DE596292C - Dampfabsaugvorrichtung, insbesondere bei Trockenpartien fuer Papier-, Zellstoff- o. dgl. Bahnen - Google Patents
Dampfabsaugvorrichtung, insbesondere bei Trockenpartien fuer Papier-, Zellstoff- o. dgl. BahnenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
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- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F5/00—Dryer section of machines for making continuous webs of paper
- D21F5/02—Drying on cylinders
Landscapes
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Description
Die Erfindung bezweckt die Verbesserung von Dampfabsaugvorrichtungen, insbesondere
bei Trockenpartien für Papier-, Zellstoffo. dgl. Bahnen.
Die bekannten Dampfabsaugvorrichtungen bestehen aus einem gelochten Rohr, in das
die gebildeten Dämpfe (Schwaden) durch Saugwirkung eintreten. Sie haben den Nachteil,
daß die das Rohr umgebenden Dämpfe bzw. . Schwaden auf der Mantelfläche des
Rohres kondensieren, so daß die gebildeten Wassertröpfchen beim Abfallen vom Rohr
auf die zu trocknenden Bahnen, z. B. Papier-, Zellstoff- o. dgl. Bahnen, hierbei Löcher und
Flecken in der Bahn verursachen.
Man hat zwar auch schon vorgeschlagen, im Bereich solcher Dampfabsaugrohre, die
zur Absaugung der Dampfschwaden von der Papierbahn bei Papiermaschinen verwendet
werden, die mit Dampfschwaden beladene Luft abzusaugen, durch einen Lufttrockner
hindurchzuführen und von da wieder in den Trockenraum, zurückzuleiten, lund weiter vorgeschlagen,
sie auch durch Zusatz warmer Luft zu ergänzen.
Bei diesen bekannten Verfahren ist aber die Temperatur der getrockneten Luft, welche
zurückgeleitet wird, niedriger als die Temperatur der Dampfschwaden, da zur Erwärmung
nach dem bekannten Vorschlage die in den Dampf Schwaden selbst enthaltene Wärme dienen soll. Das hat zur Folge, daß die
Temperatur der Dämpfe, wenn sie in Berührung mit dem Ansaugrohr gelangt, fallen muß, und daß erst recht eine Kondensation
dieser Dämpfe an den Mantelflächen der Ansaugrohre eintreten muß und damit die nachteilige
Beschädigung der zu trocknenden Stoffbahnen.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, daß durch zusätzliche
Heizmittel, ζ. Β. Heizdampf, Heißluft oder Heißgase oder auch elektrische Heizkörper,
die Mantelfläche des bekannten Dampfabsaugrohres auf einer die Kondensationstemperatur
des abzusaugenden Dampfes überschreitenden Temperatur gehalten wird und
damit die Kondensation des Dampfes an der Mantelfläche des Rohres verhütet wird.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung veranschaulicht,
und zwar zeigt
Abb. ι die Seitenansicht einer Papiermaschine mit einer Dampfkondensationseinrichtung
innerhalb der zwischen den Trockenzylindern gebildeten Taschen nach der Erfindung.
Abb. 2 zeigt in vergrößertem Maßstabe in gleicher Seitenansicht gewisse Einzelheiten.
Abb. 3 ist ein vergrößerter Querschnitt mit einer Einzelheit.
Abb. 4 ist ein Querschnitt nach Linie 1-1
der Abb. ι unter Weglassung gewisser Einzelheiten.
Abb. 5 ist eine Teilansicht einer abgeänderten Ausführungsweise.
596291
Gemäß Abb. ι bis 4 sind 1 und 2 obere
und 3, 4 und 5 untere Trockenzylinder einer Papiermaschine. Die Papierbahn χ wird abwechselnd
über die oberen und unteren Trokkenzylinder geführt und durch einen Filz y
gehalten, der über die Walzen 6 läuft. In den. Zwischenräumen zwischen den unteren Zylindern
3 und 4 bzw. 4 und 5, und zwar etwa oberhalb der Mitte derselben, sind nun Dampfabsaugrohre
7 angeordnet, die geeignete Bohrungen über ihre Länge tragen und die
quer zur Maschine in einer den Trockenzylindern parallelen Richtung angeordnet sind.
