DE597346C - Vorrichtung zum Einsetzen von Saegeblaettern in Saegegatter - Google Patents

Vorrichtung zum Einsetzen von Saegeblaettern in Saegegatter

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DE597346C
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saw
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saw blades
sheet
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DE1930597346D
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J & Cg Bolinders Mek Verkst AB
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J & Cg Bolinders Mek Verkst AB
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B3/00Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks
    • B27B3/28Components

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

Das Einsetzen von Sägeblättern in Sägerahmen ist eine zeitraubende und schwierige Arbeit, insbesondere wenn der ganze Blattsatz aus einer großen Anzahl Blättern besteht. Sämtliehe Blätter müssen nämlich genau eingestellt werden, teils in der Lotrechten, teils in der Vorschubrichtung und teils derart, daß die Blätter mit ihren oberen Enden nach vorn geneigt werden, und zwar in einem gewissen Verhältnis zur Größe des Vorschubes während des Sägens. Außer daß sämtliche dieser Forderungen erfüllt sein müssen, müssen die Blätter auch in bestimmten gegenseitigen Abständen stehen, in genauer Übereinstimmung mit den zu sägenden Holzstärken. Diese Abstände werden, wie bekannt, durch sog. Lehren bestimmt, welche zwischen die Blätter eingesteckt werden. Wenn der Blattsatz eine große Anzahl Blätter enthält, ist es häufig mit großen Schwierigkeiten verknüpft, die Lehren zwischen den Blättern zu halten, bis der Blattsatz im ganzen fertig eingestellt ist und mit den Lehrenspannern zusammengeklemmt werden kann. Ehe dies geschehen kann, können nämlich die lose eingelegten Lehren leicht herabfallen, so daß man mit deren wiederholtem Einsetzen große Mühe hat. Ein weiterer wichtiger Umstand ist, daß die für das Einsetzen des Blattsatzes verwendete Hilfsvorrichtung leicht entfernbar sein muß, wenn der Satz fertig ist, so daß keine unnötigen schweren Teile mit der beweglichen Masse des Sägerahmens mitzufolgen brauchen.
Es sind nun bereits Vorrichtungen zum Einsetzen von Sägeblättern in Sägegatter bekannt, bei denen an dem Sägeblattrahmen mehrere zwischen den Pfosten dieses Rahmens verlaufende Anlegestangen vorgesehen sind, durch welche die Blätter in die richtige Lage gebracht werden. Diese Vorrichtungen haben jedoch den obenerwähnten Nachteil, da sie schwere Teile aufweisen, welche den beweglichen Maßen der Gattersäge mitfolgen müssen. Diese Einsetzvorrichtungen können nämlich nicht von dem Sägeblattrahmen abgenommen werden. Auch können hier die Sägeblätter nicht einzeln "entfernt werden, vielmehr bildet die Einsetzvorrichtung mit den Blättern eine zusammenhängende Einheit. Außerdem müssen an den Sägeblättern selbst besonders vorbereitete Stellen vorhanden sein, um ein richtiges Anliegen an die Anlegestangen zu erzielen.
Auch sind Einsetzvorrichtungen bekannt, deren Anlegestangen mit einer Anzahl von über dieselben herausragenden und auf denselben verschiebbaren und feststellbaren Fingern versehen sind. Diese Finger dienen zur Abstandbestimmung der einzelnen Sägeblätter. Aber auch diese Vorrichtungen haben den Nachteil, daß die Anlegestangen von der Blättergruppe nicht abgenommen werden können, sondern während des Sägens festsitzen, so daß sie die übrigen Teile unnötig belasten.
