DE595035C - Auf die Laeutwerkswelle eines Weckers freischwebend aufzusetzende Schaltvorrichtung - Google Patents

Auf die Laeutwerkswelle eines Weckers freischwebend aufzusetzende Schaltvorrichtung

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DE595035C
DE595035C DEF74446D DEF0074446D DE595035C DE 595035 C DE595035 C DE 595035C DE F74446 D DEF74446 D DE F74446D DE F0074446 D DEF0074446 D DE F0074446D DE 595035 C DE595035 C DE 595035C
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switching
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C21/00Producing acoustic time signals by electrical means
    • G04C21/16Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times
    • G04C21/20Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times by closing a contact to ring an electromechanical alarm
    • G04C21/22Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times by closing a contact to ring an electromechanical alarm put into action by the arbor of a mechanical alarm work

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Auf die Läutwerkswelle eines Weckers freischwebend aufzusetzende Schaltvorrichtung Es liegt im Wesen der Schaltvorrichtung, wie sie in den Patentschriften 58o 529 und 581 58ö angegeben und auch nachstehend in geänderter Ausführung beschrieben ist; daß sie ganz oder fast ganz von der Läutwerkswelle der Weckeruhr getragen wird. Dies hat zur Folge, daß die Lagerreibung der Schalter- und -der Läütwerkswelle "verhältnismäßig groß wird. Hierdurch kann die Verwendbarkeit der Schaltvorrichtung bei kleineren Weckeruhren, deren Läutwerkswelle nur ein schwaches Drehmoment entwickelt, beeinträchtigt werden, wenn schon ohne Lagerreibung der Schaltvorgang ein nennenswertes Drehmoment von dem Läutwerk ver-Iangt.. Wird- dieses Drehmoment aber durch geeigneten Bau des Schalters ganz oder annähernd zum Verschwinden gebracht, während die Lagerreibung besbehenbleibt, so genügen auch Weckeruhren mit verhältnismäßig schwachem Läutwerk für den Anschfüß an die Schaltvorrichtung. Die Auf-,gäbe, den Schalter geeignet auszubilden, ist durch die vorliegende weitere Ausgestaltung gelöst.
  • Man hat bereits das Öffnen -eines Schalters für das Läutwerk durch -eine Feder erleichtert, welche an dem beweglichen Kontakt angreift und ihn zu öffnen versucht, hieran aber durch einen Kniehebel verhindert wird, bis die ablaufende Läutwerkswelle diesen Kniehebel eindrückt. Dieses Eindrücken erfordert aber -ebenfalls eine Kraft von unerwünschter Größe, wenn die Stellung des gespannten Kniehebels genügend stabil sein soll. Ein schwerwiegender Nachteil des Kniehebels ist ferner, daß er eine Schnappbewegung des beweglichen Kontakts nur in der einen Richtung und nicht auch zurück gestattet, was nicht nur nur bei entsprechender Betätigung des Schalters von Hand, sondern auch für entsprechendes automatisches Schalten sehr erwünscht wäre.
  • Bei einer anderen Bauart hat man einen normalen Schnappschalter verwendet, an dessen Handgriff das Läutwerk und eine oder mehrere nicht zu dem normalen Schnappschalter gehörige Federn angreifen, welche sich spannen, wenn der Schalter von Hand in die eine -Schaltstellung gebracht wird, und welche auf diese Weise den Schalter im Sinne des ablaufenden Läutwerks wieder in die andere Schaltstellung zurückzubringen suchen. Diese Federn sind so bemessen, daß sie den Schalter wohl. über seinen Totgang hinweg bewegen, aber nicht ganz zum Schnappen bringen können. Die hierzu noch erforderliche restliche Kraft muß das Läutwerk liefern. Ganz abgesehen von dieser Restkraft, hat eine solche Schaltvorrichtung die großen Nachteile, daß sie wegen der erwähnten besonderen Federn verhältnismäßig verwickelt und teuer ist und daß sie ebenfalls nur einen einzigen, ganz bestimmten Schaltschritt automatisch ausführen kann, so daß der Schalter automatisch nur ein- oder nur ausschalten kann, wenn weitere Umständlichkeiten im Bau des Schalters vermieden werden sollen.
