DE596330C - Ausschliessvorrichtung einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine - Google Patents
Ausschliessvorrichtung einer Matrizensetz- und ZeilengiessmaschineInfo
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- DE596330C DE596330C DEI46740D DEI0046740D DE596330C DE 596330 C DE596330 C DE 596330C DE I46740 D DEI46740 D DE I46740D DE I0046740 D DEI0046740 D DE I0046740D DE 596330 C DE596330 C DE 596330C
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- 238000005266 casting Methods 0.000 title claims description 7
- 230000007717 exclusion Effects 0.000 claims description 15
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B11/00—Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
- B41B11/38—Devices for aligning or clamping lines of matrices and space bands
Landscapes
- Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)
Description
- Ausschließvorrichtung einer Matrizensetz- und Zeilengießmaschine Bei der Matrizensetz- und Zeilengießmaschine werden die Spatienkeile meist in zwei Vorgängen hinaufgedrückt, um zunächst die Matrizenzeile der Länge nach zu spreizen (-erstes Ausschließen) und sie alsdann unmittelbar vor dem Zeilenguß fest zusammenzupressen (zweites Ausschließen). Während des ersten Vorgangs liegt das Ausschliießquerstück an dem linken Ende etwas niedriger als an dem rechten Ende, damit die Spatienkeile nicht gleichzeitig, sondern von rechts nach links fortschreitend einer nach dem anderen: hinaufgetrieben werden und iii der gleichen Richtung wandern können.
- Dieser Vorgang genügt, solange die Matrizenzeilen von rechts nach links ausgeschlossen werden:, wie dies bisher stets üblich war. Ist aber die Maschine zum Ausschließen der Matrizenzeilen nach einem beliebigen Ende oder vor der Mitte der Gießform eingerichtet, so ist es nicht mehr zulässig, das Ausschließquerstück immer in der gleichen: schrägen Lage zu verwenden. .
- Die Matrizenzeile muß sich manchmal nach rechts und manchmal nach links ausdehnen, wobei das Aus:schließquerstück dementsprechend neinmal nach rechts, dann aber nach links abwärts geneigt sein sollte.
- Wird ferner eine- Matrizenzeile auf Mitte ausgeschlossen, .so ist eine schräge Lage des Ausschließquerstückes nicht erwünscht, da in diesem Falle die Matrizenzeile sich nach beiden Richtungen ausdehnt.
- Gemäß der Erfindung wird nun das Ausschließquerstück kippbar angeordnet, so daß es entweder nach der einen oder anderen Richtung abfallen kann, um das Gleiten der Spatienkeile nach der einen oder anderen Schraubstockbacke zu unterstützen, oder sich bei dem Ausschließen einer Matrizenzeile auf Mitte waagerecht einstellt.
- Es ist bereits bekannt, das Ausschließquerstück nach rechts abfallend anzuordnen, um das Gleiten der Spatienkeile von links nach rechts zu :erleichtern. Dagegen ist es bei der Erfindung neu, .das Querstück so anzuordnen, daß es verschieden eingestellt werden kann.
- Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Abb. i eine Rückansicht des Schraubstokkes mit der Ausschließvorrichtung in der Stellung zum Spreizen einer Mätrizenzeile von links nach rechts (von vorn gesehen), Abb. 2 eine der Abb. i entsprechende Teilansicht des Schraubstockes mit der Ausschließvorrichtung in, der Stellung zum Spreizen einer Matrizenzeile von rechts nach links (von vorn gesehen), Abb. 3 eine den Abb. i und 2 ähnliche Ansicht mit der Ausschließvorrichtung im der Stellung zum Ausschließen einer Matrizenzeile auf Mitte, -Abb. q. eine Seitenansicht des Schraubstockes und Abb. 5 einen Grundriß (teilweise geschnitten) zu Abb. ¢.
- Die Schraubstockbacken i und 2 werden entweder jede für sich allein oder beide gleichzeitig durch den Hebel 3 gegen eine Matrizenzeile geschlossen. Zum Ausschließen der Zeile wird das übliche Ausschließquerstück 4 verwendet, das durch die Ausschließhebel 5, 6 und das Gestänge 7, 8 gegen die in der Matrizenzeile befindlichen Matrizen gehoben wird. An dem Querstück 4 ist ein Lappen 9 angebracht, der mittels einer Achse io in einem Rahmen i i geführt wird. Dieser Rahmen i i ist an den Seiten zum Aufnehmen der Stangen 7, 8 ausgebohrt, von denen er getragen wird.
