DE904735C - Vorrichtung an Anhaengern von Lastzuegen zur Steuerung der Anhaenger bei Rueckwaertsfahrt des Lastzuges - Google Patents

Vorrichtung an Anhaengern von Lastzuegen zur Steuerung der Anhaenger bei Rueckwaertsfahrt des Lastzuges

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Publication number
DE904735C
DE904735C DEE1745A DEE0001745A DE904735C DE 904735 C DE904735 C DE 904735C DE E1745 A DEE1745 A DE E1745A DE E0001745 A DEE0001745 A DE E0001745A DE 904735 C DE904735 C DE 904735C
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DE
Germany
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bogie
leaf spring
abutment
trailers
free ends
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Expired
Application number
DEE1745A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Ebeling
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Ebeling & Co K G
Original Assignee
Ebeling & Co K G
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D13/00Steering specially adapted for trailers
    • B62D13/06Steering specially adapted for trailers for backing a normally drawn trailer

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Vorrichtung an Anhängern von Lastzügen zur Steuerung der Anhänger bei Rückwärtsfahrt des Lastzuges Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an Anhängern von Lastzügen, mit der die Steuerung der Anhänger bei der Rückwärtsfahrt des Lastzuges ermöglicht wird.
  • Eine Vorrichtung solcher Art ist bereits vorgeschlagen. Gegenüber dieser Vorrichtung besteht die Erfindung darin, daß das Widerlager für die den Widerstand gegen unbeabsichtigte Beeinflussung des Drehgestells des Anhängers durch äußere Kräfte erzeugende Blattfeder in Ringform ausgebildet und zentrisch oder leicht exzentrisch zur Achse des Drehgestells fest am Wagenkasten angebracht ist, während die Blattfeder verstellbar am Drehgestell so angeordnet ist, daß sie für die Rückwärtsfahrt mit ihren freien Enden von außen mit dem Widerlager in kraftschlüssige Verbindung gebracht werden kann, für die Vorwärtsfahrt aber in Ruhestellung außer Bereich des Widerlagers zu bringen ist. Ferner besteht die Erfindung darin, daß das Widerlager an der Außenseite bei Mittelstellung des Drehgestells mit einer zwischen den freien Enden der Blattfeder und/oder zwei außerhalb derselben liegenden nockenartigen Erhöhungen versehen ist, so daß beim geringsten Einschlagwinkel das eine oder andere freie Ende der Blattfeder oder beide auf den Nocken auflaufend die erforderliche Spannung der Feder erzeugt, die den Gegendruck gegen die Kräfte hervorruft, welche ein unbeabsichtigtes Einschlagen des Drehgestells verursachen und die erzeugt werden durch nicht axial wirkenden Druck des Motorwagens auf den Anhänger und durch einseitige Widerstände auf der Fahrbahn. Die Vorrichtung kann auch so angeordnet werden, daß das Wiederlager am Drehgestell und die verstellbare Blattfeder am Wagenkasten angeordnet isst. Der Vorteil gegenüber der bekannten Vorrichtung besteht darin, däß die Blattfeder auch bei größerem Einschlagwinkel des Drehgestells nicht aus dem Bereich des Widerlagers kommt undwirksam bleibt und beim Zurückdrehen des Drehgestells in die Mittellage die Blattfeder nicht am Widerlager festhaken kann.
  • Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung wieder. Es zeigt Abb. I die Vorrichtung in der Ansicht von der Seite, Abb.2 die Draufsicht auf die Vorrichtung mit Schnitt durch die Verstellvorrichtung für die Blattfeder.
  • Das Drehgestell I des Anhängers ist an der hinteren Seite mit einem Querträger 2 versehen. An diesem Träger ist der Zylinder 3 befestigt, in welchem der Kolben 4 verschieb- aber nicht drehbar gelagert ist. Am vorderen Ende dieses Kolbens ist die Blattfeder 5 fest angebracht, während am anderen Ende des Kolbens eine in diesem drehbare Spinde1 6 vorgesehen ist, die mit ihrem Gewindeteil im Muttergewinde des Zylinderkopfes 7 mittels des am freien Ende der Spindel 6 angeordneten Handrades 8 vor- und zurückgeschraubt werden kann, so daß die Blattfeder 5 mit ihren nach vorn gebogenen j freien Enden 9 gegen das Widerlagerringsegment IO oder von diesem ab bewegt werden kann. Dieses Widerlagerringsegment, welches auch als ganzer Ring ausgeführt sein kann, insbesondere bei neuen Anhängern, und das durch die hier Z-förmigen Verbindungsstücke II am Rahmen I2 des Wägenkastens befestigt ist, ist in dem Teil, der bei Mittelstellung des Drehgestells I bei Anlage der freien Enden 9 der Feder 5 zwischen diesen liegt, mit einer nockenartigen Erhöhung I3 versehen, so daß bei geringster Bewegung des Drehgestells nach der einen oder anderen Seite das auf diesen Nocken auflaufende Ende der Feder gespannt wird und hierbei bestrebt ist, das Drehgestell wieder in Mittelstellung zurückzudrücken, soweit es hierbei nicht durch beabsichtigte Steuerung des Motorwagens daran gehindert wird.
  • Anstatt des einen Nockens I3 können auch zwei Nocken beiderseits der freien Enden 9 der Blattfeder oder es können auch der mittlere Nocken I3 und die beiden äußeren Nocken vorgesehen werden. Im letzteren Fall würden in Mittelstellung des Drehgestells I die freien Enden 9 der Blattfeder bei kraftschlüssiger Verbindung mit dem Widerlager in den beiden von den Nocken gebildeten Einbuchtungen des Widerlagers an dissem anliegen.
  • Die Verstellung der Blattfeder 5 zur Einbringung in Arbeitsstellung bei Rückwärtsfahrt bzw. in Ruhestellung bei Vorwärtsfahrt kann auch anstatt durch Handbetrieb, wie in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, auch in anderer Weise erfolgen, z. B. mittels eines Druckzylinders durch Preßluft oder auf hydraulischem Wege.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung an Anhängern von Lastzügen zur Steuerung der Anhänger bei Rückwärtsfahrt des Lastzuges, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (Io) für die den Widerstand gegen unbeabsichtigte Beeinflussung des Drehgestells des Anhängers durch äußere Kräfte erzeugende Blattfeder (5) in Ringform ausgebildet und zentrisch oder leicht exzentrisch zur Achse des Drehgestells (I) fest am Wagenkasten angebracht ist, während die Blattfeder radial verstellbar so am Drehgestell angeordnet ist, daß sie für die Rückwärtsfahrt mit ihren freien Enden (9) von außen her mit dem Widerlager in kraftschlüssige Verbindung gebracht werden kann, für die Vorwärtsfahrt aber in Ruhestellung außer Bereich des Widerlagers zu bringen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (Io) an der Außenseite bei Mittelstellung des Drehgestells (I) mit einer zwischen den freien Enden (9) der Blattfeder (5) und/oder zwei außerhalb der freien Enden der Blattfeder liegenden nockenartigen Erhöhungen (I3) so versehen ist, daß bei geringster Bewegung des Drehgestells aus seiner Mittelstellung das eine oder andere freie Ende der Blattfeder oder beide Enden auf diese nockenartigen Erhöhungen auflaufen muß.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB das Widerlager am Drehgestell befestigt, die Blattfeder mit ihrer Verstellvorrichtung aber am Wagenkasten angeordnet ist.
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