AT131469B - Schaltanordnung für mit Kolbenmaschinen gekuppelte Asynchronmaschinen. - Google Patents

Schaltanordnung für mit Kolbenmaschinen gekuppelte Asynchronmaschinen.

Info

Publication number
AT131469B
AT131469B AT131469DA AT131469B AT 131469 B AT131469 B AT 131469B AT 131469D A AT131469D A AT 131469DA AT 131469 B AT131469 B AT 131469B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
machines
asynchronous
machine
piston
slip
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Jaroslav Dipl Ing Kozisek
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT131469B publication Critical patent/AT131469B/de

Links

Landscapes

  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltanordnung für mit Kolbenmaschinen gekuppelte Asynchronmaschinen. 
 EMI1.1 
 den Nachteil, dass diese Maschinen den elektrischen Generator mit einem periodisch schwankenden Drehmoment antreiben, so dass der Generator, falls es sich um eine Synchronmaschine handelt, zu Pendelungen neigt, die sich in der Nähe der Resonanz derart verstärken können, dass die synchrone Kupplung des Generators mit dem Netz verlorengeht bzw. dass der Generator ausser Tritt fällt. Das Aussertritt- 
 EMI1.2 
 mit zusätzlicher   Schwungmasse ausrüstet.   Diese Schwungmasse muss aber dann sehr gross sein, so dass sie den Generator sehr stark verteuert. 



   Auch beim Antrieb von   Kolbenarbeitslll1lschinen,   wie Kompressoren oder   Pumpen,   mittels   \son-     chronmotoren   tritt der Nachteil auf, dass die periodisch   sehwankende Antriebsleistung   über den antriebsmotor sich auf das speisende Netz überträgt, wodurch unter   Umständen andere an   das Netz   angeschlossene   
 EMI1.3 
 



   Die Erfindung bezieht sich nun auf eine Schaltungsanordnung für Anlagen zur Erzeugung von durch Kolbenkraftmaschinen angetriebenen Wechselstromgeneratoren. bei der die geschilderten Nachteile vermieden sind. Nach der Erfindung wird. um die dem schwankenden Drehmoment der Kolbenmaschine 
 EMI1.4 
 eine in den Schlupfstromkreis eingeschaltete und von der Schlupffrequenz unabhängige Hilfsspannung erzeugt. 



   Dadurch, dass die Schlupfspannung der Asynchronmaschine durch eine ständig gleich grosse Gegenspannung vollständig aufgehoben wird, ist   zunächst   der Einfluss der Sehlüpfung auf die elektrische Leistungsaufnahme oder -abgabe der Asynchronmaschine vollständig aufgehoben. Die Leistung der   Asynchronmaschine   wird daher   ausschliesslich   durch die Grösse und Phase der in den Schlupfstromkreis eingeschalteten Hilfsspannung bestimmt, die einen entsprechenden Strom in der Läuferwieklung erzeugt, der ebenfalls von der   Schlüpfung   unabhängig ist.

   Dementsprechend ist auch das im Luftspalt der Asyn- 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Kolbenmaschine   herrühren.'werden von   den an sich vorhandenen   Schwullgmassen der Asylchroll-   maschine aufgefangen und setzen sieh in stärkere Änderungen der Sehlüpfung um, die aber   nunmehr   keinen Einfluss auf die elektrische Leistung haben. Eine Verstärkung der an sich vorhandenen Schwung- massen ist daher nicht erforderlich. da die periodischen Änderungen der   Sehlüpfung   der Asynchron- maschine vollständig unschädlich sind.

   Wird die   Sehlupfspannung   der Asynchronmaschine durch eine
Gegenspannung nur teilweise aufgehoben, so erreicht man je nach dem Grade dieser Aufhebung eine beliebig einstellbare Compoundierung der Asynchronmaschine. wodurch ebenfalls die   Leistungsschwall-   kungen vom Netz zum grossen Teil ferngehalten werden. 



   Die Aufhebung der Schlupfspannung der   Asynchronmaschine   durch eine gleich   grosse,   entgegengesetzt gerichtete und durch eine   Hilfsmaschine   erzeugte Spannung sowie die   Einführung   einer Hilfsspannung, die die elektrische Leistung vorschreibt, kann auf bekannte oder vorgeschlagene Weise erfolgen. 



   Beispielsweise kann gemäss der Anordnung nach der Zeichnung der Asynchrongenerator 1. der von einem Dieselmotor 3 angetrieben wird, mit einer   Kommutatorhintermaschine 2 ausgerÜstet sein.   die im Läufer über Schleifringe von dem Transformator 14 und von der Maschine   12,   also mit zwei Spannungen, erregt ist. Mittels der Maschine 12 wird die   Kommutatorhintermasehine   derart erregt. dass sie eine der Schlupfspannung des Generators 1 entgegengesetzt gerichtete und gleich   grosse Spannung   erzeugt. Die in der Art eines ständergespeisten   Dreiistromnebenschlussmotors   gebaute   Maschine 72   ist mit dem Generator 1 mechanisch   gekuppelt. sise   wird im Ständer vom Netz über einen einstellbaren Transformator 13 konstant erregt.

   Die Spannung, die den Schleifringen der Kommutatorhintermasehine von den Bürsten   der Maschine 72 zugeführt   wird, ist daher im Synchronismus gleich Null und wächst proportional mit der   Schlüpfung   an. Mittels des vom Netz gespeisten Transformators 14 wird die Kommutatorhintermasehine mit einer konstanten Spannung erregt. Diese bewirkt einen von der   Schlüpfen ! :'   unabhängigen Strom im Läuferstromkreis des Generators 1 und somit auch eine konstante Leistungsabgabe des Generators. Um die Leistung des Generators 1 mit der Leistung des Dieselmotors. 3 in Einklang zu bringen, kann man den Transformator 14 regelbar machen. 



