DE596998C - Schmiedefeuer - Google Patents

Schmiedefeuer

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DE596998C
DE596998C DEK129167D DEK0129167D DE596998C DE 596998 C DE596998 C DE 596998C DE K129167 D DEK129167 D DE K129167D DE K0129167 D DEK0129167 D DE K0129167D DE 596998 C DE596998 C DE 596998C
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FRIEDRICH KREIBOHM
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J19/00Blacksmiths requisites not otherwise provided for
    • B21J19/02Hearths; Air supply arrangements specially adapted therefor

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Special Wing (AREA)

Description

  • Schmiedefeuer Man hat den Gedanken, die Länge eines Schmiedefeuers beliebig zu verändern, verschiedentlich zu verwirklichen gesucht, da dem Schmied hieraus wesentliche Vorteile entstehen. Am nächstliegendsten war wohl, zwei getrennte Feuer nebeneinander anzuordnen, jedoch war hierbei die Erzielung eines in der Glühwirkung gleichmäßig langen Feuers nicht möglich. Aufsätze auf die vorhandenen Schmiedefeuerformen bedingten bei jedem Gebrauch deren Anbau an die Feuerform, außerdem entstanden erhebliche Schwierigkeiten bei der Abdichtung gegen die Feuerform oder gegen die Herdplatte. Bei den Feuern, die zur Regelung der Feuerlänge einen Schieber oder einen Kolben verwenden, war es notwendig, für die Regelung der Feuerlänge und der Feuerstärke je einen Bedienungshebel anzuordnen, außerdem verstopften sich die Windaustrittsöffnungen leicht mit Schlacke, wodurch ein einwandfreies Arbeiten des Feuers nicht möglich war. Bauarten, die außerdem noch für den Windaustritt bewegliche Klappen verwenden, erfordern ebenfalls für die Regelung der Feuerlänge und der Feuerstärke getrennte Bedienung und gestatten auch nicht die Erzielung eines wirklich kleinen sparsamen Feuers; außerdem haben sie eine dauernde Verunreinigung durch Kohlen und Schlacke zur Folge.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, das übliche, d. h. durch ein senkrecht zur Dichtungsfläche bewegtes Ventil-regelbare Schmiedefeuer, das in die vorhandene Esse eingebaut ist, so auszugestalten, daß ein und dasselbe Schmiedefeuer das gleichmäßige Glühen wahlweise kürzerer oder längerer Teile der zu erwärmenden Schmiedestücke auf der vorhandenen Esse ermöglicht und außerdem das ganze oder teilweise Erwärmen kleiner Schmiedestücke im Feuer üblichen Umfanges gestattet. Diese Aufgabe wird durch die Erfindung dadurch gelöst, daß mehrere gleiche oder verschiedene Windformen nebeneinander angeordnet werden. Z. B. können mehr oder weniger lange oder runde oder auch andere Windformen so nebeneinander gebaut werden, daß wahlweise ein kurzes übliches Feuer oder je nach Bedarf ein mehr oder weniger langes gleichmäßiges, d. h. in der Glühwirkung nicht unterbrochenes Feuer entsteht, wobei alle oben angeführten Nachteile anderer Feuer behoben werden.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt Abb. i die Anordnung eines Rundfeuers neben einem Langfeuer im Aufriß, Abb. z die Draufsicht und Abb.3 die Seitenansicht dieser Anordnung. Der Kegel i, bedient durch den Hebel ¢, regelt das kleine oder Rundfeuer in der üblichen bekannten Weise. Das lange Abschlußglied z, bedient durch den Hebel 5, regelt den Luftaustritt aus dem langen Schlitz. Bei Öffnung des kleinen Kegels entsteht ein in seinem Umfange einem gewöhnlichen Schmiedefeuer gleich großes Feuer. Bei Öffnung des langen oder beider Luftaustritte gleichzeitig entsteht@ein der Länge der Feuerform entsprechendes, in der Glühwirkung gleichmäßiges Feuer, das ein gleichmäßiges Erwärmen mehr oder weniger langer Schmiedestücke ganz oder nur teilweise ermöglicht. Im Innern des Feuers 2 sind Windverteiltrichter 3 angebracht, die den Wind auf die ganze Windaustrittsfläche gleichmäßig verteilen.
  • Statt des in der Zeichnung vorgesehenen langen Luftaustrittes 2 wäre es natürlich auch möglich, mehrere runde, längliche oder anders geformte kleinere oder größere in der Luftführung den üblichen entsprechende Luftaustritte vorzusehen, die dann entweder durch ein gemeinsames Gestänge gleichzeitig oder auch getrennt geregelt werden können. Die Größe oder Länge und Anordnung der einzelnen Luftaustritte spielt keine Rolle, wenn nur die dem Erfindungsgedanken entsprechende neuartige Wirkung entsteht, d. h. wenn wahlweise einmal ein in seinem Umfang einem gewöhnlichen Schmiedefeuer gleich großes Feuer entsteht und einmal ein mehr oder weniger langes, in seiner Glühwirkung gleichmäßiges Feuer leicht herzustellen ist.

Claims (3)

  1. PATRNTANSPRLCHR: i. Schmiedefeuer, das die Unterhaltung verschieden langer Feuer gestattet, gekennzeichnet durch die Anordnung mehrerer gleicher oder verschiedener Windformen (i, 2) nebeneinander.
  2. 2. Schmiedefeuer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß neben einer Windform (i) für Rundfeuer eine Windform (2) angeordnet ist, die einen langen Windaustrittsschlitz besitzt, der in seiner ganzen Lange von einem Abschlußgliede beherrschbar ist, das in derselben Richtung wie der Düsenkegel der Windform für Rundfeuer beweglich ist.
  3. 3. Schmiedefeuer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlußglieder mehrerer Windformen durch ein gemeinsames Gestänge bedienbar sind.
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