Jedes solches Rohr ist an seinem Ende in Armen 8 abgestützt, die am Maschinengestell
befestigt sind. Jedes Rohr 7 ist an seinem einen Ende durch ein senkrechtes Rohr ya mit
einem Hauptrohr 9 verbunden, an das seinerseits sich eine Saugpumpe oder ein Sauggebläse
anschließt. Das andere Ende eines, jeden Rohres 7 ist mit einem abnehmbaren
Abschlußdeckel 10 versehen, der einen Handgriff iofl aufweist.
Wie aus Abb. 1 und 2 ersichtlich, sitzen die Rohre 7 in den Taschen, die durch die
Papierbahn zwischen den oberen und den betreffenden unteren Zylindern gebildet werden.
Die Anordnung kann entweder so erfolgen, wie dies in den ausgezogenen Linien der
Abb. ι dargestellt ist, oder auch nach den gestrichelten Linien der Abb. 1.
Unterhalb eines jeden Rohres 7 ist nun eine Platten angeordnet (Abb. 2). An der
Platte 11 ist z. B. durch Schweißen oder auch auf andere Weise ein Dampfrohr 12 befestigt.
Die Platten mit Dampf rohr 12 ist an das
Rohr 7 durch Schellen 13 angeklemmt. Diese Schellen 13 werden durch Schraubenbolzen
und Muttern 14 und 15 dicht angezogen. Jedes Dampf rohr 12, das eine Heizvorrich-.
tung für die Aufheizung des Mantels eines Rohres 7 bildet, ist an seinen Enden geschlossen.
Das eine Ende desselben ist durch ein Rohr 16 mit einem Dampferzeuger, z. B.
demjenigen, der den Trockendampf zu den Papierzylindern führt, verbunden, während
das andere Ende durch ein Rohrsystem 17 zu einer nicht dargestellten Absaugvorrichtung
geleitet ist. Es kann auch ein handgesteuertes Ventil 18 zum Regeln der durch das Rohr 12
hindurchtretenden Dampfmenge vorgesehen sein. Über jeden der unteren Trockenzylinder
und innerhalb der durch das Papier gebildeten Taschen kann auch noch parallel zu
den Trockenzylindern ein weiteres Dampfabsaugrohr 19, das ähnlich wie ein Rohr 7
ausgebildet ist, angeordnet sein (Abb. 2).
Anstatt einen besonderen Träger für den
Abstreicher anzuwenden, kann dieser auch an einem der Dampf absaugrohre befestigt sein,
so daß die Dampfabsaugrohre kein Hindernis gegen das Durchlaufen der Papierbahn
bilden.
Beispielsweise ist diese Anordnung in der Zeichnung veranschaulicht. Dort ist der Ab-Streicher
22a an einem Dampf rohr 19 befestigt.
Dieses ist in Armen 20 an seinen Enden drehbar gelagert und sitzt auch drehbar im Rohr 21, das seinerseits mit dem
Rohr 9 verbunden ist. Auf Rohr 19 sitzt ein Arm 22. Dieser trägt den Abstreicher 22a.
Die Einstellung desselben erfolgt durch die Hebelvorrichtung 23 (Abb. 1 und 4), die am
Arm 24 angreift. Dieser Arm 24 ist auf dem Rohr 19 mit Schrauben 25 befestigt. Durch
die Hebevorrichtung 23 kann also das Rohr 19 zwecks Einstellung gedreht werden.
