DE599028C - Einrichtung an Asynchronmaschinen mit Kommutatorhintermaschine zur Herabsetzung der beim Anlassen im Laeufer auftretenden Spannung - Google Patents
Einrichtung an Asynchronmaschinen mit Kommutatorhintermaschine zur Herabsetzung der beim Anlassen im Laeufer auftretenden SpannungInfo
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- DE599028C DE599028C DES68977D DES0068977D DE599028C DE 599028 C DE599028 C DE 599028C DE S68977 D DES68977 D DE S68977D DE S0068977 D DES0068977 D DE S0068977D DE 599028 C DE599028 C DE 599028C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/34—Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
- H02K17/38—Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with a commutator machine
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
23. JUNI 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 599028 KLASSE 21 d2 GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Februar 1925 ab
Es ist bekannt, Asynchronmaschinen durch elektrische oder mechanische Verbindung mit
Kollektormaschinen, Drehstromerregermaschinen oder anderen Hintermaschinen derart
zu regeln, daß sie als Motoren oder Generatoren nicht nur auf den Leistungsfaktor 1,
sondern auch auf die Abgabe von voreilenden Strom eingestellt werden. Besondere Bedeutung
haben solche Anordnungen für Asynchronmaschinen, die ohne Zuhilfenahme einer äußeren Erregerquelle ihre Spannung erhalten
und abgeben können, sowie für Asynchronblindleistungsmaschinen, die nur Blindleistung
abzugeben haben. Hierbei sind die Rotorspannungen· mit Rücksicht auf die Anlasser
meist an eine Oberspannung von ι 500 Volt gebunden; man erhält auch mit
dieser Spannung bei großen Maschinen hohe Rotorströme, deren Bewältigung auf dem
Kollektor der Drehstromerreger- oder Hintermaschine Schwierigkeiten! bereitet. Dies führt
dazu, daß man derartige Maschinen für bedeutend höhere Läuferspannungen baut, und
hieraus ergibt sich wieder eine gewisse Schwierigkeit, über die die vorliegende Erfindung
hinweghelfen soll.
Die Erfindung fußt auf der Erkenntnis, daß es keineswegs immer notwendig ist, Maschinen
der obenerwähnten Art mit besonders hohen Drehmomenten anfahren zu lassen,
j vielmehr genügt z. B. für Generatoren oder Blindleistungsmaschinen ein Anfahrmoment,
das nur 1J3 bis 1J2 desjenigen beträgt, das die
Maschine als normaler Asynchronmotor ergeben würde. In anderen Fällen wieder braucht das Anfahrmoment das normale Drehmoment
nicht zu übersteigen, und sehr selten wird das 2- bis 21/2fache Moment verlangt.
Erfindungsgemäß wird bei einer Asynchronmaschine, welche mit Drehstromerregermaschinen,
Kollektormaschinen oder anderen Hintermaschinen zusammenarbeitet, die Gesamtstreuung
durch Vergrößerung der Streuieitfähigkeiten der Maschine derart vergrößert,
daß das Kippmoment bei kurzgeschlossenem Läufer unter dem durch die VDE-Vorschriften vorgeschriebenen 1,6- bis
2fachen Wert des Normalmomentes liegt.
Durch die vergrößerte Streuung erzielt man bei mäßigen Anfahrstromstößen auf der
Primärseite infolge der Verdrängung des Hauptflusses in die Streuwege des Stators
und Rotors eine geringere Anfahrspannung.
Auf der Zeichnung bedeutet der punktierte Kreis 1 den Betriebskreis, den eine gegebene
Maschine als gewöhnlicher Asynchronmotor mit 2- bis 21/2fachem Drehmoment ergeben
würde, OJ0 den Leerlaufstrom und 0Jm den
dem Höchstmoment entsprechenden Strom. Die Vergrößerung der Streuung wird man
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. e. h, Moritz Schenkel in Berlin-Charlottenburg.
namentlich im Läufer der Maschine vornehmen. Die erhöhte Streuung kann man bekanntlich
beispielsweise durch magnetische Brücken oder tiefe Nuten erreichen.
Bei vergrößerter Gesamtstreuung wird nun der Leerlaufstrom nur wenig größer, nämlich Of01, dagegen wird der ganze Kreis kleiner; er schrumpft z. B., wenn, die Gesamtstreuung der Maschine doppelt so groß gewählt wird
Bei vergrößerter Gesamtstreuung wird nun der Leerlaufstrom nur wenig größer, nämlich Of01, dagegen wird der ganze Kreis kleiner; er schrumpft z. B., wenn, die Gesamtstreuung der Maschine doppelt so groß gewählt wird
to als beim normalen Asynchronmotor, auf einen Kreis mit halbem Durchmesser zusammen
(gestrichelter Kreis 2). Das Höchstmoment dieses Kreises ist wesentlich kleiner, ungefähr
die Hälfte des vorhergehenden, und sein Strom beim Höchstwert (nämlich 0fml) ebenfalls
wesentlich kleiner als Ofm.
Die Maschine wird nun so angelassen, daß ihr Primärstrom gemäß dem gestrichelten
Kreis verläuft, bis die Maschine etwa den
ao Synchronismus erreicht hat und die Kommutatormaschine
zugeschaltet werden kann., Die letztere verschiebt dann infolge der Lieferung des Magnetisierungsstromes oder überschüssigen
Magnetisierungsstromes diejenigen Kreispunkte, welche großer Schlüpfung entsprechen,
nicht mehr, wohl aber die Kreispunkte, die der kleinen Schlüpfung entsprechen. Aus dem Punkt Of01 wird z. B. der
Punkt 0/o2j und die Maschine arbeitet mit
der Kollektormaschine zusammen auf dem vollausgezogenen Kreis 3, auf dem sie nunmehr
wieder ein sehr großes Kippmoment besitzt, entsprechend einer Stromaufnahme Ofmz
an der Stelle des maximalen Drehmomentes.
Claims (1)
- Patentanspruch :Einrichtung an Asynchronmaschinen mit Kommutatorhintermaschine zur Herabsetzung der beim Anlassen im Läufer auftretenden Spannung, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtstreuleitfähigkeiten der Asynchronmaschine und damit die Streuung derart vergrößert sind, daß das Kippmoment bei kurzgeschlossenem Läufer unter dem durch die VDE-Vorschriften vorgeschriebenen 1,6- bis 2fachen Wert des Normalmomentes liegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES68977D DE599028C (de) | 1925-02-27 | 1925-02-27 | Einrichtung an Asynchronmaschinen mit Kommutatorhintermaschine zur Herabsetzung der beim Anlassen im Laeufer auftretenden Spannung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES68977D DE599028C (de) | 1925-02-27 | 1925-02-27 | Einrichtung an Asynchronmaschinen mit Kommutatorhintermaschine zur Herabsetzung der beim Anlassen im Laeufer auftretenden Spannung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE599028C true DE599028C (de) | 1934-06-23 |
Family
ID=7500643
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES68977D Expired DE599028C (de) | 1925-02-27 | 1925-02-27 | Einrichtung an Asynchronmaschinen mit Kommutatorhintermaschine zur Herabsetzung der beim Anlassen im Laeufer auftretenden Spannung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE599028C (de) |
-
1925
- 1925-02-27 DE DES68977D patent/DE599028C/de not_active Expired
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