  • Das Grundprinzip der vorliegenden Erfindung besteht darin, den mit der Läutwerkswelle gekuppelten Teil des Schalters nur zum Verriegeln und Entriegeln der beweglichen und durch eine oder mehrere, von Hand zu spannende Federn betätigten Schaltkontakte zu benutzen. Hierdurch wird erreicht, daß die beweglichen Schaltkontakte weitgehend unabhängig bleiben, so daß die erwähnten Beschränkungen hinsichtlich der Schaltmöglichkeiten fortfallen. Ein weiterer wesentlicher Vorteil entsteht dadurch, daß das Läutwerk zum Entriegeln des Schalters keine Kraft aufzubringen braucht. Die am Riegel auftretende Reibung kann von der Federkraft des Schalters überwunden werden. Hierzu ist lediglich der abzuriegelnde und unter dem Einfluß der Federkraft des Schalters stehende Anschlag und der Riegel dort, wo sich beide berühren, so zu formen (abzuschrägen), daß die von dem Anschlag auf den Riegel übertragene Kraft den Riegel im Sinne der Entriegelung mit einer Stärke zu verschieben sucht, welche zur lQberwindung der Reibung ausreicht.
  • Die neue Schaltvorrichtung kann wahlweise auf automatisches Ein- oder auf automatisches Ausschalten eingestellt und jederzeit von Hand ein- und ausgeschaltet werden. Auch führt sie alle Schaltungen als Schnappschalter aus.
  • Trotzdem sie so viele wesentliche Vorteile in sich vereinigt, ist die neue Schaltvorrichtung sehr einfach und betriebssicher. Dies ist durch die in den Patentansprüchen gekennzeichneten Mittel erreicht.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform dargestellt.
  • Abb. i gibt die Schaltvorrichtung von der Deckelseite aus gesehen wieder. Die an den Wecker angeschlossene Schalterwelle liegt senkrecht zur Bildebene, und der Wecker ist hinter der Schaltvorrichtung befindlich zu denken.
  • Abb.2 ist eine Seitenansicht der Schaltvorrichtung. Der antreibende Wecker würde sich hier links von der Schaltvorrichtung befinden.
  • Abb. 3 ist die sich von der Weckerseite her ergebende Ansicht des Schalterteils, der die sich drehenden Kontaktflächen trägt. Abb. ¢ zeigt die Vorrichtung in der gleichen Lage wie Abb. i. Die Einstellvorrichtungen sind jedoch entfernt, so daß der Deckel der Schaltdose sichtbar ist.
  • Abb. 5 entspricht bezüglich der Lage der Schaltvorrichtung der Abb.2, stellt aber einen Längsschnitt dar.
  • Abb. 6 zeigt den Teil 7 von der Deckelseite aus gesehen.
  • Abb. 7 zeigt die Schaltvorrichtung in der gleichen Lage wie Abb. i, jedoch mit abgenommenem Deckel.
  • Abb. 8 zeigt die Schaltvorrichtung ebenfalls in der gleichen Lage wie Abb. i. Die Schaltdose ist jedoch derart geschnitten gedacht, daß nur noch die dicht am Schalterboden befindlichen Teile zu sehen sind.
  • Abb. 9 zeigt die Schaltvorrichtung von oben gesehen, und zwar den durch die Schalterachse gehenden Querschnitt.
  • Es sind wie in der Haupterfindung: a das Schaltergehäuse, b der Gehäusedeckel, c das Anschlußstück für die Verbindung von Schalter- und Läutwerkswelle, d die mit dem Läutwerk gekuppelte Schalterwelle, e der an der Welle d sitzende Einstellgriff, f der sich an den Wecker anlegende Anschlag, g Haltevorrichtungen für den Anschlag f, 1z eine Klemmschraube zum Festklemmen dieses Anschlages, i eine Schraube zum Befestigen des Deckels b am Gehäuse a, h die Anschlußkontakte, in Schaltkontakte, und zwar sind es hier die ruhenden Kontakte, n Schaltkontakte, und zwar sind es hier die sich drehenden Kontakte, r das Gewinde, mit dem das Anschlußstück c an Stelle des Aufziehgriffes des Läutwerks an die Läutwerkswelle angeschraubt wird, ia ein zeigerförmiger Ansatz an dem Griffe, w der hier als Verlängerung von i ausgebildete Anschlag, gegen den sich der Ansatz zs beim Ablaufen des Läutwerks legt, um dieses anzuhalten.
