erreicht wird.
Um zu verhindern, dass die Steilgewindespindel infolge des geringen Reibungswiderstandes gegen- über einer feingängigen Gewindespindel beim Entspannen von der Spannspindel mitgenommen wird, bevor diese ihre Anfangsstellung erreicht hat, wird die mehrteilige Mutter 18 der Steilspindel durch eine Feder leicht an die Spindel gepresst und so die notwendige grössere Reibung gegenüber der feingängigen Spannspindel erreicht. Durch diese Ausführungsform der Spannspindel wird erreicht, dass der Vorgang
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Schraubenspindel.
Die in Fig. 5 dargestellte Kupplung unterscheidet sich von der eben beschriebenen nur dadurch, dass der Fortsatz 8 der Feingewindespindel 7 zylindrisch ausgebildet ist und eine kurze Schraubenfeder 11 a trägt, die passend den Fortsatz 8 umgreift. Diese Schraubenfeder endet einerseits in einen winklig abgebogenen Zapfen 20, der in eine Bohrung der Steilgewindespindel 6 greift. Die Wirkungsweise ist folgende : Durch Drehen der Feingewindespindel im Sinne des Uhrzeigers verringert sich durch die Reibung des Fortsatzes 8 an den Federwindungen der Durchmesser der Feder derart, dass sie mitgenommen wird und infolgedessen auch die Steilgewindespindel 6, wodurch sich die Backen l, 2 des Schraubstockes schnell schliessen.
Bei auftretendem Spanndruck und nach Blockierung der Mutter 18 überwindet der Fortsatz 8 die Reibung der Feder 11 a, so dass ein Festspannen der Backen durch die Feingewindespindel erfolgt.
Bei entgegengesetzter Drehung der Spindel 7 öffnet sich durch die Reibung die Feder 11 a und wird daher die Steilspindel 6 erst dann mitgenommen, wenn die Mutter 9 oder ein sonstiger Anschlag sich gegen das Ende oder die Mutter 16 der Steilspindel legt. Diese Ausführungsform hat gegenüber der nach Fig. 4 den Vorteil der Einfachheit und ermöglicht auch eine trotz gleicher Spannwege verkürzte Bauart.