DE807871C - Aufsteckbare Klemmverbindung fuer Anlenkungszwecke - Google Patents
Aufsteckbare Klemmverbindung fuer AnlenkungszweckeInfo
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Description
- Aufsteckbare Klemmverbindung für Anlenkungszwecke Die Erfindung bezieht sich auf eine aufsteckbare Klemmverbindung für Anlenkungszwecke zur Verwendung als CSsengelenk bei Gestängen u. dgl. sowie als Kabelschuh oder -stecker in Form eines auf einen Zapfen aufzusteckend:ri Gehäuses mit am "Zapfen angreifender Federung.
- Klenimverliindungeri dies:r Art, welche ohne Zuhilfenahme eines Werkzeugs durch Aufstecken auf einen Zapfen bewirkt und durch Abziehen wieder gelöst werden können, sind bekannt. Sie sind ein Massenartikel, der in großen Stückzahlen mit nicht zu hoher, jedoch überdurchschnittlicher Anforderung an Güte und Präzision hergestellt wird und eine unbedingte Betriebssicherheit bei fast unbegrenzter Lebensdauer gewährleisten muß. Hierbei ist ein so einfacher Aufbau der Verbindung erforderlich, daß die Verbindung durch einen Laien vorgenommen werden kann. Die Herstellung als Massenartikel in großen Stückzahlen bringt es mit sich, daß auf eine wirtschaftlichste Fertigung dieser Klemmverbindungen geachtet werden muß, ohne jedoch auf Kosten einer vereinfachten und verbilligten Herstellung die Güte und Präzision leiden zu lassen.
- Durch die Erfindung ist eine aufsteckbare Klemmverbindung der vorstehenden Art geschaffen, die unter Vereinfachung des Aufbaus und bei beibehaltener, sogar gesteigerter Güte und Präzision wesentlich schneller und einfacher und damit nicht unerheblich billiger 'herstellbar ist. Dies ist nach der Erfindung dadurch erreicht, daß in eine Ausdrehung von den Durchmesser der Aufsteckbohrung übersteigendem Durchmesser auf der einen offenen Gehäuseseite eine durch geeignete Formung am Zapfen sich anlegende Drahtfeder eingelegt ist und eine dem Zapfen entsprechend mittig gelochte und in die Ausdrehung eingesetzte Scheibe die Feder in der Ausdrehung zurückhält. Bei einer selchen Ausbildung der Klemmverbindung sind jegliche Fräsarbeiten und quer zur Stopfenachse liegende Bearbeitungsvorgänge vermieden, wodurch die notwendige Bearbeitung schnell und einfach vorgenommen werden kann. Außerdem treten keinerlei Schwächungen des Zapfens ein, die zu einem Bruch im rauben Betrieb führen könnten. Für die Federgestaltung kann die für die lösbare, aber ungewolltem Lösebestreben widerstehende Haftung günstigste Form frei gewählt werden, ohne hierbei die Herstellung verteuernde oder erschwerende Folgen oder Schwächungen des Zapfens in Kauf nehmen zu müssen, da bei der erfindungsgemäßen :'lusliildung der Klemmverbindung die Feder nur ein Element darstellt, welches in die Vertiefung eines Aufnahmebodens einzulegen ist, der von der Federbiegung oder -form unabhängig ist. So kann vier Federdraht einen zur Anlage an den Zapfen abgebogenen Schenkel aufweisen oder durch zueinander paralleles Einbiegen der Enden zum Angriff an den "Zapfen mit beiden Enden eingerichtet sein. 21uch durch S-förmige Federgestaltung mit zum mittleren S-Teil parallel eingebogenem einen Ende kann eine doppelt: Anlage bewirkt sein, indem der Zapfen zwischen das eingebogene Ende und den mittleren S-Teil zu liegen kommt. Ebenso ist die Ausbildung der Feder als H.aarnadelfeder möglich. Die nur durch entsprechende Federgestaltung leicht erzielbare Anklemmung am Zapfen von beiden Seiten verleiht der Klemmverbindung einen besonders guten und festen Sitz, der auch bei abgenutzten Zapfen noch unbedingt sicher ist.
- 13ei als Ösengelenk dienender Klemmverbindung ist die die Feder enthaltende Ausdrehung auf der dein Gelenkbolzen abgewandten Gehäuseseite vorgesehen, und weist der Zapfen an seinem aus dem Gehäuse austretenden Ende eine Einschnürung für den Angriff der Feder auf. Hierdurch erhält das Gehäuse einen verbesserten Angriff am Zapfen, da es bereits am Übergang des Bolzens in den Zapfen an letzterem satt anliegt und daher nicht über einen ungelagerten und dadurch als Hebelarm wirkenden Zapfenteil angreift.
