DE598805C - Aufschnittschneidemaschine fuer Fleisch oder andere Nahrungsmittel mit einem drehbaren Kreismesser - Google Patents

Aufschnittschneidemaschine fuer Fleisch oder andere Nahrungsmittel mit einem drehbaren Kreismesser

Info

Publication number
DE598805C
DE598805C DEH125108D DEH0125108D DE598805C DE 598805 C DE598805 C DE 598805C DE H125108 D DEH125108 D DE H125108D DE H0125108 D DEH0125108 D DE H0125108D DE 598805 C DE598805 C DE 598805C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stop
knife
plate
carriage
thrust plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH125108D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hobart Manfacturing Co
Original Assignee
Hobart Manfacturing Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hobart Manfacturing Co filed Critical Hobart Manfacturing Co
Application granted granted Critical
Publication of DE598805C publication Critical patent/DE598805C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
    • B26D1/01Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work
    • B26D1/12Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis
    • B26D1/14Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter
    • B26D1/143Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter rotating about a stationary axis

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

  • Aufschnittschneidemaschine für Fleisch oder andere Nahrungsmittel mit einem drehbaren Kreismesser Die Erfindung betrifft eine Aufschnittschneidemaschine für Fleisch oder andere Nahrungsmittel mit einem drehbaren Kreismesser, bei der das Schneidgut auf einem Wagen am Messer vorbeigeführt und auf dem Wagen gegen die Ebene der Messerschneidkante durch eine Schubplatte bewegt wird. Diese Schubplatte gleitet frei auf einem Führungsbolzen, um das Fleisch entsprechend den abgeschnittenen Scheiben an das Messer_heranzuschieben. Soll ein neues Stück Fleisch oder anderes Nahrungsmittel auf den Wagen aufgelegt werden, so kann die Schubplatte um den Führungsbolzen nach oben vom Wagen förtgeschwenkt werden.
  • Häufig hat nun ein Benutzer das Bestreben, die Schubplatte ganz in die Ruhestellung herauszuschwingen und dann das Fleisch mit der Hand ohne Zuhilfenahme der Schubplatte vorzuschieben. Dabei besteht die große Gefahr, daß der Benutzer mit seinen Fingern in Berührung mit dem rasch umlaufenden Messer kommt. Die Erfindung geht von der Erkenntnis dieser Gefahr aus und bezweckt eine Durchbildung der Maschine, durch die der Benutzer veranlaßt wird, die Schubplatte soviel wie möglich zu gebrauchen. Dies wird durch einen Anschlag erreicht, der die Schwingbewegung der Schubplatte nach oben auf dem größeren Teil des Bereiches ihrer Gleitbewegung so begrenzt, daß sie nicht über die senkrechte Lage hinausschwingen kann. Die Schubplatte kann also nicht in die Totpunktlage oder darüber hinaus gelangen und fällt, falls sie vom Benutzer losgelassen wird, wieder in den Wagen auf das Schneidgut zurück.
  • Bei verschiedenen an sich sehr vorteilhaften Aufschnittschneidemaschinen hängen einzelne Teile, z. B. auch das senkrecht stehende Schneidmesser, über den Wagen über. Wenn das Stück, von dem die Scheiben geschnitten werden, immer kleiner wird und die Schubplatte weiter vorrückt, so kann sie -schließlich schon gegen diese überhängenden Teile stoßen, ohne daß sie die Totpunktlage erreicht. Dies könnte zu Beschädigungen der Platte oder der überhängenden Teile der Maschine sowie zu Verletzungen des Benutzers führen. Um auch diese Gefahr zu vermeiden, weist der Anschlag gemäß der Erfindung eine abgesetzte Anschlagfläche auf, welche die nach oben gerichtete Drehbewegung der vorgeschobenen Schubplatte enger begrenzt.
  • Soll der Aufschnitt von einem großen Stück, beispielsweise einem ganzen Schinken, abgeschnitten werden, so ist es bisweilen zweckmäßig, die Vorschubplatte auszuschwingen. Ein derart großes Stück Schneidgut kann auch von Hand -v#orgeschoben werden, denn die Hand befindet sich in einem so großen Abstande von der Schneideinrichtung,- daß eine Verletzung ausgeschlossen ist. Um in solchen Bedarfsfällen ohne Verwendung der Schubplatte arbeiten zu können, erstreckt sich der Anschlag nach rückwärts nur so weit, daß die Schubplatte an dem der Messerebene abgewandten äußersten Ende ihrer Gleitbahn von dem Anschlag frei kommt und aus dem Wagen heraus in eine Nichtarbeitsstellung geschwenkt werden kann, in der ein Riegel sie gegen Schwingbewegungen beim Hinundhergehen des Wagens festhält. Zum Abfangen der Schubplatte beim Umlegen in die Nichtarbeitsstellung ist ein federnder Anschlag vorgesehen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i ist die Seitenansicht einer Maschine nach der Erfindung.
  • Fig. 2 zeigt die Endansicht der Maschine. Fig. 3 ist. eine Draufsicht auf die Maschine. Fig. q. ist die Seitenansicht des Wagens und der Vorschubplatte, letztere in Ruhestellung. Fig. 5 ist die Seitenansicht der in Fig. q. gezeigten Vorrichtung, jedoch mit der Vorschubplatte in Arbeitsstellung.
  • Auf einer rechteckigen Grundplatte io sitzen ein Motorgehäuse und ein Getriebegehäuse 16. Der Wagen 52 dient zur Aufnahme des Schneidgutes und ist in bekannter Weise an den Laufschienen 51 und 57 verschiebbar angeordnet. Er enthält eine V-förmige schräge Mulde für das Schneidgut, deren Seitenwände 6o und 61 annähernd unter einem rechten Winkel zueinander stehen und in den Armen 62, 63 gelagert sind. Der Arm 63 trägt aufwärts gerichtete Arme 64 und 65, die mit Lageraugen für eine Stange 66 versehen sind. An der Stange 66 ist ein Arm 67 mit seinen Augen 68 und 69 angelenkt. Das Auge 68 des Armes 67 liegt zwischen den Augen 64 und 65, und das Auge 69 liegt außen jenseits des Auges 6q.. Hierdurch wird die Bewegung des Armes 67 auf der Stange 66 begrenzt.