Mittels Schrauben 26 ist nun auf der
Unterseite des Rohres 19 ein U-förmiger Körper 27 dampfdicht befestigt, der mit der
Außenwand des Rohres 19 zusammen ein Dampfrohr bildet. Dieses ist an seinem einen
Ende mit einer Dampfzuleitung 28, an seinem anderen Ende durch entsprechende Rohrverbindung
mit einer Dampfabsaugvorrichtung verbunden. Anstatt die Rohre 7 oder auch 19
in besonderen am Maschinengestell befindlichen Armen zu lagern, können auch diese
Rohre oder einzelne derselben unmittelbar in passenden Lagerbohrungen am Maschinenständer
selbst gelagert werden. Anstatt Heizdampf durch die Rohre zu leiten, die die Mantelfläche der Dampfabsaugrohre beheizen
sollen, kann man auch durch diese Heißluft oder Heißgase treiben; ebenso kann man
diese Dampfabsaugrohre elektrisch beheizen, indem man an Stelle der Dampfheizrohre 12
und 27 elektrische Heizkörper vorsieht. Dasjenige Rohr 19, das den Abstreicher 22a trägt,
braucht unter Umständen überhaupt nicht besonders aufgeheizt zu werden, weil der Abstreicher
ständig mit der beheizten Papierbahnrolle in Verbindung steht, und ferner,
weil das betreffende Dampfabsaugrohr 19
sehr dicht über dieser beheizten Papierbahnrolle liegen kann.
Die Dampf absaugvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung, die in Anwendung auf
eine Papiermaschine beschrieben ist, kann natürlich auch #für andere Maschinen angewendet
werden, wo eine Dampfabsaugung zweckmäßig oder erforderlich ist, z. B. für Papierbahntrockenmaschinen, für Maschinen
zur Herstellung von Zellstoff, sowie in allen denjenigen Fällen, wo es sich darum handelt,
die Feuchtigkeit durch Hitze abzuleiten, in denen also Dampf gebildet wird.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Dampfabsaugvorrichtung, insbesondere bei Trockenpartien für Papier-, Zellstoff- o. dgl. Bahnen, bestehend aus einemgelochten Rohr, in das die gebildeten Dämpfe durch Saugwirkung eintreten, gekennzeichnet durch die Anwendung von zusätzlichen Heizmitteln, Heizdampf, Heißluft oder Heißgasen, durch die die Mantelfläche eines solchen Dampfabsaugrohres (7 bzw. 19) auf einer die Kondensationstemperatur des abzusaugenden Dampfes überschreitenden Temperatur gehalten-wird, so daß die Kondensation des Dampfes an der Mantelfläche des Rohres verhütet wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsheizmittel durch ein dicht an der Mantelfläche des Dampfabsaugrohres (7 bzw. 19) liegendes Rohr (12 bzw. 27) geführt werden.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Dampfabsaugrohr (7 bzw. 19) selbst von seiner Innen- oder Außenseite her elektrisch beheizt wird.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Dampfabsaugrohr (19) in seinen Lagern drehbar angeordnet ist und einen Abstreicher (22a) trägt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED64691D DE596292C (de) | 1932-11-15 | 1932-11-20 | Dampfabsaugvorrichtung, insbesondere bei Trockenpartien fuer Papier-, Zellstoff- o. dgl. Bahnen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB3233432A GB413657A (en) | 1932-11-15 | 1932-11-15 | Improvements in devices for withdrawing vapour from paper-making or other machines |
| DED64691D DE596292C (de) | 1932-11-15 | 1932-11-20 | Dampfabsaugvorrichtung, insbesondere bei Trockenpartien fuer Papier-, Zellstoff- o. dgl. Bahnen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE596292C true DE596292C (de) | 1934-04-30 |
Family
ID=25972694
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED64691D Expired DE596292C (de) | 1932-11-15 | 1932-11-20 | Dampfabsaugvorrichtung, insbesondere bei Trockenpartien fuer Papier-, Zellstoff- o. dgl. Bahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE596292C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6878825B2 (en) | 2001-02-20 | 2005-04-12 | Basf Aktiengesellschaft | Rylene derivatives and their use as dyes |
-
1932
- 1932-11-20 DE DED64691D patent/DE596292C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6878825B2 (en) | 2001-02-20 | 2005-04-12 | Basf Aktiengesellschaft | Rylene derivatives and their use as dyes |
| US7138522B2 (en) | 2001-02-20 | 2006-11-21 | Basf Aktiengesellschaft | Rylene derivatives and their use as dyes |
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