- Die Scheibe ist zweckmäßig durch Umbördeln des Ausdrehungsrandes auf die Scheibe in der Ausdrehung festgelegt. Ein solches L'mbördeln erfordert keinen zusätzlichen \-@'erkstoffaufwand und gewährleistet ein--n festen Scheibensitz.
- Der zur Vermeidung einer Klemmung der Feder in der Ausdrehung notwendige Scheibenabstand vom Ausdrehungsgrund kann durch Auflage der Scheibe auf eine Absetzung der Ausdrehung auf geringeren Durchmesser erreicht sein, wobei die Absetzung den erforderlichen Abstand vom Ausdrehungsgrund besitzt. Einfacher ist es jtdocli, die Scheibe napfförmig zu gestalten und dem Napfrand eine Höhe zu geben, die dem mit der Scheibe vom Ausdrehungsgrund zu wahrenden Abstand entspricht. Die Scheiben lass;n sich durch Pressen herstellen.
- Es empfiehlt sich, nach der Erfindung bei als Kabelschub oder -Stecker wirkenden Klemmverbindungen die Scheibe zum Ansetzen eines Schrauben-Z, mittig zu schlitzen. Damit ist auch ein besonderer Arbeitsvorgang zur Erzielung einer Angriffsmöglichkeit für das Einschrauben und Anziehen des Kontaktstopfens vermieden und letztgenannte Arbeitsverrichtung noch dadurch vereinfacht, daß sich der Stopfen nunmehr auf einen Schraubenzieher gewissermaßen aufspießen und hierdurch beim Einbringen in (las Gehäuse besser handhaben läßt.
- Die Zeichnung veranschaulicht verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung.
- Abt). i läßt eine als Kabelschtili aasgebildete Klemmverbindung im Schnitt finit gestrichelt angedeuteter Zündkerze erkennen Abt>. 2 gibt einen Schnitt durch den für die Verbindung wesentlichen Teil des Kontaktstopf;ns des Kabelschuhes vergrößert lierausgezeichnet wieder; Abb.3 verdeutlicht von oben gesehen die Form der Feder bei dem .-lusführungslieispiel nach Abb. 2 ; Abt). .I bis 6 lassen weiter" Federformen erkennen; Abt). 7 stellt im Längsschnitt und in Draufsicht einen mit Wasserschutz atisl;eriizteten Kabelstecker dar; Abt>. 8 ist ein Schnitt tind eine Draufsicht eines Kabelsteckers mit Entstörer: Abb.9 läßt einen Längsschlitz durch eine als C)sengelenk ausgebildete Klemmverbindung erkennen.
- In ihrer Ausführung als Kabelschuh oder -Stecker besteht die Klemmverbindung aus dem haubenförmigen Gehäuse i. das aus Isolierwerkstoff gebildet und in -,velches der Kontaktstopfen 2 eingeschraubt ist. Letzterer kleinrot sich gegen die aufgespleißte Kabellitze 3 und steht so mit dieser in leitender Verbindung. In dem Kontaktstopfen ist eine Bohrung zur Aufnahme des Ziindkerz:-nzapfens 6 vorgesehen.
- Auf der der Zündkerze 4 zugewandten Seite ist der Gehäusestopfen mit einer Ausdrehung versehen. In die Ausdrehung ist dis Drahtfeder 5 eingelegt, welche die aus Abt>. 3 bis 6 ersichtlichen Formen haben kann und sich gegen den Zapfen 6 in dessen Gewinde eingreifend prellt. Die Scheibe 7 hält die Feder in der @@usdrehung. Sie hat Napfform und einen Rand 8, der so liocli ist, daß die Scheibe den zur Vermeidung einer Kleminung der Feder 5 in der Ausdrehung notwendign Abstand vom AusdrehungSgrund hat. Zur Festlegung der Scheibe in der Ausdrehung ist der Rand 9 der Ausdrehung auf die Scheibe umgebördelt.
- Zum Einschrauben und Anziehen des Kontaktstopfens mit einem Schraubenzieher ist die Scheib° 7 mit einem mittleren Schlitz to versehen.