Die vorliegende Erfindung vermeidet die obengenannten Nachteile, und. zwar wird dies dadurch erreicht, daß die Anlegestangen nur auf der einen Seite der Sägeblätter angebracht und mit einer Anzahl auf ihnen verschieb- und feststellbarer Finger für die Führung der
Blätter bzw. zum gleichzeitigen Tragen der Lehrklötze während des Blatteinsetzens versehen sind, wobei ihre Anordnung zwischen den Pfosten derart beschaffen ist, daß sie nach der Zusammenstellung der Blättergruppe vom Sägeblattrahmen entfernbar sind.
Durch den Erfindungsgegenstand ist es also ermöglicht, daß jedes Blatt in seiner bestimmten Ebene richtig ausgerichtet wird, sowohl in der ίο Lotrechten als auch in der Vorschubrichtung, und daß es auch die richtige Neigung in der Vorschubrichtung erhält, während die Blattzwischenstücke, d. h. die Lehren, in ihren Stellungen sicher liegenbleiben. Die Vorrichtung hat ferner den Vorteil, daß sie sich leicht anbringen und wieder entfernen läßt, sobald der Blattsatz fertig eingesetzt ist.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Fig. ι zeigt den Blattrahmen von vom gesehen mit daran befestigter Einsatzvorrichtung sowie mit eingesetztem Blattsatz. Fig. 2 zeigt den Blattrahmen in Draufsicht und im Durchschnitt nach der Linie A-A in Fig. i. Fig. 3 zeigt den Blattrahmen von der Kante gesehen und im Schnitt nach der Linie B-B in Fig. 2.
Die Vorrichtung besteht aus zwei Registern, und zwar einem für die Einstellung der oberen Enden der Sägeblätter und einem für die Einstellung der unteren Enden derselben. Beide Register sind von derselben Ausführung. An den Pfosten 1 des Blattrahmens sind für jedes Register Lehrenspannerbefestigungen 2 angebracht, welche mit nach hinten offenen Bügeln 3 versehen sind, in welche die Enden einer Führungsstange 4 eingeführt werden können. Diese Stange wird durch Stifte 5 festgehalten, die durch öffnungen 6 in den Schenkeln der Bügel 3 hindurchgesteckt sind. Die Bügel 3 sind mit einer Mehrzahl Öffnungen 6 versehen, wodurch die Führungsstangen 4 der beiden Register derart verstellt werden können, daß die Stange 4 im oberen Register mehr oder weniger vor der Stange 4 im unteren Register liegt, zum Zweck, die Neigung der Blätter in der Vorschubrichtung herbeizuführen. Jede Führungsstange 4 trägt eine Anzahl von Fingern 7 und 8, welche, auf die Stange aufgeschoben, sowohl an der Stange verschoben als an derselben in eingestellten Lagen festgelegt werden können.
Das Einsetzen der Sägeblätter geht in der folgenden Weise vonstatten.
Die Führungsstangen 4 mit einer genügenden Anzahl von Fingern an jeder Stange werden in die Bügel 3 an den oberen und unteren Lehrenspannerbefestigungen 2 eingeführt und mit den Stiften 5 verschlossen, so daß die obere Stange um einen solchen Betrag vor der unteren Stange liegt, wie es für die erwünschte Blattneigung erforderlich ist. Bei solchen Sägegattern, wo die Blattneigung herbeigeführt wird, indem der ganze Blattrahmen nach vorn geneigt wird, werden beide Führungsstangen 4 in dem gleichen Abstand von den Pfosten des Blattrahmens eingesetzt.
Gewöhnlich befindet sich an einem Blattsatz ein Blatt in der Mitte des Satzes. Die beiden mittleren Finger 8, welche an je einer Seite dieses mittleren Blattes vorhanden sind, können stets an ihrer Führungsstange verschlossen sein, um als festen Ausgangspunkt beim Einsetzen der Blätter zu dienen. Das mittlere Sägeblatt 9 wird zwischen den Fingern 8 so weit eingeschoben, daß die Hinterkante des Blattes gegen die obere und die untere Führungsstange 4 abgestützt wird. Dieses Blatt wird somit mit seiner Ebene durch die Finger 8 richtig eingestellt, nicht nur nach der Lotrechten, sondern auch