  • Die Verbindung zwischen der Welled und dem Anschlußstück c erfolgt durch die Kupplung i aus isolierendem Material. Die Schraube 2 soll verhindern, daß sich beim Abnehmen der Schaltvorrichtung die isolierende Kupplung i von der Welle d löst. Die Unterbrechung soll dann zwischen c und i erfolgen, die mittels Vierkants verbunden werden.
  • Der Griff e paßt ebenfalls auf den Vierkant des Anschlußstückes c, so daß man nach Abnehmen der Schaltvorrichtung das Läutwerk mittels des Griffes e in der üblichen Weise handhaben kann. Der Griff e besitzt jedoch kein genaues Vierkantloch. Eine Seite des Loches ist gewölbt, um das richtige Aufstecken auf das entsprechend geformte Ende der Welle d sicherzustellen.
  • Die Verdrehung der Welle d bewirkt bei der vorliegenden neuen Konstruktion lediglich eine Sperrung oder Freigabe der beweglichen Kontakten, die in die Schaltwalze 3 eingelassen und miteinander durch den Ring q. verbunden sind. Die Sperrvorrichtung besteht aus einer Exzenterscheibe 5, die mit einem Schlitz eine abgeflachte Stelle der Welle -l derart umfaßt, daß sie sich mit der Welle d drehen muß, ferner aus einer von der Exzenterscheibe angetriebenen Kurbelschleife 6 und aus einer Scheibe 7, die mit der Walze 3 durch die beiden Schrauben 8 fest verschraubt ist. Damit sich die Exzenterscheibe 5 von der Welle d nicht lösen kann, wird sie von einer Scheibe 9 mit kreisförmigem Loch satt umschlossen.
  • Die Kurbelschleife 6 sperrt die Schaltwalze mittels Ansätze ro und r r, die sich beim Verdrehen der Welle d vor das Ansatzpaar r2 oder 13 schieben bzw. diese Ansätze freigeben, und zwar erfolgt die Freigabe, wenn sich der Zeiger u an den Anschlag w anlegt, so daß der Anschlag zu auf die Zahl I zeigt, mit der der eine Flügel des Griffes e bezeichnet ist. Wird demgegenüber durch Verdrehung der Welle d um z8o° auf »II« eingestellt, so besteht die Sperrung.
  • Das Drehmoment für die Betätigung des Schalters wird durch die beiden Federn 1q. und 15 erzeugt. Die Federn werden durch ein mittels Handrad 16 betätigtes Zylinderstück 17 gespannt, das mit den beiden Ansätzen 18 und z9 die Federn erfaßt und bei der Verdrehung des Handrades 16 in der einen oder anderen Richtung das jeweilig eine oder andere Ende jeder- der beiden Federn mitnimmt. Die Enden j eder Feder sind hierzu in der bekannten Weise gekreuzt und legen sich an den mit dem Blechring 22 fest verbundenen Bügel 2o bzw. 21 an. An dem Blechring 22 sitzen noch. die beiden Bügel 23, die ebenfalls wie die Bügel 2o und 21 die Feder 15 an ihrem Platz halten sollen. Der Blechring 22 ist durch Ansätze 2q., die in die Walze 3 eingreifen; mit dieser verbunden, insbesondere dadurch, daß zwei von diesen Ansätzen von den Schrauben 8 mit erfaßt werden. Die Schraubenköpfe werden durch die Scheibe 25 überdeckt, so daß die Ansätze 18 und z9 bei jeder Drehlage die Walze 3 gegen axiale Verschiebung nach der Deckelseite hin sichern können. Die Ansätze 18 und z9 bilden ferner mit entsprechenden Erweiterungen 26 im Schalterdeckel einen Bajonettverschluß für die Befestigung des Zylinderstückes 17 im Deckel b.
  • Für die Betätigung der Schaltkontakte wurden zwei Federn gewählt, um den Angriff an der Walze 3 symmetrisch gestalten .zu können und dadurch einen Druck auf die Welle d möglichst zu vermeiden. Es bleibt dann die Lagerreibung dieser Welle klein, wenn dazu noch die Ansätze ro und zr sich gleichmäßig an die Scheibe 7 anlegen, was durch genügendes Spiel der Walze 3 gegenüber der Welle d sichergestellt wird.
