DE598693C - Daempfungseinrichtung fuer eine durch Unterdruck bediente Hilfskraftkupplung von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Daempfungseinrichtung fuer eine durch Unterdruck bediente Hilfskraftkupplung von Kraftfahrzeugen

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DE598693C
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damping device
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piston
clutch
motor vehicles
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DE1930598693D
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Bendix Aviation Corp
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K23/00Arrangement or mounting of control devices for vehicle transmissions, or parts thereof, not otherwise provided for
    • B60K23/02Arrangement or mounting of control devices for vehicle transmissions, or parts thereof, not otherwise provided for for main transmission clutches
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D23/00Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
    • F16D23/12Mechanical clutch-actuating mechanisms arranged outside the clutch as such

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  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

  • Dämpfungseinrichtung für eine durch Unterdruck bediente Hilfskraftkupplung von Kraftfahrzeugen Bei Kraftfahrzeugen wird die Kupplung vielfach durch eine Hilfsvorrichtung bedient, welche aus einem Kolben in einem Zylinder besteht, der durch eine Ventileinrichtung entweder mit dem Unterdruck in der Ansaugleitung der Antriebsmaschine oder mit der Außenluft in. Verbindung gebracht werden kann. Hierbei erfolgt die Bewegung der Kupplung sehr schnell, was beim Einrücken unerwünscht ist.
  • Es sind deshalb bereits Dämpfungsvorrichtungen vorgesehen, die mittels Drosselöffnungen den gesamten Einrückhub dämpfen. Das ist aber wieder insofern nachteilig, als hierdurch die Zeit bis zum Einrücken der Kupplung unnötig verlängert wird, da nur während des letzten Teiles des Kolbenweges, wenn nämlich die Kupplungshälften sich fast berühren, eine Verlangsamung der Bewegung erforderlich ist, sonst aber eine schnelle Bewegung erwünscht ist. Es war deshalb schon bekannt und gebräuchlich, neben der erwähnten Drosselöffnung für den letzten Teil des Kolbenweges eine weitere Luftauslaßöffrung vorzusehen, die in Abhängigkeit vom Kolbenweg abgedeckt wird, derart, daß während des ersten Teiles des Kolbenweges die Luft aus dem Zylinder nicht nur durch die Drosselöffnung, sondern auch durch die weitere, wesentlich größere Luftauslaßöffnung entweichen kann. Erst wenn die Kupplungshälften sich nahezu berühren, wird diese weitere Luftauslaßöffnung abgedeckt, so daß nunmehr die Luft nur roch durch die Drosselöffnung ihren Weg findet und somit diö Bewegung des Kolbens abgebremst wird.
  • Bei dieser bekannten Einrichtungen ist diese zweite Luftauslaßöffnung unmittelbar in der Kolbenstange vorgesehen, wo sie in einem bestimmten festen Verhältnis zum Kolben unveränderlich angebracht ist und ihre Einstellung gegenüber dem Kolbenweg mittels besonderer Einstellglieder im Gestänge vorgenommen wird, um allen Betriebsbedingungen Rechnung tragen zu können. Durch die bekannten Einstellglieder kann bei den bisherigen Ausführungen die Länge des Gestänges zwischen dem Kolben und der Kupplung verstellt werden. Diese Einstellmöglichkeit ist infolge ihrer Abhängigkeit von der nicht veränderlichen Stellung der zweiten Luftaustrittsöffnung von Nachteil. Um eine möglichst schnelle Bewegung zu erhalten, ist man nämlich bestrebt, den Zylinder gerade nur so groß zu machen, wie es der Weg des Kupplungshebels bedingt. Das Einhalten dieses Erfordernisses ist aber bei der vorstehend geschilderten Einstellung der zweiten Luftauslaßöffnung nicht möglich.
  • Nach der Erfindung ist daher für die Einstellung ein die abdeckbare zweite Luftauslaßöffnung tragendes Glied vorgesehen und mit der Kolbenstange einstellbar verbunden. Hierdurch wird es möglich, das Verhältnis zwischen Kolbenweg und Auslaßöffnung ohne Änderung des Gestänges zwischen Kolben und Kupplung je nach Bedarf einzustellen. Zweckmäßig wird dabei das die Auslaßöffnung tragende Glied als Rohr ausgebildet, welches durch eine die Abdeckung betwirkende Buchse im Zylinderdeckel geführt ist. Die Verbindung kann durch eine Klemmung oder in ähnlicher Weise derart vorgenommen werden, daß jederzeit eine Einstellbarkeit ohne große Mühe erfolgen kann. Ferner kann an dem die Auslaßöffnung tragenden Rohr noch ein nach innen öffnendes Rückschlagventil vorgesehen sein.
