DE597366C - Schraenkvorrichtung - Google Patents

Schraenkvorrichtung

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DE597366C
DE597366C DED64169D DED0064169D DE597366C DE 597366 C DE597366 C DE 597366C DE D64169 D DED64169 D DE D64169D DE D0064169 D DED0064169 D DE D0064169D DE 597366 C DE597366 C DE 597366C
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DE
Germany
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setting
clamping jaws
bending iron
tooth
twist
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Expired
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DED64169D
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English (en)
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CARL EDUARD DOMINICUS FA
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CARL EDUARD DOMINICUS FA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D63/00Dressing the tools of sawing machines or sawing devices for use in cutting any kind of material, e.g. in the manufacture of sawing tools
    • B23D63/02Setting saw teeth by means of hand-operated or foot-operated devices
    • B23D63/023Devices of the portable type carried by one hand and operable by one hand or two hands, e.g. having a pair of tongs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D63/00Dressing the tools of sawing machines or sawing devices for use in cutting any kind of material, e.g. in the manufacture of sawing tools
    • B23D63/046Tooth embracing; Anvil-free setting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

Das Schränken der Zähne von Sägeblättern, besonders für Gattersägen und Kreissägen, erfolgt jetzt meistens mittels eines Schränkeisens unter Anwendung einer Lehre, wobei letztere den Grad der erfolgten Schränkung nachzuprüfen gestattet. Diese Art des Schränkens nimmt sehr viel Zeit in Anspruch und erfordert große Erfahrung und praktische Übung, wenn die Schränkung bei allen Zähnen einigermaßen genau ausfallen soll.
Ferner hat das Schränken von Zähnen mittels sog. Schränkzangen sehr ungenaue Ergebnisse, da die Sägen ungleichmäßig hart sind und daher eine ungleiche Zurückfederung der einzelnen Zähne stattfindet.
Bei den meisten bislang bekanntgewordenen Schränkvorrichtungen wird der Schränkbereich des den Zahn erfassenden Schränkeisens oder der Biegebereich des Zahnes begrenzt durch besondere Anschläge, die in der Regel ver-. stellbar ausgeführt sind. Mittels dieser Anschläge soll ein gleichmäßiges Schränken der Zähne gewährleistet werden. Es hat sich aber in der Praxis herausgestellt, daß durch die Anwendung von Anschlägen eine gleichmäßige Schränkung aller Zähne nicht erreicht werden kann, weil, wie bereits erwähnt, infolge der verschiedenartigen Härte und sonstiger Werkstoffunterschiede der eine Zahn nach dem Schränken stärker zurückfedert als der andere. Man hat daher versucht, Schränkvorrichtungen so durchzubilden, daß eine Begrenzung des Schränkeisenausschlages nicht stattfindet, daß vielmehr jeder Zahn so weit durchgebogen bzw. nachgebogen werden kann, wie dieses für das betreffende Sägeblatt am zweckmäßigsten ist. ■ Um nun eine Gleichmäßigkeit der Schränkung bei allen Zähnen zu erreichen, bedurfte es der gleichzeitigen Anwendung einer Meßvorrichtung, die es gestattet, den Grad der jeweiligen Schränkung feststellen zu können.
Die Verfolgung dieses Gedankens hat zur Durchbildung größerer Schränkmaschinen geführt, die für besondere Zwecke, in der Regel für die Herstellung von Sägeblättern in Fabriken, von Vorteil sein können.
Es besteht aber ein Bedürfnis nach einer einfachen Schankvorrichtung, die auch von jedem Benutzer eines Sägeblattes ohne weiteres verwendet werden kann, um die notwendige Schränkung von Sägeblättern bei gleichzeitiger Kontrolle der Schränkung unmittelbar an der Arbeitsstätte vornehmen zu können. Die bereits eingangs erwähnten Schränkeisen mit Lehre sowie Schränkzangen erfüllen diese Bedingung nicht. Eine verbesserte Schränkvorrichtung, bei der die Größe der Schränkweite während und unmittelbar nach dem Schränken selbsttätig gemessen und mit der vorhergehenden Größe der Schränkweite verglichen wird, verwendet einen besonderen Übertragungsmechanismus, mit dessen Hilfe die jeweilig erzielte Schränkung auf ein Meßinstrument übertragen wird.
Diese Anordnung ist noch zu umständlich und auch in der Herstellung teuer, so daß eine allgemeine Anwendbarkeit solcher Geräte nicht gegeben ist.
Im Gegensatz dazu hat das nachstehend beschriebene Schrahkgerät eine Anzeigevorrichtung, die unmittelbar mit dem Schränkeisen verbunden ist.
Mit Hilfe dieser Schränkvorrichtung ist es möglich, durch Bewegung eines Schränkhebels Sägenzähne verschiedener Stärke zu erfassen, während das Festhalten der Zähne unter der Wirkung einer Feder bei gleichzeitigem Zusammendrücken der beiden Schenkel des Schränkhebels erfolgt. Bei der Bewegung des Schränkhebels nach rechts oder links zur Herbeiführung der Schränkung wird dann der jeweilige Grad der Schränkung durch einen Zeiger angezeigt, der unmittelbar mit dem Schränkeisen gekuppelt ist. Der Zeiger zeigt dabei den jeweilig erreichten Grad der Schränkung in vergrößertem Maßstab auf einer Skala an.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung erfüllt also in einer sehr einfachen Ausführungsform sämtliche Bedingungen, die an ein derartiges von Hand bedientes Schränkgerät gestellt werden können.
Die Zeichnungen zeigen den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel, und zwar zeigt
Abb. ι die Schränkvorrichtung in Seitenansicht,
Abb. 2 eine Ansicht von vorne,
Abb. 3 die Vorrichtung in einer Ansicht von vorne, jedoch bei abgenommener vorderer Gehäusehälfte und der Anschläge,
Abb. 4 das eigentliche Schränkeisen in zwei Ansichten.