  • Das Handrad 16 läßt sich aus seinen Endstellungen »Ein« und »Aus« nur dann herausdrehen, wenn es unter Überwindung der beiden Federn 27 gegen den Deckel b gedrückt wird. Es tritt dann die Schraubenmutter 28, die auf der Verlängerung der Verschraubung i sitzt, aus der Umrandung 29 des Schlitzes 3o heraus und die Verdrehung des J3andrades wird innerhalb der Länge des Schlitzes 30 möglich. Sobald das Handrad etwas aus einer Endstellung herausgedreht ist, braucht es nicht mehr gegen den Deckel b gedrückt zu werden. Die Umrandung 29 schleift dann infolge geeigneter Verengerung unter dem Druck der Feder 27 auf der Schraubenmutter 28, bis die andere Endlage erreicht ist. Hier erweitert sich die Umrandung wieder zu einer Raste, in die die Schraubenmutter 28 einschnappen kann. Diese Schnappbewegung und die umgekehrte Bewegung, die zur Lösung der Schraubenmutter 28 aus der Umrandung 29 nötig ist, werden zur Bewegung einer Schubstange 3 1 benutzt, die infolge der Verschraubung 32 die axialen Bewegungen des Handrades 16 mitmachen muß, die aber sich der Verdrehung des Handrades infolge des Schlitzes 33 nicht widersetzt. Die Schubstange 3i hat eine Einkerbung 3¢, die den Durchtritt der an dem Blech 22 sitzenden Anschläge 35 und 36 gestattet, wenn die Schraubenmutter 28 in der Raste bei »Ein« oder »Aus« ruht. Wird aber das Handrad gegen den Deckel b gedrückt, dann verschiebt sich die Einkerbung 34. derart, daß sich bei einer Verdrehung des Handrades der Anschlag 35 bzw. 36 gegen die Schubstange 31 legt und sich die Federn 1q. und 15 spannen.
  • Wenn das Handrad um die ganze Schlitzlänge verdreht ist und die Mutter 28 in die i betreffende Raste der Umrandung 29 einschnappt, gibt die Einkerbung 34 dem Anschlag 35 bzw. 36 den Weg wieder frei. Dann schnellt, falls der Griff e auf I eingestellt ist, die Schaltwalze unter dem Einfluß der Fe- i dern 14 und 15 in die von dem Handrad erreichte Drehlage. Auf diese Weise kann das Aus- und Einschalten nur ruckartig erfolgen. Außer diesem Mittel dienen zur Unterdrückung eines Lichtbogens zwischen den Schaltkontakten noch die Vorbauten 37 und 38, an denen sich die Kontakten mit geringem. Spiel vorbeibewegen.
  • Werden die Federn 14 und 15 mit Vorspannung eingebaut, so sucht diese Spannung die Schaltwalze 3 nach jedem Schaltvorgang in der von dem Handrad vorgeschriebenen Lage festzuhalten. 'Zur Sicherheit wurden noch die Anschläge 39 und 40 vorgesehen, die ein Pendeln der Walze 3 über die gewünschte Schaltstellung hinaus durch Anschlag an der Schubstange 31 verhindern. Die Anschläge 39 und 40 sitzen an dem Blech 2a und sind etwas nach dem Deckel b hin aufgebogen, so daß sie nicht etwa infolge der Einkerbung 34 den Anschlag an der Schubstange 31 verfehlen können.
  • Es werde. nun, um das Zusammenarbeiten der verschiedenen Einrichtungen zu erläutern. angenommen, der .Schalter solle automatisch einschalten. Im Anfang der Benutzung muß dann also der Schalter ausgeschaltet sein. Ist nach Anbringen des Schalters am Wecker der Schalter zufällig bereits eingeschaltet, so ist er zunächst auszuschalten. Hierzu ist in beliebiger Reihenfolge der Griff e auf »I« (Freigabe) und das Handrad 16 auf »Aus« zu drehen. Sobald diese beiden Einstellungen ausgeführt sind, unterbricht die Schaltwalze ruckartig die Kontakte. Darauf ist zuerst der Griff e auf »II« (Sperrung) und dann das Handrad auf »Ein« einzustellen, womit die Bedienung des Schalters beendet ist.
