DE596392C - Endverschluss fuer Einleiterbleikabel - Google Patents
Endverschluss fuer EinleiterbleikabelInfo
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- DE596392C DE596392C DEW86310D DEW0086310D DE596392C DE 596392 C DE596392 C DE 596392C DE W86310 D DEW86310 D DE W86310D DE W0086310 D DEW0086310 D DE W0086310D DE 596392 C DE596392 C DE 596392C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G15/00—Cable fittings
- H02G15/02—Cable terminations
- H02G15/06—Cable terminating boxes, frames or other structures
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G15/00—Cable fittings
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- H02G15/06—Cable terminating boxes, frames or other structures
- H02G15/064—Cable terminating boxes, frames or other structures with devices for relieving electrical stress
- H02G15/068—Cable terminating boxes, frames or other structures with devices for relieving electrical stress connected to the cable shield only
Landscapes
- Gas Or Oil Filled Cable Accessories (AREA)
- Processing Of Terminals (AREA)
Description
Hochspannungskabel werden in der Regel
durch auf 'die Leiter gesponnenes Papier isoliert, welches mit'flüssigen oder halbflüssigen
Isoliermassen aus Ölen, Harzen oder Gemischen aus ,solchen getränkt wird. Hochwertige
Isoliermassen haben nun einen verhältnismäßig hohen Wärmeausdehnungskoeffizienten,
eine. Eigenschaft, welche sich bei Hochspannungskabeln im Betriebe recht unangenehm
bemerkbar macht. Die Ausdehnung kann bis zu 0,1 Prozent je Grad Temperatursteigerung
betragen, so daß bei der Erwärmung eines verlegten Kabels ■ von beispielsweise
etwa io° der durchschnittlichen Temperatur des Erdbodens bis auf etwa 35 °
bei voller Strombelastung die gesamte Raumausdehnung der Tränkmasse etwa 2 Prozent
beträgt.
Da bei einem verlegten Kabel nur die Enden in den Endverschlüss-en frei liegen, d. h.
nicht vom Bleimantel umhüllt sind, kann man infolge der verhältnismäßig großen Ausdehnung
der Masse im Betriebe häufig ein Austreten derselben aus den Endverschlüssen beobachten,
und zwar bei stark belasteten Kabeln mit größerer Isolationsstärke unter Umständen
in Mengen bis zu einigen Litern. Nach dem Abschalten eines Kabels zieht sich bei Wiederabkühlung naturgemäß die Tränkmasse
wiedeg^zusammen, ohne daß die vorher durch die Endverschlüsse entwichene Masse
wieder mit eingesogen werden kann. Es besteht daher die Gefahr, daß beim Abkühlen
Luft in das Kabel eindringt und dadurch die elektrische Festigkeit und die Betriebssicherheit
wesentlich herabgesetzt werden.
. Um das Austreten der Masse aus den Endverschlüssen zu vermeiden, ist es üblich, die
Gehäuse oder die Isolatoren nicht vollständig auszugießen, so daß in ihnen Hohlräume bleiben,
die zur Aufnahme der sich ausdehnenden Masse dienen. Diese Maßnahme ist jedoch nur für niedere Betriebsspannungen zulässig,
wo die vom Bleimantel entblößten Kabel enden ohne Gefahr in Luft liegen können, also
nicht unbedingt mit Ausgußmasse oder Öl bedeckt sein müssen. Man hat deshalb bereits
vorgeschlagen, besondere Auffanggefäße für die Tränkmasse außerhalb der Endverschlüsse
anzuordnen, die die dauernde Bedeckung der Kabelenden mit Masse gewährleisten. Man
hat auch bereits vorgeschlagen, innerhalb der Endverschlußgehäuse Ausdehnungsräume zu
schaffen, und zwar so, daß die Kabelenden dauernd in Masse liegen. Das erfordert jedoch
verwickelte konstruktive Maßnahmen und vergrößert das Volumen und damit den Maßinhalt des Endverschlusses.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Endverschluß für Einleiterbleikabel, bei welchem
ohne besondere Gestaltung des Endverschlußgehäuses ein Auffangraum für die sich ausdehnende Tränkmasse geschaffen wird,
ohne daß die Isolation des Kabels durch Entblößen von Masse oder Eindringen von Luft
beim Erwärmen und Abkühlen im Betrieb gefährdet wird. Erfindungsgemäß wird ein Ausdehnungsraum im Isolator des Endver-
Schlusses dadurch geschaffen, daß in den Isolator ein das vom Bleimantel entblößte Kabelende
konzentrisch umgebendes, unten offenes Rohr aus Isolierstoff dicht eingesetzt ist, welches
als ständig gefüllter öl- bzw. Massebehälter für das Kabelende dient und gleichzeitig
innerhalb des Isolators einen konzentrischen öl- und massefreien Raum abgrenzt,
der bei Erwärmung des Kabels die sich ausdehnende Tränkmasse aufnimmt und beim Abkühlen
des Kabels ein Zurückfließen der Tränkmasse gestattet. Der Endverschluß gemäß der
Erfindung bedarf also keiner mit Nachteilen verbundenen besonderen Gestaltung des Endverschlußgehäuses
und erfordert eine kleinere Öl- bzw. Massefüllung, was auch aus Sicherheitsgründen
bei Bränden usw. erwünscht ist. Die Abbildung zeigt eine grundsätzliche Ausführungsform der Erfindung, ι ist der
Kabelleiter, 2 die Isolation und 3 der Bleimantel, welcher bis zum Punkt 4 zurückgesetzt
ist. Der Endverschluß besteht aus dem metallischen Unterteil 5, welcher mit
Hilfe der Stopfbuchse 6 den Endverschluß nach unten öldicht abschließt. Auf den
Sockel 5 ist der Durchführungsisolator 7 aufgesetzt, welcher oben die dicht aufgekittete
Kappe 8 trägt. In diese Kappe ist ein Rohr 9 aus Isolierstoff, wie Hartpapier o.dgl., bei 10
flüssigkeitsdicht eingesetzt, das unten offen ist und etwa in Höhe des Bleimantels 4 endigt.
