DE580293C - Einrichtung zur Kompensierung von Asynchronmotoren - Google Patents
Einrichtung zur Kompensierung von AsynchronmotorenInfo
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- DE580293C DE580293C DEF66184D DEF0066184D DE580293C DE 580293 C DE580293 C DE 580293C DE F66184 D DEF66184 D DE F66184D DE F0066184 D DEF0066184 D DE F0066184D DE 580293 C DE580293 C DE 580293C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/34—Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
- H02K17/38—Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with a commutator machine
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Description
Die Kompensierung der magnetisierenden Stromkomponente eines Induktionsmotors
kann durch eine Belastung mit dem Latour-Leblanc-Erreger erzielt werden, der mit dem
Rotor des Hauptstrommotors in Kaskade geschaltet ist und durch einen Motor mit im
wesentlichen unveränderlicher und von der des Hauptmotors unabhängiger Geschwindigkeit
für sich angetrieben wird.
Dieses bekannte Verfahren hat gewisse Nachteile:
Dieses bekannte Verfahren hat gewisse Nachteile:
1. Der Schlupf eines derart kompensierten Motors ist bei Vollast größer als derjenige,
den ein Induktionsmotor mit Kurzschlußrotor aufweisen würde. Der zusätzliche Schlupf hat seine Ursache in der Erhöhung
der Jouleschen Verluste, die durch die Erhöhung des Rotorwiderstandes und des Rotorstromes
entstehen, sobald man überkompensieren will. Bereits bei schwacher Überkompensierung
ist der Schlupf des kompensierten Motors doppelt so groß wie der eines Kurzschlußmotors, worin bei bestimmten
Verwendungen, wie z. B. beim Antrieb für Kompressoren, für Gebläse usw., deren Wirkungsgrad
oder Leistung eine wachsende Funktion der Geschwindigkeit ist, ein ernstlicher Nachteil zu erblicken ist.
2. Das angegebene Verfahren läßt eine Kompensation beim Lauf mit geringer Last
nicht zu. Es ist schwer, bei einer Last, die unter dem Drittel der Normallast liegt, mit
einer Maschine auf . cos φ = ι zu kommen, die nur bei Vollast kompensiert ist. Dieser
Nachteil ist besonders bei Maschinen mit wechselnder Last fühlbar.
Bei den ebenfalls bekannten Gruppen, die mit einer als Generator arbeitenden und mit
konstanter Drehzahl angetriebenen Reihenschlußerregermaschine ausgerüstet sind, besteht
außerdem der Nachteil, daß infolge der Selbsterregung die Möglichkeit des Zusammentreffens
zweier Frequenzen, nämlich der eigenen Erregungsfrequenz und der der Maschine
durch den zu kompensierenden Motor aufgedrückten Frequenz, gegeben ist. Hieraus folgen erhebliche Schwierigkeiten hinsichtlich
der Arbeitsstabilität, der Berech-, nung und Regelung solcher Gruppen.
Durch die Erfindung werden diese Nachteile vermieden, indem bei einer Gruppe mit Reihenschlußkommutatorerregermaschine,
deren Bürsten gegenüber der neutralen Linie entgegen dem 'Drehsinn der Maschine um einen
Winkel von weniger als i8o° versetzt sind und die demnach als Generator arbeitet, die
Erregermaschine mit veränderlicher Geschwindigkeit, und zwar durch einen Hilfsmotor
mit Reihenschlußcharakteristik, angetrieben wird. Die Erregermaschine ist dabei so berechnet, daß eine Selbsterregung vermieden
wird. Der Antrieb der Erreger-
maschine ist ein Motor, dessen Drehzahl mit zunehmender Belastung abfällt, also z. B. ein
Reihenschlußkollektormotor oder Asynchronmotor mit festem Rotorwiderstand, wenn
dieser Motor mit einem Wechselstromnetz verbunden ist. Ein übermäßig großer Verlust
im Rotorwiderstand ist dabei nicht zu befürchten, weil der Antriebsmotor ein solcher
mit verhältnismäßig kleiner Leistung
ίο ist. Durch den neuen Aufbau der Gruppe ist
nicht nur ein sehr geringer und von der Belastung weitgehend unabhängiger Schlupf des
zu kompensierenden Motors, sondern auch eine vollkommene Stabilität seiner Arbeitsweise
sowie eine Vereinfachung seiner Berechnung und Regelung erzielt
Auf der Zeichnung (Abb. 1) ist ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung schematisch dargestellt.
so A ist der Hauptasynchronmotor, dessen Schleifringe B mit der Reihenschlußerregermaschine
£ verbunden sind. Diese Erregermaschine trägt eine Statorwicklung S3 die
mit dem Kollektor C in "Reihe geschaltet ist.
Die Erregermaschine wird durch einen Asynchronmotor M angetrieben, dessen Schleifringe
D mit einem festen Widerstand R verbunden sind.
Abb. 2 zeigt den Sinn der Bürstenverstellung der Erregermaschine im Verhältnis zum
Drehsinn.
Die Arbeitsweise des der Erfindung entsprechend eingestellten Motors ist folgende:
Die Leistung der Erregermaschine, die eine Statorwicklung trägt und als Generator eingestellt
ist, ist eine Funktion der Last des Hauptmotors und wächst mit dieser Last. Die Geschwindigkeit des Antriebsmotors und
infolgedessen der Erregermaschine schwankt demgemäß im umgekehrten Sinne zur Last 4»
des Hauptmotors, und die Kompensation bleibt in den Grenzen großer Lastschwankungen
konstant, und zwar ungefähr von ^10 der
Last bis zur vollen Last.
Es ist leicht zu beweisen, daß der Schlupf des Hauptmotors unter diesen Bedingungen
praktisch konstant und dem Schlupf des Kurzschlußmotors gleich bleibt.
Claims (3)
- Patentansprüche:ι . Einrichtung zur Kompensierung von Asynchronmotoren mittels einer Reihenschlußkommutatorerregermaschine, deren Kommutatorbürsten gegenüber der neutralen Linie entgegen dem Drehsinn der Maschine um einen Winkel von weniger als i8o° versetzt sind, und die demnach als Generator arbeitet, gekennzeichnet durch einen Hilfsmotor mit Reihenschlußcharakteristik für den Antrieb der Erregermaschine.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregermaschine von einem Asynchronmotor mit festem Widerstand im Rotor angetrieben wird.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregermaschine von einem Reihenschlußkollektormotor angetrieben wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR580293X | 1927-07-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE580293C true DE580293C (de) | 1933-07-13 |
Family
ID=8956682
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF66184D Expired DE580293C (de) | 1927-07-01 | 1928-06-07 | Einrichtung zur Kompensierung von Asynchronmotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE580293C (de) |
-
1928
- 1928-06-07 DE DEF66184D patent/DE580293C/de not_active Expired
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