DE59767C - Brillengestell - Google Patents
BrillengestellInfo
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- DE59767C DE59767C DENDAT59767D DE59767DA DE59767C DE 59767 C DE59767 C DE 59767C DE NDAT59767 D DENDAT59767 D DE NDAT59767D DE 59767D A DE59767D A DE 59767DA DE 59767 C DE59767 C DE 59767C
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Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02C—SPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
- G02C1/00—Assemblies of lenses with bridges or browbars
- G02C1/06—Bridge or browbar secured to or integral with closed rigid rims for the lenses
- G02C1/08—Bridge or browbar secured to or integral with closed rigid rims for the lenses the rims being tranversely split and provided with securing means
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
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- Optics & Photonics (AREA)
- Eyeglasses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Brillengestell.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Mai 1891 ab.
Mit Ausnahme einiger wenigen Fälle wurden bisher die Scharnierstücke an Brillengestellen
fest angelöthet und durch eine Schraube verbunden.
Nach meiner Erfindung wird die Schraubenanordnung umgangen, und durch Anklemmen
meiner neuen Scharnierstücke werden die Gläser im Rahmen gesichert, die Brille erhält
ein gutes Aussehen und ist äufserst billig herzustellen.
Fig. ι beiliegender Zeichnungen zeigt ein Brillengestell, an der linken Seite noch frei
vom Scharnierstück und Schenkel, und rechts mit Scharnierstück fest versehen.
Fig. 2 zeigt das Scharnierstück aufgesetzt, aber noch unbefestigt.
Fig. 3 ist ein Horizontalschnitt durch den rechten Theil der Fig. 1 und
Fig. 4 die Seitenansicht des Schenkels.
Fig. 5 zeigt das Scharnierstück in perspectivischer Einzelansicht.
Fig. 6 und 7 zeigen die ausgestanzten Metallplatten, aus denen die Scharnierstücke und die
Schenkel zurechtgebogen werden.
Fig. 8 bis 13 veranschaulichen eine elegantere Form des Scharnierstückes, und zwar, ist Fig. 8
die ausgestanzte Metallplatte für das Scharnierstück.
Fig. 9 zeigt dasselbe theilweise gebogen und
Fig. 10 dasselbe fertig gebogen und an die.
die Linse umschliefsenden Drähte angeklemmt.
Fig. 11 und 12 sind davon die Endansicht
und Vorderansicht und
Fig. 13 zeigt einen zu dieser Anordnung
passenden Schenkel von bekannter Form.
Die Drähte A sind mit dem Nasenstück B in gewöhnlicher Weise verlöthet; die äufseren
Enden α α indessen sind nahezu rechtwinklig umgebogen und mit den entgegengesetzt gerichteten
Ansätzen λ1 α1 versehen.
Das getrennte Scharnierstück C, Fig. 5, aus den Platten (Fig. 6) zurechtgebogen, erhält die
Seitenlappen d d mit Einschnitten d1 dl zum
besseren Einlegen der Drähte des Gestelles, und die Seitenlappen ee sind mit Löchern e1 e1 für
denDorn des Scharniers versehen. Die Schlitze//, welche diese seitlichen Lappen trennen, dienen
dazu, die auswärts gebogenen Enden a1 a1 der
Drähte (Fig. 1) aufzunehmen. Der Schenkel G, Fig. 4 und 7, hat eine Nase g, die sich gegen
die Vorderkante c des Scharnierstückes anlegt und so die Drehung der Brillenschenkel nach
aufsen in bekannter Weise begrenzt.
Das ScharnierstUck wird, wie in Fig. 3 die' punktirten Linien angeben, auf die Drahtenden
α α aufgeschoben, nachdem das Glas von passender Gröfse eingesetzt worden, und
die freien Kanten der Lappen dd werden mittelst
irgend eines passenden Werkzeuges um die Drähte α α herum fest angeklemmt.
Eine sehr gediegene und doch billige Form kann nach Fig. 8 bis 13. hergestellt werden,
welche das Ansehen der bekannten gerundeten Enden hat, die aus vollem Metall mit dem
Kreuzmeifsel ausgehauen werden. Die ausgestanzte Metallplatte (Fig. 8) zeigt ebenfalls die
Lappen d und e; letztere sind aber bei h h1
centrisch zum Loch e1 eingeschnitten und lassen
einen Streifen k stehen, der, wie Fig. io zeigt,
zwischen den Lappen e e einen gerundeten Abschlufs bildet, nachdem er entsprechend herangebogen
worden ist. Der Schenkel L, Fig. 13, ist in dem dadurch gebildeten Hohlraum verborgen,
und die Ansätze // hinter der Oese ll
legen sich gegen die Kante k 1 des Scharnierstückes
an, um das Auswärtsdrehen der Schenkel zu begrenzen.
Bei Ausbesserungen, z. B. beim Ersatz eines zerbrochenen Glases, lassen sich die Lappen
der Scharnierstücke zu wiederholten Malen aufbiegen und wieder anklemmen, ehe sie brechen.
Sie sind aber im Vergleich zu den alten bekannten Scharnierstücken so billig, dafs es geboten
ist, sie wegzuwerfen und durch neue zu ersetzen oder auch die ganze Brille bei
irgend einem Bruch durch eine neue zu ersetzen.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. An Brillengestellen die Anordnung anzuklemmender Scharnierstücke, bestehend aus ausgestanztem Metallblech, welches mit Lappen e e zur Aufnahme der Schenkel und •mit Lappen d d und Einschnitten d1 dl und ff zur Aufnahme der die Gläser um-. schliefsenden Enden α αΛ des Gestelldrahtes versehen ist.
- 2. Die abgeänderte Form, Fig. 8 bis 13, mit Streifen k, welcher in Verbindung mit den gerundeten Kanten h1 der Lappen e die beschriebenen glatten, gerundeten Enden der Scharnierstücke giebt.Hierzu Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE59767C true DE59767C (de) |
Family
ID=333958
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT59767D Expired - Lifetime DE59767C (de) | Brillengestell |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE59767C (de) |
-
0
- DE DENDAT59767D patent/DE59767C/de not_active Expired - Lifetime
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