  • Der Arm 67 ist mit einem Griff 70 versehen, an dessen einem Ende die Vorschubplatte 71 beweglich angelenkt ist.
  • Der Griff 7o dient dazu, während des Rufschneidens den Wagen auf der Führungsstange hin und zurück zu bewegen und auch dazu, die Platte 71 vorzuschieben. Außerdem kann die Vorschubplatte mittels des Griffes um die Tragstange ausgeschwungen werden.
  • Normalerweise liegt die Vorschubplatte 71 in der Arbeitsstellung in dem Trog 6o, 61 für das Nahrungsmittel, da es wünschenswert ist, daß aus Sicherheitsgründen der Benutzer sich der Vorschubplatte beim Vorschieben des Schneidgutes bedient. Das Auge 69 des Armes 67 besitzt einen gekrümmten Fortsatz 22q., dessen Kante 226 nach einer bestimmten Winkelbewegung des Armes 67 bei dessen Drehung um den Stab 66 mit dem festen Auge 6¢ zusammentrifft. Bei der dargestellten Ausführungsform beträgt diese Winkelbewegung ungefähr ioo ", d. h. der Anschlag erfolgt kurz vor der lotrechten Lage des Armes 67. Hierdurch wird erreicht, daß die Vorschubplatte beim Loslassen des Griffes 67 wieder in den Trog hineinfällt und der Benutzer angehalten wird, sich der Vorschubplatte zu bedienen.
  • Wie angegeben, ist es bisweilen wünschenswert, ohne Vorschubplatte zu arbeiten. Um dies zu erreichen, ist der Anschlag 226 nach rückwärts nur bis zu dem Punkte 2z8 geführt, so daß die Schubplatte an dem der Messerebene abgewandten äußeren Ende ihrer Gleitbahn von dem Anschlag frei kommt und aus dem Trog heraus in die Nichtarbeitsstellung entsprechend Fig. q. geschwenkt werden kann.
  • An der Seitenwandung des Wagens 52 ist ein federbelasteter Kolben 22g angebracht in einer solchen Lage, daß der Arm 67 sich dagegenlegt, wenn er nach unten in die Ruhestellung geschwenkt wird. Die Kraft der Fallbewegung des Armes und der Vorschubplatte wird so abgeschwächt, wenn der Benutzer sie fallen lassen sollte. Ein bei 231 am Wagen 52 drehbar angebrachter Riegel 230 ist durch die Feder 232 belastet, die in einer Bohrung des Wagens 52 untergebracht ist und das Ende des Riegels 230 nach oben drückt, wie in Fig. i gezeigt ist. Bei der Bewegung des Armes 67 und der Vorschubplatte in die Ruhestellung erfaßt ein Stift 233, der auf der Seite des Armes 67 vorragt, die Kurvenfläche 234 des Riegels 23o und drückt diesen nach unten entgegen der Spannung der Feder 232, bis er in die Nut 235 des Riegels eindringt. Während dieser Zeit hat der federbelastete Kolben 229 .die Abwärtsbewegung der Teile verzögert, und .die Feder 232 drückt den Hebel 230 in- die obere Stellung (Fig. q.), so daß die Vorschubplatte festgehalten und verhindert wird, bei der hin und her gehenden Bewegung des Wagens zu schwanken oder auszuschwingen.
  • Soll die Vorschubplatte wieder in Benutzung gendmmen werden, so kann der Benutzer bequem den Handgriff mit den Fingern erfassen und gleichzeitig mit dem Daumen gegen die Fläche 234 des Riegels 23o drücken, wodurch der Arm 67 frei kommt und um den Stab 66 in dem V-förmigen Trog in Arbeitsstellung geschwenkt werden kann.
  • Um zu vermeiden, daß die Vorschubplatte in ihrer inneren Stellung beim Schwingen um den Stab 66 gegen überhängende Teile der Maschine stößt, besitzt die Verlängerung 2,24 einen engeren Anschlag 225, der das Ausschwingen des Armes 67 in der inneren Stellung enger begrenzt als der Anschlag 226.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aufschnittschneidemaschine für Fleisch oder andere Nahrungsmittel mit einem drehbaren Kreismesser, bei der das Schneidgut auf einem Wagen am Messer vorbeigeführt und auf dem Wagen gegen die Ebene der Messerschneidkante durch eine Schubplatte bewegt wird, welche auf einem Führungsbolzen frei gleitet und um diesen nach oben vom Wagen fortschwingen kann, gekennzeichnet durch einen Anschlag (226), der die Schwingbewegung der Schubplatte (7i) nach oben auf dem größeren Teil des Bereiches ihrer Gleitbewegung so begrEnzt, daß sie nicht über die senkrechte Lage hinausschwingen kann.
  2. 2. Aufschnittschneidemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (226) eine abgesetzte Anschlagfläche (22g) aufweist, welche di° nach obcn gerichtete Drehbewegung der vorgeschobenen Schubplatte enger begrenzt und verhindert, daß die Schubplatte mit überhängenden Teilen der Maschine in Berührung kommt. 3: Aufschnittschneidemaschine nach den Ansprüchen i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Anschlag (226) nach rückwärts nur so weit erstreckt, daß die Schubplatte an dem der Messerebene abgewandten äußersten Ende ihrer Gleitbahn von dem Anschlag frei kommt und aus dem Wagen heraus in eine Nichtarbeitsstellung geschwenkt werden kann, in der ein Riegel (23o) sie gegen Schwingbewegungen beim Hinundhergehen des Wagens festhält. Aufschnittschneidemaschine nach den Ansprüchen i und 3, gekennzeichnet durch einen federnden Anschlag (229) zum Abfangen der Schubplatte (7i) beim Umlegen in die Nichtarbeitsstellung.
DEH125108D 1930-01-23 1931-01-22 Aufschnittschneidemaschine fuer Fleisch oder andere Nahrungsmittel mit einem drehbaren Kreismesser Expired DE598805C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US598805XA 1930-01-23 1930-01-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE598805C true DE598805C (de) 1934-06-18