   Die Erfindung kann sinngemäss auch auf solche Anlagen übertragen werden, in denen Asynchronmaschinen als Motoren zum Antrieb von Kolbenarbeitsmaschinen (z. B. Pumpen oder Kompressoren) angewendet werden. Die Schaltung der Asynchronmaschine entspricht in einem solchen Fall vollkommen der Schaltung, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel angewendet worden ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : l. Schaltungsanordnung für Anlagen zur Erzeugung von Wechselstrom mittels Asynchrongeneratoren, die von Kolbenmaschinen angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zweck, die dem schwankenden Drehmoment der Kolbenmaschine entsprechenden elektrischen Leistungsschwankungen in der Asynchronmaschine und deren Übertragung auf das Netz zu vermeiden, die Schlupfspannung der Asynchronmaschine durch eine in den   Sekundärstromkreis eingeschaltete Hilfsmasehine   ganz oder teilweise aufgehoben ist und deren   sekundärer Arbeitsstrom durch eine   in den   Sehlupfstrom-   kreis eingeschaltete und von der Schlupffrequenz unabhängige Hilfsspannung erzeugt wird.

Claims (1)

  1. 2. Anwendung der im Anspruch 1 gekennzeichneten Schaltungsanordnung bei Anlagen zum Antrieb von Kolbenarbeitsmaschinen (z. B. Pumpen oder Kompressoren) mittels Asynchronmotoren. EMI2.1
AT131469D 1927-01-22 1928-01-13 Schaltanordnung für mit Kolbenmaschinen gekuppelte Asynchronmaschinen. AT131469B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE131469T 1927-01-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT131469B true AT131469B (de) 1933-01-25

Family

ID=29411944

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT131469D AT131469B (de) 1927-01-22 1928-01-13 Schaltanordnung für mit Kolbenmaschinen gekuppelte Asynchronmaschinen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT131469B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2238364C3 (de) Elektrische Transmissionsanordnung
DE1650831A1 (de) Antriebsanordnung mit mindestens zwei Kraftmaschinen
AT131469B (de) Schaltanordnung für mit Kolbenmaschinen gekuppelte Asynchronmaschinen.
CH129992A (de) Anlage, welche eine mit einer Kolbenmaschine gekuppelte Asynchronmaschine aufweist.
DE682206C (de) Anordnung zum Bremsen von Asynchronmotoren
DE890835C (de) Elektrisches Getriebe
AT118964B (de) Asynchronmaschine (insbesondere Asynchronmotor) mit Kommutatorhintermaschine.
AT109594B (de) Verfahren und Einrichtung zur Änderung der Charakteristik von Kaskaden.
DE3231152C2 (de)
AT93541B (de) Vorrichtung zum Regeln und Einstellen der Geschwindigkeit von Wechselstrommotoren.
DE661143C (de) Erregeranordnung fuer den Generator von gaselektrischen Fahrzeugen
DE551702C (de) Asynchroner Stromerzeuger fuer Antrieb durch Kolbenmaschinen, in dessen Erregerstromkreis eine auf seine Drehzahl einwirkende Kommutatorhintermaschine eingeschaltet ist
AT52483B (de) Anlaßeinrichtung von kollektorlosen Mehrphasenmotoren.
DE483420C (de) Anordnung bei Asynchronmaschinen, in deren Sekundaerstromkreis eine entweder fremd angetriebene und mit konstanter Drehzahl umlaufende oder mit der Asyn-chronmaschine mechanisch gekuppelte Kommutatorhintermaschine eingeschaltet ist
DE915244C (de) Wicklung mit durch Gleichrichtungsmittel voneinander getrennten Teilen
DE500532C (de) Kommutierungsregelungsverfahren fuer mit Wendepolen versehene Wechselstromkollektormotoren zum Antrieb von Arbeitsmaschinen, deren Drehmoment mit abnehmender Drehzahl faellt
AT128206B (de) Von einem Gleichstromnebenschlußmotor angetriebene Querfeldgleichstrommaschine mit Reihenerregung für Lichtbogenschweißung.
DE599028C (de) Einrichtung an Asynchronmaschinen mit Kommutatorhintermaschine zur Herabsetzung der beim Anlassen im Laeufer auftretenden Spannung
DE544267C (de) Anordnung bei Asynchronmaschinen, in deren Sekundaerstromkreis ueber Kommutatormaschinen zwei Spannungskomponenten eingefuehrt sind, von denen die eine in ihrer Groesse derart bemessen ist, dass sie die Sekundaerspannung der Asynchronmaschine ganz oder teilweise aufhebt, waehrend die zweite in ihrer Groesse vom Schlupf unabhaengig ist
DE489748C (de) Anordnung zur Einfuehrung zweier Spannungskomponenten in den Sekundaerstromkreis einer Asynchronmaschine
DE653522C (de) Anordnung zur Erzeugung oder zur Aufnahme eines Gleichstroms von gleichbleibender Staerke
DE497554C (de) Asynchroner Anwurfmotor
DE974040C (de) Elektrische Schlupfkupplung
DE589178C (de) Drehstrombremsgenerator, insbesondere Pendelmaschine, zur Messung der Leistung von Kraftmaschinen
AT231553B (de) Elektrische Synchronmaschine