Das Gehäuse, welches an dem Sägeblatt 5 mittels der Klemmbacken 6 und 7 festgeklemmt wird, besteht aus zwei Platten 8 und 9. Diese weisen einen runden Ausschnitt 10 auf, in dem das Schränkeisen 11 drehbar gelagert ist. Das Schränkeisen 11 trägt die Schränkbacken 12 und 13, die seitlich in Führungen der Platten 14 und 15 beweglich angeordnet sind. In der Mitte des Schränkeisens ist ein offener spaltförmiger Einschnitt 16 vorgesehen, welcher sich nach unten keilförmig verbreitert. Die Backen 12 und 13 haben am oberen Ende Ausschnitte, in welche die Zapfen 17 und 18 der Hebel 19, 20 greifen. Diese Hebel 19, 20 sind durch Bolzen drehbar in den Platten 14 und 15 gelagert und an ihrem anderen Ende an die Schenkel 21 und
22 angelenkt, die ihrerseits mittels des Bolzens
23 in den Platten 14 und 15 drehbar gelagert sind. Der Bolzen 23 hat an beiden Enden seitlich abgeflachte Ansätze, welche in längliche Ausschnitte der Platten 14, 15 eingreifen, wodurch die durch die Konstruktion bedingte Relativverschiebung der Platten gegenüber dem Bolzen beim öffnen und Schließen der Zange ermöglicht wird. An dem Schenkel 21 ist am Ende ein Ring 24 und am Schenkel 22 eine Blattfeder 25 angebracht, die hinter einen Ansatz 26 des Schenkels 21 greift und das Bestreben hat, die Schenkel 21, 22 sowie die Schränkbacken 12,13 stets zusammenzudrücken.
Die Führungen 27, 28 der Spannbacken 6 und 7 liegen in entsprechenden Nuten der hinteren Gehäusehälfte 9. An beiden Enden der Führungen 27 und 28 sind kantige Ausschnitte vorgesehen, in welche die Enden der Hebel 29 und 30 eingreifen, die um die Bolzen 31, 32 schwenkbar gelagert sind. An den Hebeln 29, 30 sind zwei Arme 33, 34 gelenkartig befestigt, die gegenüberliegend an eine drehbare Scheibe 35 durch Bolzen 36 und 37 angelenkt sind. Die Scheibe 35 liegt in einer Bohrung 38 der Platte 39 und ist mit einem Hebel 40· durch eine Schneckenfeder 41 verbunden, welche durch Druck auf den Hebel 40 die Klemmbacken 6 und 7 auseinander- bzw. beim Loslassen des Hebels selbsttätig wieder zusammengehen läßt. Ein Zeiger 41 ist auf der vorderen Gehäuseplatte 8 drehbar angeordnet und hat an seinem unteren Ende einen länglichen Schlitz. Durch einen mit dem Schränkeisen verbundenen, in dem Schlitz geführten Stift nimmt der Zeiger 41 an den Bewegungen des Schränkeisens teil und zeigt den gewünschten Schrank auf der Skala 42 an.
Um zu gewährleisten, daß auch jeder Zahn an der gleichen Stelle geschränkt wird, sind an den beiden Enden der Klemmbacke 7 (Abb. 1) verstellbare Ansätze 43, 44 angebracht, die mit runden Zapfen 46, 47 versehen sind, welche je nach Zahnweite und Zahntiefe eingestellt werden. Zum Schütze des Zeigers ist auf dem Gehäuse eine Haube 45 angebracht.
Die Schränkvorrichtung wird wie folgt gebraucht. Nachdem die Säge in einer Spannvorrichtung befestigt ist, wird der Hebel 40 heruntergedrückt, wodurch die Klemmbacken 6 und 7 auseinandergehen und ohne weiteres über die Säge geschoben werden können. Dann werden die Schenkel 21, 22 auseinandergedrückt, wodurch auch die Schränkbacken 12, 13. gleichmäßig auseinandergehen. Die Vorrichtung wird so auf die Säge gesetzt, daß der zweite Zahn zwischen die Schränkbacken geklemmt wird. Dann werden die Anschläge 43,44 der Zahnweite und Zahntiefe entsprechend eingestellt. Durch diese Anordnung wird ein Beschädigen der geschärften Zähne vermieden. Nach dem Loslassen des Hebels 40 sitzt die Säge vollständig fest zwischen den Klemmbacken. Die Schenkel 21, 22 werden nun beispielsweise nach rechts gedrückt. Nachdem der Zahn zurückgefedert ist, zeigt der Zeiger 41 auf der Skala 42 die erzeugte Schränkweite an. Soll der Zahn beispielsweise einen Schrank von 6/io min haben und am Zeiger wird ein erzielter Schrank von 4/io oder 8/iomm festgestellt, so ist es ohne weiteres möglich, den Zahn entsprechend weiter
zu biegen oder zurückzudrücken, bis der gewünschte Schrank von 6/10 mm erreicht ist.
Der Apparat wird nun auf den nächsten Zahn gehalten, nachdem mit der rechten Hand die Schenkel 21, 22 und mit der linken Hand durch Herunterdrücken des Hebels 40 die Klemmbacken 6 und 7 auseinandergezogen worden . sind. Durch die Bewegung des Schränkeisens nach links und Beobachtung des Zeigers wird dann auch dieser Zahn geschränkt. Auf diese Weise können nacheinander sämtliche Zähne der Säge nach rechts oder links geschränkt werden, wobei die jeweilige Ablesung des Zeigers auf der Skala eine gleichmäßige Schränkung gewährleistet. Die ungleichmäßigen Härten des Materials zeigen sich dadurch, daß der eine Zahn mehr und der andere weniger zurückfedert.
Durch Anwendung der vorbeschriebenen Schränkeinrichtung ist es möglich, allen Zähnen die gleiche Biegung zu geben, ohne daß ein Schlüssel, ein Bolzen oder ein sonstiges Teil ausgewechselt werden muß. Durch die Gleichmäßigkeit der Schränkung wird die Leistungsfähigkeit der Säge wesentlich erhöht.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schränkvorrichtung mit einem über den Schränkwinkel hinaus drehbaren und den Grad der Schränkung anzeigenden Schränkeisen, dadurch gekennzeichnet, daß das Schränkeisen als Schränkzange ausgebildet ist, dessen Spannbacken (12, 13) sich parallel zu sich selbst sowie zum Sägeblatt durch Federkraft (25) gegeneinander bewegen, und daß die Bewegung der Spannbacken (12, 13) durch zwei Zangenschenkel (21, 22) erfolgt, die gleichzeitig den Schränkhebel bilden, mit dem das ganze Schränkeisen um einen außerhalb des Spannbereiches der Spannbacken liegenden Drehpunkt geschwenkt wird, während ein mit dem Schränkeisen unmittelbar verbundener Zeiger (41) auf einer Skala (42) jeweils den Grad der Schränkung anzeigt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED64169D 1932-09-01 1932-09-01 Schraenkvorrichtung Expired DE597366C (de)