  • Infolge der leichten Einstellmöglichkeit und Anordnungsmöglichkeit ist bei der Vorrichtung nach der Erfindung ein sicheres und bequemes Arbeiten gewährleistet.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine schematische Gesamtansicht der Vorrichtung.
  • Abb. 2 ist ein Längsschnitt durch den Hilfskraftzylinder mit den Auslaßöffnungen.
  • Abb. i zeigt die Antriebsmaschine i mit dem Ansaugrohr 2, das Instrumentenbrett 3 und den Gashebel q.. Der Kupplungshebel 5 ist mit dem Kolben 7 des Hilfskraftzylinders 6 durch Kette oder Seil 8 verbunden.
  • Das Ansaugrohr 2 steht durch eine Leitung g über ein am Instrumentenbrett angeordneten Abschalthahn io mit einer Leitung ii in Verbindung, die zu dem am hinteren Deckel des Hilfsl@raftzylinders 6 angeordneten Ventilgehäuse 12 führt.
  • Der bekannte Hilfskraftzyhüder 6 besteht aus den beiden Deckebz 13 und 1q. und dem Mantel 15. In einer Buchse 16 des vorderen Zylinderdeckels 14 ist ein. Rohr 17 geführt, das mittels einstellbarer Muffe 18 mit einem an der Kolbenstange i9 befestigten Ring 2o in Verbindung steht. Am inneren Ende des Rohrs 17 befinden sich Löcher 21 und ein Rückschlagventil 22. Ferner ist im Deckel 14 eine Buchse 23 eingesetzt, die die bekannte mittels Schraube 24 drosselbare Auslaßöffnung enthält.
  • Die Arbeitsweise der Dämpfungseinrichtung ist wie folgt Bei Leerlauf der Antriebsmaschine wird durch den Unterdruck im Ansaugrohr 2 der Kolben 7 angezogen und die Kupplung ausgerückt. Zum Zwecke des Anfahrens wird der gewünschte. Gang eingestellt und der Gasfußhebel auf die gewünschte Gasstellung eingestellt. Gleichzeitig werden die Ventile des Kupplungszylinders vom Gashebel derart eingestellt, daß die Verbindung mit dem Ansaugrohr unterbrochen und das Ventilgehäuse und damit das Innere des Zylinders mit der Außenluft verbunden werden. Der Kupplungshebel wird durch seine Feder nach rechts in die in Abb. x dargestellte Stellung gezogen und nimmt hierbei den Kolben 7 mit. Die Kupplung wird also eingerückt.
  • Bei einem Gangwecbsel wird der Fuß vom Gashebel weggenommen, die Ventile des Kupplungszylinders verbinden die Arbeitsseite des Zylinders 6 mit dem Ansaugrohr, so daß der Kupplungshebel 5 durch den Kolben 7 nach links in Abb. i bewegt und die Kupplung ausgerückt wird. Wird der Gashebel nach Einstellung des gewünschten Ganges wieder niedergedrückt, so wird der Zylinder 6 wieder mit der Außenluft verbunden, so daß der Kuppelhebel 5 wieder nach rechts in Abb. = gehen und die Kupplung einrücken kann.
  • Wenn sich der Kolben 7 bei seiner Bewegung nach rechts dem Hubende nähert, so werden die Öffnungen 21 des Rohres 17 durch die Büchse 16 überdeckt. Die Luft kann nun nur langsam durch die bekannte drosselbare Auslaßöffnung 23, 2¢ entweichen, so daß ein hartes Einkuppeln vermieden wird. Bewegt sich der Kolben nach links, so öffnet sich das Rückschlagventil 22, so daß für den Eintritt der Luft in den Zylinder ein großer Durchflußquerschnitt vorhanden ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dämpfungseinrichtung für eine durch Unterdruck bediente Hilfskraftkupplung von Kraftfahrzeugen mit einer Auslaßöffnung, deren Abdeckung in Abhängigkeit vom Kolbenweg der Hilfskraftkupplung einstellbar ist, und mit einer vom Kolbenweg unabhängigen Öffnung, dadurch gekennzeichnet, daß für die Einstellung ein die abdeckbare Auslaßöffnung (21) tragendes Glied (17) mit der Kolbenstange verbunden ist (18, 2o).
  2. 2. DämpfungseinrichtungnachAnspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß das die Auslaßöffnung (21) tragende Glied als Rohr (17) ausgebildet ist, welches durch eine die Abdeckung bewirkende Buchse (16) geführt und mit der Kolbenstange verstellbar verbunden ist.
  3. 3. DämpfungseinrichtungnachAnspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Auslaßöffnung (21) tragende Glied (i7) mittels einer Klemmverbindung (18) gegenüber der Kolbenstange verstellbar ist. q.. Dämpfungseinrichtung nachAnspruchi bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das die Auslaßöffnung (21) tragende Rohr (17) mit einem nach innen öffnenden Rückschlagventil (22) versehen ist.
DE1930598693D 1930-06-14 1930-06-14 Daempfungseinrichtung fuer eine durch Unterdruck bediente Hilfskraftkupplung von Kraftfahrzeugen Expired DE598693C (de)

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DE933432C (de) * 1949-08-27 1955-09-22 Daimler Benz Ag Vorrichtung zum wahlweisen Schalten von Wechselkupplungen
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