DE599040C - Waschmaschine mit beweglich gelagertem Waeschebehaelter - Google Patents

Waschmaschine mit beweglich gelagertem Waeschebehaelter

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DE599040C
DE599040C DEH135600D DEH0135600D DE599040C DE 599040 C DE599040 C DE 599040C DE H135600 D DEH135600 D DE H135600D DE H0135600 D DEH0135600 D DE H0135600D DE 599040 C DE599040 C DE 599040C
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laundry
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laundry container
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DEH135600D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F27/00Washing machines with receptacles moving bodily, e.g. reciprocating, swinging

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Accessory Of Washing/Drying Machine, Commercial Washing/Drying Machine, Other Washing/Drying Machine (AREA)

Description

  • Waschmaschine mit beweglich gelagertem Wäschebehälter Allen bisher bekanntgewordenen Konstruktionen von Waschmaschinen oder Waschapparaten ist das Bestreben gemeinsam, die reinigende Wirkung der Waschflüssigkeit durch intensive Durchspülung des Waschgutes zu unterstützen. Zur Erreichung dieses Zieles werden die verschiedensten Wege benutzt. Sie lassen sich in der Hauptsache unter folgenden Überschriften zusammenfassen: Bewegung des Waschgutes, Zirkulation der Waschflüssigkeit, Auflockerung des Waschgutes durch Anwendung einer Saug- und Druckwirkung auf das Waschgut.
  • Die Waschmaschine besteht aus einem feststehenden Außenbehälter, in dem ein durchbrochener Wäschebehälter beweglich gelagert und als Saug- und Druckerzeuger ein Trommelsektor verwendet ist.
  • Von bekannten Ausführungen, bei denen die eingelegte Wäsche am Trommelsektor zusammengepreßt und somit praktisch nur eine Reinigung der außenliegenden Stücke erreicht wird oder zufolge des bis zum Boden einhängenden Wäschebehälters ebenfalls ein Zusammenballen und keine gleichmäßige Durcharbeitung der eingelegten Wäschestücke stattfindet, unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand vorteilhaft durch Erzielung einer ständigen Durcheinanderwirbelung aller Wäschestücke, Vermeidung von Pressungen und Klemmungen, so daß die bei jeder Lageveränderung des Wäschebehälters erzeugten starken Saug- und Druckkräfte voll auf die gesamte Einlage zur Auswirkung kommen können.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Trommelsektor im Tiefstpunkt des Außenbehälters als feste Trennwand angeordnet ist und der in Form einer halben Trommel ausgebildete Wäschebehälter nach Art einer Wippe unter dichtem Abschluß seiner Seitenwände an den Gehäusewandungen um die Sektorenspitze herumkippt, wobei durch die über die geradlinige Bodenfläche des Wäschebehälters verteilten Durchbrechungen und die beiden Sektorenwände abwechselnd auf die Bodenflächenhälften eine Druck- und Saugwirkung ausgeübt wird.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführung veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt die Maschine im Längs- und Abb: 2 im Querschnitt.
  • Danach besteht sie aus einem feststehenden Außenbehälter a. Innerhalb dieses Behälters bzw. Trommel ist um die horizontale Achse e der Wäschebehälter c schwenkbar angeordnet. Die obere und seitliche Begrenzungsfläche des Wäschebehälters paßt sich, dicht schließend, der äußeren Trommel an. Die Abdichtung kann durch an geeigneter Stelle angebrachtes Dichtungsmaterial verstärkt werden. Der Boden d des Wäschebehälters ist in geeigneter `''eise gelocht und auf der Welle e befestigt. Die `Felle e wird auf der einen Seite durch eine Stopfbüchse nach außen geführt und ist dort mit dem Hebelärm f verbunden, so daß.durch Schwenken desselben der Wäschebehälter bewegt werden kann. Das Schwenken kann durch Hand- oder Kraftantrieb geschehen.
  • Die äußere Trommel 'a ist in der unteren Hälfte bis an die Welle e von der einen bis zur anderen flachen Seitenwand durch den Sektor b vollkommen getrennt. Dieser Sektor kann im Querschnitt so groß ausgeführt werden, daß innen eine Feuerung durch Kohle, Gas usw. eingebaut werden kann.
  • Der Boden des Wäschebehälters schlägt beim Schwenken desselben in den Endstellungen an den Sektor b an. Um die Schwenkbewegung zu vergrößern,'kann bei Wegfall der Feuerung der Sektor nur als Trennwand ausgeführt werden. Zur Einbringung der Wäsche und Waschlauge hat die äußere Trommel oben eine abnehmbare, dicht schließende Haube, während der Wäschebehälter oben offen, aber auch in geeigneter Weise verschlossen sein kann. Zur Entfernung der Waschlauge sind in der Trommel unten Ablaßhähne angebracht.
  • Die Handhabung und Wirkungsweise sind folgende In der waagerechten Stellung des Wäschebehälters wird das Waschgut eingebracht und so viel Waschlauge zugegeben, daß sie mindestens bis reichlich über die Mittelwelle die Trommel füllt. Beim Schwenken des Hebels f wird' nun der Wäschebehälter z. B. nach links an die Sektorwand gedrückt; die vorher sich dort befindliche Waschlauge wird kräftig durch die Bodenlöcher in den Wäschebehälter und damit in die Wäsche gedrückt, wodurch eine Aufwirbelung und Auflockerung erreicht wird. .Beim Zurückschwenken nach rechts entsteht ein Vakuum; die Lauge wird wieder zurückgedrückt. Bei vollkommenem Herumschwenken wird die Wäsche nach rechts geworfen und wieder kräftig durcheinandergewirbelt, da sie ja wieder in die Druck- und Saugwirkung, wie links, kommt. Ein Zusammenballen der Wäsche ist nicht möglich, da sie immer wieder aufgelockert wird. Bei einer Feuerung werden die durch das Kochen der Wäsche gelösten Schmutzteile durch die intensive Durchwirbelung und Bewegung der Wäsche noch leichter entfernt, so dä.ß dadurch eine noch. gründlichere und schnellere Reinigung erreicht wird.
  • Die mechanische Waschwirkung kann noch verstärkt werden durch waschbrettartige Ausgestaltung sämtlicher Innenwände des Wäschebehälters, durch parallele oder wellenförmige Rillen oder durch düsenartige Erhöhungen oder ähnliche Anordnungen, wodurch eine Reibwirkung auf die Wäsche erreicht wird.
  • Die Waschmaschine eignet sich auch zum Spülen der Wäsche.

Claims (1)

  1. PATGNTAN SPRUCFI Waschmaschine mit in einem feststehenden Außenbehälter beweglich gelagerten durchbrochenen Wäschebehälter sowie einem Trommelsektor als Saug- und Druckerzeuger, dadurch gekennzeichnet, daß der Trommelsektor (b) im Tiefstpunkt des Außenbehälters (a) als feste Trennwand angeordnet ist und der in Form einer halben Trommel ausgebildete Wäschebehälter (c) nach Art einer Wippe unter dichtem Abschluß seiner Seitenwände an den Gehäusewandungen um die Sektorenspitze herumkippt, wobei durch die über die geradlinige Bodenfläche des Wäschebehälters verteilten Durchbrechungen und die beiden Sektorenwände abwechselnd auf die Bodenflächenhälften eine Druck- und Saugwirkung ausgeübt wird.
DEH135600D 1933-03-16 1933-03-16 Waschmaschine mit beweglich gelagertem Waeschebehaelter Expired DE599040C (de)

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