DE59619C - Holzschleifmaschine - Google Patents
HolzschleifmaschineInfo
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- DE59619C DE59619C DENDAT59619D DE59619DA DE59619C DE 59619 C DE59619 C DE 59619C DE NDAT59619 D DENDAT59619 D DE NDAT59619D DE 59619D A DE59619D A DE 59619DA DE 59619 C DE59619 C DE 59619C
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- stones
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27L—REMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
- B27L11/00—Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor
- B27L11/06—Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor of wood powder or sawdust
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- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE BB: Papierfabrikation.
J. ROSENHAUER in SCHWARZENBERG i. S. Holzschleifmaschine.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 11. Februar 1891 ab.
Werden, wie Fig. 1 (s. beiliegende Zeichnung) und Patent No. 32767 veranschaulicht, Holzklötzchen
H in der Richtung ihrer Fasern auf der Umfangsfläche eines Schleifsteins annähernd
oder genau tangential der Drehrichtung des Steines entgegen aufgelegt und wirkt ein
Druck auf das Holz, so lösen sich, weil ein, wenn auch noch so wenig keiliges Abschleifen
erfolgt, die Fasern in feiner zarter Beschaffenheit nur in der sich dadurch bildenden
Strichrichtung ab; ein Zusammenknittern oder Ueberstülpen der Fasern ist hierbei ausgeschlossen.
Das Schleifen wird beschleunigt bezw. die Stoffmenge vermehrt und die Abnutzung des Steines erfolgt gleichmäfsiger,
werden gleichzeitig die Holzklötzchen rechtwinklig zur Drehrichtung des Steines bezw. in
gleicher Richtung mit dessen Achse, oder wird der sich drehende Stein in der Richtung seiner
Achse bewegt. Dieser Arbeitsgang ist anwendbar sowohl für waagrechte, als auch für senkrechte
Umfangsschleifer, und hat im Vergleich zu anderen Verfahren den grofsen Vortheil,
dafs bedeutend mehr Holz in stete Berührung mit der Schleiffläche gebracht und durch stärkeren
Pressendruck die Ausnutzung einer gröfseren Kraft möglich ist.
Bei dem in Fig. 2 und 3 dargestellten waagrechten Umfangsschleifer sitzt der Schleifstein a
auf der Welle e, während der Teller c zur Aufnahme des Abwassers dient und mit Ausflufs
d, Gehäuse b und Prefskästen f versehen ist, welche die tangentiale, oben näher beschriebene
Lage haben. Die Prefskästen, mittelst der Schrauben g nachstellbar, haben cylindrische
Ansätze /7, in welchen sich Kolben i, in den der eigenthUmlichen tangentialen Lage
der Prefskästen entsprechend angewendeten Prefsplatten k endigend, befinden. Mittelst des
an jedem Prefscylinder h befindlichen Steuerhahnes s, mit dem Rohrkranz 0 in Verbindung
stehend, kann Druckwasser vor oder hinter den Kolben i geleitet werden, wodurch das
Andrücken und Zurückziehen der Prefsplatten k ermöglicht wird.
Die Bewegung der Prefsplatten k erfolgt in der Richtung der Schleiferachse, entweder dadurch
, dafs, wie in Fig. 2 und 3, sich das Gehäuse mit den festen Prefskästen bewegt,
oder dafs, wie in Fig. 6 und 7, die einzelnen Prefskästen, dutch die Führungsleisten / verschiebbar
, bewegt werden. Hervorgebracht wird die ebenso auf andere Weise mögliche Bewegung hier mittelst hydraulischen Druckes.
Zu diesem Behufe sind Druckcylinder m mit Kolben η um das Gehäuse gruppirt und mit
letzterem verbunden; dieselben stehen mit dem Rohrkranz p, welcher Druckwasser aus irgend
einem Behälter zuleitet, in Verbindung. Führung erhält das Gehäuse durch die Führungslappen
und Prismen bei α.