Family

ID=22025887

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH125108D Expired DE598805C (de) 1930-01-23 1931-01-22 Aufschnittschneidemaschine fuer Fleisch oder andere Nahrungsmittel mit einem drehbaren Kreismesser

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE598805C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE652383C (de) Maschine zum Fischfiletschneiden
WO2005097434A1 (de) Vorrichtung zum zerkleinern von nahrungsmitteln
DE598805C (de) Aufschnittschneidemaschine fuer Fleisch oder andere Nahrungsmittel mit einem drehbaren Kreismesser
DE102012100586A1 (de) Vorrichtung zum Schneiden und Verpacken von Brot
DE102014004612B4 (de) Brotschneidemaschine
DE504186C (de) Austernoeffner mit einem in einem Gestell beweglich gelagerten Messerglied
DE2625096C2 (de) Bandsägemaschine für Fleischereibetriebe o.dgl
DE837664C (de) Scheibenschneidmaschine
DE332098C (de) Maschine zur Herstellung von Flaschenpfropfen
DE634018C (de) Aufschnittschneidemaschine mit im Schneidguthalter im Abstand voneinander vorgesehenen Rollen o. dgl.
DE286941C (de)
DE544016C (de) Maschine zur Herstellung von regelmaessig geformten Vertiefungen in Schwammgummi o. dgl.
DE191447C (de)
DE257267C (de)
DE686302C (de) Aufschnittschneidemaschine
DE629033C (de) Aufschnittschneidemaschine mit selbsttaetigem Vorschub und mit einer Anlageplatte zum Ausrichten des zu schneidenden Gutes
DE455292C (de) Streustrohschneider
DE439626C (de) Buechsenoeffner
DE478793C (de) Papierbeschneidemaschine
DE581115C (de) Vorrichtung zum Ausschneiden von Holz, Pappe u. dgl. von Hand mittels eines hin und her gehenden Messers
DE528949C (de) Maschine zum Schneiden von beliebigem Gut in Scheiben
DE641860C (de) Aufschnittschneidemaschine mit absatzweisem Vorschub des Schneidguttraegers
DE553471C (de) Maschine zum Beschneiden der Frontflaeche von Absaetzen
DE424687C (de) Vorrichtung zum Wegschneiden der sogenannten Schwimmhaeute zwischen den Zinken gepresster Kaemme aus Celluloid, Horn u. dgl.
DE413422C (de) Zangenartige Vorrichtung zum Schlachten von Gefluegel