DE59413C - Verschliefsbarer Kleiderhalter - Google Patents
Verschliefsbarer KleiderhalterInfo
- Publication number
- DE59413C DE59413C DENDAT59413D DE59413DA DE59413C DE 59413 C DE59413 C DE 59413C DE NDAT59413 D DENDAT59413 D DE NDAT59413D DE 59413D A DE59413D A DE 59413DA DE 59413 C DE59413 C DE 59413C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- clothes holder
- lever
- springs
- locking
- holder
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B69/00—Devices for locking clothing; Lockable clothing holders or hangers
- E05B69/02—Lockable clothing hooks
Landscapes
- Clamps And Clips (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Um dem Verwechseln von Kleidungsstücken vorzubeugen oder das unrechtmäfsige Aneignen
derselben zu verhindern, hat der vorliegende, zur Aufbewahrung dienende Kleiderhalter folgende
Einrichtung erhalten.
Der an der Wand zu befestigende Kleiderhalter hat, wie der Querschnitt Fig. 1 zeigt,
die gewöhnlichen beiden festen Haken A und B, während die Schlofseinrichtung, welche das
Verschliefsen der Haken gestattet, durch irgend eine verzierte Deckplatte, wie etwa ein Adler
(Fig. 2, Vorderansicht), verdeckt wird. Ueber jedem festen Haken A und B ist ein beweglicher
Verschlufsarm A1 und B1 angebracht. Beide können einzeln gegen die festen Haken
direct mit der Hand herabgedrückt werden und bleiben in jeder Stellung stehen, können
jedoch nur durch Einwirkung des Schlüssels wieder geöffnet und gehoben werden.
Um die Feststellung der Verschlufsarme A1
und B1 zu bewirken, ist der obere, als Adlerkopf ausgebildete A1 mit dem Schlofsriegel a,
Fig. ι und 3, fest verbunden. Durch eine Feder Ar, Fig. 3, hat der Riegel das Bestreben,
seine obere Lage einzunehmen, wobei also der Haken A, Fig. 1, geöffnet ist. An einer Seite
(links, Fig. 3) hat der Riegel α Sperrzähne, in welche eine Anzahl Blattfedern f eingreifen.
Letztere sind jedoch so gegen einander verstellt, dafs der Riegel je nach der Anzahl
Blattfedern bei der Verschiebung um 1/i bei
vier Federn oder um J/5 bei fünf Federn etc.
seiner Zahntheilung gehalten wird.
Genau dieselbe Einrichtung hat der Verschlufsarm B 1J Fig. i. Dieser steht mit dem
Riegel b, Fig. 3, in fester Verbindung; letzterer hat wieder Sperrzähne (rechts in Fig. 3) und
in diese greifen eine Anzahl Blattfedern f1.
Das Schliefsen der Arme A1 und B1 kann
somit einzeln direct mit der Hand vorgenommen werden. Um nun das Oeffnen durch den Schlüssel zu ermöglichen, liegt über dem
oberen Riegel b, Fig. 3, ohne irgend ■ welche
Verbindung mit demselben, die Scheere G, doch wird dieselbe durch ihren vorstehenden
Drehzapfen g in der oberen Deckplatte (Fig. 4) drehbar gehalten. Zwischen die Scheerenblätter
legt sich das keilförmige Ende /z, Fig. 4 und 1,
eines um den in die Deckplatte C eingenieteten Stiftes h1 drehbaren Hebels H. Dieser Hebel
reicht, wie Fig. 1 zeigt, in die Aussparung D des festen Halters A, welche rechts und links
durch Blechplatten geschlossen ist. In einer dieser Platten ist das Schlüsselloch angebracht
und der eingesteckte Schlüssel kommt so gegen den Hebel H zu liegen, dafs ersterer beim
Drehen den Hebel in die punktirte Lage bringt. Dadurch tritt das keilförmige Ende des Hebels
in die Scheere G, Fig. 3, diese öffnet sich und trifft die zu beiden Seiten liegenden Blattfedern
f und f1; die Riegel werden frei und
die Federn k und k1 ziehen diese hoch, so
dafs die festen Haken A und B offen stehen.
In Fig. ι ist nur der obere Haken A geschlossen
und beim Schliefsen durch die Schlüssel wird daher sich nur dieser öffnen.
Der Haken A, welcher gewöhnlich zum Aufbewahren des Hutes dient, ist schräg abgeschnitten,
um ein Einbiegen des Hutes zu vermeiden.
Der untere Haken B, an welchen z. B. eine Reisedecke oder ein Rock mit seinem Kragen
eingeklemmt wird, wird durch den Verschlufs-' arm B1 geschlossen. Dieser trägt die um das
Gelenk χ etwas drehbare abgeflachte Kugel B1.
Will man nun den eingeklemmten Gegenstand herausziehen, so eckt B1 und klemmt denselben
um so fester.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein verschliefsbarer Hut- und Kleiderhalter, gekennzeichnet durch die beiden Verschlufsarme (A1 und B1), welche mittelst ihrer gezahnten, in dem Schlofsgehäuse verschiebbaren Schienen (a und b) einzeln auf die Aufhängehaken (A und B) herabgedrückt werden können und in der gegebenen Schlufsstellung durch die Sperrfedern (f und f1) gehalten werden, während das Freigeben dieser Verschlufsarme durch ein um einen gemeinsamen Stift (g) drehbares Klinkenpaar (G G1) erfolgt, welches durch einen mittelst Schlüssels beeinflufsten Hebel (H) auseinandergespreizt wird und dabei die Sperrfedern (ff1) aus den gezahnten Schienen (a und b) drückt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE59413C true DE59413C (de) |
Family
ID=333627
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT59413D Expired - Lifetime DE59413C (de) | Verschliefsbarer Kleiderhalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE59413C (de) |
-
0
- DE DENDAT59413D patent/DE59413C/de not_active Expired - Lifetime
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