Wird nun Druckwasser unter dem Kolben η vermittelst der Steuerung (Fig. 4 und 5), welche
in dem Rohrkranz ρ eingeschaltet ist, zu- und abgelassen, so hebt und senkt sich das Gehäuse
bezw. heben und senken sich die Pressen. Die Umsteuerung, welche bewirkt, dafs Kolben x1
die Zuleitung y1 abwechselnd öffnet und verschliefst
und gleichzeitig die Abflufsleitung y abwechselnd verschliefst und öffnet, ist von
der Bewegung des Gehäuses abhängig und t erfolgt augenblicklich. Während nämlich das
Gehäuse sich aufwärts bewegt, drückt die in der gabelförmigen Kolbenstange n>
spielende Nase \ die Schraubenfeder ν zusammen und gleichzeitig
die keilförmige, durch Feder t angedrückte Sperrklinke r seitlich ab, die freiwerdende Feder y wirft die Stange sammt den
beiden Kolben so weit als nöthig nach oben und das Gehäuse bezw. die Pressen steuern um.
Inzwischen ist die Sperrklinke r1 durch Feder tl
unten nach innen bewegt worden, und es vollzieht sich mit der Bewegung der Pressen
nach unten die Umsteuerung nach oben.
Wo sich die einzelnen Pressen bewegen, ist es am zweckmäfsigsten, wenn jede Presse ihren
eigenen Druckcylinder und eine eigene Steuerung erhält und kann beides dann seitlich oder
der Druckcylinder besser unter der Presse angeordnet sein. Auch können statt einfachwirkender
doppeltwirkende Druckcylinder angewendet werden.
-Steht das Gehäuse sammt den Pressen fest und bewegt sich der Schleifstein (Fig. 8), so
vertritt der Lagerbock m1 gleichzeitig die Stelle
des Druckcylinders und der Kolben η trägt dann das Spurlager. Solchenfalls kann bei
Zahnradübertragung das Zahnrad Z1 nicht fest
auf der Welle sitzen, sondern es mufs letztere verschiebbar in dem Zahnrad sein, dieses selbst
aber in seiner wagrechten Drehebene durch Oberlager o1 und Unterlager u1 gehalten werden.
Bei Uebertragung mittelst Riemen sind nur doppeltbreite Riemscheiben nöthig.
Schleifwasser wird den Pressen durch die Rohrleitung^ zugeführt und bestehen bei dieser,
wie auch bei dem Rohrkranz ν die Anschlüsse aus Gummischläuchen, damit dieselben die Bewegung
der Pressen leicht mitmachen können.
Bei lothrechten Umfangsschleifern erhalten die Pressen dieselbe eigenthümliche tangentiale.
Anordnung und erfolgt die Bewegung derselben ebenfalls in der Richtung der Schleiferachse in
der durch Fig. 6 und 7 veranschaulichten Weise unter Anwendung von doppeltwirkenden
Druckcylindern oder in ähnlicher Weise.
Es ist bei Langschliff von Vortheil, nicht zu lange Schleifklötzchen zu verwenden, damit die
sich lösenden Fasern leichter unter dem Klötzchen fort- und nach der Seite abgespült werden
können. Längere Schleifklötzchen erfordern übrigens gröfsere Steine.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . Holzschleifmaschinen, bei welcher die Preiskasten schräg gegen den Umfang des Steines und dessen Drehrichtung, aber gleichlaufend zu dessen Achse angeordnet sind und in letzterer Richtung auf und ab (bei waagrechten Steinen) oder hin und her (bei senkrechten Steinen) bewegt werden.
- 2. Bei einer Maschine nach Anspruch 1. die Verschiebung des Schleifsteines statt der Prefskasten.
- 3. Bei einer Maschine nach Anspruch 1. die Umsteuerung durch die Nase \, gabelförmige Kolbenstange w, Schraubenfedern vv1 und Sperrklinken r rl.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE59619C true DE59619C (de) |
Family
ID=333822
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT59619D Expired - Lifetime DE59619C (de) | Holzschleifmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE59619C (de) |
-
0
- DE DENDAT59619D patent/DE59619C/de not_active Expired - Lifetime
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