In die Kappe 8 ist eine Mutter 11 mit Klemmansatz 12 eingeschraubt, in welche das
Leiterende i in der üblichen Weise eingeführt und festgeschraubt bzw. verlötet ist.
Nach Einführung des Kabels in den Endverschluß und Festklemmen in der Stopfbuchse
6 wird bei abgenommener Mutter ii durch das Rohr 9 Isolieröl oder Isoliermasse
in den Endverschluß eingefüllt, bis der Flüssigkeitsstand in dem Rohr 9 das obere Ende
des Rohres erreicht. Infolge der gewählten Anordnung bildet sich dabei zwischen dem
Rohr 9 und dem Isolator 4 ein Luftraum 13, welcher eine abgeschlossene Luftkammer bildet.
Wenn dann die Mutter 11 aufgesehraubt ist, bleibt das Rohr 9 im Betriebe stets mit
Isolieröl oder -masse gefüllt. Erwärmt sich das Kabel im Betriebe, so tritt die Tränkmasse durch die Isolierung 2 in das Rohr 9
aus; dabei steigt der Flüssigkeitsspiegel 14 in der Kammer 13 an, und die Luft darin
wird komprimiert, ohne daß Tränkmasse aus dem Endverschluß austreten kann. Während
des Betriebes des Kabels steht daher die Tränkmasse unter dem Druck der in dem
Raum 13 zusammengepreßten Luft; bei Wiederabkühlung und Zusammenziehen der
Tränkmasse wird die in den Raum 13 geflossene Masse unter dem Druck der abgeschlossenen
Luft wieder in das Kabel zurückgepreßt und ein Eindringen von Luft in das Kabel mit Sicherheit vermieden.
Claims (1)
- Patentanspruch: 6ϊEndverschluß für Einleiterbleikabel, bei welchem das vom Bleimantel entblößte Kabelende vollständig unter öl oder Masse liegt, dadurch gekennzeichnet, daß in den Isolator ein besonderes, das entblößte Kabelende konzentrisch umgebendes, unten offenes Rohr aus Isolierstoff dicht eingesetzt ist, welches als ständig gefüllter öl- bzw. Massebehälter für das Kabelende dient und gleichzeitig innerhalb des Isolators einen konzentrischen öl- und massefreien Ausdehnungsraum bildet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW86310D DE596392C (de) | 1931-06-21 | 1931-06-21 | Endverschluss fuer Einleiterbleikabel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW86310D DE596392C (de) | 1931-06-21 | 1931-06-21 | Endverschluss fuer Einleiterbleikabel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE596392C true DE596392C (de) | 1934-05-05 |
Family
ID=7612340
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW86310D Expired DE596392C (de) | 1931-06-21 | 1931-06-21 | Endverschluss fuer Einleiterbleikabel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE596392C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE755537C (de) * | 1935-01-01 | 1953-01-05 | Int Standard Electric Corp | Verfahren zur Herstellung von Kabelendverschluessen |
| DE1003313B (de) * | 1953-08-17 | 1957-02-28 | Osnabruecker Kupfer Und Draht | Druckfester Kleinendverschluss |
| US3962530A (en) * | 1973-10-11 | 1976-06-08 | Triplex Safety Glass Company Limited | High-voltage liquid-cooled apparatus and supply leads therefor |
-
1931
- 1931-06-21 DE DEW86310D patent/DE596392C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE755537C (de) * | 1935-01-01 | 1953-01-05 | Int Standard Electric Corp | Verfahren zur Herstellung von Kabelendverschluessen |
| DE1003313B (de) * | 1953-08-17 | 1957-02-28 | Osnabruecker Kupfer Und Draht | Druckfester Kleinendverschluss |
| US3962530A (en) * | 1973-10-11 | 1976-06-08 | Triplex Safety Glass Company Limited | High-voltage liquid-cooled apparatus and supply leads therefor |
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