in der Sägerichtung, und erhält die richtige Neigung in dieser Richtung. Das Blatt wird in gewöhnlicher Weise mit seinem Streckangel 10 völlig gestreckt und dient dann als Ausgangspunkt beim Einsetzen der übrigen Blätter. Am oberen Ende des Sägeblattes werden dann die Lehren 11 auf die Finger 8 eingelegt, und am unteren Ende des Blattes werden die Lehren auf das Fußeisen 12 des Blattes gelegt. Die Finger an der unteren Führungsstange 4 dienen daher lediglich zur richtigen Einführung der Blätter. Nachdem die Lehren 11 eingelegt go worden sind, werden die seitlichen Blätter 13 eingesetzt, während die Finger 7 nachgeschoben werden in dem Maße, wie die Blätter nacheinander eingesetzt werden. Die Finger 7 sind nämlich in der erforderlichen Anzahl vom Anfang an auf die Führungsstangen aufgeschoben. Je nachdem die Finger 7 somit nachgeschoben werden, werden Lehren auf die Finger an den oberen Enden der Blätter und auf das Fußeisen 12 des Blattes an den unteren Enden der Blätter aufgelegt. In dieser Weise verfährt man, bis der ganze Blattsatz voll ist. Zuletzt werden Klemmstücke 15 (Fig. 1) eingesetzt, und die Klemmplatten 16 werden mittels der Spannschrauben 17 angezogen. Darauf werden samtliehe Blätter unter Zuhilfenahme ihrer entsprechenden Streckangel 10 vollständig gestreckt. Indem die Spannschrauben 17 dann wechselweise zu beiden Seiten des Blattsatzes angesetzt werden, wird der Satz fest zusammenhängend. Die Führungsstangen 4 mit den Fingern 8 und 7 werden dann durch Herausziehen der Stifte 5 gelöst, wobei sämtliche Lehren zwischen den Blättern sicher festsitzen bleiben,
In dieser Weise ist der ganze Blattsatz richtig und sicher zusammengesetzt worden, und keine zusätzlichen lästigen Anhängsel brauchen dem Blattrahmen während seiner Bewegung folgen.
Für gewisse bestimmte Blattsätze, wo die Abstände stets dieselben bleiben, also für Normalblattsätze, ist es zweckmäßig, die Finger 7 und 8
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an den Führungsstangen 4 befestigt zu haben, wodurch beim Aufsetzen der Blattsätze Zeit erspart wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Einsetzen von Sägeblättern in Sägegatter unter Verwendung von zwischen den Pfosten des Blattrahmens sich erstreckenden, in Richtung der Schnittebenen einstellbaren Anlegestangen für die Sägeblätter an ihren vorderen oder hinteren Kanten während ihres Einsetzens, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlegestangen nur auf der einen Seite der Sägeblätter angebracht und mit einer Anzahl auf ihnen verschieb- und feststellbarer Finger für die Führung der Blätter bzw. zum gleichzeitigen Tragen der Lehrklötze während des Blatteinsetzens versehen sind, wobei ihre Anordnung zwischen den Pfosten derart beschaffen ist, daß sie nach der Zusammenstellung der Blättergruppe vom Sägeblattrahmen entfernbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Führungsstange mit ihren Enden in an den Pfosten des Blattrahmens befestigte Bügel eingeführt ist und dort durch Stifte festgehalten wird, die durch Löcher in den Bügeln und den Führungsstangen eingeführt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Tragen der Führungsstangen bestimmten Bügel mit einer Mehrzahl von Stiftöffnungen versehen sind, die in Richtung der Schnittebenen gleichmäßig angeordnet sind, um die Verstellung der Führungsstangen zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930597346D 1930-07-17 1930-07-17 Vorrichtung zum Einsetzen von Saegeblaettern in Saegegatter Expired DE597346C (de)

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