- Die Ausführungsbeispiele nach @bh. 7 und 8 entsprechen dem Ausführungsbeispiel nach Abt). i und 2. Nur ist bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 7 die Gehäusehaube i zur Bildung eines Wasserschutzes glockenförmig nach unten gezogen, während in Abt). 8 außerdem no,h zwischen den Kontaktstopfen 2 und der Kabeleinführung ein Entstörer i i eingebaut ist, wodurch das Gehäuse i seine llaubenforln verliert und mehr hülsenförmiges Aussehen erhält.
- Bei dem in Abb. 9 gezeigten CSsengelenk ist die Bohrung des Gehäuses t zur Aufnahme des Zapfens 6 auf der dem Bolzen 12 abgewandten Seite mit der Ausdrehung 13 zur Aufnahme der Feder 5 versehen. Letztere ist bei diesem Ausführungsbeispiel als Haarnadelfeder ausgebildet. Die in die Ausdrehung eingesetzte Scheibe 7 liegt auf der Absetzung 14 auf und hat hierdurch einen hinreichenden :Abstand vom Ausnehmungsgrund, um das Feder#piel nicht zu stören. In dem aus dem Gehäuse austretenden Zapfenende ist eine durch eine Eindrehung gebildete Einschnürung für den Federangriff am Zapfen vorgesehen. Der Rand 9 des Gehäuses ist auf der ausgedrehten Seite auf die Scheibe umgebördelt.
Claims (6)
- PATL\TA\S1'RCCliL: 1. Aufsteckbare Klemmverbindung für Anlenkunf;szwecke, insbesondere zur Verwendung als Ösengelenk bei Gestängen u. dgl. sowie als Kabelschuh oder -stecker in Form eines auf einen Zapfen zu steckenden Gehäuses mit am Zapfen angreifender Federung, dadurch gekennzeichnet, daß in eine Ausdrehung von den Durchlnesser der Aufsteckbohrung übersteigendem Durchmesser auf der einen offenen Gehäuseseite eine durch geeignete Formung am Zapfen sich alllegende Drahtfeder eingelegt ist und eine dem Zapfen entsprechend mittig gelochte und in die Ausdrehung eingesetzte Scheibe die Feder in der Ausdrehung zurückhält.
- 2. Klemmverbindung nach Anspruch i zur Verwendung als ösengelenk; dadurch gekennzeichnet, daß die die Feder aufnehmende Ausdrehung auf der dem Gelenkbolzen abgewandten Gehäuseseite vorgesehen ist und der Zapfen an seineru aus dem Gehäuse austretenden Ende eine Einschnürung für den Angriff der Feder aufweist.
- 3. Klemmverbindung nach einem der Ansprüche i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe durch Umbördeln des Ausdrebungsrandes in der Ausdrehung festgelegt ist. .I.
- Klemmverbindung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe in der Ausdrehung auf einer Absetzung mit die Stärke des Federdrahts übersteigendem Abstand vom Ausdrehungsgrund aufliegt.
- 5. Klemmverbindung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe Napfform hat und der Napfrand eine der Größe des mit der Scheibe vom Ausdrehungsgrund zu währenden Abstandes entsprechende Höhe aufweist.
- 6. Klemmverbindung nach einem der Ansprüche i und 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe zum Ansetzen eines Schraubenziehers mittig geschlitzt ist.
Priority Applications (1)
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| DEP29976A DE807871C (de) | 1949-01-01 | 1949-01-01 | Aufsteckbare Klemmverbindung fuer Anlenkungszwecke |
Applications Claiming Priority (1)
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE807871C true DE807871C (de) | 1951-07-05 |
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| DEP29976A Expired DE807871C (de) | 1949-01-01 | 1949-01-01 | Aufsteckbare Klemmverbindung fuer Anlenkungszwecke |
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| Country | Link |
|---|---|
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3289726A (en) * | 1963-03-25 | 1966-12-06 | Deutsch Fastener Corp | Retaining device |
| US5879031A (en) * | 1997-04-23 | 1999-03-09 | Carrier Corporation | Sound baffle installation and retention device |
| JP2020067169A (ja) * | 2018-10-26 | 2020-04-30 | 株式会社ハイレックスコーポレーション | 連結構造 |
-
1949
- 1949-01-01 DE DEP29976A patent/DE807871C/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US3289726A (en) * | 1963-03-25 | 1966-12-06 | Deutsch Fastener Corp | Retaining device |
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| CN111902641B (zh) * | 2018-10-26 | 2022-07-12 | 株式会社海莱客思 | 连结结构 |
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