  • Bei -dieser Einstellung suchen die Federn 14 und 15 die Kontakte wieder zu schließen. Sie werden hieran nicht mehr durch den Anschlag 35, , sondern nur noch durch die Ansätze io und i i der Kurbelschleife 6, die sich gegen die Vorsprünge 13 der Scheibe 7 legen, verhindert. Beim Ablaufen des Läutwerks -verschieben sich die Ansätze io und ii so weit, daß- die Schaltwalze einschaltet.
  • Nach diesen Angaben ist leicht einzusehen, wie das automatische Ausschalten vor sich geht. Nach dem Einschalten des Schalters erfolgt das Spannen der Federn 14 und 15 mit Hilfe des Anschlags 36. Sobald das Handrad die Stellung »Aus<; erreicht hat, gibt die Schubstange 31 den Weg für den Anschlag 36 frei, und es bleibt nur noch die Sperrung durch die Scheibe 7, indem sich die Ansätze 12 gegen die Kurbelschleife legen. Das ablaufende Läutwerk beseitigt dann auch diese Sperrung wieder.
  • Die Ansätze io, 11, 12 und 13 sind derartig abgeschrägt, daß, wenn die Spannung der Federn 14 und 15 auf sie einwirkt, diese Spannung die Kurbelschleife im Sinne der durch das Läutwerk zu bewirkenden Verschiebung zu verschieben sucht. Werden die erwähnten Abschrägungen so gewählt, daß diese Schubkraft den sich der Verschiebung der Kurbelschleife widersetzenden Reibungskräften das Gleichgewicht hält, so hat das Läutwerk. zur Auslösung des Schalters im wesentlichen nur die durch das Gewicht der Schaltvorrichtung entstehende Lagerreibung der Welle d zu überwinden. Auf diese Weise lassen sich verhältnismäßig starke Schalter schon durch kleine Weckeruhren betätigen.
  • Die gezeigte Konstruktion läßt sich derart ändern, daß nur noch eine der Federn 14 und 15 benutzt wird, ohne daß sich dabei die Lagerreibung der Welle d erhöht. Ein Beispiel hierfür läßt sich leicht an Hand der Fig. 5 deutlich angeben.
  • Zwischen die Scheibe 7 und die Scheibe 9 wird nach Schaffung eines entsprechenden Zwischenraumes ein von dem Schaltergehäuse a getragenes Lager für die Schaltwalze 3 eingebaut. Es genügt hierfür ein länglicher, an seinen Enden im Gehäuse a geeignet abgestützter Blechstreifen, der in der Mitte ein Loch besitzt, in das der verlängerte, in der Fig. 5 zur Zentrierung der Scheibe ; dienende Hals der Walze 3 gelagert ist. Der Blechstreifen kann so schmal genommen werden, daß er die Verdrehung der Ansätze 1-2 und 13 nicht behindert. Ferner wird unter Fortfall der Feder 14 das Zylinderstück 17 bis in die Schalt"valze hinein verlängert, so daß es ebenfalls als Lager für die.Schaltwalze dient. Durch diese Änderungen wird die Lagerung der Walze unabhängig von der Welle d, so daß bei genügendem- Spiel zwischen der Walze und der Welle d der durch die Verwendung nur einer Feder 15 entstehende Lagerdruck der Walze 3 sich nicht mehr nachteilig auf die Welle d auswirken kann. Außerdein kann dann zwischen der Welle d und der Walze 3 keine Klemmung auftreten, durch die die Welle d die Walze aus ihrer jeweiligen Schaltstellung herausdrehen könnte.
  • Für den sich an den Wecker anlegenden Anschlag können alle bisher angegebenen Ausführungen benutzt werden.
  • Um das Ende der Welle d, auf das der Griff e aufgesteckt ist, im Rahmen der üblichen Sicherheitsvorschriften beim Abnehmen des Griffes e der Berührung nicht zugänglich zu machen, wird zweckmäßig zwischen das Zylinderstück 17 und den Griff e eine Glocke aus isolierendem Material auf die Welle d aufgesteckt und, wie unten- angegeben, befestigt. Die Glocke ist so zu formen, daß sie die Nabe des Griffes e derart umgibt, daß sich der Griff von der Welle d abziehen läßt. Soll die in der Zeichnung dargestellte Form des Griffes beibehalten werden, so muß die Glocke Schlitze erhalten, in die sich die Flügel des Griffes einschieben lassen. Diese Schlitze gestatten dann auch das seitliche Anschrauben einer kleinen Schraube am Ende der Welle d. Die Schraube kann die Rolle der in der Zeichnung vorgesehenen Unsymmetrie des Vierkants übernehmen und das Abnehmen der Sicherheitsglocke verhindern.