- In bekannter Weise ist die Versteifungsstange 12 unten an der Hülse 13 aasgelenkt, die sich auf der Stange 7 verschiebt, anstatt wie bisher an dieser Stange befestigt zu sein. Das obere Ende der Stange 12 wird von dem Handgriff 14 (Abb.4) aus hin- oder tiergeschwungen, der dazu dient, eine oder beide Schraubstockbacken 1, 2 mit der Stange 15 (Abb. i) zu verbinden, um die eine oder die andere Schraubsto.ckbacke 1, 2 oder auch beide mit dem Hebel 3 der Bewegungsvorrichtung zu verbinden, je nachdem, ob eine Zeile nach links oder rechts oder auf Mitte ausgeschlossen werden soll. Der Handgriff 14 sitzt auf der Welle 16 (Abb. 5), die einen fest angebrachten: Hebel 17 trägt, der mittels einer Stange 18 mit dem einen Arm i9 (Abb. 4.) eines am Schraubstockrahmen 2o schwingbar befestigten zweiarmigen Hebels verbunden ist. An dem anderen Arm 21 dieses Hebels ist ein Schieber 22 (Abb. 2 und 3) aasgelenkt, der die Stange 12 umschließt und diese Stange je nach der Stellung de's Handgriffes 14 auf der Skala 23 (Abb. 5) nach rechts (Abb. i), links (Abb. 2) oder in die Mittelstellung (Abb.3) bringt.
- Gemäß den ausgezogenen Linien in Abb. i befindet sich das Ausschließquerstück 9 in der Normalstellung bei stillstehender Maschine. Die punktierte Stellung nimmt dieses Querstück 4 bei dem ersten Ausschließen ein, wenn der Handgriff 14 auf R (Abb. 5) gestellt ist. In diesem Falle verschieben sich die Spatienkeile auf dem Querstück 4 nach links (Abb. i) oder von vorn gesehen nach rechts, weil die rechte Schraubstockbacke i mit dem Hebel 3 der Bewegungsvorrichtung verbunden ist. Von dem Handgriff 14 aus ist durch Vermittlung der Teile 16, 17, 18, i g, 21, 22 die Stange 12 in die rechte Endlage (Abb. i) gebracht worden, so daß bei dem Aufwärtsbewegen des Ausschließhebels 5 für das erste Ausschließen in der üblichen Weise die Stange 12 auf das rechte Ende des Lappens 9 einwirkt und dadurch das Querstück kippt, so daß das der rechten Schraubstockbacke i nahe liegende Ende niedriger ist als das untere Ende. Gleichzeitig wird der Rahmen i i und die Stange 7, 8 als ein. Ganzes gehoben.
- Abb. 2 zeigt die Stellung der Stange 12, wenn der Handgriff 14 auf L der Skala 23 gebracht worden ist. In diesem Falle wird die Schraubstockbacke 2 mit dem Hebel 3 verbunden und unter dem Einfluß des Ausschließhebels 5 das Querstück 4 nach der linken Schraubstockbacke 2 abwärts gekippt, so daß während des .ersten Ausschließens die Spatienkeile auf dem Querstück 4 nach der Backe 2 zu rutschen können.
- Bei der Stellung der Teile gemäß Abb.3 ist der Handgriff 14 (Abb. 5) auf M eingestellt, so daß beide Schraubstockbacken . gegeneinanderzu bewegt werden sollen. Die Stange 12 ist von: dem Handgriff aus. durch die Teile 16 bis 22 in die mittlere Lage gebracht worden, so daß sie auf den Zapfen 24 an dem Rahmen i i einwirkt und diesen zusammen mit dem Querstück 4 hebt.
Claims (4)
- PATENT ANSYfÜCliF: i. Ausschließvorrichtung einer Matrizensetz- und Zeilengießmaschine mit beistellbaren Schraubstockbacken zum Einspannen kurzer Matrizenzeilen (mit Keilspatien) an einem Ende oder vor der Mitte der Gießform, dadurch gekennzeichnet, daß das die Keile anhebende Querstück (4) nach jeder Seite neigbar oder waagerecht .einstellbar ist, um das Gleiten der Spatienkeile nach der Seite der beim Ausschließen zurückweichenden Schraubstockbacke (oder Backen) zu unterstützen.
- 2. Ausschl@eßvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausschließquerstück (4) auf die Ausschließstangen; (7, 8) mittels eines Rahmens (i i) aufgesetzt ist, worin es um eine Achse (io) beim -ersten Ausschließen durch eine rechts oder links des Drehpunkt-es einstellbar angreifende Stange (12) schräg gestellt wird.
- 3. Ausschließvorrichtung flach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (1-2) beim Ausschließen einer Zeile in- der Mittelstellung den Rahmen (i i) mit dem waagerechten Querstück (4) an einem Zapfen (24) anhebt.
- 4. Ausschließvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch. gekennzeichnet, daß die Einstellung der Stange (12) zusammen mit dem Einstellen der Backenbeistellung durch einen gemeinsamen Handgriff (14) über ein Gestänge (16 bis 22) erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI46740D DE596330C (de) | 1933-03-12 | 1933-03-12 | Ausschliessvorrichtung einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI46740D DE596330C (de) | 1933-03-12 | 1933-03-12 | Ausschliessvorrichtung einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE596330C true DE596330C (de) | 1934-04-30 |
Family
ID=7191825
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI46740D Expired DE596330C (de) | 1933-03-12 | 1933-03-12 | Ausschliessvorrichtung einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE596330C (de) |
-
1933
- 1933-03-12 DE DEI46740D patent/DE596330C/de not_active Expired
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