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DED64169D DE597366C (de) 1932-09-01 1932-09-01 Schraenkvorrichtung

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DED64169D DE597366C (de) 1932-09-01 1932-09-01 Schraenkvorrichtung

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DE597366C true DE597366C (de) 1934-05-23

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DE (1) DE597366C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006238B (de) * 1952-04-16 1957-04-11 Friedrich Pieper Vorrichtung zum Schraenken der Zaehne von Saegeblaettern
DE1021684B (de) * 1955-04-22 1957-12-27 Vollmerwerke Maschinenfabrik G Vorrichtung zum Schraenken von Saegeblaettern, insbesondere mittels Handbetaetigung
DE1091836B (de) * 1957-04-12 1960-10-27 Ferdinand Gleim Gattersaegenschraenkgeraet fuer Handbedienung
DE1096165B (de) * 1953-01-26 1960-12-29 Erich Zulla Vorrichtung zum Schraenken der Zaehne von Lang-, insbesondere Gattersaegeblaettern

Cited By (4)

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DE1006238B (de) * 1952-04-16 1957-04-11 Friedrich Pieper Vorrichtung zum Schraenken der Zaehne von Saegeblaettern
DE1096165B (de) * 1953-01-26 1960-12-29 Erich Zulla Vorrichtung zum Schraenken der Zaehne von Lang-, insbesondere Gattersaegeblaettern
DE1021684B (de) * 1955-04-22 1957-12-27 Vollmerwerke Maschinenfabrik G Vorrichtung zum Schraenken von Saegeblaettern, insbesondere mittels Handbetaetigung
DE1091836B (de) * 1957-04-12 1960-10-27 Ferdinand Gleim Gattersaegenschraenkgeraet fuer Handbedienung

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