  • Die Schaltbewegung, die bei der vorliegenden Ausführungsform in der Drehung der Walze 3 besteht, kann bei anderer Konstruktion des Schalters auch eine Schubbewegung sein, ohne das sich an dem Wesen der Erfindung etwas ändert.

Claims (7)

  1. PATLNTANSPRÜcITr: i. Auf die Läutwerkswelle eines Wekkers freischwebend aufzusetzende Schaltvorrichtung nach Hauptpatent 58o 529 oder Zusatzpatent 581 58o, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Bewegen der Schaltkontakte beim automatischen Schalten erforderliche Arbeit durch eine oder mehrere, zur Schaltvorrichtung gehörige Federn geleistet wird, die von Hand gespannt und durch das Läutwerk vermittels Entriegelung ausgelöst werden.
  2. 2. Schaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter als Schnappschalter ausgebildet ist und daß die Federn, welche zur Betätigung des Schalters heim automatischen Schalten dienen und von Hand gespannt werden, auch für die Erzielung des Schnappvorganges verwendet werden.
  3. 3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Auslösemechanismus unter dem Einfiuß der Federspannung gegeneinander gepreßten Flächen, durch deren gegenseitige Verschiebung die Auslösung des Schalters erfolgt, durch Abschrägung o. dgl. so gegeneinandergestellt sind, daß die Reibungskräfte des Auslösemechanismus von den Schaltfedern und nicht von der Läutwerkswelle überwunden werden. .
  4. 4. Schaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schalten mittels einer Schaltwalze (3) erfolgt und die an die Uhr angeschlossene Auslösewelle (d), die Schaltwalze (3) und die zum Spannen der Federn dienende Welle (17) koaxial angeordnet sind.
  5. 5. Schaltvorrichtung nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösewelle mittels einer Exzenterscheibe (5) die Kurbelschleife (6), welche die Anschläge (i o und i i) besitzt, derart bewegt, daß die Ansätze (io und ii) sich vor Ansätze (12 oder 13) der Schaltwalze legen bzw. diese Ansätze freigeben und so die Verdrehung der Schaltwalze sperren bzw. gestatten.
  6. 6. Schaltvorrichtung nach Anspruch i und 4., dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (17) ,axial verschiebbar, aber gegenüber dieser Welle nicht vierdrehbar, ein Handrad (16) sitzt, welches je nach seiner axialen Lage mit einem am ruhenden Schalterteil befestigten Ansatz (2S) in Eingriff kommt oder diesen Ansatz freigibt, wodurch es in seiner Drehlage festgehalten bzw. zum Verdrehen freigegeben wird.
  7. 7. Schaltvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, d.aß an. das Handrad (16) eine Schubstange (31) derart angekuppelt ist, daß sie sich bei einer axialen Verschiebung des Handrades ebenfalls verschiebt und dabei die Verdrehung der Schaltwalze verriegelt, wenn das Handrad außer Eingriff mit dem Ansatz (2S) ist, also gedreht werden kann, und die Schaltwalze freigibt, wenn das Handrad durch den Ansatz (2S) an der Verdrehung gehindert wird. S. Schaltvorrichtung nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung der Verdrehung der Auslösewelle (d) am ruhenden Schalterteil ein Anschlag (w) befestigt ist, der durch einen Schlitz des die Welle (17) antreibenden Handrades (16) geführt ist, und daß die Enden der zum Antrieb der Schaltwalze dienenden Federn in der bekannten Weise gekreuzt sind, um Rechts- und. Linksdrehung der Schaltwalze zu ermöglichen. g. Schaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der Schaltkontakte mehrere Federn verwendet werden, die an der Schaltwalze symmetrisch angreifen, um eine Pressung an den Lagerstellen dieser Walze durch die Federkräfte zu vermeiden.
DEF74446D 1932-11-10 1932-11-10 Auf die Laeutwerkswelle eines Weckers freischwebend aufzusetzende Schaltvorrichtung Expired DE595035C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE896822C (de) * 1950-03-19 1953-11-16 Gerhard Schirneker Vorrichtung an Weckeruhren zum Ein- und Ausschalten eines elektrischen Stromkreises

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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